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ZA2102: Politbarometer West 1991 (Kumulierter Datensatz)

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  • ZA2102_fb.pdf (Fragebogen) 5 MBytes

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  • ZA2102_cdb.pdf (Codebuch) 325 KBytes
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Politbarometer West 1991 (Kumulierter Datensatz)
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Berger, Manfred; Jung, Matthias; Roth, Dieter (1992): Politbarometer West 1991 (Kumulierter Datensatz). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA2102 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.2102
StudiennummerZA2102
TitelPolitbarometer West 1991 (Kumulierter Datensatz)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.2102 (Publikationsjahr 1992)
Erhebungszeitraum01.1991 - 12.1991
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Berger, Manfred - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Jung, Matthias - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Roth, Dieter - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Mitwirkende, Institution, Rolle
  • Langhans, Monika - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltParteienbeurteilung und Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Zusammengefaßter Datensatz der elf durchgeführten Erhebungen. Ein Teil der Fragen wurde jeden Monat wiederholt, andere Fragen wurden unregelmäßig oder nur einmal gestellt. Themen: Wichtigste Probleme in Deutschland; Demokratiezufriedenheit; Parteipräferenz (Sonntagsfrage und Rangordnungsverfahren); richtige Politiker in den führenden Positionen; Koalitionspräferenz im Fall einer Neuwahl; wichtigste Politiker in der Bundesrepublik; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Sympathie-Skalometer für die Parteien, die Koalition, die Opposition, ausgewählte Bundespolitiker, Gorbatschow, Bush, Adenauer, Erhard, Honecker, Ulbricht sowie für die jeweilige Landesregierung und die Bundesbahn; Kanzlerpräferenz; Beurteilung der Unterstützung der jeweiligen Parteibasis für Kohl und Engholm; Unterstützung der Koalition durch CSU und FDP; erwarteter Koalitionswechsel sowie Koalitionsaussage der FDP bei der nächsten Bundestagswahl; Einschätzung der Einigkeit bzw. Zerstrittenheit der SPD, CDU, CSU, FDP und der Grünen; die Bedeutung von parlamentarischen Entscheidungen auf kommunaler-, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene; Beurteilung der wirtschaftlichen Lage in der alten Bundesrepublik sowie in der ehemaligen DDR und vermutete weitere Entwicklung; eigene Wirtschaftslage und erwartete Entwicklung; Kompetenz der Regierung oder der Opposition zur Behebung der wirtschaftlichen Probleme in Ostdeutschland; Einstellung zu einer Erhöhung der Abgabe für die deutsche Einheit; deutsche Einheit oder Golfkrieg als Hauptgrund für die beschlossenen Steuererhöhungen; gerechtfertigte Einkommmensteuererhöhung durch den Solidaritätsbeitrag und Beurteilung der Mineralölsteuererhöhung; KFZ-Besitz im Haushalt und Benutzung des Fahrzeugs auf dem Weg zur Arbeit; Wählbarkeit einer Autofahrerpartei; Absehbarkeit des Finanzbedarfs für die neuen Bundesländer; berechtigter Vorwurf einer Wahllüge gegen die Regierungsparteien; Beurteilung des Vereinigungsprozesses; Gerechtigkeit des Lohnunterschieds zwischen Ost- und Westdeutschland; gerechtfertigte Unzufriedenheit der Ostdeutschen mit der Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse und ausreichender Einsatz der Bundesregierung für eine Angleichung; Bereitschaft zum Einkommensverzicht für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse in Ostdeutschland; Einstellung zur Übernahme internationaler Konfliktlösungsverantwortung durch das vereinte Deutschland; Beurteilung der Arbeit der Treuhandanstalt; perzipierte Gefahr durch SED-Funktionäre in wichtigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Positionen; Einschätzung des Einflusses ehemaliger Blockparteipolitiker auf die derzeitige Entwicklung der CDU im Osten; Beurteilung der Strafverfolgung von STASI-Mitarbeitern und früheren Vertretern der ehemaligen DDR; Einstellung zu einer Auslieferung und harten Bestrafung Honeckers; Einstellung zu einer Zusammenarbeit von Regierung und Opposition zur Lösung der Probleme im Osten; allgemeine Beurteilung des Grundgesetzes und Einstellung zu einer umfassenden Überarbeitung; Einstellung zu Hilfen für die Sowjetunion und zu einer Unabhängigkeit der Baltischen Republiken; Serben oder Kroaten als Hauptschuldige für die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Jugoslawien; Befürwortung einer staatlichen Unabhängigkeit für Slowenien und Kroatien; Befürwortung eines Stops der Wirtschaftshilfe für Jugoslawien und eines Einsatzes von UNO- bzw. BRD-Truppen in Jugoslawien; Beurteilung der Abschaffung der Visapflicht für polnische Staatsbürger; Einstellung zum Nobelpreis für Gorbatschow und erwartete Auswirkungen seines Sturzes; Einstellung zum Stop der Wirtschaftshilfe für die Sowjetunion; Friedenssicherheit in Europa; erwarteter Abzug der sowjetischen Soldaten aus Ostdeutschland und Einschätzung der Gefahr für Deutschland bei einer andauernden Stationierung; Gründe für die Gefährdung des Friedens in Europa; Einstellung zum Eingreifen der alliierten Streitkräfte am Golf; Hauptschuldiger für den Golfkrieg; persönliche Angst wegen des Golfkriegs; empfundene Mitschuld der Deutschen bzw. deutscher Firmen am Krieg; erwarteter Kriegsgewinner; Einstellung zu einem Einsatz deutscher Soldaten in der Türkei; Einstellung zu einer Grundgesetzänderung, um einen Einsatz der Bundeswehr außerhalb des Natobereichs zu ermöglichen; Einstellung zu einer direkten Beteiligung der Bundeswehr am Golfkrieg und zu einer Beteiligung beim Minenräumen; Grundgesetzänderung auch im Falle eines militärischen UNO-Auftrags; Zustimmung zu einer erhöhten Kostenbeteiligung der Bundesrepublik am Golfkrieg; Einstellung zu einer Beschränkung deutscher Waffenlieferungen ins Ausland, auch bei Gefährdung von Arbeitsplätzen; Einstellung zur Lieferung deutscher Abwehrraketen nach Israel; eigene Übereinstimmung mit der Haltung der Bundesregierung oder der SPD im Golfkrieg; Beurteilung der alliierten Kritik an der Zurückhaltung Deutschlands im Golfkrieg; Einschätzung der deutsch-amerikanischen Beziehungen; Beurteilung des sprunghaften Anstiegs von Kriegsdienstverweigerungen; Beurteilung der deutschen Kurdenhilfe und des alliierten Truppeneinsatzes im Norden Iraks; Präferenz für den Regierungssitz in kurzfristiger und langfristiger Sicht; präferierter Sitz für den Bundestag und Einstellung zu einer Aufteilung von Ministerien auf Berlin und Bonn; Beurteilung der Entscheidung für Berlin; präferierte Abtreibungsregelung und Wichtigkeit einer solchen Regelung aus persönlicher Sicht; Partei, die in der Abtreibungsfrage die eigenen Interessen vertritt; Einstellung zu einer ununterbrochenen Berufstätigkeit der Frau; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Beurteilung der CDU-Verluste bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz; Urlaub im Sommer; Urlaubsland; Besuch in Ostdeutschland nach Öffnen der Grenzen; Verwandte und Bekannte in Ostdeutschland; Einstellung zu Ausländern in Deutschland; Regierung oder Opposition als Vetreter der eigenen Ausländerpolitik; Beurteilung des Asylrechts und Einschätzung des Asylrechtmißbrauchs; Einstellung zu einer Änderung des Grundgesetzes zur Verhinderung des Mißbrauchs; Einstellung zu einer Verkürzung des Asylverfahrens und zur Unterbringung von Asylbewerbern in Gemeinschaftsunterkünften; Einstellung zur Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft in der eigenen Nähe; Kontakt zu Ausländern; Nutzen ausländischer Arbeitskräfte für die Wirtschaft; Ausländer als kulturelle Bereicherung oder Gefahr; Rechtsradikalismus als wichtiges Problem; Beurteilung der rechtsradikalen Aktivitäten in Ost- und Westdeutschland sowie Einschätzung des Umfangs der Medienberichterstattung über den Rechtsradikalismus; Einstellung zur Begrenzung der Asylbewerber und zu einem Zurückschicken abgelehnter Bewerber in ihre Heimatländer; charakteristische Eigenschaften von Ostdeutschen und Westdeutschen (Autostereotyp, Heterostereotyp und vermutetes Heterostereotyp); Politikinteresse; Freude über die Vereinigung der beiden deutschen Staaten; Einstellung zum Weiterbetrieb und zum Neubau von Kernkraftwerken; Einstellung zur staatlichen Steinkohlenförderung und zu einer eigenständigen Versorgung mit Steinkohle; Einstellung zur Einführung einer gemeinsamen Währung in Europa; Beurteilung der Gefährdung durch Aids und Einstellung zu einer Aids-Pflichtuntersuchung; Einstellung zu einer Privatisierung der Bundesbahn; Präferenz für die Beschäftigung von Beamten oder Angestellten bei der Bundesbahn; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung im letzten Jahr; persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf das neue Jahr; allgemeine Lebenszufriedenheit; persönliche Präferenzen für die Verwendung eines geschenkten größeren Geldbetrages; Religiosität; Parteineigung und Parteiidentifikation; Gewerkschaftsmitgliedschaft; abgeschlossene Gesellenprüfung, Staatsexamen oder Diplom; eigene Arbeitsplatzsicherheit und Gefährdung des Arbeitsplatzes bei nahestehenden Personen. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 2.2 Migration
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 6.3 Rechtssysteme
  • 7.7 Schwangerschaft, Familienplanung und Abtreibung
  • 11.3 Konflikte, Sicherheit und Frieden
  • 11.4 Politische Ideologie
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 15 Transport, Reisen und Mobilität
  • 16.2 Natürliche Rohstoffquellen und Energie
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.5 Wirtschaftspolitik
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), BRD, nur alte Bundesländer
GrundgesamtheitWahlberechtigte, die in Privathaushalten mit Telefonanschluss leben
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Systematic random
Zufallsauswahl. Auswahl nach dem RLD-Verfahren (Randomize last digit)
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview
Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungForschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Erhebungszeitraum
  • 01.1991 - 12.1991

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.2102 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDie Politbarometer stellen eine monatliche Trend-Erhebung dar, die vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Auftrag gegeben werden. Die Politbarometer (West) des Jahres 1991 sind unter den ZA-Studien-Nrn. 2091 bis 2101 archiviert. Die Politbarometer (Ost) des Jahres 1991 sind unter den ZA-Studien-Nrn. 2103 bis 2113 und in der Kumulation unter der ZA-Studien-Nr. 2114 archiviert. Weitere Politbarometer sind unter den ZA-Studien-Nrn. 1053 bis 1063, 1277 bis 1281, 1469 bis 1479, 1677, 1687 bis 1696 sowie 1768 bis 1779 archiviert.
Anzahl der Einheiten: 11268
Anzahl der Variablen: 295
Daten-Typ: Einfachlochung
Analyse-System(e): OSIRIS, SPSS

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  Politbarometer
    Die Politbarometer werden seit 1977 etwa monatlich von der Forschungsgruppe Wahlen für das Zweite Deutsche Fernsehen durchgeführt. Seit 1990 steht diese Datenbasis auch für die neuen Bundesländer zur Verfügung. Mit der Untersuchung von Meinungen und Einstellungen der wahlberechtigten Bevölkerung in der Bundesrepublik zu aktuellen Ereignissen, Parteien und Politikern stellen die Politbarometer ein wichtiges Instrument der politischen Meinungs- und Einstellungsforschung dar.