GESIS - DBK - ZA4588
 

ZA4588: German General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2016

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German General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2016 (English version)
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (2019): German General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2016. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4588 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13291
StudiennummerZA4588
TitelGerman General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2016
Aktuelle Version1.0.0, 06.08.2019, https://doi.org/10.4232/1.13291
Erhebungszeitraum1980 - 2016
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Klaus Allerbeck - University of Frankfurt
  • Jutta Allmendinger - University of Munich
  • Hans-Jürgen Andreß - University of Cologne
  • Stefan Bauernschuster - University of Passau
  • Wilhelm Bürklin - University of Potsdam
  • Andreas Diekmann - ETH Zurich
  • Hubert Feger - Free University of Berlin
  • Detlef Fetchenhauer - University of Cologne
  • Andreas Hadjar - University of Luxemburg
  • Johannes Huinink - University of Bremen
  • Marie Luise Kiefer - University of Vienna
  • Frauke Kreuter - University of Munich
  • Steffen Kühnel - University of Göttingen
  • Karin Kurz - University of Göttingen
  • M. Rainer Lepsius - University of Heidelberg
  • Stefan Liebig - University of Bielefeld
  • Karl Ulrich Mayer - Max Planck Institute for Human Development, Berlin
  • Heiner Meulemann - University of Cologne
  • Walter Müller - University of Mannheim
  • Karl Dieter Opp - University of Leipzig
  • Franz Urban Pappi - University of Mannheim
  • Ulrich Rosar - University of Düsseldorf
  • Erwin K. Scheuch - University of Cologne
  • Rüdiger Schmitt-Beck - University of Mannheim
  • Heike Solga - University of Göttingen
  • Heike Trappe - University of Rostock
  • Michael Wagner - University of Cologne
  • Ulrich Wagner - University of Marburg
  • Bettina Westle - University of Marburg
  • Rolf Ziegler - University of Munich

Inhalt

InhaltTrenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte der kumulierten Untersuchungen sind: 1.) Wirtschaft: Wahrnehmung der eigenen Wirtschaftslage und der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der Bundesrepublik und im eigenen Bundesland. 2.) Politik: Zufriedenheit mit der Bundesregierung, der Landesregierung, der deutschen Demokratie und mit dem Funktionieren des politischen Systems; Fragen zu politischen Einstellungen: Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum, politisches Interesse, Parteineigung; Wahlabsicht (Sonntagsfrage), Wahlberechtigung, Wahlbeteiligung an der letzten Bundestagswahl, Wahlrückerinnerungsfrage, Sympathie-Skalometer für diverse Parteien; Wahrscheinlichkeit, diverse Parteien zu wählen; Politische Partizipation; Politische Sachfragen: Einstellung zur Kernenergie, zur Todesstrafe für Terroristen, zur Privatisierung öffentlicher Betriebe, zur Freigabe von Abtreibung; Haltung zur Ausweitung oder Kürzung von Sozialleistungen, Einstellung zu einer Kürzung des Verteidigungsetats und perzipierte Haltung der Bundesregierung in solchen Fragen; Demokratieverständnis; Politische Selbstwirksamkeit: Wahrnehmung von Einflussmöglichkeiten auf die Politik, bürgerferne Politiker, Selbstvertrauen in Bezug auf politische Gruppenarbeit, zu viel Komplexität in der Politik, Bürgerorientierung Politiker, Wahlbeteiligung als Bürgerpflicht; Perzipierte Stärke von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen; Vertrauen in diverse Behörden und Institutionen; Nationale und regionale Verbundenheit: Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde, mit dem Bundesland, mit der alten Bundesrepublik bzw. mit der DDR, mit Gesamtdeutschland sowie mit der EU; Einstellungen zur Wiedervereinigung: Einstellung zur Forderung nach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr Geduld im Osten, Wiedervereinigung ist vorteilhaft für Westen bzw. Osten, Zukunft im Osten hängt von Leistungsbereitschaft der Ostdeutschen ab, wechselseitige Fremdheit der Bürger, Leistungsdruck in den neuen Bundesländern, Einstellung zum Umgang mit individueller Stasi-Vergangenheit, Einschätzung des Sozialismus als Idee; Beurteilung der Leistungen von Behörden und deren Verhalten gegenüber Bürgern; Nationalstolz: Stolz auf nationale Errungenschaften; Stolz, Deutscher zu sein. 3.) Soziale Ungleichheit: Gerechter Anteil am Lebensstandard, Selbsteinschätzung der sozialen Schichtzugehörigkeit, Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Vergleich mit Berufsposition des Vaters, Beurteilung des bisherigen Berufserfolgs und berufliche Erwartung für die Zukunft, Einstellungen zum deutschen Wirtschaftssystem und Beurteilungen von wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen, Einschätzung gleicher Ausbildungschancen für alle, Voraussetzungen für Erfolg in der Gesellschaft, Einkommensunterschiede als Leistungsanreiz, Akzeptanz von sozialen Unterschieden, Bewertung der eigenen sozialen Sicherung. 4.) Ethnozentrismus und Minoritäten: Haltungen zum Zuzug von Aussiedlern aus Osteuropa, Asylsuchenden, EU-Arbeitnehmern und Nicht-EU-Arbeitnehmern; Wahrgenommene Konsequenzen der Anwesenheit von Ausländern in Deutschland, Ausländerbehandlung durch Behörden, Wichtigkeitseinstufung verschiedener Einbürgerungsvoraussetzungen; Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern (Split: Gastarbeiter) in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft und zur Rechtsangleichung von Ausländern, Befürwortung von Islamunterricht an Schulen, Ausländeranteilsschätzung für Ost- und Westdeutschland sowie für die eigene Wohnumgebung, Wohnen in Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil, perzipierte Lebensstildifferenzen, Indikatoren für soziale Distanz zu ethnischen Minderheiten und Ausländern, Einstellungen gegenüber dem Islam (Islamophobie), Items zum Antisemitismus, Wahrnehmung und Bewertung von diskriminierendem Verhalten gegenüber Ausländern. 5.) Familie: Notwendigkeit von Familie und Heirat, ideale Kinderzahl, Einstellung zur Berufstätigkeit von Frauen und Müttern, Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in der Familie, Aufteilung der Haus- und Familienarbeit, Wichtigkeit von Erziehungszielen, wichtigste Erziehungsziele der Schule, Einstufung der Wichtigkeit ausgewählter Lernziele für ein Kind, gewünschte Eigenschaften von Kindern. 6.) Lebensstil und Persönlichkeit: Autoritarismus, Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen, Präferenzen bei einer beruflichen Tätigkeit (Sicherheit, Einkommen, Verantwortung etc.), Freizeitaktivitäten, Mediennutzung (Häufigkeit von Fernsehen pro Woche, Interesse an verschiedenen Arten von Fernsehsendungen, Häufigkeit der Lektüre von Tageszeitungen pro Woche, Musikgeschmack). 7.) Gesundheit: Allgemeiner Gesundheitszustand, körperlicher und seelischer Zustand in den letzten vier Wochen, Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung, chronische Krankheiten und Beschwerden, akute Krankheit in den letzten vier Wochen; Grund, Häufigkeit und Dauer von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten; Grad der Erwerbsminderung/Schwerbehinderung, Rauchgewohnheiten, subjektive Lebenszufriedenheit, Körpergröße und Gewicht, Ernährungsgewohnheiten, Belastungen durch Arbeitsbedingungen, Mobbing, Perzeption allgemeiner Umweltbelastungen und persönlich empfundene Umweltbelastungen, Fragen zu AIDS (Informiertheit, Maßnahmen gegenüber Infizierten, Furcht vor Ansteckung, persönliche Verhaltensmaßnahmen, HIV-Infizierte im Bekanntenkreis). 8.) Religion und Weltanschauung: Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, frühere Konfession, Kirchgangshäufigkeit, Häufigkeit des Besuchs eines anderen Gotteshauses, religiöse Erziehung im Elternhaus, Gebetshäufigkeit, Teilnahme an kirchlichen Aktivitäten, Häufigkeit von Meditation, Interesse an kirchlichen Sendungen in den Medien, Kosmologien, Selbsteinstufung der Religiosität, Gottesglaube, Glaubensinhalte, Lebenssinn, religiöse Indifferenz, Nachdenken über metaphysische Fragen, Erfahrung mit und Bewertung von außerkirchlicher Religiosität und Paraglaube, Bewertung von Religion vs. Wissenschaft, kirchliche Beerdigung, kirchliche Trauung, Taufe der Kinder, soziale Distanz zu verschiedenen Konfessionen. 9.) Wertorientierungen: Materialismus/Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, von Bürgereinfluss, von Inflationsbekämpfung und von freier Meinungsäußerung), Individuelle Wertorientierungen (Klages), Einstellungen zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. 10.) Soziale Netzwerke und soziales Kapital: Egozentrierte Netzwerke (Anzahl genannter Netzwerkpersonen, Angaben über: Geschlecht, Alter, Verwandtschaft und Beziehung zum Befragten, Erwerbstätigkeit, berufliche Stellung, Wahlverhalten, Staatsbürgerschaft, gegenseitige Bekanntschaft), Mitgliedschaft in Gewerkschaften, Berufsorganisationen, Vereinen, Parteien und anderen Organisationen, Allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen, Sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia), Reziprozität. 11.) Abweichendes Verhalten und Sanktion: Kriminalitätsfurcht, Opfererfahrung, Moralische Bewertung verschiedener Verhaltensweisen, Wunsch nach gesetzlichem Verbot verschiedener Verhaltensweisen, selbstberichtete Delinquenz, Entdeckungswahrscheinlichkeit bei Delinquenz, Gesetzestreue, Senkung der Kriminalität durch härtere Strafen. 12.) ALLBUS-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft(en), Anzahl der Staatsbürgerschaften, gegenwärtige und frühere Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, Schulbesuch, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Nebenerwerbstätigkeit, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Angaben zum ersten Beruf, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz, Branche, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Befristung des Arbeitsvertrages, Arbeitswegdauer, Führerscheinbesitz, berufliche Aufsichtsfunktion, Stellungsdauer, Betriebsgröße, wöchentliche Arbeitsdauer (Haupt- und Nebenerwerb), Dauer von Arbeitslosigkeit, Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, Wunsch nach Arbeit, Familienstand, Ehebiographie. Angaben zum Einkommen: Befragteneinkommen, vorwiegender Lebensunterhalt, Kapitaleinkommen, Haushaltseinkommen, Pro-Kopf-Einkommen, Äquivalenzeinkommen (modifizierte OECD-Skala), Einkommensarten im Haushalt, Anzahl der Einkommensquellen im Haushalt, Haupteinkommensquelle. Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Zusammenleben vor der Ehe, Alter, Staatsbürgerschaft(en), Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Dauer von Arbeitslosigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz. Angaben zum ehemaligen Ehepartner: Alter, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf. Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Dauer des Zusammenseins, gemeinsamer Haushalt mit Lebenspartner, Alter, Staatsbürgerschaft(en), Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit. Angaben zu den Eltern des Befragten: Zusammenleben mit Befragtem als Jugendlicher, Alter des Befragten beim Verlassen der Eltern, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Universitätsbesuch, Angaben zum Beruf. Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Anzahl von über 17-jährigen Haushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße). Angaben zu einzelnen Haushaltspersonen (Haushaltsliste): Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten, Geschlecht der Personen, Alter, Familienstand, Einkommen; für Kinder außerdem: allgemeiner Schulabschluss, Hochschulabschluss. Angaben zu Kindern: Zahl der Kinder, verstorbene Kinder, Kinderwunsch. Angaben zu Kindern außerhalb des Haushalts: Zahl der Kinder außer Haus, Geschlecht, Alter, allgemeiner Schulabschluss, Hochschulabschluss, Taufe, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit. Migration, Wohnbiographie und Wohnumfeld: ursprüngliche Staatsbürgerschaft des Befragten, Herkunftsland, Herkunftsland der Eltern und der Großeltern, Übersiedlung nach West- oder Ostdeutschland, Distanz zum letzten Wohnort, Wohndauer am Wohnort, Selbstbeschreibung des Wohnortes, Wohnungstyp, Wohnfläche, Haltung von Hund oder Katze, Telefonanschluss, Umwelteinflüsse in der Wohnumgebung. 13.) Technische Daten, Para- und Interviewerdaten: Zahl der Kontaktversuche, Interviewdatum, Interviewbeginn und -ende, Interviewdauer, Auskunftsbereitschaft des Befragten, an wie vielen Befragungen teilgenommen, Teilnahme an anderen Umfragen, Erreichbarkeit des Befragten, Anwesenheit des Befragten zu Hause während der letzten Wochentage, Anwesenheit Dritter beim Interview; Anwesenheit des Ehepartners, Partners oder von Kindern beim Interview; Anwesenheit weiterer Familienangehöriger beim Interview, Eingriffe Dritter in den Interviewverlauf, Kooperationsbereitschaft und Zuverlässigkeit der Angaben des Befragten, Mitverfolgen des Interviews am Bildschirm, Häufigkeit der Internetnutzung, Teilnahmebereitschaft bei Internetumfragen, Teilnahmebereitschaft weitere Umfragen, Angaben zum Wohngebäude des Befragten und der Wohnumgebung, eingeschätzte Attraktivität der Befragten, Angaben zum Interviewer (Identifikationsnummer, Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Dauer der Interviewertätigkeit). 14.) Regionaldaten: Erhebungsgebiet (Ost-/Westdeutschland), Bundesland, politische Gemeindegröße, Boustedt-Gemeindetyp, BIK-Stadtregion, Ausländeranteil auf Kreisebene. 15.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Body-Mass-Index, Postmaterialismus-Index (nach Inglehart), Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk), Berufsvercodung gemäß ISCO (International Standard Classification of Occupations) 1968, 1988 und 2008; Berufsprestige (nach Treiman), SIOPS (nach Ganzeboom), ISEI (nach Ganzeboom), Magnitudeprestige (nach Wegener), ISCED (International Standard Classification of Education) 1997 und 2011, Klassenlagen (nach Goldthorpe), Pro-Kopf-Einkommen, Äquivalenzeinkommen (modifizierte OECD-Skala), Transformationsgewichte für Auswertungen auf Haushalts- oder Personenebene, Ost-West-Gewichte für gesamtdeutsche Auswertungen.
Kategorien Kategorien
  • Gesellschaft, Kultur
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Wirtschaftspolitik, wirtschaftliche Lage
  • Sozialpolitik
  • Person, Persönlichkeit, Rolle
  • Familie
  • Medizin
  • Kommunikation, öffentliche Meinung, Medien
  • Religion and "Weltanschauung"
  • Umwelt, Natur

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitIn der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebende Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ab 1991 wurden auch ausländische Zielpersonen in die ALLBUS-Stichproben aufgenommen. Falls keine hinreichend guten Deutschkenntnisse vorlagen, zählen diese Zielpersonen zu den systematischen Ausfällen.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
  • Probability: Multistage
1980 bis 1992 und 1998 mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl aus allen Privathaushalten mit Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet hatten (ADM-Stichprobendesign). In den Erhebungsjahren 1994, 1996 und ab 2000 fand eine zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Personen statt, die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und zu Beginn des Erhebungsjahres das 18. Lebensjahr vollendet hatten. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
  • Face-to-face interview: Paper-and-pencil (PAPI)
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
  • Self-administered questionnaire: Paper
Mündliche Befragungen mit standardisiertem Fragebogen (PAPI - Paper and Pencil Interviewing), ab Haupterhebung 2000 als CAPI - Computer Assisted Personal Interviewing, mit Ergänzungen aus schriftlichen Zusatzbefragungen (drop off).
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungGETAS, Bremen (1980-84) GFM-GETAS (IPSOS), Hamburg (1988, 1998) INFAS, Bonn (1990, 2002) Infratest, München (1986, 1991, 1992, 1994, 1996, 2000) TNS Infratest, München (2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016)
Erhebungszeitraum
  • 1980 - 2016

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)06.08.2019 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.13291
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Anzahl der Einheiten: 64684
Anzahl der Variablen: 1489
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  ALLBUS
    Mit der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) werden aktuelle Daten über Einstellungen, Verhaltensweisen und Sozialstruktur der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erhoben. Seit 1980 wird alle zwei Jahre ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung mit einem teils konstanten, teils variablen Fragenprogramm befragt. Die Daten stehen unmittelbar nach ihrer benutzergerechten Aufbereitung und Dokumentation allen Interessenten für Forschung und Lehre zur Verfügung.