GESIS - DBK - ZA2292
 

ZA2292: Begleitforschung zur Volkszählungskampagne (Panel 1986-1987)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Schulz, Winfried; Kindelmann, Klaus (1993): Begleitforschung zur Volkszählungskampagne (Panel 1986-1987). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA2292 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.2292
StudiennummerZA2292
TitelBegleitforschung zur Volkszählungskampagne (Panel 1986-1987)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.2292 (Publikationsjahr 1993)
Erhebungszeitraum01.1986 - 06.1987
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Schulz, Winfried - Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaft, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Kindelmann, Klaus - Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaft, Universität

Inhalt

InhaltWirksamkeit der Aufklärungsmaßnahmen der Bundesregierung zur Volkszählung 1987. Themen: In der ersten Panelwelle (10.01.-05.02.1986) wurde gefragt: Wichtigste aktuelle politische Fragen; eigene Meinungsführerschaft in politischen Fragen; aktuelle Gesprächsthemen mit anderen (Auswahl); wichtigste Informationsquellen zu aktuellen Themen; Bekanntheit ausgewählter Logos und Symbole (Deutsche Bank, Sparkasse, Mercedes-Benz, Bundesadler, Volkszählung, Shell, Frauensymbol, Glücksspirale, Malteserkreuz, Abakus u.a.); Kenntnis des Scheiterns der Volkszählung 1983; Kenntnis von einer späteren Durchführung und des Zeitpunktes; Bekanntheit des Zeitpunktes der letzten Volkszählung; Assoziationen zur Volkszählung; eigene sowie vermutete Einstellung der Bevölkerungsmehrheit zur Volkszählung; Bekanntheit ausgewählter Personen des öffentlichen Lebens; Kenntnis des Amts von Egon Hölder sowie für ihn empfundene Sympathie; Einstellung zu Politik und Politikern (Skala); Häufigkeit der Lektüre ausgewählter Zeitschriften (Mediennutzung); Zeitraum seit der letzten Lektüre ausgewählter Zeitschriften, Zeitungen und Nachrichtenmagazine (Skalometer); Intensität und Dauer des Rundfunkkonsums; Häufigkeit des Hörens von Rundfunknachrichten; Einstellung zu Datenerhebung und Datenschutz (Skala); Zufriedenheit mit den Verhältnissen in der BRD; gleiche politische Einstellung im näheren persönlichen Umfeld; Häufigkeit und Tageszeit des Fernsehkonsums; präferierte Fernsehsendungen; Intensität des Konsums der Fernsehnachrichten; regelmäßige Lektüre der Lokalpresse; psychologische Selbstcharakterisierung (Skala): Zielorientierung, Durchsetzungsfähigkeit, Verantwortung, Erfolgsorientierung, Optimismus, Pessimismus, Selbstsicherheit und Lebenszufriedenheit; Einstellung zum technologischen Fortschritt; eigenes Sternzeichen; Selbsteinschätzung der Größe des Bekanntenkreises; Selbsteinschätzung des Informationsstands zur Volkszählung; soziale Machtlosigkeit, Schicksalsgläubigkeit, Pessimismus, Motivation und interpersonelles Vertrauen (Skala); eigene Beteiligungsabsicht an der Volkszählung sowie Beteiligungsbereitschaft des persönlichen Umfelds; positive oder negative Tendenz in den wahrgenommenen Medienveröffentlichungen; Befragungsthemen über die man bereitwillig Auskunft geben würde und Kenntnis darüber, ob diese Themen in der Volkszählung abgefragt werden; Furcht vor staatlichem Missbrauch der Volkszählungsdaten; geschätzte Dauer zur Beantwortung des Volkszählungs-Fragebogens; bemerkte Werbeanzeigen zur Volkszählung in der Presse und Erinnerung daran; Furcht vor Missbrauch der persönlichen Daten; Einstellung zur Volkszählung (Skalometer); Postmaterialismus; Zuständigkeit für Behördenangelegenheiten im Haushalt und Bereitschaft, diese auch für andere Personen zu übernehmen; Politikinteresse; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); erwarteter Wahlsieger bei einer angenommenen Bundestagswahl am nächsten Sonntag; Wahrscheinlichkeit für eine absolute Mehrheit von CDU/CSU oder SPD. Demographie: Geschlecht; Alter; eigene Beteiligung an der Hausarbeit; Schulbildung; Erwerbstätigkeit; berufliche Position; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Haushaltsvorstand; Schulbildung, Erwerbstätigkeit und berufliche Position des Haushaltsvorstandes; Haushaltsvorstand im öffentlichen Dienst; Familienstand; Anzahl der Personen und der Minderjährigen im Haushalt; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Anzahl der Einkommensempfänger im Haushalt; monatliches Nettoeinkommen des Haushalts insgesamt; Höhe des eigenen Einkommens. Themen: In der zweiten Panelwelle (10.04.-21.04.1986) wurde gefragt: Wichtigste aktuelle politische Fragen; aktuelle Gesprächsthemen mit anderen; Häufigkeit des Einkaufs in Naturkost- und Reformläden; Bekanntheit ausgewählter Logos und Symbole (Deutsche Bank, Sparkasse, Mercedes-Benz, Bundesadler, Volkszählung, Shell, Frauensymbol, Glücksspirale, Malteserkreuz, Abakus u.a.); Präferenz für Arbeits- oder Freizeit; präferierte Erziehungsziele; Kenntnis von der Durchführung der Volkszählung und des Zeitpunktes; eigene sowie vermutete Einstellung der Bevölkerungsmehrheit zur Volkszählung; Einstellung des persönlichen Umfelds zur Volkszählung; Einschätzung des eigenen Informationsstandes zur Volkszählung und Interesse diesen zu verbessern; geschätzter diesbezüglicher Informationsstand im persönlichen Umfeld; eigene Beteiligungsabsicht an der Volkszählung sowie die des persönlichen Umfelds; Assoziationen zur Volkszählung; Intensität des eigenen gesellschaftlichen Engagements und der Integration in die Gesellschaft (Skala); Existenz einer Buchführung im Haushalt; Vergleich des eigenen Haushaltseinkommens mit dem vermuteten Durchschnitt; ausreichendes Haushaltseinkommen zum Lebensunterhalt; Teilnahmebereitschaft an einer Mikrozensus-Erhebung; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; generelles Vertrauen in andere Menschen; Glücksempfindung; positive oder negative Tendenz in den wahrgenommenen Medienveröffentlichungen; vermutete Inhalte der Volkszählungsbefragung; geschätzte Dauer zur Beantwortung des Volkszählungs-Fragebogens; Furcht vor staatlichem Missbrauch der Volkszählungsdaten; bemerkte Werbeanzeigen zur Volkszählung in der Presse und Erinnerung daran; Einstellung zur Volkszählung (Skalometer); Kenntnis der Teilnahmeverpflichtung sowie der Sanktionen bei Weigerung; Befürchtung staatlicher Kontrolle durch die Volkszählung; akzeptierte Gründe für die Volkszählung; Vertrauen in den Datenschutz bei der Volkszählung und Toleranz gegenüber politisch Andersdenkenden; Bekanntheit von Werbeslogans zur Volkszählung und aus der Wirtschaft anhand ausgewählter Beispiele; Lebenszufriedenheit; akzeptierte Formen öffentlichen Protests; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); erwarteter Wahlsieger bei einer angenommenen Bundestagswahl am nächsten Sonntag; Chance für eine absolute Mehrheit von CDU/CSU oder SPD; Kenntnis weiterer ausgewählter Slogans aus Anzeigen zur Volkszählung; vermutete eigene Zahlungsmoral bei Aufhebung der Steuerpflicht (Steuerehrlichkeit); Interesse des Befragten am Interview. Demographie: Geschlecht; Alter. Zusätzlich verkodet wurde: subjektives Empfinden der Interviewdauer; tatsächliche Interviewdauer. Themen: In der dritten Panelwelle (26.08.-28.09.1986) wurde gefragt: Wichtigste aktuelle politische Fragen; aktuelle Gesprächsthemen mit anderen; Interesse an ausgewählten Schlagzeilen zur Volkszählung im Vergleich zu anderen Themen; Wahrnehmung von Werbematerialien zur Volkszählung; Kenntnis von der Durchführung der Volkszählung und des Zeitpunktes; eigene sowie vermutete Einstellung der Bevölkerungsmehrheit zur Volkszählung; Einstellung des persönlichen Umfelds zur Volkszählung; Einschätzung des eigenen Informationsstandes zur Volkszählung und Interesse diesen zu verbessern; geschätzter diesbezüglicher Informationsstand im persönlichen Umfeld; eigene Beteiligungsabsicht an der Volkszählung sowie Beteiligungsbereitschaft des persönlichen Umfelds; vermutete Reaktion des persönlichen Umfelds bei konträrer Einstellung zur Volkszählung und welche Bedeutung dies für den Befragten hat; beabsichtigter Umfang der Teilnahme an der Volkszählung (ganz oder teilweise beantworten); Assoziationen zur Volkszählung; Bevorzugung bereits bekannter Urlaubsziele; Langeweile an Sonn- und Feiertagen; Vertrauen in andere; Bedeutung des Ansehens bei der Nachbarschaft; Bekanntheit von ausgewählten Presseschlagzeilen; Selbsteinschätzung der Neigung zu Hedonismus oder Pflichtbewusstsein; Einschätzung der Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land; positive oder negative Tendenz in den wahrgenommenen Medienveröffentlichungen; geschätzte Dauer zur Beantwortung des Volkszählungs-Fragebogens; Furcht vor staatlichem Missbrauch der Volkszählungsdaten; allgemeines Interesse an Anzeigen; bemerkte Werbeanzeigen zur Volkszählung in der Presse und Erinnerung daran; Herkunft, Urheber und Inhalt der Anzeigen; Bewertung der Anzeigen; Einstellung zur Volkszählung (Skalometer); Interesse an einem Gespräch mit Volkszählungsbefürwortern und Volkszählungsgegnern; Kenntnis der Teilnahmeverpflichtung sowie der Sanktionen bei Weigerung; Befürchtungen staatlicher Kontrolle durch die Volkszählung; akzeptierte Gründe für die Volkszählung; Unternehmungslust in der Freizeit; Vermutung, dass gut aussehende Menschen ein leichteres Leben haben; eigener Wunsch nach einfachem Leben auf dem Land; Sinn von Sparsamkeit; Häufigkeit von Viktimisierungsangst; Bekanntheit von Werbeslogans zur Volkszählung und aus der Wirtschaft anhand ausgewählter Beispiele; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); erwarteter Wahlsieger bei einer angenommenen Bundestagswahl am nächsten Sonntag; Chance für eine absolute Mehrheit von CDU/CSU oder SPD Präferenz für Helmut Kohl oder Johannes Rau als Bundeskanzler sowie diesbezüglich vermutete Präferenz der Bevölkerungsmehrheit; Bekanntheit zielgruppenspezifischer Werbeanzeigen zur Volkszählung; Interesse des Befragten am Interview. Zusätzlich verkodet wurde: subjektives Empfinden der Interviewdauer; Interviewdauer in Minuten. Themen: In der vierten Panelwelle (04.03.-02.04.1987) wurde gefragt: Wichtigste aktuelle politische Fragen; aktuelle Gesprächsthemen mit anderen; Bekanntheit ausgewählter Logos und Symbole (Deutsche Bank, Sparkasse, Mercedes-Benz, Bundesadler, Volkszählung, Shell, Frauensymbol, Glücksspirale, Malteserkreuz, Abakus u.a.); Interesse an ausgewählten Schlagzeilen zur Volkszählung und anderen Themen; Wahrnehmung von Werbematerialien für und gegen die Volkszählung; Kenntnis des Zeitpunktes der nächsten sowie der letzten Volkszählung eigene sowie vermutete Einstellung der Bevölkerungsmehrheit zur Volkszählung; Einstellung des persönlichen Umfelds zur Volkszählung; Einschätzung des eigenen Informationsstandes zur Volkszählung und Interesse diesen zu verbessern; geschätzter Informationsstand über die Volkszählung im persönlichen Umfeld; eigene Beteiligungsabsicht an der Volkszählung sowie Beteiligungsbereitschaft des persönlichen Umfelds; Sicherheit der eigenen Teilnahme bzw. Verweigerung; vermutete Reaktion des persönlichen Umfelds bei konträrer Einstellung zur Volkszählung und welche Bedeutung dies für den Befragten hat; Einsatz des Befragten oder einer nahestehenden Person bei den Erhebungen zur Volkszählung; beabsichtigter Umfang der Teilnahme an der Volkszählung (ganz oder teilweise beantworten); Assoziationen zur Volkszählung; eigene Meinungsführerschaft; Bereitschaft zu ehrenamtlicher Tätigkeit im sozialen- oder Wohlfahrtsbereich; politisches Interesse; Gewohnheit des Befragten, Weihnachten im Kreis der Familie zu verbringen; Treffen mit Freunden und Verwandten beim letzten Weihnachtsfest; politische Gespräche; Häufigkeit von geselligem Beisammensein bei Kaffeekränzchen oder Stammtisch; Häufigkeit sportlicher Betätigung; Häufigkeit von Besuchen durch Bekannte sowie von diesen erhaltene Einladungen; Mitgliedschaft in Vereinen, Partei, Bürgerinitiative oder Gewerkschaft; Erfahrung des Befragten, dass Behörden oder Institute über persönliche Daten verfügten, die dieser nicht mitgeteilt hatte; positive oder negative Tendenz in den wahrgenommenen Medienveröffentlichungen zur Volkszählung; Befragungsthemen, über die man bereitwillig Auskunft geben würde und Kenntnis darüber, ob diese Themen in der Volkszählung abgefragt werden; geschätzte Dauer zur Beantwortung des Volkszählungs-Fragebogens; Befürchtungen staatlicher Kontrolle durch die Volkszählung; bemerkte Werbeanzeigen zur Volkszählung in der Presse und Erinnerung daran; Wahrnehmungshäufigkeit und wann ein Plakat zur Volkszählung zuletzt gesehen wurde; allgemeine Wahrnehmung von Plakatwerbung als Hilfe für Kaufentscheidungen; Häufigkeit der bemerkten Fernsehbeiträge zur Volkszählung; emotionale Anteilnahme und Einstellung zur Volkszählung (Skala); regelmäßige Lektüre der Lokalpresse, präferierte Teile derselben sowie Gewohnheiten bei der Lektüre; Häufigkeit der Lektüre ausgewählter Zeitungen (Mediennutzung); Einstellung zur Volkszählung (Skalometer); Interesse an Gesprächen mit Volkszählungsbefürwortern und -gegnern; Kenntnis der Teilnahmeverpflichtung sowie der Sanktionen bei Weigerung; Furcht vor staatlichem Missbrauch der Volkszählungsdaten; akzeptierte Gründe für die Durchführung einer Volkszählung; Bekanntheit von Werbeslogans zur Volkszählung und aus der Wirtschaft anhand ausgewählter Beispiele; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); erwarteter Wahlsieger bei einer angenommenen Bundestagswahl am nächsten Sonntag; Chance für eine absolute Mehrheit von CDU/CSU oder SPD; Interesse des Befragten am Interview. Zusätzlich verkodet wurde: subjektives Empfinden der Interviewdauer; tatsächliche Interviewdauer in Minuten. Themen: In der fünften Panelwelle (19.05.-23.06.1987) wurde gefragt: Wichtigste aktuelle politische Fragen; aktuelle Gesprächsthemen mit anderen; Interesse an ausgewählten Schlagzeilen zur Volkszählung und anderen Themen; Wahrnehmung von Werbematerialien zur Volkszählung; wahrgenommene Werbung in den elektronischen Medien; Kenntnis vom Zeitpunkt der Durchführung der letzten Volkszählung eigene sowie vermutete Einstellung der Bevölkerungsmehrheit zur Volkszählung; Einstellung des persönlichen Umfelds zur Volkszählung; Einschätzung des eigenen Informationsstandes zur Volkszählung und Interesse diesen zu verbessern; Bei bereits Gezählten wurde gefragt: Besuch des Zählers und Ausfüllen des Fragebogens bereits erfolgt; Zuständigkeit für das Ausfüllen des Fragebogens im Haushalt des Befragten; Anwesenheit des Zählers während des Ausfüllens; Fragebogen vollständig beantwortet; Bei noch nicht Gezählten wurde gefragt: eigene Beteiligungsabsicht an der Volkszählung sowie Beteiligungsbereitschaft des persönlichen Umfelds; vermutete Reaktion des persönlichen Umfelds bei konträrer Einstellung zur Volkszählung; beabsichtigter Umfang der Teilnahme an der Volkszählung (ganz oder teilweise beantworten); Unterstützung anderer Personen seitens des Befragten beim Ausfüllen des Fragebogens; Alle Tielnehmer wurden gefragt: Intensität des Rundfunkkonsums und Häufigkeit der gehörten Nachrichten; Assoziationen zur Volkszählung; psychologische Selbstcharakterisierung (Skala): Zielorientierung, Durchsetzungsfähigkeit, Verantwortung, Erfolgsorientierung, Optimismus, Pessimismus, Selbstsicherheit und Lebenszufriedenheit; Häufigkeit und Dauer des Fernsehkonsums; präferierte Fernsehsendungen; positive oder negative Tendenz in den wahrgenommenen Medienveröffentlichungen; vermutete bzw. erinnerte Inhalte der Volkszählungsbefragung; geschätzte Dauer zur Beantwortung des Volkszählungs-Fragebogens; Furcht vor staatlichem Missbrauch der persönlichen Daten; bemerkte Fernsehbeiträge und Presseanzeigen zur Volkszählung und Urheber derselben; wahrgenommene Werbematerialien und Plakatwerbung zur Volkszählung; Beurteilung der Werbekampagne zur Volkszählung; Nutzung eines telefonischen Auskunftsdienstes zur Volkszählung durch den Befragten und Initiator desselben; emotionale Anteilnahme an und Einstellung zur Volkszählung; psychologische Selbstcharakterisierung: Zielorientierung, Durchsetzungsfähigkeit, Verantwortung, Erfolgsorientierung, Optimismus, Pessimismus, Selbstsicherheit und Lebenszufriedenheit; Einstellung zur Volkszählung (Skalometer); Interesse an Gespräch mit Volkszählungsbefürwortern und -gegnern; Kenntnis der Teilnahmeverpflichtung sowie der Sanktionen bei Weigerung; Furcht vor staatlichem Missbrauch der Volkszählungsdaten; akzeptierte Gründe für die Durchführung einer Volkszählung; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); erwarteter Wahlsieger bei einer angenommenen Bundestagswahl am nächsten Sonntag; Interesse des Befragten am Interview. Zusätzlich verkodet wurde: subjektives Empfinden der Interviewdauer; Postleitzahl; Interviewdauer in Minuten.
Kategorien Kategorien
  • Staatliche Institutionen
Themen Themen
  • 2.4 Volkszählungen
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 9.4 Werbung
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 13 Soziale Schichtung und Gruppierungen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), BRD einschl. West-Berlin
GrundgesamtheitIn Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 14 Jahren
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
Quotenauswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
Mündliche Einzelinterviews mit standardisiertem Fragebogen
DatenerhebungEMNID, Bielefeld
Erhebungszeitraum
  • 01.1986 - 06.1987

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.2292 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDer Datensatz enthält die Daten von fünf Panelwellen in integrierter Form. Eine inhaltsanalytische Erfassung von Zeitungsbeiträgen zur Volkszählung ist unter der ZA-Studien-Nr. 2293 archiviert.
Anzahl der Einheiten: 1563
Anzahl der Variablen: 1473
Daten-Typ: Einfachlochung
Analyse-System(e): SPSS

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Hagen, Lutz M.: Opportune Witnesses: An Analysis of Balance in the Selection of Sources and Arguments in the Leading German Newspapers´ Coverage of the Census Issue. In: European Journal of Communication, 8 1993, 3, S. 317-343
  • Hagen, Lutz M.: Die Opportunen Zeugen. Konstruktionsmechanismen von Bias in der Volkszählungsberichterstattung von FAZ, FR, SZ, taz und Welt. In: Publizistik 37, 1992, 4, S. 444-460
  • Roehl, Susanne von: Social Marketing Kampagnen, eine kommunikationswissenschaftliche Analyse am Beispiel der Kampagne zur Volkszählung 1987. Bergisch Gladbach, Köln: Eul 1991. Zugl.: Erlangen, Nürnberg, Univ., Diss., 1990
  • Scherer, Helmut: Medienrealität und Rezipientenhandeln: Eine handlungstheoretisch orientierte Untersuchung zur Rolle der Medienberichterstattung und der staatlichen Informationskampagne bei der Entwicklung handlungsrelevanter Vorstellungen zur Volkszählung 1987. Habilitationsschrift, Nürnberg 1995
  • Scherer, Helmut: Das Verhältnis von Einstellungen und Redebereitschaft in der Theorie der Schweigespirale. In: Wilke, Jürgen (Hrsg.): Öffentliche Meinung - Theorie, Methoden, Befunde : Beiträge zu Ehren von Elisabeth Noelle-Neumann / Jürgen Wilke (Hrsg.) Freiburg, München: Alber 1992, S. 103-121
  • Scherer, Helmut: Massenmedien, Meinungsklima und Einstellung: Eine Untersuchung zur Theorie der Schweigespirale. Opladen: Westdt. Verlag 1990
  • Schulz, Winfried: Modelle der Wirkungsforschung und ihre Anwendung in der öffentlichen Beeinflussung: Theorie und Empirie am Beispiel der Volkszählung 1987. In: Avenarius, Horst(Hrsg.): Ist Public Relations eine Wissenschaft? Eine Einführung. Opladen: Westdeutscher Verlag 1992, S. 281-310
  • Schulz, Winfried: Information? Aufklärung? Werbung? Aufklärungskampagne zur Volkszählung '87 aus der Sicht der Begleitforschung. In: Statistisches Bundesamt(Hrsg.) Wie spricht der Staat mit seinen Bürgern? Stuttgart: Metzler-Poeschl 1989, S. 129-147
  • Schulz, Winfried: Voraussetzungen und Effekte der Zensuskampagne: Ergebnisse der Begleitforschung. In: ASI-News, No. 11/Dezember 1987, S. 29-44 Aufklärungskampagne zur Volkszählung ´87 aus der Sicht der Begleitforschung. In: Statistisches Bundesamt (Hrsg.) Wie spricht der Staat mit seinen Bürgern? Stuttgart: Metzler-Poeschl 1989, S. 129-147;
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