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ZA3045: Politbarometer 1997 (Kumulierter Datensatz)

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Politbarometer 1997 (Kumulierter Datensatz)
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Berger, Manfred; Jung, Matthias; Roth, Dieter (1998): Politbarometer 1997 (Kumulierter Datensatz). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3045 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.3045
StudiennummerZA3045
TitelPolitbarometer 1997 (Kumulierter Datensatz)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.3045 (Publikationsjahr 1998)
Erhebungszeitraum01.1997 - 12.1997
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Berger, Manfred - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Jung, Matthias - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Roth, Dieter - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Mitwikende, Institution, Rolle
  • Langhans, Monika - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltKumulierter Datensatz der Politbarometer des Jahres 1997. Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Beurteilung von Parteien und Politikern. Themen: Folgende Themen wurden zu jedem Erhebungszeitraum wiederholt identisch gefragt: Wichtigste politische Probleme in der Bundesrepublik; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Rangordnungsverfahren); Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Sympathie-Skalometer für die Parteien und für ausgewählte Politiker; Bundeskanzlerpräferenz; Einstellung zu Kohl als Kanzlerkandidat bei der nächsten Bundestagswahl; Beurteilung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Bundesrepublik und der eigenen wirtschaftliche Lage; kompetenteste Regierung zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland; Konjunkturerwartung; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung und denen der Oppositionsparteien in Bonn; Selbsteinschätzung auf einem Links- Rechts-Kontinuum; eigene Arbeitsplatzgefährdung; Arbeitsplatzgefährdung nahestehender Personen; Parteineigung und Parteiidentifikation; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität; Befragungsdatum. Zumindest in einem oder in mehreren Befragungsmonaten wurde gefragt: Koalitionspräferenz; Einstellung zu einer großen Koalition und zur Koalitionsaussage der SPD vor der nächsten Bundestagswahl; Einstellung zu einer Regierungsbeteiligung der PDS; wichtigste Politiker in Deutschland; Kenntnis von PDS-Politikern; Einschätzung der Notwendigkeit eines Regierungswechsels; präferierter Kanzlerkandidat der CDU/CSU statt Kohl; präferierter SPD-Kanzlerkandidat; präferierter Zeitpunkt der Entscheidung der SPD über ihren Kanzlerkandidaten; Beurteilung der Leistungen des Bundesfinanzministers (Theo Waigel) und Wunsch nach einem Wechsel des Amtsinhabers; Charakterisierung der Bundestagsparteien CDU und SPD als modern in wirtschaftlichen Fragen; Beurteilung der Koalitionstreue der CSU sowie der FDP; Zufriedenheit mit der Demokratie in der Bundesrepublik; Politikinteresse; richtige Leute in Führungspositionen; Charakterisierung des Zustandes der Gesellschaft in der Bundesrepublik und Vergleich mit den westeuropäischen Nachbarn; erwartete Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Bundesrepublik für die Zukunft und der eigenen wirtschaftlichen Lage für das nächste Jahr; kompetenteste Regierung zur Schaffung neuer Arbeitsplätze; Kompetenz einer SPD-geführten bzw. einer CDU/CSU-geführten Bundesregierung zur Lösung der Finanzprobleme; kompetenteste Regierung zur Lösung der zukünftigen Probleme in Deutschland; kompetenteste Regierung zur Sicherung der Renten, zum Schutz gegen Bedrohung von außen, zur Bekämpfung der Kriminalität, zur Aufrechterhaltung einer stabilen Währung und zur Vertretung der Interessen Deutschlands in der EU; erwartete Lösbarkeit der Arbeitslosigkeit in Deutschland; wichtigste Gründe für den Anstieg der Kosten im Gesundheitswesen; Präferenz für die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, Erhöhung der Zuzahlung der Patienten oder Kürzungen im Gesundheitswesen; Präferenz für Steuererhöhungen, zusätzliche Kreditaufnahme, Privatisierung von öffentlichen Aufgaben oder Kürzung der staatlichen Ausgaben zur Finanzierung von Staatsaufgaben; politische, wissenschaftliche und soziale Bereiche für Sparmaßnahmen; Mehrwertsteuererhöhung versus Einführung einer Energiesteuer; präferierte Finanzierungsmöglichkeiten für die Rentenkassen (Erhöhung der Rentenbeiträge, Erhöhung der Mehrwertsteuer, Erhöhung der Mineralölsteuer oder Kürzung der Renten); Einstellung zu einer Erhöhung der Rentenbeiträge oder zur Erhöhung der privaten Altersvorsorge; Befürwortung der Senkung des Rentenniveaus und der Rentenbeiträge bis zum Jahr 2015; Präferenz für die Senkung der Renten oder eine Erhöhung der Rentenbeiträge; Beurteilung des Lebensstandards von Rentnern; Beurteilung der finanziellen Sicherung der Altersrenten; Befürwortung einer Senkung der Rentenbeiträge für Berufstätige mit Kindern; Befürwortung der Einführung der Sozialversicherungspflicht für Tätigkeiten mit geringfügigem Einkommen; Erwartungen an die Steuerreform; Schuldzuweisung zur CDU oder SPD für das Mißlingen der Einigung bezüglich der geplanten Steuerreform ; Beurteilung der Auswirkungen eines Scheiterns der Steuerreform auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland; kompetenteste Partei für die Steuerpolitik; Einstellung zu einer Besteuerung von Lebensversicherungen; Befürwortung der Besteuerung von besonders hohen Renten; Einstellung zur Besteuerung von Zuschlägen für die Nacht- und Sonntagsarbeit; Einstellung zu einer Abschaffung der Steuervorteile für Ehepaare ohne Kinder; Einstellung zur Senkung des Spitzensteuersatzes auf 39%; Befürwortung einer Senkung des Spitzensteuersatzes von 53% auf 49% bei gleichzeitiger Senkung der Steuervergünstigungen in gleichem Umfang; Befürwortung einer Senkung des Spitzensteuersatzes ohne gleichzeitige Erhöhung anderer Steuereinnahmen; Befürwortung einer Senkung der Wochenarbeitszeit auf 32 Stunden ohne vollen Lohnausgleich; erwarteter Einfluß einer Einführung einer 32-Stunden-Woche auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit und auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit; Befürwortung des militärischen Eingreifens der Europäischen Union in Albanien und Befürwortung einer deutschen militärischen Beteiligung; empfundene Bedrohung durch Kriminalität; Vorteilhaftigkeit der Mitgliedschaft des Landes in der EU; Einstellung zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung; Erwartung von Vorteilen oder Nachteilen durch die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung für das Land allgemein und für den Befragten speziell; Erwartung von Vorteilen oder Nachteilen für die deutsche Wirtschaft durch die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung; Beurteilung der Folgen der Einführung des Euro in bezug auf den politischen Einfluß Deutschlands in Europa, auf die Arbeitslosigkeit in Deutschland, auf die Lebenshaltungskosten in Deutschland und auf die Sicherheit der Ersparnisse; Beurteilung der Stabilität der zukünftigen europäischen Währung im Vergleich zur DM; erwartete termingerechte Einführung einer europäischen Währung; Beurteilung der Einführung des Euro als wichtiges Thema; Einstellung zu einer Verringerung des Solidaritätszuschlages; Einstellung zu einer Streckung der Tilgung alter Schulden der DDR und einer Senkung des Solidaritätszuschlages; Einschätzung der Wähler rechtsradikaler Parteien als Protestwähler oder als überzeugte Anhänger; Beurteilung der Schuldigen an den Verbrechen im Nationalsozialismus; Beurteilung der Verantwortung der Nachkriegsgeneration für die Verbrechen der Hitlerzeit; Befürwortung der Beendigung der Diskussion über den Nationalsozialismus; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung und den Leistungen der einzelnen Partner in der Regierung; SPD-Regierung als bessere Alternative; Einstellung zu einer Senkung des aktiven Wahlalters bei Landtagswahlen von 18 auf 16 Jahre; erwarteter Wahlgewinner bei der nächsten Bundestagswahl; Bedeutung der regierenden Partei für den Befragten; Einschätzung der PDS als Fortführung der SED; Einstellung zur Zusammenarbeit anderer Parteien mit der PDS; Beurteilung, ob in Deutschland zu viel gejammert wird; Assoziation zu ´Religion´ und ´Kirche´; Bedeutung der Religion für den Befragten und gewünschte Bedeutung für die Gesellschaft; wichtigste Aufgabe der Kirche für den Befragten; Befürwortung der Forderungen der Grünen nach einer Auflösung der NATO und einer Anhebung des Benzinpreises auf 4,30 DM innerhalb von 10 Jahren; Einstellung zur Rechtschreibreform; Interesse an Fußballsendungen im Fernsehen; Einstellung zur alleinigen Ausstrahlung der Fußballweltmeisterschaft in einem gebührenpflichtigen Sender und Bereitschaft zur Gebührenzahlung für Fußballspiele im Fernsehen; Befürwortung einer Senkung der Promillegrenze im Straßenverkehr von 0,8 auf 0,5 Promille; Einstellung zu den Streiks und Protesten der Studierenden an deutschen Hochschulen; Beurteilung des Berlinumzugs der Regierung; Rückblick auf das Jahr 1997 und Ausblick auf das kommende Jahr. Demographie: Anzahl der Personen im Haushalt; Anzahl der Personen im Haushalt über 18 Jahre; Anzahl der Kinder im Haushalt; Anzahl der schulpflichtigen Kinder im Haushalt; Anzahl der Kinder zwischen 6 und 12 Jahren im Haushalt; Alter (klassiert); Familienstand; Geschlecht; Zusammenleben mit einem Partner; Schulabschluß; Hochschulabschluß; Berufsausbildung; Berufstätigkeit; Berufsgruppe; berufliche Position; Haushaltungsvorstand; Berufstätigkeit, Berufsgruppe, berufliche Position und Gesellenprüfung des Haushaltungsvorstandes. Zusätzlich verkodet wurde: Regierungsbezirk; Bundesland; Ortsgröße.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.5 Religion und Werte
  • 7.4 Gesundheitsfürsorge und medizinische Betreuung
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 14.3 Systeme und Strukturen der Sozialfürsorge
  • 17.5 Wirtschaftspolitik
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitWahlberechtigte, die in Privathaushalten mit Telefonanschluss leben
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Systematic random
Auswahl nach dem RLD-Verfahren (randomize last digit)
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview
Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungForschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Erhebungszeitraum
  • 01.1997 - 12.1997

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3045 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDie Politbarometer stellen eine Trend-Erhebung der Monate Januar bis Juni und August bis Dezember dar, die vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Auftrag gegeben werden. Die einzelnen Politbarometer-Datensätze des Jahres 1997 sind unter den ZA-Studien-Nrn. 3034 bis 3044 und in dieser Studie kumuliert. Eine Politbarometerzeitreihe ab 1977 mit ausgewählten Variablen ist unter der ZA-Studien-Nr. 2291 archiviert.
Anzahl der Einheiten: 14067
Anzahl der Variablen: 289
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): OSIRIS, SPSS

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  Politbarometer
    Die Politbarometer werden seit 1977 etwa monatlich von der Forschungsgruppe Wahlen für das Zweite Deutsche Fernsehen durchgeführt. Seit 1990 steht diese Datenbasis auch für die neuen Bundesländer zur Verfügung. Mit der Untersuchung von Meinungen und Einstellungen der wahlberechtigten Bevölkerung in der Bundesrepublik zu aktuellen Ereignissen, Parteien und Politikern stellen die Politbarometer ein wichtiges Instrument der politischen Meinungs- und Einstellungsforschung dar.