GESIS - DBK - ZA3066
 

ZA3066: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1998

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Datensätze

  • ZA3066_v4-0-0.dta (Datensatz Stata) 1 MByte
  • ZA3066_v4-0-0.por (Datensatz SPSS Portable) 2 MBytes
  • ZA3066_v4-0-0.sav (Datensatz SPSS) 2 MBytes
  • ZA3066_v4-0-0_en.dta (Datensatz Stata) 1 MByte
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Fragebögen

  • ZA3066_fb.pdf (Fragebogen) 967 KBytes

Codebücher

  • ZA3066_cdb.pdf (Codebuch) 1 MByte
  • ZA3066_cdb_en.pdf (Codebuch) 1 MByte

Andere Dokumente

  • ZA3065-3066-3861_Correspondence-list.pdf (Anmerkungen) 260 KBytes
  • ZA3065-3066-3861_Korrespondenzliste.pdf (Anmerkungen) 257 KBytes
ZACAT Online Analyse und Suche in der Dokumentation auf Variablenebene:
Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1998;
ZACAT Online Analyse und Suche in der Dokumentation auf Variablenebene:
Political Attitudes, Political Participation and Voting Behavior in Reunified Germany 1998
Zugangsklasse Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Rattinger, Hans (2015): Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1998. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3066 Datenfile Version 4.0.0, https://doi.org/10.4232/1.11968
StudiennummerZA3066
TitelPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1998
Aktuelle Version4.0.0, 30.06.2015, https://doi.org/10.4232/1.11968
Erhebungszeitraum08.1998 - 11.1998
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Falter, Jürgen W. - Universität Mainz
  • Gabriel, Oscar W. - Universität Stuttgart
  • Rattinger, Hans - Universität Bamberg
Mitwirkende, Institution, Rolle
  • Kratz, Paula - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltPolitische Einstellungen und politische Partizipation im vereinigten Deutschland. Kumulierter Datensatz aus den Datensätzen der vier weitgehend identischen Querschnittsbefragungen zu zwei verschiedenen Befragungszeitpunkten in West- und Ostdeutschland. Themen: Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der Wirtschaftslage im Vorjahr; Konjunkturerwartung; Kenntnis der Wichtigkeit von Erststimme und Zweitstimme bei der Bundestagswahl; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlteilnahme bei der Bundestagswahl und der eigenen Wahlentscheidung (nur Vorwahl); Art der Stimmabgabe (per Briefwahl oder im Wahllokal, nur Nachwahl); gleiche Wahlentscheidung nach Kenntnis des Ausgangs der Wahl (nur Nachwahl); Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme – nur Nachwahl); Wahlentscheidung Bundestagswahl: Erststimme und Zweitstimme / Sonntagsfrage (nur Vorwahl) und Recall (nur Nachwahl); Beantwortung der Frage zur Wahlabsicht und zur Wahlentscheidung; Zeitpunkt der Wahlentscheidung zur Bundestagswahl (nur Nachwahl); wichtigste Gründe für die eigene Wahlentscheidung (nur Nachwahl); Sicherheit der Wahlentscheidung (nur Vorwahl); Gründe für Wahlabsicht; Wahlberechtigung bei der Bundestagswahl 1998; Gründe für Nichtwahl; geschätzte Sicherheit des Einzugs ausgewählter Parteien in den Bundestag (FDP, Bündnis90/Die Grünen, PDS, Republikaner und DVU, nur Vorwahl); erwarteter Wahlgewinner bei der Bundestagswahl (CDU/CSU oder SPD, nur Vorwahl); Bewertung der Demokratie als Staatsidee; Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Lage derzeit und vor einem Jahr und erwartete zukünftige Entwicklung; wichtigste Gründe für Unzufriedenheit mit den Parteien; Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Bundestagswahl (nur Nachwahl); Intensität der Verfolgung des Wahlkampfs (nur Nachwahl); Responsivität: Beurteilung von Parteipolitikern und ihrer Arbeit sowie ihres Verhältnisses zum Bürger (Skala); wichtigste Probleme des Landes; Lösungskompetenz der Parteien; externe politische Wirksamkeit (Efficacy): Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Parteien; interne politische Wirksamkeit: Fähigkeit zur Einflussnahme der Bürger auf Parteien und Regierungen (Skala); Wahlpflicht, Einstellungen zur Demokratie; Einschätzung der Position der wichtigsten Parteien zu den Themen Kernenergie, Ausländerzuzug, europäische Einigung; persönliche Meinung zu diesen Themen und Wichtigkeit einer Problemlösung; Wichtigkeit: Beschaffung von Arbeitsplätzen, Unterstützung neuer Technologien und Förderung der Geschlechtergleichstellung; Verantwortlichkeit des Staates in den Bereichen Beschaffung von Arbeitsplätzen, Unterstützung neuer Technologien und Förderung der Geschlechtergleichstellung; Zufriedenheit mit der Aufgabenerfüllung des Staates in diesen Fragen; Wohnort vor der Wende im Juli 1989; retrospektive Beurteilung des persönlichen Lebensstandards, der Gerechtigkeit der Einkommensverteilung, der sozialen Sicherheit, des Zusammenhalts der Menschen untereinander und des Kriminalitätsschutzes für die Bürger in der damaligen Bundesrepublik bzw. DDR im Vergleich zu heute; Kenntnis der genauen Anzahl der Bundesländer in der heutigen Bundesrepublik; Sympathie-Skalometer für die Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen, Republikaner, PDS und DVU; Postmaterialismus (Inglehart-Index); Institutionenvertrauen: Vertrauen in den Bundestag, in das Bundesverfassungsgericht, in die Bundesregierung, die Gerichte, die Polizei, die Verwaltung, die Kirchen, die Parteien, die Bundeswehr, die Gewerkschaften, in Umweltschutzgruppen und in Wirtschaftsverbände sowie Arbeitgeberverbände; Kanzlerpräferenz; Sympathie-Skalometer für die Kanzlerkandidaten Kohl und Schröder; Einschätzung der Eigenschaften der beiden Kanzlerkandidaten bezüglich Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Tatkraft und ihrer Vorstellungen zur Ankurbelung der Wirtschaft (wirtschaftliche Kompetenz); Präferenz politische Partizipation (Skala); Links-Rechts-Selbsteinstufung; Vertretung der eigenen Interessen in ausgewählten Verbänden, Institutionen und Parteien; Nähe von Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Umweltschutzgruppen und Kirchen zu ausgewählten Parteien; gesellschaftliche Wertorientierungen (Skala); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung; geographische Verbundenheit: Verbundenheit mit der Gemeinde, der Region, dem Bundesland, der alten Bundesrepublik (Split Ost: der ehemaligen DDR) und Deutschland als Ganzem; Einstufung der Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Mediennutzung: Häufigkeit der Lektüre von lokalen, regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie der BILD-Zeitung; Rezeptionshäufigkeit von politischen Nachrichtensendungen auf öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Sendern; Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; eigene Zugehörigkeit zu einer benachteiligten bzw. bevorzugten Bevölkerungsgruppe; Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 1994; Skala Extremismus: Nationalstolz, Verstaatlichung wichtiger Wirtschaftsunternehmen, Mut zu Nationalgefühl, Unterordnung von Gruppeninteressen unter Allgemeinwohl, Diktatur als die bessere Staatsform, gute Seiten am Nationalsozialismus, Hitler ohne Judenvernichtung als großer Staatsmann, Überfremdung der Bundesrepublik durch Ausländer, DDR mit mehr positiven Seiten, Ausländer sollten Landsleute heiraten, zu großer Einfluss der Juden, Sozialismus als gute Idee, die schlecht ausgeführt wurde, Andersartigkeit der Juden und Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsmonat und Geburtsjahr); Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Mitgliedschaften in Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung; Parteiidentifikation; Gründe für Parteineigung (Skala); Stärke und Dauer dieser Parteineigung; Schulabschluss; angestrebter Schulabschluss; berufliche Lehre; derzeitige bzw. frühere Erwerbstätigkeit; Zeitpunkt der Beendigung der früheren Erwerbstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel bzw. Arbeitslosigkeit seit 1994; Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1994; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; berufliche Stellung; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Angaben zum Partner: Schulabschluss, angestrebter Schulabschluss, berufliche Lehre, derzeitige bzw. frühere Erwerbstätigkeit, Zeitpunkt der Beendigung der früheren Erwerbstätigkeit, unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitslosigkeit seit 1994, Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1994, Beschäftigung im öffentlichen Dienst und berufliche Stellung; Anzahl Personen im Haushalt (Haushaltsgröße); Anzahl der Personen ab 16 Jahren im Haushalt; Anzahl der Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen; Haushaltsnettoeinkommen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Zugehörigkeit zu welchem Teil der Schicht; Schichtzugehörigkeit im Vergleich zum Elternhaus; Telefonanschluss im Haushalt; Wiederbefragungsbereitschaft in 2002. Zusätzlich verkodet wurden: Befragtennummer; West-Ost-Split; Befragungszeitpunkt (Vorwahl / Nachwahl); Befragungsjahr; Bundesland; Interviewdatum; Interviewdauer; Interviewernummer; Ortsgröße (politische Gemeindegrößenklasse und Gemeindegrößenklasse nach BIK); Regierungsbezirk; Gewichtungsfaktoren.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitIn Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 16 Jahren
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Das ADM-Master-Sample ist ein geschichtetes, dreistufiges Zufallsauswahlverfahren und basiert auf der Wahlbezirkseinteilung von Bundestagswahlen. Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobensystems eingesetzt, wobei in Ostdeutschland ein Doppelnetz verwendet wurde, was bedeutet, dass für eine disproportionale Stichprobe diese verdoppelt wurde. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde per Schwedenschlüssel ermittelt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungGFM GETAS (IPSOS), Hamburg
Erhebungszeitraum
  • 08.1998 - 11.1998 (Die Erhebungszeiträume: Vorwahl West: 26. August 1998 bis 26. September 1998; Vorwahl Ost: 30. August 1998 bis 25. September 1998; Nachwahl West: 08. Oktober 1998 bis 21. November 1998; Nachwahl Ost: 13. Oktober 1998 bis 21. November 1998.)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
4.0.0 (aktuelle Version)30.06.2015 Aus Datenschutzgründen wurde die Variablen zu sample points und die Gemeindekennziffer herausgenommen; User-Missing-Definitionen wurden aufgehoben https://doi.org/10.4232/1.11968
3.0.025.09.2012 Englische Version hinzugefügt, Labels korrigiert https://doi.org/10.4232/1.11461
2.0.028.09.2011 vgkz entfernt https://doi.org/10.4232/1.10842
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3066 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDer hier dargestellte Datensatz besteht aus 4 Teilerhebungen. Sie setzen sich aus Vorwahl- und Nachwahluntersuchungen jeweils im Ost- und Westteil der Bundesrepublik zusammen. Der Fragebogen der Studie wurde in Zusammenarbeit mit der auf informeller Basis gegründeten Vorbereitungsgruppe Deutsche Nationale Wahlstudie (DNW) entwickelt.
Anzahl der Einheiten: 3337
Anzahl der Variablen: 297
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Heindl, Markus: Auswirkungen individueller Parteipräferenzen auf die Bewertung der wirtschaftlichen Lage 1994-2002. Norderstedt: GRIN Verlag 2003
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).