GESIS - DBK - ZA5871
 

ZA5871: German Internet Panel, Welle 6 (Juli 2013)

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  • ZA5866_Datenzugang.pdf (Nutzungsvertrag) 33 KBytes

Codebücher

  • ZA5866_cod_all.pdf (Codebuch) 109 MBytes
  • ZA5871_cod.pdf (Codebuch) 6 MBytes
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Blom, Annelies G.; Bossert, Dayana; Gebhard, Franziska; Funke, Frederik; Holthausen, Annette; Krieger, Ulrich; SFB 884 ´Political Economy of Reforms´Universität Mannheim (2016): German Internet Panel, Welle 6 (Juli 2013). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5871 Datenfile Version 2.0.0, https://doi.org/10.4232/1.12612
StudiennummerZA5871
TitelGerman Internet Panel, Welle 6 (Juli 2013)
Aktuelle Version2.0.0, 23.08.2016, https://doi.org/10.4232/1.12612
Erhebungszeitraum01.07.2013 - 31.07.2013
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Blom, Annelies G. - Universität Mannheim
  • Bossert, Dayana - Universität Mannheim
  • Gebhard, Franziska - Universität Mannheim
  • Funke, Frederik - Universität Mannheim
  • Holthausen, Annette - Universität Mannheim
  • Krieger, Ulrich - Universität Mannheim
  • SFB 884 "Political Economy of Reforms" Universität Mannheim

Inhalt

InhaltDas German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für die politischen und ökonomischen Entscheidungsprozesse relevant sind. Es wurden experimentelle Variationen in den Instrumenten eingesetzt. Der Fragebogen enthält zahlreiche Randomisierungen (Reihenfolge von Fragen oder Antwortkategorien) sowie ein fragebogenübergreifendes Experiment. Themen: Einstellung zu Reformen in Deutschland zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Mitgliedsstaaten; staatliche Ausgabenpolitik: geschätzte Höhe der anstelle der bisherigen GEZ-Gebühr zu zahlenden Haushaltspauschale pro Quartal; präferierte Höhe der neuen Haushaltspauschale für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Quartal; geschätzte tatsächliche jährliche Ausgaben des Staates pro Bundesbürger für die Autobahnen in Deutschland und präferierter Betrag; Politik und Parteien: Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Einstellung zum Betreuungsgeld für Eltern, die keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen; Einstellung zum beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie nach der Nuklearkatastrophe in Japan 2011; Einstellung zur Einrichtung eines dauerhaften Euro-Rettungsschirms (ESM); Einstellung zur Entscheidung von Bundekanzlerin Merkel zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften (sog. Homo-Ehe); Hauptverantwortliche für die Verzögerung um drei Jahre bei der Einführung des Betreuungsgeldes sowie für den Ausstieg aus der Kernenergie entgegen dem Koalitionsabkommen (Bundeskanzlerin, Regierungspartei CDU, Regierungspartei CSU, Regierungspartei FDP oder die Bundesregierung als Ganzes); Einstellung zur Entscheidung der Bundesregierung gegen die Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland und Hauptverantwortliche für diese Entscheidung (Bundeskanzlerin, Regierungspartei CDU, Regierungspartei CSU, Regierungspartei FDP oder die Bundesregierung als Ganzes); präferiertes Verhalten einer Oppositionspartei (gelegentliche Unterstützung von Regierungsvorhaben, um selbst regierungsfähig und der nationalen Verantwortung gerecht zu werden, Anbieten politischer Alternativen und eher keine Unterstützung von Regierungsvorhaben); Meinung zum Verhalten der SPD (wird durch ihre Zustimmung zum Ausstieg aus der Kernenergie bzw. zur Einrichtung eines dauerhaften Euro-Rettungsschirms zu einer regierungsfähigen Partei); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung und den Leistungen von CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Bundestag (Skalometer); Wahrnehmung der Bundesregierung und der Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke als zerstritten oder geschlossen (Skalometer); offene Nennung des Themas, bei dem die vorgenannten Parteien jeweils als besonders zerstritten wahrgenommen wurde; Hauptverantwortliche für politischen Stillstand (Bundeskanzlerin, Regierungspartei CDU, CSU, FDP, Oppositionsparteien, Koalitionsparteien, Länder im Bundesrat, Bundesverfassungsgericht, alle gleichermaßen oder keiner der Genannten); größte Problemlösungskompetenz von CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in ausgewählten Politikbereichen. Gesundheits- und Rentensystem in Deutschland: Präferiertes Modell zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (abhängig von der Einkommenshöhe versus einheitlicher Beitrag für alle mit Zuschüssen aus Steuermitteln für Geringverdiener); Bereitschaft zur Teilnahme an einem Hausarztmodell; freie Arztwahl nach Überweisung zu einem Facharzt versus Überweisung an einen bestimmten Facharzt; persönliche Gesundheitsversorgung: Häufigkeit von Arztbesuchen in den letzten sechs Monaten; Meinung zur Reformbedürftigkeit des Rentensystems in Deutschland; am wenigsten und am meisten präferierte Reformoptionen (gesetzlichen Rente in jetziger Höhe beibehalten, auch wenn das höhere Beitragssätze bedeutet, gesetzliche Rente und Beitragssätze in jetziger Höhe beibehalten, stattdessen Anhebung des Rentenalters, allgemeine Steuererhöhung um gesetzliche Renten in derzeitiger Höhe zu erhalten, Verringerung der gesetzlichen Rentenleistungen entsprechend der demografischen Entwicklung); Wahlverhalten bei der letzten Europawahl 2009; Parteipräferenz bei der nächsten Europawahl (Sonntagsfrage); Einschätzung des Handlungsbedarfs der EU in ausgewählten Politikbereichen (Arbeitsmarkt, Außenpolitik, Bildung und Forschung, Bürgerbeteiligung, Energieversorgung, Familie, Gesundheitssystem, Gleichstellung, Innere Sicherheit, Landwirtschaft, Persönlichkeitsrechte, Rentensystem, Staatsverschuldung, Steuersystem, Umwelt und Klimaschutz, Verkehr, Verteidigung, Währung, Wirtschaft, Zuwanderung und Integration); Verteilung der Zuständigkeiten zwischen der EU und Deutschland in den vorgenannten Politikbereichen. Demographie: Geschlecht; Staatsbürgerschaft; Geburtsjahr (kategorisiert); höchster Schulabschluss; höchste berufliche Qualifikation; Familienstand; Haushaltsgröße; Erwerbsstatus; private Internetnutzung; Bundesland. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum; Fragebogenevaluation; Beurteilung der Befragung insgesamt; eindeutige ID-Kennung, Haushalts-Kennung und Personen-Kennung innerhalb des Haushalts.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Politische Parteien, Verbände
  • Sozialpolitik
Themen Themen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 7.4 Gesundheitsfürsorge und medizinische Betreuung
  • 14.3 Systeme und Strukturen der Sozialfürsorge

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitWohnbevölkerung in Privathaushalten zwischen 16 und 75 Jahren
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
Mehrstufige proportional geschichtete Zufallsauswahl (ADM-Random-Route)
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
Selbstausfüller: CAWI (Computerunterstütztes Web-Interview)
DatenerhebungTNS Infratest Sozialforschung, München (F2F-Rekrutierung); LINK, Frankfurt (Onlineerhebung)
Erhebungszeitraum
  • 01.07.2013 - 31.07.2013

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
2.0.0 (aktuelle Version)23.08.2016 neu: private Internetnutzung, Staatsbürgerschaft, Geburtsjahr (kategorisiert); gelöscht: Alter https://doi.org/10.4232/1.12612
1.0.019.11.2014 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.12112
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie Daten der F2F-Rekrutierung sind nicht verfügbar.
Anzahl der Einheiten: 1117
Anzahl der Variablen: 147
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Steinacker, G.; Schmidt, S.; Schneekloth, U. (2012): German Internet Panel (GIP): Stichprobenziehung und Rekrutierung der Teilnehmer. München: TNS Infratest Sozialforschung, Feldbericht zur Erhebung 2012
  • Blom, A. G., Gathmann, C., & Krieger, U. (2015). Setting Up an Online Panel Representative of the General Population: The German Internet Panel. Field Methods, 27(4), 391–408. https://doi.org/10.1177/1525822X15574494
  • Blom, A. G., Bosnjak, M., Cornilleau, A., Cousteaux, A. S., Das, M., Douhou, S. & Krieger, U. (2016). A Comparison of Four Probability-Based Online and Mixed-Mode Panels in Europe. Social Science Computer Review, 34(1), 8-25. doi: 10.1177/0894439315574825
  • Blom, A. G., Herzing, J. M. E., Cornesse, C., Sakshaug, J. W., Krieger, U., & Bossert, D. (2017). Does the Recruitment of Offline Households Increase the Sample Representativeness of Probability-Based Online Panels? Evidence From the German Internet Panel. Social Science Computer Review, 35(4), 498–520. https://doi.org/10.1177/0894439316651584
  • Herzing, J. M. E., & Blom, A. G. (2019). The Influence of a Person’s Digital Affinity on Unit Nonresponse and Attrition in an Online Panel. Social Science Computer Review, 37(3), 404–424. doi.org/10.1177/0894439318774758
  • Felderer, B., & Blom, A. G. (2019). Acceptance of the automated online collection of geographical information. Sociological Methods & Research, 1-21. https://doi.org/10.1177/0049124119882480
Relevante Volltexte
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Gruppen

Gruppen
  • German Internet Panel
    Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für die politischen und ökonomischen Entscheidungsprozesse relevant sind. Die so erhobenen Daten bilden die empirische Basis.
    Eine Übersicht über die Fragenprogramme aller Wellen gibt es hier.