GESIS - DBK - ZA4584
 

ZA4584: German General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2014

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (2016): German General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2014. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4584 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.12574
StudiennummerZA4584
TitelGerman General Social Survey (ALLBUS) - Cumulation 1980-2014
Aktuelle Version1.0.0, 27.09.2016, https://doi.org/10.4232/1.12574
Erhebungszeitraum01.1980 - 09.2014
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Klaus Allerbeck - University of Frankfurt
  • Jutta Allmendinger - University of Munich;
  • Hans-Jürgen Andreß - University of Cologne
  • Wilhelm Bürklin - University of Potsdam
  • Andreas Diekmann - ETH Zurich
  • Hubert Feger - Free University of Berlin
  • Detlef Fetchenhauer - University of Cologne
  • Johannes Huinink - University of Bremen
  • Marie Luise Kiefer - University of Vienna
  • Frauke Kreuter - University of Munich
  • Steffen Kühnel - University of Göttingen
  • Karin Kurz - University of Göttingen
  • M. Rainer Lepsius - University of Heidelberg
  • Stefan Liebig - University of Bielefeld
  • Karl Ulrich Mayer - Max Planck Institute for Human Development, Berlin
  • Heiner Meulemann - University of Cologne
  • Walter Müller - University of Mannheim
  • Karl Dieter Opp - University of Leipzig
  • Franz Urban Pappi - University of Mannheim
  • Erwin K. Scheuch - University of Cologne
  • Rüdiger Schmitt-Beck - University of Mannheim
  • Heike Solga - University of Göttingen
  • Heike Trappe - University of Rostock
  • Michael Wagner - University of Cologne
  • Bettina Westle - University of Marburg
  • Rolf Ziegler - University of Munich

Inhalt

InhaltTrenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte der kumulierten Untersuchungen sind: 1.) Wirtschaft 2.) Politische Einstellungen und Partizipation 3.) Deutsche Vereinigung 4.) Soziale Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat 5.) Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen 6.) Nationalstolz 7.) Ethnozentrismus und Minoritäten 8.) Nationale und regionale Verbundenheit 9.) Einstellungen zu Ehe, Familie und Partnerschaft 10.) Abtreibung 11.) Fragen zum Thema AIDS (HIV) 12.) Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten 13.) Freizeitaktivitäten 14.) Mediennutzung 15.) Gesundheit 16.) Religion und Weltanschauung 17.) Umwelt 18.) Einstellungen zu und Kontakte mit Behörden 19.) Anomia und Kriminalitätsfurcht 20.) Individuelle und kollektive Werteorientierungen 21.) ALLBUS-Demographie 22.) Daten zum Interview (Paradaten) 23.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen Themen: 1.) Wirtschaft: Beurteilung der eigenen Wirtschaftslage und der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der Bundesrepublik und im eigenen Bundesland. 2.) Politische Einstellungen und Partizipation: Zufriedenheit mit der Bundesregierung, der Landesre-gierung, der deutschen Demokratie und mit dem Funktionieren des politischen Systems (politische Unterstützung); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; politisches Interesse; Parteinei-gung; Wahlabsicht (Sonntagsfrage); Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl; Wahlrückerin-nerungsfrage; Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD, FDP, Republikaner, NPD, PDS, DKP sowie Bündnis 90 / Die Grünen; Wahrscheinlichkeiten, diverse Parteien zu wählen; politische Partizipation; ehrenamtliche Tätigkeiten; Einstellung zur Kernenergie, zur Todesstrafe für Terroristen, zur Privatisie¬rung öffentlicher Betriebe, zur Freigabe von Abtreibung; Demokratie-Skala; Wahrnehmung von Ein-flussmöglichkeiten auf die Politik (political efficacy, political alienation): bürgerferne Politiker, Selbst-vertrauen in Bezug auf politische Gruppenarbeit, zu viel Komplexität in der Politik, Bürgerorientierung der Politiker; politische Kenntnisse des Befragten und des Durchschnittsbürgers; Befähigung der Mehrheit zu politischer Arbeit; Wahlbeteiligung ist Bürgerpflicht; Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, von Bürgereinfluss, von Inflationsbekämpfung und von freier Meinungsäußerung). 3.) Deutsche Vereinigung: Einstellung zur Forderung nach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr Geduld im Osten; Wiedervereinigung ist vorteilhaft für Westen bzw. Osten; Zukunft im Osten hängt von Leistungsbereitschaft der Ostdeutschen ab; wechselseitige Fremdheit der Bürger; Leistungs¬druck in den neuen Bundesländern; Einstellung zum Umgang mit individueller Stasi-Vergangenheit; Einschätzung des Sozialismus als Idee. 4.) Soziale Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat: Gerechter Anteil am Lebensstandard; Selbstein¬schätzung der sozialen Schichtzugehörigkeit und Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Beurteilung des bisherigen Berufserfolgs, Vergleich mit Berufsposition des Vaters und berufliche Erwartung für die Zukunft; perzipierte Stärke von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen; Einstellungen zum deutschen Wirtschaftssystem und Beurteilungen von wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen; Einschätzung gleicher Ausbildungschancen für alle; Voraussetzungen für Erfolg in der Gesellschaft; Einkommensun-terschiede als Leistungsanreiz; Akzeptanz von sozialen Unterschieden; Bewertung der eigenen sozialen Sicherung; Haltung zur Ausweitung oder Kürzung von Sozialleistungen, Einstellung zu einer Kürzung des Verteidigungsetats und perzipierte Haltung der Bundesregierung in solchen Fragen. 5.) Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen: Gesundheitswesen, Bundesverfas-sungsgericht, Bundestag, Gemeindeverwaltung, Bundeswehr, Kirche, Justiz, Fernsehen, Zeitungswesen, Hochschulen, Bundesregierung, Gewerkschaften, Polizei, Parteien, Arbeitsämter, Rentenversicherung, Arbeitgeberverbände, Kommission der Europäischen Union, Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof. 6.) Nationalstolz: Stolz auf deutsche Einrichtungen und deutsche Leistungen; Stolz, Deutscher zu sein. 7.) Ethnozentrismus und Minoritäten: Haltungen zum Zuzug von Aussiedlern aus Osteuropa, Asylsu-chenden, EU-Arbeitnehmern und Nicht-EU-Arbeitnehmern; Wahrgenommene Konsequenzen der Anwe-senheit von Ausländern in Deutschland; Ausländerbehandlung durch Behörden; Wichtigkeitseinstufung verschiedener Einbürgerungsvoraussetzungen; Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern (Split: Gast¬arbeiter) in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft und zur Rechtsangleichung von Ausländern; perzipierte Stärke des Kon¬flikts zwischen Gastarbeitern und Deutschen; Befürwortung von Islamunterricht an Schulen; Ausländeranteilsschätzung für Ost- und Westdeutschland sowie für die eigene Wohnumgebung; perzipierte Lebensstildifferenzen; Indikatoren für soziale Distanz zu ethischen Minderheiten und Ausländern; Items zum Antisemitismus; Wahrnehmung und Bewertung von diskriminierendem Verhalten gegenüber Aus¬ländern. 8.) Nationale und regionale Verbundenheit: Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde, mit dem Bundesland, mit der alten Bundesrepublik bzw. mit der DDR, mit Gesamtdeutschland sowie mit der EU. 9.) Einstellungen zu Ehe, Familie und Partnerschaft: Familie als Glücksvoraussetzung; Heirat bei dauernder Partnerschaft oder bei Schwangerschaft; ideale Kinderzahl; Einstellung zur Berufstätigkeit von Frauen und Müttern; Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in der Familie; Wichtigkeit von Erziehungszielen; wichtigste Erziehungsziele der Schule; Einstufung der Wichtigkeit ausgewählter Lernziele für ein Kind; gewünschte Eigenschaften von Kin¬dern; Autoritarismus; Wichtigkeit der Familie. 10.) Abtreibung: Schwangerschaftsabbruch bei gesundheitlichen Gefährdungen von Mutter oder Kind, Abtreibung nach Vergewaltigung, bei sozialer Notlage oder bei ledigen Frauen ohne Heiratswunsch, völlige Freigabe von Abtreibung; Meinung zum Abtreibungszeitpunkt: bei ernsthafter Schädigung des Babys, wenn die Frau kein weiteres Kind will, bei ernsthafter Gesundheitsgefährdung der Mutter, wenn das Kind eine zu hohe finanzielle Belastung darstellt, wenn die Mutter alleinerziehend ist, wenn Abtreibung gegen den Willen des Vaters geschehen soll, bei fehlendem Kinderwunsch, bei Wunsch der Mutter ohne Angabe von Gründen. 11.) Fragen zum Thema AIDS (HIV): Kenntnis der Krankheit AIDS; wahrgenommene Berichte in den Medien; Einstellung zu höheren Krankenversicherungsbeiträgen für HIV-Infizierte; Einstellung zur Entlassung infizierter Arbeitnehmer und zu einem Einreiseverbot für HIV-infizierte Ausländer; Einstel¬lung zu einer zentralen Meldepflicht; Sorge um eine eigene HIV-Infektion; eigene Schutzmaßnahmen und Verhaltensänderungen; HIV-Infizierte im Bekanntenkreis. 12.) Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten: Familie und Kinder, Beschäftigung und Arbeit, Freizeit und Erholung, Freunde und Bekannte, Verwandte, Religion und Kirche, Politik und öffentliches Leben, Nachbarschaft; Präferenzen bei einer beruflichen Tätigkeit (Sicherheit, Einkommen, Verantwortung etc.). 13.) Freizeitaktivitäten: Bücher lesen; Zeitschriften lesen; Schallplatten, CDs, Kassetten hören; Videos anschauen; Computer nutzen; im Internet surfen; private Weiterbildung; nichts tun, faulenzen; spazieren gehen, wandern; Yoga, Meditation; Restaurants; Besuche im Freundeskreis; Besuche im Verwandtenkreis; Gesellschaftsspiele; kurze Reisen; politische Beteiligung; ehrenamtliche Tätigkeiten; religiöse Veranstaltungen; Kunst und musische Betätigung; do it yourself; aktiver Sport; Film-, Sport-, Pop-, Jazz-, Tanzveranstaltungen besuchen; klassische Kultur (Oper, Konzerte, Theater, Ausstellungen); Musik hören; das Internet nutzen; chatten, soziale Netzwerke; Computer spielen; Musik machen; andere künstlerische Tätigkeiten; Besuch von Museen, Ausstellungen; Besuch von Volksfesten, Stadtfesten. 14.) Mediennutzung: Musik hören: Volksmusik, Schlager, klassische Musik, Jazz, Volksmusik anderer Kulturen, Pop-Musik oder Charts, Rock, Heavy Metal, Elektronische Musik (House, Techno), Hip Hop, Soul, Reggae, Oper, Musical; Häufigkeit von Fernsehen pro Woche, Interesse an Fernsehsendungen: Shows und Quizsendungen, Sportsendungen, Spielfilme, Nachrichten, politische Magazine, Kunst und Kultur, Heimatfilme, Kriminalfilme, Actionfilme, Unterhaltungsserien; Häufigkeit der Lektüre von Tageszeitungen pro Woche. 15.) Gesundheit: allgemeiner Gesundheitszustand; körperlicher und seelischer Zustand in den letzten vier Wochen; Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung; chronische Krankheiten und Beschwerden; im letzten Monat krank gewesen; Grund für Arztbesuche in den letzten 3 Monaten; Häufigkeit der Arztbesuche in den letzten 3 Monaten; Krankenhausaufenthalt in den letzten 12 Monaten; Dauer des Krankenhausaufenthaltes; amtlicher Behinderungsgrad; Rauchgewohnheiten; allgemeine Lebenszufriedenheit; Körpergröße; Körpergewicht; Konsumhäufigkeit von verschiedenen Lebensmittelgruppen und Genussmitteln; Belastungen durch Arbeitsbedingungen; Mobbing; Belastung durch Lärm in Wohnumgebung tagsüber; Belastung durch Lärm in Wohnumgebung nachts; Belastung der Wohnumgebung durch Emissionen. 16.) Religion und Weltanschauung: Gottesglaube und Lebenssinn; Selbsteinstufung der Religiosität und Spiritualität; Häufigkeit von Meditation; Einstellungen zu Religiosität; religiöse Indifferenz; Nachdenken über metaphysische Fragen; Erfahrungen mit und Meinung zu verschiedenen Formen von Glauben, Paraglauben oder Aberglauben; Religion vs. Wissenschaft; Einstellungen zur Rolle von Religion in der Gesellschaft und der Welt; religiöse Toleranz; Kirchenmitgliedschaft; frühere Konfession; kirchliche Beerdigung; kirchliche Trauung; Taufe der Kinder; Kirchgangs- und Gebetshäufigkeit; Interesse an kirchlichen Sendungen in den Medien; Einstellung zur Heirat mit Angehörigen verschiedener Konfessionen; Glaube an ein Leben nach dem Tod; Glaube an den Himmel, die Hölle und an Wunder; Glaube an Wiedergeburt; Glaube an Geister, Engel und Teufel; Wichtigkeit von Religion im Elternhaus. 17.) Umwelt: Perzeption allgemeiner Umweltbelastungen und persönlich empfundene Umweltbelastungen. 18.) Einstellung zu und Kontakte mit Behörden: Beurteilung der Leistungen von Behörden und deren Verhalten gegenüber Bürgern. 19.) Anomia und Kriminalitätsfurcht: Allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen und zu Politikern; sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia); Kriminalitätsfurcht; Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz. 20.) Individuelle und kollektive Werteorientierungen: Lebensziele (Gesetz und Ordnung respektieren, hoher Lebensstandard, Macht und Einfluss, Phantasie und Kreativität entwickeln, Sicherheit, Randgruppen helfen, eigene Bedürfnisse durchsetzen, Fleiß und Ehrgeiz, Toleranz, politisches Engagement, Hedonismus, Gottesglaube, Leistung im Beruf, Selbstverwirklichung); Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer Verwerflichkeit und ihrer Sanktionswürdigkeit; Gesetzestreue; Wahrscheinlichkeit, genannte Gesetzesübertretungen in Zukunft zu begehen; selbstberichtetes abweichendes Verhalten; Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, bei verschiedenen Delikten entdeckt zu werden; Senkung der Kriminalität durch härtere Strafen; eigene Viktimisierung. 21.) ALLBUS-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Geschlecht, Staatsbürgerschaft (Nationalität), Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Wohnort (Bundesland, politische Gemeindegröße, BIK Stadtregion, Bousted-Gemeindetyp, Ausländeranteil auf Kreisebene) und Wohndauer, Herkunft, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, Kirchgangshäufigkeit, Häufigkeit des Besuchs eines anderen Gotteshauses, Schulbesuch, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Führerscheinbesitz, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Angaben zum ersten Beruf, Befristung des Arbeitsvertrages, Branche, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Arbeitswegdauer, berufliche Aufsichtsfunktion, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Stellungsdauer, Nebenerwerbstätigkeit, wöchentliche Arbeitsdauer (Haupt- und Nebenerwerb), Betriebsgröße, Dauer von Arbeitslosigkeit, Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, Wunsch nach Arbeit, vorwiegender Lebensunterhalt, Befragteneinkommen, Alter beim Verlassen der Eltern, Selbstbeschreibung des Wohnortes, Übersiedlung nach Ost- oder Westdeutschland, Interesse an einer Übersiedlung in den Ost- bzw. Westteil oder in ein anderes Land der Europäischen Gemeinschaft, Aufenthaltsdauer (in der Bundesrepublik, im Bundesland, am Wohnort), Land in dem Befragter in seiner Jugend lebte, Wohnungstyp, Telefonanschluss, kFamilienstand, Ehebiographie, Kinderwunsch. Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Erste, zweite und dritte Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, Konfession, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Dauer von Arbeitslosigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes. Angaben zum ehemaligen Ehepartner: Alter, Konfession, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf. Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Erste, zweite und dritte Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, gemeinsamer Haushalt mit Lebenspartner, Aufgabenteilung im Haushalt, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit. Angaben zu den Eltern und Großeltern des Befragten: Herkunftsland der Eltern und Großeltern, Allgemeiner Schulabschluss von Mutter und Vater, Universitätsbesuch von Mutter und Vater, berufliche Ausbildung von Mutter und Vater, Angaben zum Beruf des Vaters und der Mutter, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit von Vater und Mutter. Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Haushaltseinkommen, Einkommensarten im Haushalt, Haupteinkommensquelle, Anzahl von über 17-jährigen Haushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße), Zahl der Kinder, Größe der Wohnung, Haltung von Hund oder Katze. Angaben zu den einzelnen Haushaltspersonen (Haushaltsliste): Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten, Geschlecht der Personen, ihr Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Familienstand, Einkommen, deutsche Staatsbürgerschaft, Taufe, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit; für Kinder außerdem: besuchte Schulform, allgemeiner Schulabschluss, Hochschulabschluss. Angaben zu Kindern außerhalb des Haushalts: Zahl der Kinder außer Haus, Geschlecht, Alter, Taufe, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, Hochschulabschluss. Gegenwärtige Mitgliedschaften des Befragten (Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutsche Angestelltengewerkschaft (DAG), Christlicher Gewerkschaftsbund (CGB), andere Gewerkschaft, Union Leitender Angestellter (ULA), Deutscher Beamtenbund (DBB), Bauernverband, Gewerbeverband, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), sonstiger Berufsverband; Gesangverein, Sportverein, Hobby-Vereinigung, Heimat- oder Bürgerverein, sonstige gesellige Vereinigung, Vertriebenen- oder Flüchtlingsverband, Wohlfahrtsverband, kirchlicher oder religiöser Verein, Jugend- oder Studentenorganisation, politische Partei, Bürgerinitiative, andere Vereine oder Verbände); Mitgliedsstatus des Befragten bei diversen Vereinen und Organisationen; Mitgliedschaft in informellen Gruppen; frühere Gewerkschaftsmitgliedschaft. Freunde und vertraute Personen (egozentrierte Netzwerke) mit Angaben über: Geschlecht, Alter, Verwandtschaft und Beziehung zum Befragten, Schulabschluss, Erwerbstätigkeit, berufliche Stellung und Berufsgruppe, Wahlverhalten, Herkunft und Staatsbürgerschaft, Wohndistanz, verglichene Wirtschaftslage, Qualität und Quantität der Kontakte sowie gegenseitige Bekanntschaft. 22.) Daten zum Interview (Paradaten): Interviewdatum; Interviewbeginn und -ende; Interviewdauer; eingeschätzte Attraktivität der Befragten; an wie vielen Befragungen teilgenommen; Bereitschaft zu einer Panelteilnahme; Erreichbarkeit des Befragten; Anwesenheit des Befragten zu Hause während der letzten Wochentage; Auskunftsbereitschaft des Befragten; Anwesenheit Dritter beim Interview; Anwesenheit des Ehepartners, Partners oder von Kindern beim Interview; Anwesenheit weiterer Familienangehöriger beim Interview; Eingriffe Dritter in den Interviewverlauf; Kooperationsbereitschaft und Zuverlässigkeit der Angaben des Befragten; Mitverfolgen des Interviews am Bildschirm; Häufigkeit der Internetnutzung; Teilnahmebereitschaft bei Internetumfragen; Zahl der Kontaktversuche; Angaben zum Wohngebäude des Befragten und der Wohnumgebung. Angaben zum Interviewer: Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Identifikationsnummer, Dauer der Interviewertätigkeit. 23.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Body-Mass-Index; Postmaterialismus-Index (nach Inglehart); Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk); Berufsvercodung gemäß ISCO (International Standard Classification of Occupations) 1968, 1988 und 2008; Berufsprestige (nach Treiman); SIOPS (nach Ganzeboom); ISEI (nach Ganzeboom); Magnitudeprestige (nach Wegener); Einordnungsberufe (nach Pappi und Terwey); ISCED (International Standard Classification of Education) 1997 und 2011; Klassenlagen (nach Goldthorpe); Pro-Kopf-Einkommen; Äquivalenzeinkommen (modifizierte OECD-Skala); Transformationsgewichte für Auswertungen auf Haushalts- oder Personenebene; Ost-West-Gewichte für gesamtdeutsche Auswertungen.
Kategorien Kategorien
  • Gesellschaft, Kultur
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Wirtschaftspolitik, wirtschaftliche Lage
  • Sozialpolitik
  • Person, Persönlichkeit, Rolle
  • Familie
  • Medizin
  • Kommunikation, öffentliche Meinung, Medien
  • Religion und Weltanschauung
  • Umwelt, Natur
Themen Themen
  • 5.1 Freizeit, Tourismus und Sport
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 5.5 Religion und Werte
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 6.2 Kriminalität
  • 7.4 Gesundheitsfürsorge und medizinische Betreuung
  • 7.7 Schwangerschaft, Familienplanung und Abtreibung
  • 7.8 Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 13.3 Familie und Ehe
  • 13.5 Gleichheit und Ungleichheit
  • 13.8 Minderheiten
  • 13.9 Soziale Ausgrenzung
  • 16 Umwelt und Natur
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitIn der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebende Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ab 1991 wurden auch ausländische Zielpersonen in die ALLBUS-Stichproben aufgenommen. Falls keine hinreichend guten Deutschkenntnisse vorlagen, zählen diese Zielpersonen zu den systematischen Ausfällen.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
  • Probability: Multistage
1980 bis 1992 und 1998 mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl aus allen Privathaushalten mit Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet hatten (ADM-Stichprobendesign). In den Erhebungsjahren 1994, 1996 und ab 2000 fand eine zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Personen statt, die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und zu Beginn des Erhebungsjahres das 18. Lebensjahr vollendet hatten. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen. Ab 1991 wurden auch ausländische Zielpersonen in die ALLBUS-Stichproben aufgenommen. Falls keine hinreichend guten Deutschkenntnisse vorlagen, zählen diese Zielpersonen zu den systematischen Ausfällen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
  • Face-to-face interview: Paper-and-pencil (PAPI)
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
  • Self-administered questionnaire: Paper
Mündliche Befragungen mit standardisiertem Fragebogen (PAPI - Paper and Pencil Interviewing), ab Haupterhebung 2000 als CAPI - Computer Assisted Personal Interviewing, mit Ergänzungen aus schriftlichen Zusatzbefragungen (drop off).
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungGETAS, Bremen (1980-84) GFM-GETAS (IPSOS), Hamburg (1988, 1998) INFAS, Bonn (1990, 2002) Infratest, München (1986, 1991, 1992, 1994, 1996, 2000) TNS Infratest, München (2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014)
Erhebungszeitraum
  • 01.1980 - 02.1980
  • 02.1982 - 05.1982
  • 03.1984 - 06.1984
  • 03.1986 - 05.1986
  • 04.1988 - 07.1988
  • 03.1990 - 05.1990
  • 05.1991 - 07.1991
  • 05.1992 - 06.1992
  • 02.1994 - 05.1994
  • 03.1996 - 06.1996
  • 03.1998 - 07.1998
  • 01.2000 - 07.2000
  • 02.2002 - 08.2002
  • 03.2004 - 07.2004
  • 03.2006 - 08.2006
  • 03.2008 - 08.2008
  • 05.2010 - 11.2010
  • 04.2012 - 09.2012
  • 03.2014 - 09.2014

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)27.09.2016 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.12574
Errata in aktueller Version
DatumNameBeschreibung
2017-1-11v1042Die kategorisierten Altersangaben in v1042 PRESENT SPOUSE: AGE, CATEGORIZED sind für 2014 falsch. Die korrekten Daten können aus V1041 rekonstruiert werden.
2017-1-11v1150Die kategorisierten Altersangaben in v1150 PARTNER: AGE, CATEGORIZED sind für 2014 falsch. Die korrekten Daten können aus V1149 rekonstruiert werden.
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Anzahl der Einheiten: 61194
Anzahl der Variablen: 1936
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  ALLBUS
    Mit der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) werden aktuelle Daten über Einstellungen, Verhaltensweisen und Sozialstruktur der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland erhoben. Seit 1980 wird alle zwei Jahre ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung mit einem teils konstanten, teils variablen Fragenprogramm befragt. Die Daten stehen unmittelbar nach ihrer benutzergerechten Aufbereitung und Dokumentation allen Interessenten für Forschung und Lehre zur Verfügung.