GESIS - DBK - ZA3861
 

ZA3861: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 2002 (Studie zur Bundestagswahl 2002)

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Datensätze

  • ZA3861_v3-0-0.dta (Datensatz Stata) 2 MBytes
  • ZA3861_v3-0-0.por (Datensatz SPSS Portable) 3 MBytes
  • ZA3861_v3-0-0.sav (Datensatz SPSS) 2 MBytes
  • ZA3861_v3-0-0_en.dta (Datensatz Stata) 2 MBytes
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Fragebögen

  • ZA3861_fb.pdf (Fragebogen) 967 KBytes

Codebücher

  • ZA3861_cdb.pdf (Codebuch) 1 MByte
  • ZA3861_cdb_en.pdf (Codebuch) 1 MByte

Andere Dokumente

  • ZA3065-3066-3861_Correspondence-list.pdf (Anmerkungen) 260 KBytes
  • ZA3065-3066-3861_Korrespondenzliste.pdf (Anmerkungen) 257 KBytes
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Political Attitudes, Political Participation and Voter Conduct in united Germany 2002
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Rattinger, Hans (2015): Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 2002(Studie zur Bundestagswahl 2002). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3861 Datenfile Version 3.0.0, https://doi.org/10.4232/1.11967
StudiennummerZA3861
TitelPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 2002 (Studie zur Bundestagswahl 2002)
Aktuelle Version3.0.0, 31.07.2015, https://doi.org/10.4232/1.11967
Erhebungszeitraum08.2002 - 02.2003
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Falter, Jürgen W. - Universität Mainz
  • Gabriel, Oscar W. - Universität Stuttgart
  • Rattinger, Hans - Universität Bamberg
Mitwirkende, Institution, Rolle
  • Kratz, Sophia - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltPolitische Einstellungen und politische Partizipation im vereinigten Deutschland. Kumulierter Datensatz aus den Datensätzen der vier weitgehend identischen Querschnittsbefragungen zu zwei verschiedenen Befragungszeitpunkten in West- und Ostdeutschland. Themen: Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der Wirtschaftslage im Vorjahr; Konjunkturerwartung; Kenntnis der Wichtigkeit von Erststimme und Zweitstimme bei der Bundestagswahl; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlteilnahme bei der Bundestagswahl und der eigenen Wahlentscheidung (nur Vorwahl); Art der Stimmabgabe (per Briefwahl oder im Wahllokal, nur Nachwahl); gleiche Wahlentscheidung nach Kenntnis des Ausgangs der Wahl (nur Nachwahl); Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme – nur Nachwahl); Wahlentscheidung Bundestagswahl: Erststimme und Zweitstimme / Sonntagsfrage (nur Vorwahl) und Recall (nur Nachwahl); Beantwortung der Frage zur Wahlabsicht und zur Wahlentscheidung; Zeitpunkt der Wahlentscheidung zur Bundestagswahl (nur Nachwahl); wichtigste Gründe für die eigene Wahlentscheidung (nur Nachwahl); Sicherheit der Wahlentscheidung (nur Vorwahl); Gründe für Wahlabsicht; Wahlberechtigung bei der Bundestagswahl 2002 (nur Vorwahl); Gründe für Nichtwahl; geschätzte Sicherheit des Einzugs ausgewählter Parteien in den Bundestag (FDP, Bündnis90/Die Grünen, PDS und Republikaner, nur Vorwahl); erwarteter Wahlgewinner bei der Bundestagswahl (CDU/CSU oder SPD, nur Vorwahl); Bewertung der Demokratie als Staatsidee; Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Lage derzeit und vor einem Jahr und erwartete zukünftige Entwicklung; wichtigste Gründe für Unzufriedenheit mit den Parteien; erste und zweite Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Bundestagswahl (nur Nachwahl); Intensität und Häufigkeit der Verfolgung des Wahlkampfs; Responsivität: Beurteilung von Parteien und Politikern und ihrer Arbeit sowie ihres Verhältnisses zum Bürger (Skala); wichtigste Probleme des Landes; Lösungskompetenz der Parteien bei den beiden wichtigsten Problemen; externe politische Wirksamkeit (Efficacy): Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Parteien; interne politische Wirksamkeit: Fähigkeit zur Einflussnahme der Bürger auf Parteien und Regierungen (Skala), Einschätzung der Position der wichtigsten Parteien zu den Themen Kernenergie, Ausländerzuzug, europäische Einigung; persönliche Meinung zu diesen Themen und Wichtigkeit einer Problemlösung; Wohnort vor der Wende im Juli 1989; retrospektive Beurteilung des persönlichen Lebensstandards, der Gerechtigkeit der Einkommensverteilung, der sozialen Sicherheit, des Zusammenhalts der Menschen untereinander und des Kriminalitätsschutzes für die Bürger in der damaligen Bundesrepublik bzw. DDR im Vergleich zu heute; Kenntnis der genauen Anzahl der Bundesländer in der heutigen Bundesrepublik; Psychologische Selbstcharakterisierung (ASKO-Skala, big five); Sympathie-Skalometer für die Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen, Republikaner, PDS und Schill-Partei; Postmaterialismus (Inglehart-Index); Institutionenvertrauen: Vertrauen in den Bundestag, in das Bundesverfassungsgericht, in die Bundesregierung, die Gerichte, die Polizei, die Verwaltung, die Kirchen, die Parteien, die Bundeswehr, die Gewerkschaften, in Umweltschutzgruppen und in Wirtschaftsverbände sowie Arbeitgeberverbände und Abgeordnete des Bundestages; Kanzlerpräferenz; Sympathie-Skalometer für die Kanzlerkandidaten Stoiber und Schröder; Einschätzung der Eigenschaften der beiden Kanzlerkandidaten bezüglich Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Tatkraft und ihrer Vorstellungen zur Ankurbelung der Wirtschaft (wirtschaftliche Kompetenz); Präferenz politische Partizipation (Skala); Links-Rechts-Selbsteinstufung; Vertretung der eigenen Interessen in ausgewählten Verbänden, Institutionen und Parteien; Nähe zu ausgewählten Parteien von: Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Umweltschutzgruppen und Kirchen; gesellschaftliche Wertorientierungen (Skala); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung; geographische Verbundenheit: Verbundenheit mit der Gemeinde, der Region, dem Bundesland, der alten Bundesrepublik (Split Ost: der ehemaligen DDR) und Deutschland als Ganzem; Einstufung der Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Mediennutzung: Häufigkeit der Lektüre von lokalen, regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie der BILD-Zeitung; Rezeptionshäufigkeit von politischen Nachrichtensendungen auf öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Sendern; Häufigkeit und Dauer von Internetnutzung sowie Häufigkeit der Nutzung politischer Informationen und Aktionen im Internet; Einstellung zur elektronischen Stimmabgabe im Internet; Anschauen der beiden Fernseh-Debatten zwischen den Kanzlerkandidaten Schröder und Stoiber und Einschätzung des Abschneidens beider Kandidaten; Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; eigene Zugehörigkeit zu einer benachteiligten bzw. bevorzugten Bevölkerungsgruppe; Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 1998; Skala Extremismus: Nationalstolz, Verstaatlichung wichtiger Wirtschaftsunternehmen, Mut zu Nationalgefühl, Unterordnung von Gruppeninteressen unter Allgemeinwohl, Diktatur als die bessere Staatsform, gute Seiten am Nationalsozialismus, Hitler ohne Judenvernichtung als großer Staatsmann, Überfremdung der Bundesrepublik durch Ausländer, DDR mit mehr positiven Seiten, Ausländer sollten Landsleute heiraten, zu großer Einfluss der Juden, Sozialismus als gute Idee, die schlecht ausgeführt wurde, Andersartigkeit der Juden und Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsmonat und Geburtsjahr); Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Mitgliedschaften in Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung; Parteiidentifikation; Ausprägungen der Parteineigung (Skala); Stärke und Dauer dieser Parteineigung; Schulabschluss; angestrebter Schulabschluss; berufliche Lehre; derzeitige bzw. frühere Erwerbstätigkeit; Zeitpunkt der Beendigung der früheren Erwerbstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel bzw. Arbeitslosigkeit seit 1998; Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1998; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; berufliche Stellung; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Angaben zum Partner: Schulabschluss, angestrebter Schulabschluss, berufliche Lehre, derzeitige bzw. frühere Erwerbstätigkeit, Zeitpunkt der Beendigung der früheren Erwerbstätigkeit, unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitslosigkeit seit 1998, Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1998, Beschäftigung im öffentlichen Dienst und berufliche Stellung; Anzahl Personen im Haushalt (Haushaltsgröße); Anzahl der Personen ab 16 Jahren im Haushalt; Anzahl der Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen; Haushaltsnettoeinkommen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Zugehörigkeit zu welchem Teil der Schicht; Schichtzugehörigkeit im Vergleich zum Elternhaus; Telefonanschluss im Haushalt; Angaben zur Staatsbürgerschaft: seit wann deutsche Staatsbürgerschaft, frühere Staatsbürgerschaft, Jahr der Einbürgerung Zusätzlich verkodet wurden: Befragtennummer; West-Ost-Split; Befragungszeitpunkt (Vorwahl / Nachwahl); Befragungsjahr; Bundesland; Interviewdatum; Ortsgröße (politische Gemeindegrößenklasse); Gewichtungsfaktoren
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitIn Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 16 Jahren
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Das ADM-Master-Sample ist ein geschichtetes, dreistufiges Zufallsauswahlverfahren und basiert auf der Wahlbezirkseinteilung von Bundestagswahlen. Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobensystems eingesetzt, wobei in Ostdeutschland ein Doppelnetz verwendet wurde, was bedeutet, dass für eine disproportionale Stichprobe diese verdoppelt wurde. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde per Schwedenschlüssel ermittelt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungINRA Deutschland, Mölln
Erhebungszeitraum
  • 08.2002 - 02.2003 (Die Erhebungszeiträume: Vorwahl: 12. August bis 21. September 2002; Nachwahl: 1. Oktober bis 8. November 2002; Telefonische Nacherhebung: 29. Januar 2003 bis 12. Februar 2003)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
3.0.0 (aktuelle Version)31.07.2015 Administrative Variablen hinzugefügt, formale und inhaltliche Korrektur von Fehlern in Value labels https://doi.org/10.4232/1.11967
2.0.025.09.2012 Englische Version hinzugefügt, Labels korrigiert https://doi.org/10.4232/1.11462
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3861 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDer hier dargestellte Datensatz besteht aus 4 Teilerhebungen. Sie setzen sich aus Vorwahl- und Nachwahluntersuchungen jeweils im Ost- und Westteil der Bundesrepublik zusammen. Der Fragebogen der Studie wurde in Zusammenarbeit mit der auf informeller Basis gegründeten Vorbereitungsgruppe ´Deutsche Wahlstudie´ (DWS) entwickelt. Die Studie ist Teil einer Befragungsserie, die unter den ZA-Studien-Nummern 3065, 3066 und 3861 archiviert sind. Im Rahmen der Vorwahlstudie wurde rund 1500 Befragten ein Drop-Off ausgehändigt mit der Bitte, diesen nach der Wahl auszufüllen. Die Daten der rund 1000 Rücksender sind im Rahmen der CSES-Studie (ZA-Studien-Nr. 4217) zusammen mit einer separat durchgeführten telefonischen Befragung archiviert.
Anzahl der Einheiten: 3263
Anzahl der Variablen: 334
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Heindl, Markus: Auswirkungen individueller Parteipräferenzen auf die Bewertung der wirtschaftlichen Lage 1994-2002. Norderstedt: GRIN Verlag 2003
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).