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ZA5848: Sprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte (SprachKoPF)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Thoma, Dieter; Tracy, Rosemarie (2015): Sprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte (SprachKoPF). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5848 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.12141
StudiennummerZA5848
TitelSprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte (SprachKoPF)
Aktuelle Version1.0.0, 23.03.2015, https://doi.org/10.4232/1.12141
Erhebungszeitraum18.06.2011 - 06.09.2011
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Thoma, Dieter - Universität Mannheim
  • Tracy, Rosemarie - Universität Mannheim
Mitwikende, Institution, Rolle
  • GESIS - Vertrieb
  • GESIS - Datenhaltende Institution

Inhalt

InhaltDas Projekt SprachKoPF hat das Ziel, die Sprachförderkompetenz von pädagogischen Fachkräften zu erforschen. Die zentrale methodische Aufgabe besteht darin, ein Instrument zu entwickeln, mit dem sich standardisiert und zuverlässig Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte erheben lassen, um valide Rückschlüsse auf unterschiedliche Dimensionen der Sprachförderkompetenz pädagogischer Fachkräfte zu gewinnen. Nach Kriterien der klassischen Testtheorie wurde das Instrument SprachKoPFv06 in einem mehrstufigen und iterativen Prozess der theoretischen und empirischen Itemoptimierung erarbeitet. Diese Validierungsstudie ist systematisch mit der Untersuchung der spezifischen Forschungsfragen verbunden und orientiert sich an einem evidenzbasierten, approximativen und argumentativen Validitiätsverständnis. Das heißt, es wurden theoriegeleitete Hypothesen gebildet, relevante Daten erhoben und die Hypothesen anhand der vorgefundenen Evidenz geprüft. Ausgangspunkt waren die folgenden drei Forschungsfragen: 1. Kann Sprachförderkompetenz standardisiert, computerbasiert und zeitökonomisch so getestet werden, dass die Zielpopulation im Elementarbereich tätiger pädagogischer Fachkräfte das Testinstrument gut und mit angemessener Motivierung bearbeitet? 2. Was wissen pädagogische Fachkräfte über Sprache, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit sowie über Sprachdiagnostik und Sprachförderung im Verhältnis zum aktuellen Kenntnisstand in der Spracherwerbsforschung? 3. Welchen Einfluss haben unterschiedliche Dimensionen der Professionalität pädagogischer Fachkräfte auf deren Sprachförderkompetenz? Die Beantwortung der ersten, methodisch-statistischen Frage geht einher mit der Untersuchung teststatistischer Gütekriterien sowie der Praktikabilität und der Einschätzung der Relevanz und Akzeptanz des Instruments bei der Zielgruppe. Die zweite, inhaltliche Frage ist engverbunden mit der Untersuchung der Validität des zugrunde liegenden Konstrukts von Sprachförderkompetenz (Hopp, Thoma und Tracy 2010), während die dritte, professionalitätsbezogen Frage mit der Untersuchung der Relevanz und Repräsentativität der Testinhalte und der Probandinnen (Inhaltsvalidität) einhergeht. Themen: Angaben zum Arbeitsplatz: Institution; Position innerhalb der Einrichtung; Arbeit in Vollzeit oder in Teilzeit; Anteil der Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch. Sprachbiographie: Muttersprache Deutsch bzw. Nennung andere Muttersprache; Fremdsprachenkompetenz und Kompetenzniveau; Art des Erwerbs der deutschen Sprache. Schulbildung: Höchster Schulabschluss; Land, in dem der Schulabschluss erworben wurde; Gesamtnote des Abschlusszeugnisses; Note im Fach Deutsch; Grammatikunterricht im Schulfach Deutsch bzw. einer anderen Sprache; Affinität für Grammatikunterricht und für Sprache; Beschäftigung mit Sprache (z.B. Lesen von Büchern oder Zeitschriften, Schreiben, Vorlesen). Berufliche Bildung: Erlernter Beruf (Erzieherin, Kinderpflegerin, Sozialpädagogin); Institution der Berufsausbildung ; Ausbildungsdauer; Jahr des Ausbildungsendes; Jahre der Berufstätigkeit (klassiert). Weiterbildung: Weiterbildung zum Bereich Sprache; Anzahl, Dauer und Themen dieser Weiterbildungen; Weiterbildung zu einem Förderprogramm bzw. einem Sprachstandserhebungsverfahren; Nennung der jeweiligen Verfahren; Zeitpunkt der letzten Weiterbildung; Umsetzung des Wissens in der Praxis; Zufriedenheit mit der Weiterbildung; Weiterbildung befähigt zur Durchführung von Sprachförderung und zur Einschätzung der sprachlichen Entwicklung von Kindern in der deutschen Sprache; Präferenzen für künftige Weiterbildungsangebote im Bereich Sprache; darüber hinaus genutzte Weiterbildungsmöglichkeiten. Sprachförderung in der Einrichtung: Priorisierte Sprachförderung von Kindern mit Deutsch als Muttersprache, von Kindern, die Deutsch erst in der Kindertagesstätte lernen oder von allen Kindern der Einrichtung; persönliches Verantwortungsgefühl für die sprachliche Entwicklung der vorgenannten Kindergruppen; Durchführung von Sprachförderung; Präferenz für intuitive und spontane Sprachförderung statt Fördermaterialien; ganzheitliche Sprachförderung wichtiger als Förderung in speziellen sprachlichen Bereichen; Jahre der Sprachförderung; genutztes Förderprogramm; Anwendung Würzburger Training; Art der Gestaltung der Sprachförderung (nach Anleitung mit Material des Förderprogramms, nach Vorgaben des Förderprogramms mit eigener Ausgestaltung oder ausschließlich selbst gestaltete Elemente). Sprachstandserhebung: Feststellen des Sprachstands vor der Sprachförderung; Nutzung eines Verfahrens zur Sprachstandserhebung; Bekanntheit und Nutzung ausgewählter Verfahren zur Sprachstandserhebung (Sismik, Seldak, HAVAS-5, SETK 3-5, MSS, VER-ES, DELFIN-4, CITO, Fit in Deutsch, HASE) und Begründung (offener Kommentar); weitere genutzte Verfahren und Begründung; Beobachtung und Bewertung der sprachlichen Entwicklung eines Kindes hinsichtlich Wortschatz, Satzbau usw. mittels Video. Sprachförderkompetenz, Teilkompetenz Wissen: Detaillierte Erfassung des eigenen Wissens in den Bereichen Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Soziolinguistik, Spracherwerb, Sprachförderung und Sprachdiagnostik mittels Testbogen Sprachförderkompetenz. Demographie: Alter; Geschlecht; Standort der Einrichtung; Geburtsort/Geburtsland; Wohndauer in Deutschland. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum, Interviewbeginn; Probanden-ID; Testwerte (linguistisches Wissen, anwendungsbezogenes Wissen, Phonologie, Lexikon, Morphologie, Syntax, Semantik / Pragmatik, Soziolinguistik, Spracherwerb, Sprachförderung und Sprachdiagnostik, Wissen, Beobachten Können und Testwert Gesamt).
Kategorien Kategorien
  • Erziehung, Schulwesen
Themen Themen
  • 3 Erziehung
  • 9.3 Sprache und Linguistik

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Mannheim (DE-BW-MHG)
  • Heilbronn (DE-BW-HEN)
  • Frankfurt am Main (DE-HE-FRA)
  • München (DE-BY-MUC)
  • Stuttgart (DE-BW-STR)
GrundgesamtheitPädagogische Fachkräfte unterschiedlichen Alters, Geschlechts und mit unterschiedlichen Berufserfahrungen und Ausbildungen in fünf deutschen Großstädten
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Non-probability: Availability
Nicht-Wahrscheinlichkeitsauswahl: Willkürliche Auswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
Selbstausfüller: CASI (Computerunterstützte Selbstbefragung)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungPrimärforscher
Erhebungszeitraum
  • 18.06.2011 - 06.09.2011

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)23.03.2015 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.12141
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Anzahl der Einheiten: 144
Anzahl der Variablen: 805
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Tracy, R., Thoma, D., Ofner, D. (2012): Sprachliche Kompetenzen Pädagogischer Fachkräfte: SprachKoPF; Schlussbericht des Vorhabens; Projektlaufzeit: 01.03.2009 - 29.02.2012; Forschungsinitiative Sprachdiagnostik, Sprachförderung [Technische Informationsbibliothek u. Universitätsbibliothek]. doi: 10.2314/GBV:780023420.
Relevante Volltexte
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Gruppen

Gruppen
  • Studien zur Bildung von Kindern im Vorschulalter
    Diese Gruppe umfasst Studien, die die Erziehung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, also bis sechs Jahre behandeln. Hierzu zählen sowohl Untersuchungen der Kinder selbst als auch der Rahmenbedingungen der Bildung (Einrichtungen, Erzieherinnen, etc.).
  •  Studien im Verbund Forschungsdaten Bildung
    Der Verbund Forschungsdaten Bildung hat die Aufgabe, Forschungsdaten und Instrumente der empirischen Bildungsforschung zu katalogisieren, zu sichern und über eine zentrale Plattform, auf der die individuellen Angebote der Datenzentren der Verbundpartner gebündelt werden, für die Nachnutzung verfügbar zu machen. Er besteht aus den drei Instituten DIPF, IQB und GESIS und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragt. GESIS ist innerhalb des Verbundes für die quantitativen Umfrage- und Aggregatdaten der empirischen Bildungsforschung zuständig.