GESIS - DBK - ZA5301
 

ZA5301: Nachwahl-Querschnitt (GLES 2009)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Rattinger, Hans; Roßteutscher, Sigrid; Schmitt-Beck, Rüdiger; Weßels, Bernhard; Wagner, Aiko (2019): Nachwahl-Querschnitt (GLES 2009). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5301 Datenfile Version 4.0.2, https://doi.org/10.4232/1.13229
StudiennummerZA5301
TitelNachwahl-Querschnitt (GLES 2009)
Weitere Titel
  • German Longitudinal Election Study (Projekttitel)
Aktuelle Version4.0.2, 26.02.2019, https://doi.org/10.4232/1.13229
Erhebungszeitraum28.09.2009 - 23.11.2009
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Rattinger, Hans - Universität Mannheim
  • Roßteutscher, Sigrid - Universität Frankfurt
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Wagner, Aiko - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Inhalt

InhaltPolitische Fragen (Issues). Politische Einstellungen und Verhaltensweisen. Themen: persönlich wichtigstes politisches Problem in Deutschland zum Zeitpunkt der BTW 2009; Einschätzung zur korrekten Durchführung der Bundestagswahl 2009; Vertretung persönlicher Ansichten (Parteien, Spitzenkandidaten); Interesse am Wahlkampf; wichtigstes politisches Problem in Deutschland; Einschätzung zur Problemlösungskompetenz der Parteien; Sympathie-Skalometer für die Bundestagsparteien und ausgewählte Spitzenpolitiker (Skalometer: Angela Merkel, Karl-Theodor zu Guttenberg, Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Künast, Oskar Lafontaine, Gregor Gysi); Einstufung der Parteien und Politiker und Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); politische Unterschiede zwischen den Parteien; Zufriedenheit mit der Bandbreite der politischen Angebote und Lösungsvorschläge der Parteien im Wahlkampf; Parteiidentifikation (Parteineigung) sowie Stärke und Dauer der Parteiidentifikation (Parteineigung); Art der Parteiidentifikation; hypothetische Wahlbeteiligungsabsicht und Parteipräferenz für die kommende Bundestagswahl (hypothetische Wahlabsicht Erststimme und Zweitstimme) der unter 18jährigen Personen; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer); Gründe für Nichtwahl; Schwierigkeit der Entscheidung für Nichtwahl; hypothetische Wahlbeteiligungsentscheidung (hypothetische Wahlentscheidung Erststimme und Zweitstimme) der unter 18jährigen Personen; Zeitpunkt der Wahlentscheidung; Schwierigkeit der Wahlentscheidung; Zufriedenheit mit dem Ausgang der Bundestagswahl 2009; alternative Wahlentscheidung im Vorfeld der Bundestagswahl 2009; Wahlberechtigung und Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2005; persönliche Regierungs-/Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit den Leistungen der einzelnen Regierungsparteien (CDU, CSU, SPD, Skalometer); Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung bzw. Wahlabsicht bei Europawahl und Landtagswahl; Wahlberechtigung bei der Bundestagswahl 2005; aktuelle, retrospektive und zukünftige Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Lage sowie der wirtschaftlichen Lage Deutschlands; Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für die eigene wirtschaftliche sowie für die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Beurteilung der aktuellen regionalen wirtschaftlichen Lage; Bewertung des Ausmaßes der Bemühungen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ostdeutschland an Westdeutschland; Angst vor der Wirtschaftskrise; politisches Wissen (Erststimme und Zweitstimme, 5%-Hürde, Kenntnis der Wahlkreiskandidaten); Bundeskanzlerpräferenz; Beurteilung der Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bezüglich ihrer Durchsetzungsfähigkeit und Führungsstärke, Vertrauenswürdigkeit, Sympathie und ihrer Vorstellungen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise; Interessenvertretung durch Gruppen, Organisationen und Parteien (Gewerkschaften, Unternehmer-/Arbeitgeberverbände, Bauern- und Landwirtschaftsverbände, römisch-katholische Kirche, protestantische Kirche(n), Umweltschutzgruppen, globalisierungskritische Gruppen (z.B. ATTAC), politische Parteien); Politikinteresse (politisches Interesse); Werte-Batterie (Fleiß und Leistung, füreinander Verantwortung tragen, sich an die Regeln halten, selbstbewusst und kritisch sein, Sicherheit und Wohlstand, politische Partizipation); allgemeines Vertrauen in Menschen; Positionsissues (Parteien, Ego, Salienz): sozioökonomische Dimension (weniger Steuern und weniger sozialstaatliche Leistungen versus mehr sozialstaatliche Leistungen und mehr Steuern), libertär-autoritäre Dimension (Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer), Ausbau der Kernenergie versus sofortige Abschaltung aller Kraftwerke (Skalometer); Einstellungen zur Politik im Allgemeinen; politische Partizipation (Teilnahme an einer Bürgerinitiative, Demonstration, Unterstützung der Parteien im Wahlkampf); persönliche Parteikontakte und Kontakte zu Parteivertretern sowie aktive Wahrnehmung der Parteien und Parteivertretern im Wahlkampf (Besuch der Wahlveranstaltungen und Kundgebungen, E-Mail/SMS von Partei, Hausbesuch von Parteivertretern, Flugblätter/ Handzettel/ Broschüren/ Postwurfsendungen, Wahlanzeigen aus Zeitungen/Zeitschriften, Wahlplakate, Besuch der Wahlkampfstände, Werbesendungen im Fernsehen); allgemeine Internetnutzung; wichtigste Informationsquelle zur politischen Information; Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Nachrichtensendungen verschiedener Fernsehsender (Tagesschau/Tagesthemen (ARD), heute/heute journal (ZDF), RTL Aktuell, Sat.1 Nachrichten); Einschätzung des Parteienbias der Berichterstattung der genannten Nachrichtensendungen; Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Tageszeitungen und der BILD; Einschätzung des Parteienbias der Berichterstattung in den Tageszeitungen und der BILD; Internetnutzung zur politischen Information; Besuch von Internetseiten der Parteien und Kandidaten sowie der Nachrichtenseiten der Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsendern; TV-Duell (Rezeption, Aufmerksamkeit, wahrgenommener Ausgang); Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung; psychologische Selbstcharakterisierung (Persönlichkeitsbatterie); Demokratiezufriedenheit; politsches Wissen (Wahlrecht von EU-Bürgern ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland); Parteiidentifikation (Parteineigung) der Eltern (Vater und Mutter). Demographie: Geschlecht; Geburtsdatum; Haushaltsgröße; Alter und Geburtsjahr des Befragten; Alter der Haushaltsmitglieder; Familienstand; Zusammenleben mit Partner/In; Schulabschluss (eigener und von Partner/In); angestrebter Schulabschluss; berufliche Bildung; Erwerbstätigkeit (eigene und von Partner/In, aktuell und früher); Dauer der Arbeitslosigkeit (eigene und von Partner/In, in vergangenen 10 Jahren); früherer und aktueller Beruf (eigener und von Partner/In); Aufsichtsfunktion (eigene und von Partner/In); Beschäftigungssektor (eigener und von Partner/In); Wirtschaftssektor (eigener und von Partner/In); Zeit/Leiharbeit (eigene und von Partner/In); Angst vor Stellenverlust und/oder vor Betriebsverlust (eigene und von Partner/In); Haushaltsnettoeinkommen; subjektive Schichtzugehörigkeit; Schichtzugehörigkeit Eltern; Religionszugehörigkeit; Kirchgangshäufigkeit; Häufigkeit des Besuchs der Synagoge/Moschee; Religiosität; deutsche Staatsbürgerschaft von Geburt an; Dauer der deutschen Staatsbürgerschaft; Geburtsland; Alter bei Zuzug; Geburtsland Partner; Geburtsland Mutter; Geburtsland Vater; im Haushalt gesprochene Sprache; Organisationsmitgliedschaft; Gewerkschaftsmitgliedschaft. zusätzlich verkodet wurde: Gewichtungsfaktoren; Studiennummer (ZA-Nr.); Bundestagswahl-ID; GESIS Archiv Version; GLES-Komponente; laufende Nummer; Erhebung (Vorwahl/Nachwahl); Ortsgröße (rekodierte Gemeindegrößenklassen BIK); Wahlkreisnummer; Namen der Wahlkreiskandidaten; Strukturdaten auf Wahlkreisebene (Anzahl der Gemeinden; Fläche; Einwohneranzahl; Anteil der deutschen und Anteil der männlichen Bevölkerung; Bevölkerungsdichte; Veränderung der Einwohneranzahl; Altersstruktur; Bildungsniveau; Kraftfahrzeugbestand; fertiggestellte Wohnungen; Bestand an Wohnungen; Betriebe und Beschäftigte im Bergbau und im verarbeitenden Gewerbe; Gewerbeanmeldungen; Gewerbeabmeldungen; Gewerbesteuereinnahmen; Insolvenzverfahren; Schulden der Gemeinden; sozialversicherungspflichtige Beschäftigte; Arbeitslosenquote; EmpfängerInnen nach SGB II); Beruf und früherer Beruf des Befragten und seines Partners (ISCO-88; siops; isei; mps); Interviewdatum; Interviewdauer.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitAlle in der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebenden Personen ab 16 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit , die bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 wahlberechtigt waren oder – falls noch nicht 18 – im Prinzip wahlberechtigt gewesen wären.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
Mehrfach geschichtete disproportionale Zufallsauswahl nach ADM Stichprobendesign. Insgesamt wurden 250 Samplingpoints in Westdeutschland mit 1.400 zu realisierenden Interviews gezogen. In Ostdeutschland wurden 150 Samplingpoints mit einer zu realisierenden Anzahl von 700 Interviews gezogen. Somit liegt ein Oversampling der ostdeutschen Bevölkerung vor. Die Auswahl der Zielperson innerhalb des Haushaltes erfolgte mit Hilfe des Schwedenschlüssels.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen (CAPI)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungBIK MARPLAN, Offenbach
Erhebungszeitraum
  • 28.09.2009 - 23.11.2009

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
4.0.2 (aktuelle Version)26.02.2019 Release4-0-2 https://doi.org/10.4232/1.13229
4.0.107.06.2017 Release4-0-1 https://doi.org/10.4232/1.12805
4.0.025.10.2011 Pre-Release4-0-0 https://doi.org/10.4232/1.10998
3.0.009.06.2010 Pre-Release1.2 https://doi.org/10.4232/1.10352
2.0.001.04.2010 Pre-Release1.1 https://doi.org/10.4232/1.10351
1.0.026.02.2010 Pre-Release1.0 https://doi.org/10.4232/1.10350
Errata in aktueller Version
DatumNameBeschreibung
2013-10-10Vertauschte Variablenlabels: q118i, q118j (Nutzung Tageszeitung)Die Variablenlabels der Variablen q118i ("Nutzung Tageszeitung: Tageszeitung, die nur im Internet erscheint") und q118j ("Nutzung Tageszeitung: eine oder mehrere andere Tageszeitungen") wurden im Datensatz vertauscht. In der deutschen Version des Datensatzes ist der Fehler behoben, in der englischen Version besteht er weiterhin.
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 4.0.2 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2019-2-26Umfangreiche Überarbeitung der Variablen- und Valuelabels im englischsprachigen Datensatz2019-2-26
Änderungen zwischen der Version 4.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2011-10-25Dem Datensatz wurden mit der Version 4.0.0 insgesamt neun neue Gewichte hinzugefügt. Neben einem Ost/West-Gewicht, einem Transformationsgewicht und einem kombinierten Transformations- und Ost/West-Gewicht stehen dem Nutzer insgesamt sechs verschiedene sozial- und regionalstrukturelle Anpassungsgewichte für Ost-, West- sowie gesamtdeutsche Analysen mit und ohne Berücksichtigung des Transformationsgewichts zur Verfügung. Eine detaillierte Beschreibung zu allen verfügbaren Gewichten sowie deren Erstellung findet sich in der Studienbeschreibung zu dieser Studie. --
2011-10-25Es wurde eine neue Variable ostwest ("Ost/West (Zuordnung von Berlinern zu Ostdeutschland)") erstellt, die angibt, ob Befragte in Ost- oder Westdeutschland wohnen, wobei Berlin vollständig zu Berlin gezählt wird. Diese Variable wurde auch als Grundlage für die Erstellung des Ost/West-Gewichts verwendet. Weiterhin wurde die Variable quelle in ostwest2 ("Ost/West (genaue Zuordnung von Berlinern zu Ost- und Westdeutschland)") umbenannt. Letztere weist ost- und westdeutsche Befragte genau aus, d.h. innerhalb Berlins wurde nach (ehemaliger) Zugehörigkeit zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD) unterschieden. --
2011-10-25In einigen, wenigen Fällen kam es in unterschiedlichen Kombinationen vor, dass der Befragte keine valide Angabe zur Frage nach dem wichtigsten, zweitwichtigsten oder drittwichtigsten Problem in Deutschland (Q5, Q6, Q7) gab oder die Antwort verweigerte und dennoch die Nachfragen zu dem zweitwichtigsten bzw. drittwichtigsten Problem und/oder der Lösungskompetenz für diese Probleme (Q8, Q9, Q10) bekam. Diese fehlerhaft gefilterten Befragten wurden bei den entsprechenden Nachfragen auf den Code "trifft nicht zu" gesetzt. --
2011-10-25Die Nennungen der Befragten zu den Fragen D251 ("Geburtsland"), D253 ("Geburtsland Partner/in"), D255 ("Geburtsland Mutter") sowie D256 ("Geburtsland Vater") wurden entsprechend des einheitlichen Codierschemas "Staaten" recodiert. Weiterhin wurden alle offenen Nennungen der Befragten codiert und mit den vorgegebenen Nennungen in einer Variable zusammengefasst. --
2011-10-25Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurde die Angabe des Sample Points (point), in dem ein Interview realisiert wurde, anonymisiert und als Variable vpoint ("Virtueller Sample Point") dem Datensatz hinzugefügt. --
2011-10-25Die Variablenlabels der Fragen Q106, Q109, Q112 und Q115 waren missverständlich. Die Variablen wurde umgelabelt in "Nutzungshaeufigkeit TV-Nachrichten Sendername". --
2011-10-25Die Variablen kand1 bis kand5 enthielten zum Teil die Namen der falschen Wahlkreiskandidaten. Es wurden daher auf Basis der offiziellen Dokumente des Bundeswahlleiters die Variablen wkkunion, wkkspd, wkkgruen, wkkfdp und wkklinke generiert, die die Namen der Wahlkreiskandidaten in den Wahlkreisen bei der Bundestagswahl 2009 nach Parteien untergliedert enthalten. --
2011-10-25Bei der Frage D244 ("Religionszugehörigkeit") wurden auf Grund datenschutzrechtlicher Erwägungen die Antwortmöglichkeiten "dem Judentum", "dem Islam" sowie "einer anderen Glaubensgemeinschaft" zu "andere Glaubensgemeinschaft" zusammengefasst. Die weiteren Nennungen wurden entsprechend des Codierschemas "Religionszugehörigkeit" recodiert. Dieses kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS abgerufen werden. --
2011-10-25Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurden die Variablen D245 "Kirchgangshäufigkeit", D246 "Häufigkeit Synagoge" sowie D247 "Häufigkeit Moschee" zu der Variable dkirchg "Haeufigkeit Besuch Kirche/Moschee“ zusammengefasst. --
2011-10-25Das Variablenlabel der Variable D249 ("Deutsche Staatsbürgerschaft") war missverständlich, da in dieser Frage nicht danach gefragt wird, ob der Befragte die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sondern ob er sie schon seit der Geburt besitzt. Das Variablenlabel wurde folglich in "Deutsche Staatsbürgerschaft seit Geburt" geändert. --
2011-10-25Auf Grundlage des Geburtsdatums (Q2b) wurde das Alter in Jahren der Befragten zum Tag des Interviews berechnet (Q2ad). --
2011-10-25Auf Grundlage des Alters der Befragten zum Zeitpunkt des Interviews wurde die Variable ragelt18 ("Befragte, die juenger als 18 Jahre sind (Quelle: Q2ad)") erzeugt, die Befragte unter 18 Jahre im Datensatz markiert. --
2011-10-25Basierend auf den Kategorien der Variable D241b ("Nettoeinkommen HH, mit Kategorien") wurde die Variable D241 ("Nettoeinkommen HH, kategorisiert") erstellt, die die Angaben aus den Variablen D241a und D241b zusammenfasst. --
2011-10-25Die Labelung der Variablen Q48m1-19 "nicht wählbare Partei" wurde geändert in "Welche Partei nicht waehlbar". --
2011-10-25Bei den Variablen Q118i und Q118j ("Nutzung Tageszeitung") waren die Variablenlabels im Datensatz vertauscht. Sie wurden in Q118i "Nutzung Tageszeitung: Tageszeitung, die nur im Internet erscheint" sowie Q118j "Nutzung Tageszeitung: eine oder mehrere andere Tageszeitungen" geändert. Dieser Fehler wurde lediglich in der deutschen Version des Datensatzes behoben. --
2011-10-25Bei der Variable Q51a ("Recall vorangegangene BTW Erststimme" war das Wertelabel für den Wert 4 fehlerhaft. Dieser Fehler wurde im Zuge der Vereinheitlichung der Codierungen korrigiert. --
2011-10-25Bei der Frage D257 ("Im HH gesprochene Sprache") hat in einem Fall ein Interviewer eine offene Nennung notiert, die jedoch als Precode vorgegeben war. Die entsprechende Nennung wurde im Nachhinein so behandelt, als hätte der Interviewer den entsprechenden Precode ausgewählt. --
2011-10-25Bei der Frage D255 ("Geburtsland Mutter") gibt es einen Fall, bei dem sowohl die Nennung "Deutschland" als auch die offene Nennung eines anderen Landes bestehen. Vermutlich entstand dies durch das Zurückgehen eines Interviewers im CAPI-Instrument. In diesem Fall wurde die Nennung "Deutschland" als das Geburtsland der Mutter belassen. Die Variable problem1 markiert den betreffenden Fall. --
2011-10-25In einem Fall hat der Interviewer bei der Frage Q18 ("Repraesentation Spitzenkandidaten") zwei Nennungen von Kandidaten notiert, die nicht auf der vorgegebenen Liste vertreten waren. Die erste Nennung wurde in der Variable q18c1 und die zweite Nennung in der Variable q18c2 erfasst. Für die Erstellung der Variable q18rc ("Repraesentation Spitzenkandidaten (q18+q18c1)") wurde nur die erste Nennung berücksichtigt. --
2011-10-25Bei einigen Fragen der vorliegenden Studie wurden die Antworten der Befragten in mehreren Schritten erfasst. So wurden etwa Nennungen der im Bundestag vertretenen Parteien sowie Nennungen von "anderen" Parteien zumeist in separaten Variablen erfasst. Um den Nutzern der Daten die Arbeit mit dem Datensatz zu erleichtern, wurden die Antworten auf solche Fragen in der Regel in zwei Variablen zusammengefasst. Die erste Variable, die zumeist mit "Version A" im Variablenlabel gekennzeichnet ist, umfasst z.B. die Nennungen der im Bundestag vertretenen Parteien sowie eine "andere"-Kategorie, in der sämtliche Nennungen weiterer Parteien zusammengefasst sind. Die zweite Variable, die als "Version B" gekennzeichnet ist, schlüsselt zudem auf, welche anderen Parteien genannt wurden. Dieses Vorgehen wurde auch bei anderen Fragen gewählt, bei denen nicht nach Parteien gefragt wurde. Die erste Variable, "Version A", enthält dann in der Regel die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zuzüglich einer "andere"-Kategorie, während die zweite Variable, "Version B", die weiteren Nennungen aufgeschlüsselt wiedergibt. Lagen gute Gründe dafür vor, auf die Erstellung von zwei zusammenfassenden Variablen zu verzichten, so wurden alle vorgegebenen sowie alle weiteren Nennungen in einer Variable zusammengefasst. Auf eine spezielle Kennzeichnung wurde in diesem Falle verzichtet. --
2011-10-25Im Datensatz wurden in allen Variablen- und Wertelabels sämtliche Umlaute (ä. ö, ü) sowie sämtliche "ß" durch "ae", "oe", "ue" bzw. "ss" ersetzt. Dies soll die problemlose internationale Nutzbarkeit des Datensatzes sicherstellen. --
2011-10-25Im Bestreben die Datensätze der GLES hinsichtlich der Codierungen zu harmonisieren, wurden die fehlenden Werte im vorliegenden Datensatz teilweise recodiert. Die Antwort "weiß nicht" wird im Allgemeinen mit dem Code (98), (998) oder (9998) codiert. Die Antwortverweigerung oder eine fehlende Angabe ("keine Angabe") wird mit dem Code (99), (999) bzw. (9999) codiert. Wenn eine Frage auf Grund einer Filterführung nicht auf einen Befragten zutraf ("trifft nicht zu"), so wird dies mit dem Code (100), (1000) oder (10000) codiert. --
2011-10-25Zur Sicherstellung der Nutzbarkeit der Datensätze der GLES mit möglichst vielen Analyseprogrammen wurde die maximale Länge von Variablenlabels auf 80 Zeichen und die maximale Länge von Wertelabels auf 120 Zeichen beschränkt. Bei einzelnen Variablen kam es vor, dass diese Beschränkungen übertroffen wurden. In diesen Fällen wurden die Variablen- und Wertelabels so gekürzt, dass die inhaltliche Bedeutung bestehen bleibt. --
2011-10-25Im Sinne der Harmonisierung der Datensätze der GLES wurden einige Variablen, bei denen nach Parteien gefragt wurde, mittels eines einheitlichen Codierschemas codiert. Dies betrifft etwa Fragen nach der Wahlabsicht, nach der Wahlentscheidung, nach der Identifikation mit einer Partei, der Nähe zu bestimmten Parteien usw. Das Codierschema "Parteien" kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS bezogen werden. --
2011-10-25Für die vorliegende Version des Datensatzes wurden mehrere Variablen mit offenen Nennungen codiert, die bei den vorherigen Versionen noch nicht berücksichtigt werden konnten. Oft betrifft dies Fragen nach "anderen" Parteien. Wenn möglich, wurden diese Codierungen nicht separat in Variablen ausgewiesen, sondern mit den gestützt abgefragten Nennungen der zugehörigen Frage in einer Variable zusammengefasst. --
Änderungen zwischen der Version 3.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2010-6-9Hinzuspielen von Variablen: Transformationsgewicht, ISCO-88 Codierung, IPFWEIGHT_NWOST, IPFWEIGHT_NWWEST--
2010-6-9Korrektur des Ost-West-Gewichts (Variable: gewicht_ow)--
2010-6-9Korrektur weniger Codierungen (persönlich wichtigstes Problem, Agendafragen, Gründe zur Nichtwahl/Wahlentscheidung) (Variablen: q3, q4, q5, q6, q7, q37, q41)--
2010-6-9Korrektur / Hinzufügen von Wertelabels--
2010-6-9Löschen von zwei Fällen, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit nicht zur Grundgesamtheit gehören (lfdn=52 und lfdn=444).--
2010-6-9Recodierung der Skala zur Leistung der Bundesregierung und Parteien (Anpassung an den Vorwahlquerschnitt) (Variablen: q52, q53, q54)--
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2010-4-1Version 2.0.0 (Pre1.1) wurde nur mit der Kumulation der Querschnitte veröffentlicht.2012-1-3

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie hier dokumentierte Studie ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES), 2009 erhoben worden. Die Daten der dokumentierten Studie liegen auch in einer mit dem Vorwahl-Querschnitt (ZA5300) kumulierten Fassung unter der Studiennumer ZA5302 vor.
Anzahl der Einheiten: 2115
Anzahl der Variablen: 692
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  German Longitudinal Election Study (GLES)
    Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutsche nationale Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren. Dabei wird angestrebt, auch nach der Wahl 2017 das Projekt als institutionalisierte Wahlstudie innerhalb von GESIS weiterzuführen.