GESIS - DBK - ZA2333
 

ZA2333: Issue-Panel 1972 (1. Welle)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut der Konrad- Adenauer-Stiftung, Alfter/Bonn (1993): Issue-Panel 1972 (1. Welle). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA2333 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.2333
StudiennummerZA2333
TitelIssue-Panel 1972 (1. Welle)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.2333 (Publikationsjahr 1993)
Erhebungszeitraum10.1972 - 10.1972
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut der Konrad- Adenauer-Stiftung, Alfter/Bonn

Inhalt

InhaltBeurteilung von Parteien und politischen Streitfragen. Eigene politische und gesellschaftliche Orientierung. Tests politischer Kenntnisse. Themen: Beurteilung der wirtschaftlichen Lage und Konjunkturerwartung; Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage; Prioritäten bei der Einrichtung von Bildungsinstitutionen wie dem Bau von Universitäten, Höheren Schulen, Berufsschulen, Volksschulen oder Kindergärten (Rangordnungsverfahren); Issue- Relevanz und Issue-Kompetenz der Parteien mit den Themen: Sozialismus; Parteigrundsätze; christliche Grundsätze; starke politische Führung; Streitkultur zwischen den Parteien; Landesverteidigung; Ehescheidung; Großfamilie; Arbeitsunwilligkeit; Abschaffen von Religionsunterricht; Vermögensverteilung in der BRD; Preisstabilität; Verbrechensbekämpfung; berufliche Chancengleichheit für die Geschlechter; Unabhängigkeit von den USA; Arbeitsplatzsicherung; Ost-West-Entspannung; Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel; Gleichheit im Gesundheitssystem; Niedrighalten von Mieten; genereller Schußwaffengebrauch für die Polizei; Erhalt des freien Unternehmertums in der Bundesrepublik; Demokratisierung der Gesellschaft; Politikerauswahl nach Fähigkeiten und nicht nach Beliebtheit; Reformen oder Bestandssicherung; leistungsunabhängiges Einkommen; staatlicher Schutz des Mittelstandes; Einführung von Mitbestimmung in allen Betrieben; Unterstützung der deutschen Landwirtschaft; Unterstützung der politischen Einigung Europas; Eindämmen von Luftverschmutzung und Wasserverunreinigung; BRD als Mittler zwischen Ost und West; Schaffung eigener Wohnviertel für Gastarbeiter; Legalisierung von Abtreibung; Abschaffen der allgemeinen Wehrpflicht. Politikinteresse und Häufigkeit politischer Gespräche; vermuteter Einsatz ausgewählter Parteien für bestimmte Berufsgruppen oder gesellschaftliche Gruppen (Parteilobby); Kenntnistest des nächsten Bundestagswahltermins und der EWG- Mitgliedsländer; Bundeskanzlerpräferenz (Rangordnungsverfahren); Parteipräferenz (Stimmzettelverfahren, Rangordnungsverfahren und Angabe der Parteien, die einander ähnlich sind); Sympathie-Skalometer für die Parteien; Wahlbeteiligung und Rückerinnerung an das Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 1969; eigenes Verständnis der Begriffe extrem, mitte, rechts und links; Parteineigung und Parteiidentifikation; Parteianhängerschaft; Kenntnistest des Nachfolgers von Walter Ulbricht in der DDR; Kenntnis der beabsichtigten Chinareise von Nixon; Einstellung zu einer Verbesserung der Beziehungen zur Volksrepublik China; Rücksichtnahme auf die Sowjetunion bei der Veränderung der Beziehungen mit China; China als Gefahr für den Weltfrieden. Städtischer oder ländlicher Charakter des Wohnorts; Wohndauer am Ort; Umzugshäufigkeit seit 1950; Wohnstatus; ethnische Distanz und Akzeptanz von ausgewählten Gruppen: Einstufung von Gammlern, Amerikanern, Gastarbeitern, Polizisten, NPD- Anhängern, Kommunisten, Negern und Fabrikanten als Personen, mit denen man gerne in Deutschland, als Arbeitskollege, als Nachbar, als Freund, als Familienmitglied zusammensein möchte; Test der Kenntnisse des Ministerpräsidenten bzw. Senatspräsidenten oder Ersten Bürgermeisters des Wohnortlandes; Wissenstest über die Parteienzusammensetzung der Landesregierung sowie der Regierung und Opposition in Bonn. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsdatum); Familienstand; Kinderzahl; Alter der Kinder; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Schulbildung; Berufsausbildung; Berufstätigkeit; bevorzugt Hausfrau (Begründung); Weiterbildung; Zufriedenheit mit der Schulausbildung und ggf. Änderungswünsche in der eigenen Ausbildung; Vaterberuf und Mutterberuf (soziale Herkunft); Beruf des Ehepartners; Mobilitätsbereitschaft; regionale Mobilität in Kilometern; Kinder in Ausbildung; Besitz langlebiger Wirtschaftsgüter wie Radio, Telefon, Fernsehgerät, Geschirrspülmaschine, Filmkamera, PKW (nach Kubikzentimetern aufgegliedert), Theater- oder Konzertabonnement, Bausparvertrag, Wertpapiere oder Aktien; Haushaltseinkommen; Einkommensquellen; Haushaltsgröße; Haushaltszusammensetzung; Befragter ist Haushaltsvorstand bzw. Beziehung zum Haushaltsvorstand; Charakteristika des Haushaltsvorstands. In Form einer schriftlichen Befragung unter Aufsicht wurde vom Befragten ausgefüllt: Angaben über bis zu vier Umzügen unter Nennung von Umzugsjahr sowie Charakterisierung des neuen Wohnorts und Umzugsentfernung; Einstufung der Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum sowie auf einem Extremismus- Skalometer. Skalen: Autoritarismus, interne/externe Kontrolle, Dogmatismus, Fatalismus und Aussagen über berufliche Weiterentwicklung und wirtschaftliche Sicherheit. Schriftliche Beurteilung dieser Items sowohl aus Sicht des Befragten wie auch als Einschätzung der vermuteten Einstellungen des eigenen Vaters, der Freunde, der Nachbarn, der Mehrzahl der Deutschen und ggf. der eigenen Kinder über 12 Jahre. Interviewerrating: Kooperationsbereitschaft des Befragten.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 1.5 Berufstätigkeit
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 19.2 Wohnen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), BRD ohne West-Berlin
GrundgesamtheitDeutsche Staatsangehörige ab 16 Jahren
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview
  • Self-administered questionnaire
Mündliche und schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Panel
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungInfratest, München
Erhebungszeitraum
  • 10.1972

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.2333 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseWährend der mündlichen Befragung wurden die gekennzeichneten Befragungsteile zur schriftlichen Beantwortung vorgelegt. Die Studie ist Teil einer Panel-Erhebung. Weitere Panelteile sind zur Zeit noch nicht archiviert.
Anzahl der Einheiten: 2018
Anzahl der Variablen: 464
Daten-Typ: Einfachlochung
Analyse-System(e): -

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Der Wandel ideologischer Orientierungsmuster zwischen 1971 und 1991 am Beispiel des Links-Rechts-Schemas. In: ZA-Information 32, 1993, S. 42-71.
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Studien der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Schwerpunkte der Forschung sind der gesellschaftliche Wandel, politische Einstellungen, Extremismus- und Partizipationsforschung, die Erklärung des Wahlverhaltens sowie Parteienforschung. Im Datenbestand finden sich sowohl spezifische Wahlstudien (z. B. Nachwahlstudien) als auch Studien, mit Schwerpunktthemen sowie Mehrthemenbefragungen.