GESIS - DBK - ZA4578
 

ZA4578: Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS - Kumulation 1980-2012

Downloads und Datenzugang


Downloads

Wir erlauben derzeit keinen direkten Download oder Warenkorb-Bestellungen von zugangsbeschränkten Dateien, nur frei zugängliche Materialien können direkt heruntergeladen werden. Weitere Information hier.

Datenzugang

Datensätze

sortierensortieren


Codebücher

sortierensortieren


Andere Dokumente

sortierensortieren

Zugangsklasse Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Download von Daten und Dokumenten Download von Daten und Dokumenten Alle Downloads aus diesem Katalog sind kostenlos. Datensätze der Zugangsklassen B und C müssen mit wenigen Ausnahmen kostenpflichtig über den Warenkorb bestellt werden. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.


Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (2014): Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS - Kumulation 1980-2012. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4578 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.11898
StudiennummerZA4578
TitelAllgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS - Kumulation 1980-2012
Aktuelle Version1.0.0, 09.04.2014, https://doi.org/10.4232/1.11898
Erhebungszeitraum01.1980 - 09.2012
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Allerbeck, Klaus - Universität Frankfurt
  • Allmendinger, Jutta - Universität München
  • Andreß, Hans-Jürgen - Universität Köln
  • Bürklin, Wilhelm - Universität Potsdam
  • Diekmann, Andreas - ETH Zürich
  • Feger, Hubert - Freie Universität Berlin
  • Fetchenhauer, Detlef - Universität Köln
  • Huinink, Johannes - Universität Bremen
  • Kiefer, Marie Luise - Universität Wien
  • Kreuter, Frauke - LMU München
  • Kühnel, Steffen - Universität Göttingen
  • Kurz, Karin - Universität Göttingen
  • Lepsius, M. Rainer - Universität Heidelberg
  • Liebig, Stefan - Universität Bielefeld
  • Mayer, Karl Ulrich - Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  • Meulemann, Heiner - Universität Köln
  • Müller, Walter - Universität Mannheim
  • Opp, Karl-Dieter - Universität Leipzig
  • Pappi, Franz Urban - Universität Mannheim
  • Scheuch, Erwin K. - Universität Köln
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Solga, Heike - Universität Göttingen
  • Trappe, Heike - Universität Rostock
  • Wagner, Michael - Universität Köln
  • Westle, Bettina - Universität Marburg
  • Ziegler, Rolf - Universität München

Inhalt

InhaltTrenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte der kumulierten Untersuchungen sind: 1.) Wirtschaft 2.) Politische Einstellungen und Partizipation 3.) Deutsche Vereinigung 4.) Soziale Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat 5.) Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen 6.) Nationalstolz 7.) Ethnozentrismus und Minoritäten 8.) Nationale und regionale Verbundenheit 9.) Einstellungen zu Ehe, Familie und Partnerschaft 10.) Abtreibung 11.) Fragen zum Thema AIDS (HIV) 12.) Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten 13.) Freizeitaktivitäten 14.) Mediennutzung 15.) Religion und Weltanschauung 16.) Umwelt 17.) Einstellungen zu und Kontakte mit Behörden 18.) Anomia und Kriminalitätsfurcht 19.) Individuelle und kollektive Werteorientierungen 20.) ALLBUS-Demographie 21.) Daten zum Interview (Paradaten) 22.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen Themen: 1.) Wirtschaft: Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der Bundesrepublik, im eigenen Bundesland und der eigenen Wirtschaftslage. 2.) Politische Einstellungen und Partizipation: Zufriedenheit mit der Bundesregierung, der Landesre-gierung, der deutschen Demokratie und mit dem Funktionieren des politischen Systems (politische Unterstützung); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; politisches Interesse; Parteinei-gung; Wahlabsicht (Sonntagsfrage); Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl; Wahlrückerin-nerungsfrage; Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD, FDP, Republikaner, NPD, PDS, DKP sowie Bündnis 90 / Die Grünen; Wahrscheinlichkeiten, diverse Parteien zu wählen; politische Partizipation; ehrenamtliche Tätigkeiten; Einstellung zur Kernenergie, zur Todesstrafe für Terroristen, zur Privatisie¬rung öffentlicher Betriebe, zur Freigabe von Abtreibung; Demokratie-Skala; Wahrnehmung von Ein-flussmöglichkeiten auf die Politik (political efficacy, political alienation): bürgerferne Politiker, Selbst-vertrauen in Bezug auf politische Gruppenarbeit, zu viel Komplexität in der Politik, Bürgerorientierung der Politiker; politische Kenntnisse des Befragten und des Durchschnittsbürgers; Befähigung der Mehrheit zu politischer Arbeit; Wahlbeteiligung ist Bürgerpflicht; Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, von Bürgereinfluss, von Inflationsbekämpfung und von freier Meinungsäußerung). 3.) Deutsche Vereinigung: Einstellung zur Forderung nach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr Geduld im Osten; Wiedervereinigung ist vorteilhaft für Westen bzw. Osten; Zukunft im Osten hängt von Leistungsbereitschaft der Ostdeutschen ab; wechselseitige Fremdheit der Bürger; Leistungs¬druck in den neuen Bundesländern; Einstellung zum Umgang mit individueller Stasi-Vergangenheit; Einschätzung des Sozialismus als Idee. 4.) Soziale Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat: Gerechter Anteil am Lebensstandard; Selbstein¬schätzung der sozialen Schichtzugehörigkeit und Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Beurteilung des bisherigen Berufserfolgs, Vergleich mit Berufsposition des Vaters und berufliche Erwartung für die Zukunft; perzipierte Stärke von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen; Einstellungen zum deutschen Wirtschaftssystem und Beurteilungen von wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen; Einschätzung gleicher Ausbildungschancen für alle; Voraussetzungen für Erfolg in der Gesellschaft; Einkommensun-terschiede als Leistungsanreiz; Akzeptanz von sozialen Unterschieden; Bewertung der eigenen sozialen Sicherung; Haltung zur Ausweitung oder Kürzung von Sozialleistungen, Einstellung zu einer Kürzung des Verteidigungsetats und perzipierte Haltung der Bundesregierung in solchen Fragen. 5.) Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen: Gesundheitswesen, Bundesverfas-sungsgericht, Bundestag, Gemeindeverwaltung, Bundeswehr, Kirche, Justiz, Fernsehen, Zeitungswesen, Hochschulen, Bundesregierung, Gewerkschaften, Polizei, Parteien, Arbeitsämter, Rentenversicherung, Arbeitgeberverbände, Kommission der Europäischen Union, Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof. 6.) Nationalstolz: Stolz auf deutsche Einrichtungen und deutsche Leistungen; Stolz, Deutscher zu sein. 7.) Ethnozentrismus und Minoritäten: Haltungen zum Zuzug von Aussiedlern aus Osteuropa, Asylsu-chenden, EU-Arbeitnehmern und Nicht-EU-Arbeitnehmern; Wahrgenommene Konsequenzen der Anwe-senheit von Ausländern in Deutschland; Ausländerbehandlung durch Behörden; Wichtigkeitseinstufung verschiedener Einbürgerungsvoraussetzungen; Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern (Split: Gast¬arbeiter) in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft und zur Rechtsangleichung von Ausländern; perzipierte Stärke des Kon¬flikts zwischen Gastarbeitern und Deutschen; Befürwortung von Islamunterricht an Schulen; Ausländeranteilsschätzung für Ost- und Westdeutschland sowie für die eigene Wohnumgebung; perzipierte Lebensstildifferenzen; Indikatoren für soziale Distanz zu ethischen Minderheiten und Ausländern; Items zum Antisemitismus; Wahrnehmung und Bewertung von diskriminierendem Verhalten gegenüber Aus¬ländern. 8.) Nationale und regionale Verbundenheit: Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde, mit dem Bundesland, mit der alten Bundesrepublik bzw. mit der DDR, mit Gesamtdeutschland, sowie mit der EU. 9.) Einstellungen zu Ehe, Familie und Partnerschaft: Familie als Glücksvoraussetzung; Heirat bei dauernder Partnerschaft oder bei Schwangerschaft; ideale Kinderzahl; Einstellung zur Berufstätigkeit von Frauen und Müttern; Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in der Familie; Wichtigkeit von Erziehungszielen; wichtigste Erziehungsziele der Schule; Einstufung der Wichtigkeit ausgewählter Lernziele für ein Kind; gewünschte Eigenschaften von Kin¬dern; Autoritarismus; Wichtigkeit der Familie. 10.) Abtreibung: Schwangerschaftsabbruch bei gesundheitlichen Gefährdungen von Mutter oder Kind, Abtreibung nach Vergewaltigung, bei sozialer Notlage oder bei ledigen Frauen ohne Heiratswunsch, völlige Freigabe von Abtreibung; Meinung zum Abtreibungszeitpunkt: bei ernsthafter Schädigung des Babys, wenn die Frau kein weiteres Kind will, bei ernsthafter Gesundheitsgefährdung der Mutter, wenn das Kind eine zu hohe finanzielle Belastung darstellt, wenn die Mutter alleinerziehend ist, wenn Abtreibung gegen den Willen des Vaters geschehen soll, bei fehlendem Kinderwunsch, bei Wunsch der Mutter ohne Angabe von Gründen. 11.) Fragen zum Thema AIDS (HIV): Kenntnis der Krankheit AIDS; wahrgenommene Berichte in den Medien; Einstellung zu höheren Krankenversicherungsbeiträgen für HIV-Infizierte; Einstellung zur Entlassung infizierter Arbeitnehmer und zu einem Einreiseverbot für HIV-infizierte Ausländer; Einstel¬lung zu einer zentralen Meldepflicht; Sorge um eine eigene HIV-Infektion; eigene Schutzmaßnahmen und Verhaltensänderungen; HIV-Infizierte im Bekanntenkreis. 12.) Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten: Familie und Kinder, Beschäftigung und Arbeit, Freizeit und Erholung, Freunde und Bekannte, Verwandte, Religion und Kirche, Politik und öffentliches Leben, Nachbarschaft; Präferenzen bei einer beruflichen Tätigkeit (Sicherheit, Einkommen, Verantwortung etc.). 13.) Freizeitaktivitäten: Bücher lesen; Zeitschriften lesen; Schallplatten, CDs, Kassetten hören; Videos anschauen; Computer nutzen; im Internet surfen; private Weiterbildung; nichts tun, faulenzen; spazieren gehen, wandern; Yoga, Meditation; Restaurants; Besuche im Freundeskreis; Besuche im Verwandtenkreis; Gesellschaftsspiele; kurze Reisen; politische Beteiligung; ehrenamtliche Tätigkeiten; religiöse Veranstaltungen; Kunst und musische Betätigung; do it yourself; aktiver Sport; Film-, Sport-, Pop-, Jazz-, Tanzveranstaltungen besuchen; klassische Kultur (Oper, Konzerte, Theater, Ausstellungen). 14.) Mediennutzung: Häufigkeit von Fernsehen pro Woche, Interesse an Fernsehsendungen: Shows und Quizsendungen, Sportsendungen, Spielfilme, Nachrichten, politische Magazine, Kunst und Kultur, Heimatfilme, Kriminalfilme, Actionfilme, Unterhaltungsserien; Häufigkeit der Lektüre von Tageszeitungen pro Woche. 15.) Religion und Weltanschauung: Gottesglaube und Lebenssinn; Selbsteinstufung der Religiosität und Spiritualität; Häufigkeit von Meditation; Einstellungen zu Religiosität; religiöse Indifferenz; Nachdenken über metaphysische Fragen; Erfahrungen mit und Meinung zu verschiedenen Formen von Glauben, Paraglauben oder Aberglauben; Religion vs. Wissenschaft; Einstellungen zur Rolle von Religion in der Gesellschaft und der Welt; religiöse Toleranz; Kirchenmitgliedschaft; frühere Konfession; kirchliche Beerdigung; kirchliche Trauung; Taufe der Kinder; Kirchgangs- und Gebetshäufigkeit; Interesse an kirchlichen Sendungen in den Medien; Einstellung zur Heirat mit Angehörigen verschiedener Konfessionen; Glauben an ein Leben nach dem Tod; Glauben an den Himmel, die Hölle und an Wunder; Glauben an Wiedergeburt; Glauben an Geister, Engel und Teufel; Wichtigkeit von Religion im Elternhaus. 16.) Umwelt: Perzeption allgemeiner Umweltbelastungen und persönlich empfundene Umweltbelastungen. 17.) Einstellung zu und Kontakte mit Behörden: Beurteilung der Leistungen von Behörden und deren Verhalten gegenüber Bürgern. 18.) Anomia und Kriminalitätsfurcht: Allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen und zu Politikern; sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia); Kriminalitätsfurcht; Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz. 19.) Individuelle und kollektive Werteorientierungen: Lebensziele (Gesetz und Ordnung respektieren, hoher Lebensstandard, Macht und Einfluss, Phantasie und Kreativität entwickeln, Sicherheit, Randgruppen helfen, eigene Bedürfnisse durchsetzen, Fleiß und Ehrgeiz, Toleranz, politisches Engagement, Hedonismus, Gottesglaube, Leistung im Beruf, Selbstverwirklichung); Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer Verwerflichkeit und ihrer Sanktionswürdigkeit; Gesetzestreue; Wahrscheinlichkeit, genannte Gesetzesübertretungen in Zukunft zu begehen; selbstberichtetes abweichendes Verhalten; Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, bei verschiedenen Delikten entdeckt zu werden; Senkung der Kriminalität durch härtere Strafen; eigene Viktimisierung. 20.) ALLBUS-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Geschlecht, Staatsbürgerschaft (Nationalität), Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Wohnort (Bundesland, Regierungsbezirk, politische Gemeindegröße, BIK Stadtregion, Bousted-Gemeindetyp, Ausländeranteil auf Kreisebene) und Wohndauer, Herkunft, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, Kirchgangshäufigkeit, Häufigkeit des Besuchs eines anderen Gotteshauses, Schulbesuch, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Führerscheinbesitz, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Angaben zum ersten Beruf, Branche, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Arbeitswegdauer, berufliche Aufsichtsfunktion, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Stellungsdauer, wöchentliche Arbeitsdauer (Haupt- und Nebenerwerb), Betriebsgröße, Dauer von Arbeitslosigkeit, Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, Wunsch nach Arbeit, vorwiegender Lebensunterhalt, Befragteneinkommen, Alter beim Verlassen der Eltern, Selbstbeschreibung des Wohnortes, Übersiedlung nach Ost- oder Westdeutschland, Interesse an einer Übersiedlung in den Ost- bzw. Westteil oder in ein anderes Land der Europäischen Gemeinschaft, Aufenthaltsdauer (in der Bundesrepublik, im Bundesland, am Wohnort), Land in dem Befragter in seiner Jugend lebte, Wohnungstyp, Telefonanschluss, allgemeiner Gesundheitszustand, Körperlicher und seelischer Zustand in den letzten vier Wochen, allgemeine Lebenszufriedenheit, Körpergröße und Gewicht, Familienstand, Ehebiographie, Kinderwunsch. Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Erste, zweite und dritte Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, Konfession, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Dauer von Arbeitslosigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes. Angaben zum ehemaligen Ehepartner: Alter, Konfession, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf. Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Erste, zweite und dritte Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, gemeinsamer Haushalt mit Lebenspartner, Aufgabenteilung im Haushalt, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit. Angaben zu den Eltern und Großeltern des Befragten: Herkunftsland der Eltern und Großeltern, Allgemeiner Schulabschluss von Mutter und Vater, Universitätsbesuch von Mutter und Vater, berufliche Ausbildung von Mutter und Vater, Angaben zum Beruf des Vaters und der Mutter, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit von Vater und Mutter. Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Haushaltseinkommen, Einkommensarten im Haushalt, Anzahl von über 17-jährigen Haushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße), Zahl der Kinder. Angaben zu den einzelnen Haushaltspersonen (Haushaltsliste): Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten, Geschlecht der Personen, ihr Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Familienstand, Einkommen, deutsche Staatsbürgerschaft, Taufe, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit. Angaben zu Kindern außerhalb des Haushalts: Zahl der Kinder außer Haus, Geschlecht, Alter, Taufe, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit. Gegenwärtige Mitgliedschaften des Befragten (Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutsche Angestelltengewerkschaft (DAG), Christlicher Gewerkschaftsbund (CGB), andere Gewerkschaft, Union Leitender Angestellter (ULA), Deutscher Beamtenbund (DBB), Bauernverband, Gewerbeverband, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), sonstiger Berufsverband; Gesangverein, Sportverein, Hobby-Vereinigung, Heimat- oder Bürgerverein, sonstige gesellige Vereinigung, Vertriebenen- oder Flüchtlingsverband, Wohlfahrtsverband, kirchlicher oder religiöser Verein, Jugend- oder Studentenorganisation, politische Partei, Bürgerinitiative, andere Vereine oder Verbände); Mitgliedsstatus des Befragten bei diversen Vereinen und Organisationen; frühere Gewerkschaftsmitgliedschaft. Freunde und vertraute Personen (egozentrierte Netzwerke) mit Angaben über: Geschlecht, Alter, Verwandtschaft und Beziehung zum Befragten, Schulabschluss, Erwerbstätigkeit, berufliche Stellung und Berufsgruppe, Wahlverhalten, Herkunft und Staatsbürgerschaft, Wohndistanz, verglichene Wirtschaftslage, Qualität und Quantität der Kontakte sowie gegenseitige Bekanntschaft. 21.) Daten zum Interview (Paradaten): Interviewdatum; Interviewbeginn und -ende; Interviewdauer; eingeschätzte Attraktivität der Befragten; an wie vielen Befragungen teilgenommen; Bereitschaft zu einer Panelteilnahme; Erreichbarkeit des Befragten; Anwesenheit des Befragten zu Hause während der letzten Wochentage; Auskunftsbereitschaft des Befragten; Anwesenheit Dritter beim Interview; Anwesenheit des Ehepartners, Partners oder von Kindern beim Interview; Anwesenheit weiterer Familienangehöriger beim Interview; Eingriffe Dritter in den Interviewverlauf; Kooperationsbereitschaft und Zuverlässigkeit der Angaben des Befragten; Mitverfolgen des Interviews am Bildschirm; Häufigkeit der Internetnutzung; Teilnahmebereitschaft bei Internetumfragen; Zahl der Kontaktversuche; Angaben zum Wohngebäude des Befragten und der Wohnumgebung. Angaben zum Interviewer: Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Identifikationsnummer, Dauer der Interviewertätigkeit. 22.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Body-Mass-Index; Postmaterialismus-Index (nach Inglehart); Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk); Berufsvercodung gemäß ISCO (International Standard Classification of Occupations) 1968, 1988 und 2008; Berufsprestige (nach Treiman); SIOPS (nach Ganzeboom); ISEI (nach Ganzeboom); Magnitudeprestige (nach Wegener); Einordnungsberufe (nach Pappi und Terwey); Klassenlagen (nach Goldthorpe); Transformationsgewichte für Auswertungen auf Haushalts- oder Personenebene; Ost-West-Gewichte für gesamtdeutsche Auswertungen.
Kategorien Kategorien
  • Gesellschaft, Kultur
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Wirtschaftspolitik, wirtschaftliche Lage
  • Sozialpolitik
  • Person, Persönlichkeit, Rolle
  • Familie
  • Medizin
  • Kommunikation, öffentliche Meinung, Medien
  • Religion und Weltanschauung
  • Umwelt, Natur
Themen Themen
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 13.5 Gleichheit und Ungleichheit
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 13.8 Minderheiten
  • 13.3 Familie und Ehe
  • 7.7 Schwangerschaft, Familienplanung und Abtreibung
  • 7.8 Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 5.1 Freizeit, Tourismus und Sport
  • 9.2 Massenmedien
  • 5.5 Religion und Werte
  • 16 Umwelt und Natur
  • 6.2 Kriminalität

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), (bis 1990 nur alte Bundesländer einschließlich West-Berlin)
GrundgesamtheitIn der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebende Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ab 1991 wurden auch ausländische Zielpersonen in die ALLBUS-Stichproben aufgenommen. Falls keine hinreichend guten Deutschkenntnisse vorlagen, zählen diese Zielpersonen zu den systematischen Ausfällen.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
  • Probability: Multistage
1980 bis 1992 und 1998 mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl aus Privathaushalten (ADM-Stichprobendesign). In den Erhebungsjahren 1994, 1996 und ab 2000 fand eine zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin). In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
  • Face-to-face interview: Paper-and-pencil (PAPI)
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
  • Self-administered questionnaire: Paper
Mündliche Befragungen mit standardisiertem Fragebogen (PAPI - Paper and Pencil Interviewing), ab Haupterhebung 2000 als CAPI - Computer Assisted Personal Interviewing, und Ergänzungen aus schriftlichen Zusatzbefragungen (drop off).
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungGETAS, Bremen (1980-84) GFM-GETAS (IPSOS), Hamburg (1988, 1998) INFAS, Bonn (1990, 2002) Infratest, München (1986, 1991, 1992, 1994, 1996, 2000) TNS Infratest, München (2004, 2006, 2008, 2010, 2012)
Erhebungszeitraum
  • 01.1980 - 02.1980
  • 02.1982 - 05.1982
  • 03.1984 - 06.1984
  • 03.1986 - 05.1986
  • 04.1988 - 07.1988
  • 03.1990 - 05.1990
  • 05.1991 - 07.1991
  • 05.1992 - 06.1992
  • 02.1994 - 05.1994
  • 03.1996 - 06.1996
  • 03.1998 - 07.1998
  • 01.2000 - 07.2000
  • 02.2002 - 08.2002
  • 03.2004 - 07.2004
  • 03.2006 - 08.2006
  • 03.2008 - 08.2008
  • 05.2010 - 11.2010
  • 04.2012 - 09.2012

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)09.04.2014 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.11898
Errata in aktueller Version
DatumNameBeschreibung
2015-7-3V475Die Kategorisierung des BMI-Wertes wird in 3 Fällen korrigiert. Die Werte-Label werden angepasst, um nicht-überlappend zu sein. Bitte nutzen Sie das Patch ZA4578_BMI_patch_v1-0-0 zur Korrektur.
2016-4-8Stata: V1739, V1741, V1742, V1743, V1744Befragten mit fehlenden Informationen für Gewichtungsvariablen muss fehlender Wert (.a) zugeordnet werden. Zur Korrektur des Stata-Datensatzes wurde ein Patch gemeinsam mit dem Stata-Datensatz bereitgestellt. Download von ZA4578_v1-0-0.dta.zip erforderlich.
2016-4-8Stata: V474, V476, V489, V695, V697, V705, V726, V728, V736, V748, V750, V785, V787, V957, V959, V967, V987, V989, V1015, V1017, V1068, V1070, V1078, V1093, V1095, V1126, V1128, V1136, V1164, V1166, V1174, V1695, V1699, V1702Ungelabelte fehlende Werte, die eine Nachkommastelle aufweisen, müssen zu Integer-Werten recodiert und gelabelt werden. Zur Korrektur des Stata-Datensatzes wurde ein Patch gemeinsam mit dem Stata-Datensatz bereitgestellt. Download von ZA4578_v1-0-0.dta.zip erforderlich.
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseGenerell ist die bekannte Literatur mit Verwendung von ALLBUS-Daten in der ALLBUS-Bibliographie dokumentiert. Diese ALLBUS-Bibliographie ist im GESIS-Webangebot online recherchierbar. Der zusammengefasste Datensatz von ALLBUS-Erhebungen aus 19 Surveys umfasst alle im ALLBUS-Fragenprogramm enthaltenen Zeitreihen (wenigstens zwei Erhebungszeitpunkte). Die besondere Relation von CAPI- und PAPI-Erhebung im Jahr 2000 wird in den Codebüchern und dem Methodenbericht zum ALLBUS 2000 näher erläutert. Die Kreuztabellen im Variable Report zum kumulierten ALLBUS 1980-2012 sind ab 1991 so gewichtet, dass die Oversamples für die neuen Bundesländer jeweils jahrgangsspezifisch ausgeglichen werden (Designgewicht). Die Häufigkeiten für Deutschland sind daher auch ab 1991 im Grundsatz repräsentativ für die angezielte ALLBUS-Population in Gesamtdeutschland. Als Ergänzung zu diesen gewichteten Kreuztabellen im Datenhandbuch werden die originalen Häufigkeiten aus dem ungewichteten Datensatz durch eine gesonderte Supplementdokumentation dargestellt. Hier sind ab 1991 alte und neue Bundesländer getrennt dargestellt. Eine in der Demographie vereinfachte Version des Kumulationsdatensatzes (912 Variablen) ist ebenso wie die ALLBUS-Einzelstudien als ALLBUScompact zusätzlich vorhanden (Kumulation: Studien-Nr. 4579). Zusätzliche ALLBUS-Informationen sind erreichbar unter: http://www.gesis.org/fdzallbus http://www.gesis.org/allbus
Anzahl der Einheiten: 57723
Anzahl der Variablen: 1744
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Bens, Arno: Zur Auswertung haushaltsbezogener Merkmale mit dem ALLBUS 2004. In: ZA-Information 59: 2006, 143 - 156
  • Koch, Achim; Wasmer, Martina: Der ALLBUS als Instrument zur Untersuchung sozialen Wandels: Eine Zwischenbilanz nach 20 Jahren. In: Schmitt-Beck, Rüdiger; Wasmer, Martina; Koch, Achim (Hrsg.): Sozialer und politischer Wandel in Deutschland. Analysen mit ALLBUS-Daten aus zwei Jahrzehnten, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, 13 - 42
  • Terwey, Michael: ALLBUS: A German General Social Survey. In: Schmollers Jahrbuch 120: 2000, 151 - 158
  • Terwey, Michael: Zum aktuellen Wandel im Zugriff auf ALLBUS-Materialien und zur ALLBUS-Nutzung in Publikationen. In: ZA-Information 53: 2003, 195 - 202
  • Terwey, Michael; Baumann, Horst; Blohm, Michael: Forschungsdatenzentrum ALLBUS Jahresbericht 2010, Berichtszeitraum 01.01.2010-31.12.2010. Bonn: GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, GESIS-Technical Reports 2011/03
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  ALLBUS
    Mit der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) werden aktuelle Daten über Einstellungen, Verhaltensweisen und Sozialstruktur der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erhoben. Seit 1980 wird alle zwei Jahre ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung mit einem teils konstanten, teils variablen Fragenprogramm befragt. Die Daten stehen unmittelbar nach ihrer benutzergerechten Aufbereitung und Dokumentation allen Interessenten für Forschung und Lehre zur Verfügung.