GESIS - DBK - ZA7634
 

ZA7634: Wissenschaftsbarometer 2019 - Repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland

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  • ZA7634_fb.pdf (Fragebogen) 285 KBytes

Codebücher

  • ZA7634_cod.pdf (Codebuch) 213 KBytes

Andere Dokumente

  • ZA6944_mb.pdf (Methodenbericht) 236 KBytes
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Wissenschaft im Dialog (2020): Wissenschaftsbarometer 2019 - Repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA7634 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13565
StudiennummerZA7634
TitelWissenschaftsbarometer 2019 - Repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland
Aktuelle Version1.0.0, 10.08.2020, https://doi.org/10.4232/1.13565
Erhebungszeitraum03.09.2019 - 10.09.2019
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Weißkopf, Markus - Wissenschaft im Dialog, Berlin
  • Ziegler, Ricarda - Wissenschaft im Dialog, Berlin
  • Kremer, Bastian - Wissenschaft im Dialog, Berlin

Inhalt

InhaltMit dem Wissenschaftsbarometer erhebt Wissenschaft im Dialog seit 2014 jährlich bevölkerungsrepräsentative Daten zu Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung. Ziel ist es, durch die Erhebung, Aufbereitung der Daten und Kommunikation der Ergebnisse zu einem faktenbasierten Diskurs über das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit und eine zielgerichtete Wissenschaftskommunikation beizutragen. Der Fragebogen des Wissenschaftsbarometers beinhaltet entsprechend Fragestellungen zu kognitiven Einstellungen wie Interesse und Informiertheit und dem Informationsverhalten der Befragten zu Themen aus Wissenschaft und Forschung. Außerdem werden evaluative Einstellungen u. a. zum Vertrauen, zur Beurteilung von Nutzen und Risiken von Wissenschaft und zur gesellschaftlichen Rolle von Forschung erhoben. Die Fragestellungen zielen auf allgemeine Einstellungen gegenüber Wissenschaft und Forschung ab. In Einzelfällen widmen sich Fragen auch konkreten Forschungsbereichen oder Technologien oder im jährlichen Wechsel auch aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die Wissenschaftsbarometer 2014 bis 2016 wurden von der Philip Morris Stiftung gefördert, die Wissenschaftsbarometer 2017 bis 2019 von der Robert Bosch Stiftung. Themen: 1. Interesse an Wissenschaft und Forschung und Informiertheit: Interesse an den Themen Politik, Kultur, Lokales und Wissenschaft und Forschung; Wichtigkeit verschiedener Lebensbereiche (Freunde und Familie, Freizeit, Arbeit und Beruf, Politik, ehrenamtliche Tätigkeiten); Selbstwirksamkeitserwartung (habe mein Leben selbst in der Hand, wenn ich mich anstrenge, werde ich Erfolg haben, Leben wird von anderen bestimmt, Pläne werden vom Schicksal durchkreuzt); Relevanz gesamtgesellschaftlicher Ziele (stabile Wirtschaft, starker Zusammenhalt in der Gesellschaft, eine Gesellschaft, in der Geld nicht das Wichtigste ist, Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels); Einstellung zu Globalisierung, Umwelt und technischem Fortschritt (durch Globalisierung wird es den meisten Menschen in Deutschland in Zukunft besser gehen, Einschränkung des Konsums ist notwendig für den Erhalt der Umwelt, mehr Wert auf Bestehendes legen und weniger auf neue Technologien, je weiter sich die Technik entwickelt, desto mehr Zwänge wirken auf die Menschen, moderne Technik macht das Leben komfortabler, Wissenschaft und Forschung werden uns helfen, zentrale Probleme der Menschheit zu lösen); Interesse an wissenschaftlichen Themen aus verschiedenen Bereichen (Medizin, Technik und neue Technologien, Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften); Selbsteinschätzung der Informiertheit über Innovationen aus Wissenschaft und Forschung; persönliche Gründe für die Beschäftigung mit Wissenschaft und Forschung. 2. Vertrauen in Wissenschaft und Forschung: Vertrauen in verschiedene gesellschaftliche Gruppen (Wissenschaft und Forschung, Politik, Medien, Wirtschaft, Menschen im Allgemeinen, Wissenschaftler an Universitäten und öffentlichen Forschungsinstituten, Wissenschaftler in Industrie und Wirtschaft); scientific literacy –Vorstellung von wissenschaftlicher Forschung (offen). 3. Wahrnehmung von Wissenschaft und Forschung (zu kompliziert und daher nicht zu verstehen, keine persönliche Relevanz durch fehlenden Alltagsbezug, Wissensvermittlung in der Schule, schwierige Beurteilung sich widersprechender Informationen, Kontroversen zwischen Wissenschaftlern als hilfreicher Beitrag für richtige Forschungsergebnisse); Beteiligung und Einbezug von Bürgerinnen und Bürgern in Wissenschaft und Forschung; Interesse an Citizen Science; Gründe für Vertrauen in Wissenschaftler (sind Experten, arbeiten nach Regeln und Standards, forschen im Interesse der Öffentlichkeit); Gründe für Misstrauen in Wissenschaftler (machen häufig Fehler, passen Ergebnisse ihren eigenen Erwartungen an, sind stark abhängig von ihren Geldgebern); 4. Gesellschaftliche Rolle von Forschung: Zustimmung zu Aussagen zum Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft (Wissenschaftler arbeiten zum Wohl der Gesellschaft, Öffentlichkeit wird genügend in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung einbezogen, Wissenschaftler sind sich der gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Arbeit bewusst, Wissenschaftler sollen selbst entscheiden dürfen, woran sie forschen, Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung vor dem Hintergrund, ob sie einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten); Bewertung des Nutzens und der Risiken von Wissenschaft für die Gesellschaft (Wissenschaft und Forschung werden in Zukunft zu einem besseren Leben führen, durch Wissenschaft und Forschung ändern sich unsere Lebensbedingungen zu schnell, Wissenschaft und Forschung schaden mehr als sie nützen, persönlich von Wissenschaft und Forschung profitieren, öffentliche Finanzierung von Forschung, auch ohne unmittelbaren Nutzen, Menschen vertrauen zu sehr der Wissenschaft und nicht genug ihren Gefühlen und dem Glauben); Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft (Einfluss der Wissenschaft auf die Politik, der Politik auf die Wissenschaft und der Wirtschaft auf die Wissenschaft); Wichtigkeit von Forschungsbereichen für die Zukunft (Klima und Energie, Gesundheit und Ernährung, Mobilität und Verkehr, Fragen der Sicherheit, Kommunikation und Digitalisierung); Bewertung der Rolle von Wissenschaftlern vor dem Hintergrund von Scientists for Future (richtig, dass Wissenschaftler sich öffentlich äußern, wenn politische Entscheidungen Forschungsergebnisse nicht berücksichtigen, nicht Aufgabe von Wissenschaftlern, sich in die Politik einzumischen, mehr auf den gesunden Menschenverstand verlassen und weniger auf wissenschaftliche Studien, politische Entscheidungen sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen). 5. Persönlicher Bezug zu Wissenschaft und Forschung: Arbeitsstelle in Wissenschaft und Forschung; persönliche Bekanntschaft mit einem Wissenschaftler/ einer Wissenschaftlerin. Demographie: Geschlecht; Alter; Schulbildung; Berufstätigkeit; Haushaltsgröße; Kinder unter 14 Jahren im Haushalt; Haushaltsnettoeinkommen; Parteipräferenz; Religiosität; Migrationshintergrund. Zusätzlich verkodet wurde: Interview-Nr.; Interviewdauer (in Sekunden); Gewicht; Ortsgröße (BIK); Bundesland; Region.
Kategorien Kategorien
  • Gesellschaft, Kultur
  • Universität, Forschung, Wissenschaft
  • Kommunikation, öffentliche Meinung, Medien
Themen
  • GESELLSCHAFT UND KULTUR
  • MEDIEN, KOMMUNIKATION UND SPRACHE
  • Informationsgesellschaft
  • WISSENSCHAFT UND TECHNIK
Alte Themen Alte Themen
  • 5 Gesellschaft und Kultur
  • 9 Information und Kommunikation
  • 9.1 Informationsgesellschaft
  • 18 Wissenschaft und Technologie

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDeutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individuum
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl
Kombinierte Festnetz- und Mobilfunk-Stichprobe (Dual-Frame-Ansatz) Verhältnis von Festnetz zu Mobilfunk 80:20
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telefonisches Interview: CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Querschnitt
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numerisch
DatenerhebungKantar, Bielefeld
Erhebungszeitraum
  • 03.09.2019 - 10.09.2019

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)10.08.2020 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.13565
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Anzahl der Einheiten: 1017
Anzahl der Variablen: 109
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Wissenschaft im Dialog (Hrsg.): Wissenschaftsbarometer 2019 – Ergebnisse der jährlichen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Berlin 2020 abrufbar unter: www.wissenschaftsbarometer.de
Relevante Volltexte
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