GESIS - DBK - ZA4617
 

ZA4617: German General Social Survey - ALLBUScompact 2012

Downloads und Datenzugang


Auf dieser Seite finden Sie die vollständigen Metadaten und eine Übersicht über alle verfügbaren Datensätze und Dokumente zu der von Ihnen aufgerufenen Studie. Der Download aller Dateien ist unter folgendem Link in unserem zentralen Suchangebot möglich:
ZA4617 Downloads und Datenzugang

Dateiliste

Dateiliste
 

Datensätze

  • ZA4617_v1-0-0.dta.zip (Datensatz) 513 KBytes
  • ZA4617_v1-0-0.sav (Datensatz SPSS) 2 MBytes

Codebücher

  • ZA4617_cdb_supplement_region.pdf (Codebuch) 2 MBytes
  • ZA4617_cdb_supplement_sex.pdf (Codebuch) 2 MBytes

Andere Dokumente

  • ZA4617_compare.pdf (sonstiges) 427 KBytes
Zugangsklasse Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Download von Daten und Dokumenten Download von Daten und Dokumenten Alle Downloads aus diesem Katalog sind kostenlos. Datensätze der Zugangsklassen B und C müssen mit wenigen Ausnahmen kostenpflichtig über den Warenkorb bestellt werden. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.


Bibliographische Angaben

Zitation Zitation GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (2019): German General Social Survey - ALLBUScompact 2012. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4617 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13419
StudiennummerZA4617
TitelGerman General Social Survey - ALLBUScompact 2012
Aktuelle Version1.0.0, 09.12.2019, https://doi.org/10.4232/1.13419
Erhebungszeitraum04.2012 - 09.2012
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Diekmann, Andreas - ETH Zürich
  • Fetchenhauer, Detlef - Universität Köln
  • Kühnel, Steffen - Universität Göttingen
  • Liebig, Stefan - Universität Bielefeld, Vorsitz
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Trappe, Heike - Universität Rostock
  • Wagner, Michael - Universität Köln

Inhalt

InhaltALLBUScompact ist als alternative Einsteigerversion (Public Use File) für die komplexer strukturierte Vollversion im Angebot. Speziell für ALLBUScompact wurde dementsprechend ein vereinfachtes Demografiemodul selektiert, das die wichtigsten demografischen Indikatoren in einer übersichtlichen Gruppe vereint. Die sonstigen inhaltlichen Fragemodule, die keine sensitiven Daten enthalten, entsprechen weiterhin vollständig der ALLBUS Vollversion (Scientific Use File). ALLBUScompact eignet sich daher vor allem für Einsteiger in die Datenanalyse. Die Schwerpunkte dieser Untersuchung sind für 2012: 1.) Wichtigkeit von Lebensbereichen 2.) Individuelle und kollektive Wertorientierungen 3.) Abtreibung 4.) Politische Einstellungen 5.) Religion und Weltanschauung 6.) Ethnozentrismus und Minoritäten 7.) Sonstiges 8.) ALLBUS-Demographie 9.) Daten zum Interview 10.) Gesundheit (ISSP) 11.) Familie IV (ISSP) 12.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen Themen: 1.) Wichtigkeit von Lebensbereichen: Familie und Kinder, Beruf und Arbeit, Freizeit und Erholung, Freunde und Bekannte, Verwandtschaft, Religion und Kirche, Politik und öffentliches Leben, Nachbarschaft; Freizeitnutzung für ehrenamtliche Tätigkeiten. 2.) Individuelle und kollektive Wertorientierungen: Lebensziele (Gesetz und Ordnung respektieren, hoher Lebensstandard, Macht und Einfluss, Phantasie und Kreativität entwickeln, Sicherheit, Randgruppen helfen, eigene Bedürfnisse durchsetzen, Fleiß und Ehrgeiz, Toleranz, politisches Engagement, Hedonismus, Gottesglaube, Leistung im Beruf, Selbstverwirklichung); Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer Verwerflichkeit. 3.) Abtreibung: Schwangerschaftsabbruch bei gesundheitlichen Gefährdungen von Mutter oder Kind; bei mangelndem Kinderwunsch in der Ehe; Abtreibung nach Vergewaltigung; bei sozialer Notlage oder bei ledigen Frauen ohne Heiratswunsch; völlige Freigabe von Abtreibung; Meinung zum Abtreibungszeitpunkt: bei ernsthafter Schädigung des Babys; wenn die Frau kein weiteres Kind will; bei ernsthafter Gesundheitsgefährdung der Mutter; wenn das Kind eine zu hohe finanzielle Belastung darstellt; wenn die Mutter alleinerziehend ist; wenn Abtreibung gegen den Willen des Vaters geschehen soll; bei fehlendem Kinderwunsch; bei Wunsch der Mutter ohne Angabe von Gründen. 4.) Politische Einstellungen: Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen (Gesundheitswesen, Bundesverfassungsgericht, Bundestag, Kirchen, Justiz, Fernsehen, Zeitungswesen, Universitäten, Bundesregierung, Polizei, Parteien); Politisches Interesse; Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, Bürgereinfluss, Inflationsbekämpfung und freier Meinungsäußerung); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum. 5.) Religion und Weltanschauung: Meinung zur gesellschaftlichen Aufgabe der Kirchen (Botschaft verkündigen; politisch Stellung nehmen; sich um soziale Notlagen kümmern; mit anderen Religionen kommunizieren); Vertrauen in die evangelische bzw. die katholische Kirche; Gottesglaube und Lebenssinn; Selbsteinstufung der Religiosität und Spiritualität; Häufigkeit von Meditation; Einstellungen zu Religiosität; religiöse Indifferenz; Nachdenken über metaphysische Fragen; Häufigkeit von Sprechen über religiöse Themen; Gesprächspartner für Religiöses; Erfahrungen mit und Meinung zu verschiedenen Formen von Glauben, Paraglauben oder Aberglauben; Glaubensinhalte; religiöse Toleranz; Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen und am Gemeindeleben; Religion vs. Wissenschaft; Einstellungen zur Rolle von Religion in der Gesellschaft und der Welt; Gebetshäufigkeit; Einstellung zur kirchlichen Trauung und Beerdigung; Konfession Eltern; Wichtigkeit von Religion im Elternhaus. 6.) Ethnozentrismus und Minoritäten: Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Befürwortung von Islamunterricht an Schulen; Meinung zum Bau von Moscheen in Deutschland; Einstellung zur Heirat mit Angehörigen verschiedener Konfessionen; Items zum Antisemitismus; Einstellung zum Islam in Deutschland. 7.) Sonstiges: Selbsteinschätzung der sozialen Schichtzugehörigkeit; Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer Verwerflichkeit; sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia); Autoritarismus; allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen; Einstellungen zur Rolle der Frau in der Familie; Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der Bundesrepublik und der eigenen Wirtschaftslage. 8.) ALLBUS-Demographie: Eine vollständige Liste der demographischen Merkmale, die in ALLBUS/GGSScompact 2012 verfügbar sind, ist als Anhang in den Tabellensupplementen enthalten. 9.) Daten zum Interview (Paradaten): Mitverfolgen des Interviews am Bildschirm; private Internetnutzung; Teilnahme an anderen Umfragen; Teilnahmebereitschaft bei weiteren schriftlichen Umfragen; Bereitschaft zur Preisgabe der Email-Adresse; Teilnahme an den ISSP-Zusatzbefragungen; Zahl der Kontaktversuche; Release. 10.) Gesundheit (ISSP): Persönliche Glückseinschätzung; Vertrauen ins Bildungswesen und ins Gesundheitssystem; Bewertung des Gesundheitswesens; Einstellung zur öffentlichen Förderung von Gesundheitsversorgungsaspekten; Sicherstellung medizinischer Leistungen für Ausländer und bei Risikoverhalten; Einschätzung des Zugangs zu medizinischen Leistungen; Einschätzung von Krankheitsgründen; Verteilungsmeinung für Herz-Operationen; Meinung zu alternativer Medizin; Vertrauenswürdigkeit von Ärzten; eigene Gesundheitseinschätzung für die vergangenen 4 Wochen; medizinische Behandlungen im vergangenen Jahr; Behandlungshindernisse im vergangenen Jahr; Wahrscheinlichkeit fürs Erlangen verschiedener Behandlungen; Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem und mit vorherigen Behandlungen; Alkohol- und Nikotinkonsum; Häufigkeit sportliche Betätigung; Konsum von Gemüse und Früchten; allgemeiner Gesundheitszustand; Körpergröße und Gewicht; Art und Qualität der Krankenversicherung; Belastung des Privatlebens durch gesundheitliche Probleme; Dauer der Schulausbildung; Anzahl der Mitarbeiter; Verantwortlichkeit für Mitarbeiter; Art der Berufstätigkeit; Berufstätigkeit des Ehe- oder Lebenspartners; Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl; Zweitstimme bei der letzten Bundestagswahl; Attraktivitäts-Selbsteinschätzung. 11.) Familie IV (ISSP): Einstellung zur Berufstätigkeit von Müttern und verheirateten Frauen; Rollenverteilung von Mann und Frau in Beruf und Haushalt; präferierter Umfang der Berufsausübung von Frauen während verschiedener Phasen der Kindererziehung; Einstellungen zu Ehe, Alleinerziehenden, Zusammenleben vor der Ehe und Scheidung; Einstellung zu gleichgeschlechtlichen Partnern als Eltern; ideale Kinderzahl; Ansichten zur Bedeutung von Kindern für das Leben; Einstellungen zum Erziehungsurlaub; Aufteilungseinschätzung von Familie und Beruf; Zuständigkeit für Kinderbetreuung und Betreuung älterer Menschen; Einkommens- und Aufgabenverteilung im Haushalt und der Familie; Entscheidung über Unternehmungen; Hauptverdiener; Belastung durch Familie, Arbeit, Hausarbeit; persönliche Glückseinschätzung; Zufriedenheit mit Beruf und Familie; allgemeiner Gesundheitszustand; Berufstätigkeit der Mutter während der Kindheit des Befragten; Erwerbstätigkeit des Befragten und des Ehe- oder Lebenspartners in verschiedenen Phasen der Kindererziehung; Entscheidung über Kindererziehung; Beziehungsdauer; Dauer der Schulausbildung; Anzahl der Mitarbeiter; Verantwortlichkeit für Mitarbeiter; Art der Berufstätigkeit; Berufstätigkeit des Ehe- oder Lebenspartners; Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl; Zweitstimme bei der letzten Bundestagswahl. 12.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Postmaterialismus-Index (nach Inglehart); Body-Mass-Index; SIOPS (nach Ganzeboom); ISEI (nach Ganzeboom); Einordnungsberufe (nach Terwey); Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk); Familientypologie; Transformationsgewicht für Auswertungen auf Haushaltsebene; Ost-West-Gewicht für gesamtdeutsche Auswertungen.
Kategorien Kategorien
  • Gesellschaft, Kultur
  • Person, Persönlichkeit, Rolle
  • Religion and "Weltanschauung"
  • Familie
  • Medizin

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitPersonen (Deutsche und Ausländer), die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und vor dem 01.01.1994 geboren sind.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individuum
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Wahrscheinlichkeitsauswahl: Disproportional geschichtete Zufallsauswahl
  • Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl
Personenstichprobe: Zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Personen (Deutsche und Ausländer), die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und vor dem 01.01.1994 geboren sind. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen. Zielpersonen mit nicht hinreichend guten Deutschkenntnissen zählen zu den systematischen Ausfällen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Persönliches Interview: CAPI (Computerunterstützte persönliche Befragung)/CAMI (Computerunterstützte mobile Befragung)
  • Selbstausfüller: CASI (Computerunterstützte Selbstbefragung)
Mündliche Befragung mit standardisiertem Frageprogramm (CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing), zwei Zusatzbefragungen als CASI (Computer Assisted Self-Interviewing) im Rahmen des ISSP (Splitverfahren).
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Querschnitt
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numerisch
DatenerhebungTNS Infratest Sozialforschung, München
Erhebungszeitraum
  • 04.2012 - 09.2012

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)09.12.2019 Erstveröffentlichung https://doi.org/10.4232/1.13419
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Anzahl der Einheiten: 3480
Anzahl der Variablen: 441
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Bens, Arno: Zur Auswertung haushaltsbezogener Merkmale mit dem ALLBUS 2004. In: ZA-Information 59, 2006, 143 - 156.
  • Blohm, Michael: Datenqualität durch Stichprobenverfahren bei der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften - ALLBUS. In: Faulbaum, Frank; Wolf, Christof (Hg.): Stichprobenqualität in Bevölkerungsumfragen. Bonn: Informationszentrum Sozialwissenschaften, 2006, 37 - 54.
  • Koch, Achim; Wasmer, Martina: Der ALLBUS als Instrument zur Untersuchung sozialen Wandels: Eine Zwischenbilanz nach 20 Jahren. In: Schmitt-Beck, Rüdiger; Wasmer, Martina; Koch, Achim (Hg.): Sozialer und politischer Wandel in Deutschland. Analysen mit ALLBUS-Daten aus zwei Jahrzehnten. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, 13 - 42.
  • Terwey, Michael: ALLBUS: A German General Social Survey. In: Schmollers Jahrbuch 120, 2000, 151 - 158.
  • Terwey, Michael: Generelle Hinweise zur Auswertung der ALLBUS-Daten: Stichprobentypen und Gewichtungen. In: Terwey, Michael; Bens, Arno; Baumann, Horst; Baltzer, Stefan: Elektronisches Datenhandbuch ALLBUS 2006, Studien-Nr. 4500. Köln: GESIS, 2007, 12 - 18.
  • Terwey, Michael: Wachsender religiöser Pluralismus in der Gegenwart? Seriöse Umfrageergebnisse als Prüfstand. In: Detlef Pollack, Ingrid Tucci und Hans-Georg Ziebertz (Hg.), Religiöser Pluralismus im Fokus quantitativer Religionsforschung. Wiesbaden: Springer, 2012, 107 - 134.
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  ALLBUS
    Mit der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) werden aktuelle Daten über Einstellungen, Verhaltensweisen und Sozialstruktur der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erhoben. Seit 1980 wird alle zwei Jahre ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung mit einem teils konstanten, teils variablen Fragenprogramm befragt. Die Daten stehen unmittelbar nach ihrer benutzergerechten Aufbereitung und Dokumentation allen Interessenten für Forschung und Lehre zur Verfügung.