GESIS - DBK - ZA4662
 

ZA4662: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1998-2005)

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Datensätze

  • ZA4662_v1-1-0.dta (Datensatz Stata) 5 MBytes
  • ZA4662_v1-1-0.por (Datensatz SPSS Portable) 6 MBytes
  • ZA4662_v1-1-0.sav (Datensatz SPSS) 4 MBytes

Fragebögen

  • ZA4662_fb_1998.pdf (Fragebogen) 787 KBytes
  • ZA4662_fb_2002.pdf (Fragebogen) 898 KBytes
  • ZA4662_fb_2005.pdf (Fragebogen) 4 MBytes

Andere Dokumente

  • ZA4662_mb.pdf (Methodenbericht) 24 KBytes
Zugangsklasse Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Rattinger, Hans (2012): Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1998-2005). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4662 Datenfile Version 1.1.0, https://doi.org/10.4232/1.11409
StudiennummerZA4662
TitelPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1998-2005)
Aktuelle Version1.1.0, 26.07.2012, https://doi.org/10.4232/1.11409
Erhebungszeitraum26.08.1998 - 09.11.2005
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Rattinger, Hans - Lehrstuhl für Politikwissenschaft II, Universität Bamberg

Inhalt

InhaltPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinten Deutschland. Zusammengefasster Datensatz einer sechswelligen Erhebung mit Panelkomponente und für Ost und West getrennte Samples. Themen: In mindestens einer Studie oder in allen sechs Studien wurde gefragt: 1. Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der allgemeinen Wirtschaftslage im Vorjahr und im zukünftigen Jahr; Wichtigkeit von Erst- und Zweitstimme für die Bundestagswahl; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl; Art der Stimmabgabe; eigene Wechselwählerschaft; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme); Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; Gründe für Wahlabsicht und Nichtwahl; Sicherheit des Einzugs ausgewählter Parteien in den Bundestag (Bündnis 90/Grüne, PDS, Republikaner, DVU); Erwartung einer Mehrheit für die CDU oder die SPD; Demokratie als Staatsidee; Einschätzung der eigenen aktuellen Wirtschaftslage sowie der eigenen Wirtschaftslage im Vorjahr und im zukünftigen Jahr; Gründe für die Unzufriedenheit mit Parteien; Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 1998; Verfolgung des Wahlkampfs zur Bundestagswahl 1998; Einstellung zu Parteien (Skala: wollen nur Wählerstimmen, Parteien sehen Staat als Selbstbedienungsladen, Vertrauenswürdigkeit der Politiker, ohne Beziehung zu Parteien ist für den Bürger nichts erreichbar, einfache Parteimitglieder können sich einbringen, Machtstreben, Parteien unterscheiden sich klar, zu viel Einfluss auf die Gesellschaft, Berufspolitikertum, Korruption); wichtigste Probleme in der Bundesrepublik; kompetenteste Partei zu Lösung dieser Probleme; Einstellung zur Politik und Beurteilung politischer Wirksamkeit (efficacy) (Skala: Politiker kümmert, was einfache Leute denken, keine persönlichen Einflussmöglichkeiten auf die Regierung, Politik ist zu kompliziert, Bemühen von Bundestagsabgeordneten um Kontakt zur Bevölkerung, Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Politik, freie Meinungsäußerung, Zutrauen einer eigenen aktiven Rolle in einer politischen Gruppe, Demokratie ohne Opposition nicht denkbar, Verständnis politischer Fragen, Wahlbeteiligung als Bürgerpflicht, Chance auf Regierungsbeteiligung für jede demokratische Partei); vermutete Position der Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen, Republikaner und PDS zur Kernenergie (weiterer Ausbau versus Abschaltung aller Kernkraftwerke), zum Ausländerzuzug sowie zur europäischen Einigung; eigene Issue-Position und Issue-Relevanz; Förderung der Gleichberechtigung, Arbeitsplatzversorgung und neuer Technologien durch den Staat; Bewertung des persönlichen Lebensstandards, der Gerechtigkeit der Einkommensverteilung, der sozialen Sicherheit und des Schutzes vor Verbrechen; Sympathie-Skalometer für die Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Schill-Partei, Bündnis90/Grüne, Republikaner und PDS; Postmaterialismus; Institutionenvertrauen (Bundestag, Bundesverfassungsgericht, Bundesregierung, Gerichte, Polizei, Verwaltung, Kirchen, Parteien, Bundeswehr, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, Umweltschutzgruppen); Bundeskanzlerpräferenz; Kompetenz und Tatkraft des Kanzlers sowie Sympathie für den Kanzler; Beteiligungsbereitschaft an ausgewählten Formen politischer Partizipation mit und ohne Gewaltanwendung (Bürgerinitiative, genehmigte Demonstration, gewaltsame Demonstration, Verkehrsblockade, Unterstützung einer Partei suchen); Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Vertretung der eigenen Interessen am ehesten durch Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, Umweltschutzgruppen, Kirchen, die Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Grüne, Republikaner, DVU oder PDS; Einschätzung der Parteinähe dieser Interessengruppen; präferiertes Gesellschaftsmodell (Bewährtes achten, Bürgerbeteiligung, Leistungsorientierung, Recht und Ordnung, offen für neue Ideen, Mensch wichtiger als Geld); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung; Verbundenheit mit der Gemeinde, der Region, dem Bundesland, der alten BRD/DDR sowie mit Deutschland; Links-Rechts-Einstufung der Parteien CDU, SPD, FDP, CSU, Bündnis90/Grüne, Republikaner, PDS und DVU; Häufigkeit der Lektüre des politischen Teils in der BILD-Zeitung, in überregionalen Zeitungen bzw. in einer lokalen Tageszeitung; Häufigkeit der Rezeption von politischen Nachrichten von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern sowie von Privatsendern; Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung; persönliche Benachteiligung in der Gesellschaft; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Nationalstolz; Einstellung zur Verstaatlichung wichtiger Wirtschaftsunternehmen; Mut zum Nationalgefühl; Unterordnung von Gruppeninteressen unter das Allgemeinwohl; Diktatur als die bessere Staatsform; mehr gute als schlechte Seiten in der DDR; Einstellung zum Sozialismus als Idee; Nationalsozialismus hatte gute Seiten; Hitler als großer Staatsmann; Überfremdung der BRD durch Ausländer; Ausländer sollten Landsleute heiraten; Antisemitismus; Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime. 2. Wahlberechtigung bei der Bundestagswahl; Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Bundestagswahl; Verfolgung des Wahlkampfs; Gründe für eine Unzufriedenheit mit den Parteien; Herkunft aus der damaligen Bundesrepublik, der damaligen DDR oder aus dem Ausland; Sympathie-Skalometer für Gerhard Schröder und Edmund Stoiber; Vergleich von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Kompetenz, ihrer Sympathie, politischer Vertrauenswürdigkeit und Tatkraft; Zugehörigkeit zu einer benachteiligten oder zu einer bevorzugten Bevölkerungsgruppe; deutsche Staatsbürgerschaft von Geburt an oder späterer Erwerb; frühere Staatsbürgerschaft. 3. Gründe für Wahlabsicht und Nichtwahlbeteiligung; erwarteter Einzug der Parteien FDP, Bündnis90/Die Grünen, PDS und Republikaner in den Bundestag; erwartete Mehrheit im Bundestag; Bewertung der Demokratie als Staatsidee; Häufigkeit der Beschäftigung mit dem Wahlkampf (Freunde, Verwandte, Veranstaltungen, Internetseiten); Kenntnistest: Gesamtzahl der Bundesländer in der heutigen BRD; Persönlichkeitsmerkmale und Konservatismus mit Affinität zu einem stabilen kognitiven System (Skalen: ASKO und Big Five); Vertrauen in die Abgeordneten des Deutschen Bundestags; Internetnutzung: Häufigkeit der Internetnutzung; Nutzungsbeginn (Jahr); Internetnutzung für politische Informationen, Suche nach politischen Einrichtungen sowie für Kontakte zu politischen Einrichtungen; Kenntnistest Online-Wahl: neben Briefwahl möglich oder allgemein möglich; Rezeption des Fernsehduells am 8. September: Beurteilung des Abschneidens von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber bei der zweiten Debatte; Rezeption des Fernseh-Duells vom 25. August; Beurteilung des Abschneidens von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber bei der ersten Debatte. 4. Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage und im Vergleich zum Vorjahr; Ausmaß der Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren; erwartete Wirtschaftslage im zukünftigen Jahr (Konjunkturerwartung); Kenntnistest: Erststimme oder Zweitstimme entscheidet über Anteil der Parteien im Parlament; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; präferierte Wunschregierung; Koalitionspräferenz; Bundeskanzlerpräferenz; Sympathie-Skalometer für Gerhard Schröder und Angela Merkel; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung aus SPD, Bündnis90/Die Grünen sowie mit den Leistungen der Opposition aus CDU/CSU und FDP; Selbsteinschätzung und Einschätzung der Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum; politische Wirksamkeit (effficacy, Skala); politische Unzufriedenheit (Skala); Vergleich von Gerhard Schröder und Angela Merkel hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Kompetenz, ihrer Sympathie, politischer Vertrauenswürdigkeit und Tatkraft; Rezeption des Fernseh-Duells zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel am 4. September; Beurteilung des Abschneidens von Gerhard Schröder und Angela Merkel bei diesem Fernseh-Duell; Unterstützung des politischen Systems; Nationalstolz; Diktatur als bessere Staatsform; Sozialismus als gute Idee. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr, Geburtsmonat); Schulabschluss; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; angestrebter Schulabschluss; berufliche Lehre; derzeitige Berufstätigkeit; frühere Erwerbstätigkeit; Jahr der Beendigung der letzten Berufstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel, Arbeitslosigkeit oder Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1994; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; berufliche Stellung; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Schulabschluss des Partners; angestrebter Schulabschluss bzw. berufliche Lehre des Partners und weitere berufliche Charakteristika des Partners; eigene Mitgliedschaft in einer Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung und Parteiidentifikation (Skala); Dauer der Parteineigung; Gründe für Parteineigung (Skala: Partei bedeutet dem Befragten viel, Partei hat die besseren Politiker, Partei in der Vergangenheit oft gewählt, Partei macht bessere Politik); Anzahl der Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Schichtzugehörigkeit im Vergleich zum Elternhaus (soziale Mobilität); Haushaltsgröße; Personenzahl im Haushalt ab 16 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit; Telefonanschluss im Haushalt; Veränderungen im Berufsleben des Befragten und des Partners; Wiederbefragungsbereitschaft. Zusätzlich verkodet wurde: West-Ost-Split; Befragungszeitpunkt; Befragungsjahr; Art der Befragung (mündlich oder schriftlich); Panel oder Querschnitt; Interviewdatum; Interviewdauer; Intervieweridentifikation; Bundesland; Gemeindegröße; Regierungsbezirk; Telefonanschluss; Gewichtungsfaktor Ost-West; Gewichtungsfaktoren; Wahlkreiskennung. Interviewerrating: Anwesende Personen während des Interviews; Eingreifen anwesender Personen in den Interviewverlauf; Einschätzung der Kooperationsbereitschaft des Befragten und der Zuverlässigkeit der Angaben; Anzahl der telefonischen und postalischen Kontakte; Interviewergeschlecht; Intervieweralter; Bildungsabschluss des Interviewers.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitWahlberechtigte mit deutscher Staatsangehörigkeit
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl nach dem ADM Mastersample. Wiederauswahl der Befragten aus früheren Befragungen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview: Computer-assisted (CATI)
  • Self-administered questionnaire
Mündliche, telefonische Befragung (CATI) und teilweise schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen.
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Panel
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungBASISRESEARCH, Frankfurt/Dresden; GFM GETAS (IPSOS), Hamburg; INRA (IPSOS), Mölln; Survey Research Unit des Bamberger Centrum für Europäische Studien (SRU-BACES)
Erhebungszeitraum
  • 26.08.1998 - 26.09.1998 (Vorwahlbefragung)
  • 08.10.1998 - 21.11.1998 (Nachwahlbefragung)
  • 12.08.2002 - 21.09.2002 (Vorwahlbefragung)
  • 01.10.2002 - 08.11.2002 (Nachwahlbefragung)
  • 04.08.2005 - 16.09.2005 (Vorwahlbefragung)
  • 19.09.2005 - 09.11.2005 (Nachwahlbefragung)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.1.0 (aktuelle Version)26.07.2012 neue IDs (Datenschutz) https://doi.org/10.4232/1.11409
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.4662 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Anzahl der Einheiten: 2749
Anzahl der Variablen: 894
Daten-Typ: SPSS
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Gabriel, Oscar W.; Falter, Jürgen W.; Rattinger, Hans (Hrsg.): Wächst zusammen, was zusammen gehört? Stabilität und Wandel politischer Einstellungen im wiedervereinigten Deutschland. Baden-Baden: Nomos 2005
Relevante Volltexte
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Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).