GESIS - DBK - ZA6736
 

ZA6736: Innere Sicherheit

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Dateiliste

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Datensätze

  • ZA6736_v1-0-0.csv (Datensatz) 3 MBytes
  • ZA6736_v1-0-0.dta (Datensatz Stata) 271 KBytes
  • ZA6736_v1-0-0.sav (Datensatz SPSS) 295 KBytes

Fragebögen

  • ZA6736_fb.pdf (Fragebogen) 238 KBytes

Andere Dokumente

  • ZA6736_b.pdf (Bericht) 2 MBytes
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (2020): Innere Sicherheit. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA6736 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13444
StudiennummerZA6736
TitelInnere Sicherheit
Aktuelle Version1.0.0, 03.03.2020, https://doi.org/10.4232/1.13444
Erhebungszeitraum23.05.2019 - 19.06.2019
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Inhalt

InhaltIm Fokus der Studie stand die Frage, wie die Menschen in Deutschland die allgemeine Sicherheitslage im Land wahrnehmen und wie sicher sie sich persönlich – tagsüber bzw. nachts an unterschiedlichen Orten – fühlen. Zudem sollte in Erfahrung gebracht werden, inwieweit die Menschen Gewährleistung von Sicherheit als einen exklusiven Verantwortungsbereich des Staates und seiner Sicherheitsorgane betrachten oder ob sie es auch als eine Aufgabe jedes Einzelnen sehen, sich vor Straftaten selbst weitestgehend zu schützen. Ein besonderes Erkenntnisinteresse konzentrierte sich auf das Verhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit. Hierzu sollte zum einen in Erfahrung gebracht werden, welcher Wert den Menschen im Zweifel wichtiger ist. Zum anderen sollte gemessen werden, welche Einschränkungen ihrer Freiheit die Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich hinnehmen würden, um im Gegenzug mehr Sicherheit zu erhalten und welche nicht. Schließlich wurden bereits beschlossene und mögliche Maßnahmen des Staates zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Kriminalität und Gewalt auf ihre Zustimmung getestet. Die Studie besteht aus einem quantitativen und einem qualitativen Teil. Der vorliegende Datensatz bezieht sich auf den quantitativen Teil. Für den quantitativen Teil der Studie wurde eine repräsentative Bevölkerungsbefragung von 1.500 Personen als eigenständige Erhebung mittels eines standardisierten Fragebogens und computergestützter telefonischer Interviews (CATI) durchgeführt. Grundgesamtheit war die in Privathaushalten lebende deutschsprachige Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren. Die Ziehung der Stichprobe erfolgte mittels eines zweistufigen Verfahrens. Dabei fand sowohl eine zufällige Haushaltsauswahl, als auch eine zufällige Auswahl einer in diesem Haushalt lebenden Person statt. Die Befragung wurde unter Anwendung der Dual-Frame-Methode durchgeführt. Die ersten 1.200 bundesweiten Interviews wurden im Verhältnis 60:40 Festnetz-/Mobilfunknummern geführt. Die übrigen 300 Fälle wurden über eine disproportionale Aufstockung der regional zuordnungsbaren Festnetznummern generiert. Der Datensatz enthält einen Gewichtfaktor, mit dem die Ergebnisse der Befragung nach Alter, Geschlecht und Bildung gewichtet werden können. Themen: Sicherheitsempfinden: Bewertung der inneren Sicherheit in Deutschland; Veränderung der allgemeinen Sicherheitslage in den letzten zehn Jahren; allgemeines Sicherheitsempfinden im persönlichen Umfeld; Veränderung des persönlichen Sicherheitsempfindens. Wohngegend: Beschreibung der Wohngegend; Bewertung der Wohngegend durch andere Menschen; eher ländliche oder eher städtische Wohngegend; Haus oder Wohnung. Einstellungen: Beurteilung des Verhältnisses der Werte Freiheit und Sicherheit (Im Zweifel ist Freiheit wichtiger als Sicherheit versus Sicherheit wichtiger als Freiheit); Verantwortung für die Sicherheit der Bürger vor verschiedenen Straftaten: jeder Bürger selbst versus Staat; Bereitschaft zur Inkaufnahme verschiedener Maßnahmen, die Freiheit um der Sicherheit willen einschränken würden (z.B. längere Wartezeiten durch strengere Kontrollen an Flughäfen, flächendeckende Videoüberwachung im öffentlichen Raum, etc.); allgemeines Personenvertrauen. Erfahrungen: Persönliches Sicherheitsempfinden an bestimmten Orten und zu bestimmten Tageszeiten; persönliche Erfahrungen bzw. Erfahrungen im sozialen Umfeld mit verschiedenen Straftaten und Pöbeleien. Erwartungen an die Politik: Bewertung verschiedener Maßnahmen der Bundesregierung zur Steigerung der inneren Sicherheit als sinnvoll oder übertrieben (z.B. tausende neue Stellen bei den Sicherheitsbehörden des Bundes, Fußfessel für Gefährder, etc.); Vertrauen in Institutionen des Rechtsstaates (Polizei, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaft, Gerichte); Bewertung möglicher politischer Maßnahmen zum Schutz der Bürger vor Kriminalität als sinnvoll oder übertrieben (z.B. Erhöhung der Polizeipräsenz auf Straßen und Plätzen). Demogaphie: Geschlecht; Alter; höchster Bildungsabschluss; Familienstand; Erwerbstätigkeit; berufliche Stellung; Migrationshintergrund; Parteipräferenz; Religionsgemeinschaft/ Konfession; Haushaltsgröße; Haushaltsnettoeinkommen (kategorisiert); Wiederbefragungsbereitschaft (Online-Gruppendiskussion). Zusätzlich verkodet wurde: Befragten-ID; Ortsgröße; Region Ost/West; Bundesland; Gewichtungsfaktor.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Politische Fragen (Issues)
Themen Themen
  • 11.1 Innenpolitische Fragen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDeutschsprachige Bevölkerung ab 16 Jahren in Privathaushalten
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
Kombinierte Festnetz- und Mobilfunk-Stichprobe (Dual-Frame-Ansatz) Die ersten 1.200 bundesweiten Interviews wurden im Verhältnis 60:40 Festnetz-/Mobilfunknummern geführt. Die übrigen 300 Fälle wurden über eine disproportionale Aufstockung der regional zuordnungsbaren Festnetznummern generiert.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview: Computer-assisted (CATI)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
Datenerhebungdimap, Bonn
Erhebungszeitraum
  • 23.05.2019 - 19.06.2019

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)03.03.2020 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.13444
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie Studie wurde im Auftrag des Bundespresseamtes durchgeführt.
Anzahl der Einheiten: 1503
Anzahl der Variablen: 107
Daten-Typ: SPSS
Analyse-System(e): SPSS, Stata, CSV

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • dimap im Auftrag des BPA: Innere Sicherheit : Ergebnisbericht Bonn/Berlin: 2019
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Umfragen der Bundesregierung im Auftrag des Presse- und Informationsamtes
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    Der Arbeitsbereich Meinungsforschung im Presse- und Informationsamt hat die Aufgabe, die öffentliche Meinung für die politische Arbeit der Bundesregierung zu erforschen und darzustellen. Dafür erhebt der Arbeitsbereich Meinungen, Einstellungen und Stimmungen der Bevölkerung zu aktuellen politischen Fragen, Themen und Maßnahmen und führt Sonderstudien zu bestimmten politischen Aufgabenfeldern und Zielgruppen durch. Umfragen sind wichtige Entscheidungshilfen für die Arbeit der Bundesregierung, da sie zum einen aufzeigen, bei welchen Themen die Bürgerinnen und Bürger z. B. Probleme und Handlungsbedarf sehen. Zum anderen dienen sie der Bundesregierung im Rahmen ihrer Politikvermittlung als Kontrollinstrument.