GESIS - DBK - ZA6739
 

ZA6739: Politisches Informationsverhalten

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  • ZA6739_v1-0-0.csv (Datensatz) 5 MBytes
  • ZA6739_v1-0-0.dta (Datensatz Stata) 503 KBytes
  • ZA6739_v1-0-0.sav (Datensatz SPSS) 553 KBytes

Fragebögen

  • ZA6739_fb.pdf (Fragebogen) 321 KBytes

Andere Dokumente

  • ZA6739_b.pdf (Bericht) 594 KBytes
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin (2020): Politisches Informationsverhalten. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA6739 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13478
StudiennummerZA6739
TitelPolitisches Informationsverhalten
Aktuelle Version1.0.0, 14.04.2020, https://doi.org/10.4232/1.13478
Erhebungszeitraum23.07.2019 - 16.08.2019
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin

Inhalt

InhaltSchwerpunkt dieser Erhebung war die detaillierte Analyse der Mediennutzung der Bevölkerung im Kontext politischer Informationen. Neben der Relevanz von politischen Informationen wurden Aussagen zu Medienpräferenzen und der Bedeutung lokaler Inhalte sowie der Individualisierbarkeit von Information erhoben. Auch der Zusammenhang zwischen Informationsverfügbarkeit und Informationsverhalten wurde genauer betrachtet. Wichtige Schwerpunkte lagen auf den Themen ´Glaubwürdigkeit der unterschiedlichen Medien´ sowie ´Umgang mit Fake News´. Schließlich wurde die Bekanntheit verschiedener Kommunikationsmittel der Bundesregierung, ihre Nutzung und ihre Bewertung erfragt. Im Vorfeld der Bevölkerungserhebung wurde eine umfassende qualitative Erhebung (Tiefeninterviews) durchgeführt, die als Grundlage für die Entwicklung des Erhebungsinstruments diente. Themen: Wichtigkeit der Informiertheit über aktuelle Themen; Politikinteresse; Häufigkeit von Berührungspunkten mit Politik (auf der Arbeit, in der Schule oder Uni, persönliche Gespräche mit Freunden bzw. Familie, Nutzung sozialer Netzwerke im Internet, Freizeit, öffentliche Veranstaltungen, alltäglicher Medienkonsum); Formen der politischen Aktivitäten in den letzten zwölf Monaten (Petition oder Unterschriftensammlung unterstützt, an einer Demonstration teilgenommen, bestimmte Produkte boykottiert, in einer Bürgerinitiative engagiert, Vorträge und Veranstaltungen zu politischen Themen besucht); Interessen an lokalen, regionalen und überregionalen politischen Informationen; Selbsteinschätzung der Informiertheit über verschiedene Themengebiete (internationale Politik außerhalb Europas, Politik in Europa, Arbeit der Bundesregierung, Arbeit der Landesregierung, lokalpolitische Themen aus der Gemeinde/Region); Medienpräferenzen: Nutzungshäufigkeit verschiedener Medien für Informationen über lokale, nationale oder internationale Themen (öffentlich-rechtliches Fernsehen, große private Fernsehprogramme, ortsnahe lokale TV-Angebote, Radio, gedruckte überregionale Zeitungen und Zeitschriften, lokale und regionale Tageszeitungen, kostenlose Anzeigen-, Wochen- und Gemeindeblätter, Internet-Nachrichtenwebsites und -Apps, Nachrichten-Blogs im Internet, Nachrichten in sozialen Netzwerken, Podcasts, Beiträge und Informationen, die von der Bundesregierung selbst verbreitet werden); Gründe für Nichtnutzung von digitalen Informationsangeboten; Aussagen zur Mediennutzung über politische Themen Print/Online (suche konkret nach Informationen zu einem politischen Thema, stoße zufällig auf interessante politische Themen, überfliege die Schlagzeilen, lese einen Artikel/ einen Hintergrundbericht über ein politisches Ereignis komplett durch, erzähle anderen Personen von gelesenen Artikeln/Videos, teile Artikel oder Videos über soziale Netzwerke, kommentiere Artikel oder Videos in Nachrichtenportalen oder in sozialen Netzwerken); Glaubwürdigkeit verschiedener Medien; Wichtigkeit verschiedener Informationsangebote der Bundesregierung (Internetseiten der Bundesregierung, Broschüren und Faltblätter, Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakate, Kinospots, Newsletter der Bundesregierung, Beilagen in Zeitungen und Zeitschriften, persönliche Informationen auf Messen oder Infobustouren, Bürgertelefon, Twitter-Nachrichten des Regierungssprechers, Facebook-Auftritt der Bundesregierung, Online-Anzeigen, YouTube Kanal der Bundesregierung mit aktuellen Videos, Instagram-Beiträge der Bundeskanzlerin); Nutzungshäufigkeit der vorgenannten Informationsangebote der Bundesregierung; Bewertung der Informationsangebote der Bundesregierung insgesamt; Gründe für Nichtgefallen dieser Informationsangebote (offen); Gründe für Nichtnutzung der Informationsangebote der Bundesregierung. Umgang mit Fake News: Verhalten bei Unsicherheit über die Verlässlichkeit interessanter Informationen (z.B. Ignorieren der Information, Information genauer durchlesen, um sich ein Bild zu machen, etc.); Bekanntheit des Begriffs ´Fake News´; Definition von Fake News (wenn eine Nachricht auf falschen Tatsachen beruht, Fakten einseitig dargestellt werden, Meinungen geäußert werden, die nicht durch Fakten begründet sind); häufiger versehentliche Verbreitung von Fake News vs. gezielte Streuung, um Menschen zu beeinflussen; Selbsteinschätzung Fake News Erkennung; Einschätzung anderer Personen bezüglich Fake News Erkennung; es sollten Maßnahmen vs. keine Maßnahmen zur Eindämmung von Fake News ergriffen werden; Verantwortlichkeit für notwendige Maßnahmen zur Eindämmung von Fake News (Betreiber von Plattformen, auf denen Fake News verbreitet werden, Bundesregierung, EU, sonstige). Demographie: Alter; Geschlecht; deutsche Staatsangehörigkeit; höchster Schulabschluss; beruflicher Bildungsabschluss; Erwerbsstatus; derzeitige bzw. frühere berufliche Stellung; Familienstand; Haushaltsgröße; Anzahl Personen im Haushalt unter 16 Jahren; Kinder; Parteisympathie; wirtschaftliche Situation des Haushalts; Haushaltsnettoeinkommen; Zusätzlich verkodet wurde: Befragten-ID; Bundesland; Wohnort Berlin: ehemaliger Berliner Stadtbezirk; Wohnort West/Ost; Nielsengebiete; Ortsgröße; Urbanisierungsgrad der Wohngegend (ländlich, städtisch); Landkreis/ kreisfreie Stadt; BIK-Regionstyp, BIK-Strukturtyp, Ortsgröße (politisch, Regionsgröße BIK); Gewicht; Nutzung/ Nichtnutzung klassische Medien (TV, Radio, Print), Print (Zeitungen, Zeitschriften, Gemeindeblätter), Digitale Informationsangebote (Internet, Apps, soziale Netzwerke), Fernsehen (öffentlich-rechtlich, privat, lokal), lokale/ regionale Medien (TV, Tageszeitung, Gemeindeblätter); Medientypen (Clusteranalyse).
Kategorien Kategorien
  • Kommunikation, öffentliche Meinung, Medien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 9.1 Informationsgesellschaft
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDeutschsprachige Wohnbevölkerung ab 16 Jahren in Privathaushalten in Deutschland
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Non-probability: Quota
Telefonische Befragung (CATI): Kombinierte Festnetz- und Mobilfunk-Stichprobe (Dual-Frame-Ansatz) (1.000 Fälle) Online Befragung (CAWI): Quotenstichprobe (1.000 Fälle) Die Ziehung der Telefonstichprobe erfolgte sowohl für die Festnetz- als auch die Mobilfunknummern aus dem ADM-Mastersample (Mobilfunkanteil 50%). Die Probanden für die parallele Onlinebefragung wurden aus einem aktiv rekrutierten Online-Accesspanel gewonnen. Die Stichprobe wurde disproportional für die Merkmale Wohnortgröße und Alter angelegt. Jeweils 50 Prozent der Befragten leben in ländlichen (Gemeinden bis 50.000 Einwohner) bzw. städtischen Räumen (Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern). Zusätzlich wurde die Altersgruppe 16 bis 25 Jahren auf n = 400 Befragte aufgestockt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview: Computer-assisted (CATI)
  • Self-administered questionnaire: Web-based (CAWI)
Mixed-Mode-Design mit CATI (Dual Frame) und CAWI
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungINFO GmbH, Berlin
Erhebungszeitraum
  • 23.07.2019 - 16.08.2019

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)14.04.2020 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.13478
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie Studie wurde im Auftrag des Bundespresseamtes durchgeführt.
Anzahl der Einheiten: 2000
Anzahl der Variablen: 171
Daten-Typ: SPSS
Analyse-System(e): SPSS, Stata, CSV

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Umfragen der Bundesregierung im Auftrag des Presse- und Informationsamtes
    Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung informiert Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien über die Arbeit der Bundesregierung. Darüber hinaus unterrichtet das Amt die Bundesregierung über die Nachrichtenlage in Deutschland und weltweit.

    Der Arbeitsbereich Meinungsforschung im Presse- und Informationsamt hat die Aufgabe, die öffentliche Meinung für die politische Arbeit der Bundesregierung zu erforschen und darzustellen. Dafür erhebt der Arbeitsbereich Meinungen, Einstellungen und Stimmungen der Bevölkerung zu aktuellen politischen Fragen, Themen und Maßnahmen und führt Sonderstudien zu bestimmten politischen Aufgabenfeldern und Zielgruppen durch. Umfragen sind wichtige Entscheidungshilfen für die Arbeit der Bundesregierung, da sie zum einen aufzeigen, bei welchen Themen die Bürgerinnen und Bürger z. B. Probleme und Handlungsbedarf sehen. Zum anderen dienen sie der Bundesregierung im Rahmen ihrer Politikvermittlung als Kontrollinstrument.