GESIS - DBK - ZA3085
 

ZA3085: Eurobarometer 50.0 (Oct-Nov 1998)

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Eurobarometer 50.0 (Oct-Nov 1998) European Parliament and Radioactive Waste
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Europäische Kommission (2012): Eurobarometer 50.0 (Oct-Nov 1998). INRA, Brussels. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3085 Datenfile Version 1.1.0, https://doi.org/10.4232/1.10845
StudiennummerZA3085
TitelEurobarometer 50.0 (Oct-Nov 1998)
Weitere Titel
  • European Parliament and Radioactive Waste (Untertitel)
  • Standard Eurobarometer 50 (Alternativer Titel)
Aktuelle Version1.1.0, 30.03.2012, https://doi.org/10.4232/1.10845
Alternative IDs Alternative IDs
  • doi:10.3886/ICPSR02830.v1, 2003-09
Erhebungszeitraum11.10.1998 - 30.11.1998
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • European Commission, Brussels; DG X - Information Communication Culture Public Opinion Surveys and Research Unit

Inhalt

InhaltDie Schwerpunkte dieses Eurobarometers sind: 1. Politische Einstellungen und Fragen zur Europäischen Union 2. Einstellung zur gemeinsamen Währung 3. Einstellung zum europäischen Parlament 4. Radioaktive Abfälle Themen: 1. Politische Einstellungen und Fragen zur Europäischen Union: Nationalität (Mehrfachantworten möglich); Muttersprache, Fremdsprachenkenntnisse und Einschätzung der zwei nützlichsten Sprachen neben der eigenen Muttersprache; Politikinteresse; eigene Meinungsführerschaft; Zukunftserwartungen in den Bereichen ökonomische Situation des Landes, eigene finanzielle Situation, Beschäftigungssituation im Lande, eigene Beschäftigungssituation und das Leben im allgemeinen; Selbsteinschätzung der Informiertheit über die EU, ihre Politik und ihre Institutionen; Mediennutzung; Wunsch nach mehr Informationen über die EU; ausreichende Berichterstattung über Belange der EU in den einzelnen Medien; Beurteilung der EU-Berichterstattung der nationalen Medien; genutzte Informationsquellen bzw. Informationskanäle über die EU, ihre Politik und ihre Institutionen; präferierte Informationsmittel über die EU; Bereitschaft zur Investition von Zeit oder Geld zum Zwecke der Informationsbeschaffung über die EU; Beurteilung der Mitgliedschaft des Landes in der EU; Vorteilhaftigkeit dieser Mitgliedschaft; Bedauern über eine angenommene Auflösung der EU; Einschätzung der derzeitigen Integrationsgeschwindigkeit Europas und präferierte Geschwindigkeit; Beurteilung des bisher erreichten Vereinigungsfortschritts seit dem Beginn des Integrationsprozesses vor 50 Jahren; tatsächlich erwartete sowie gewünschte Bedeutung der Europäischen Union im nächsten Jahrhundert für das tägliche Leben des Befragten; wichtigste von den EU-Mitgliedstaaten gemeinsam zu lösende Probleme; in naher Zukunft erwartete eigene Identität als Europabürger oder Nationalbürger; vermutete europäische kulturelle Identität. 2. Euro: Einstellung zu einer stichtagsbezogenen oder allmählichen Umstellung auf den Euro; Kenntnis des Namens der zukünftigen gemeinsamen europäischen Währung: Euro; Kenntnistest über die Einführung und Verwendung des Euro (Skala); erwartete Auswirkungen der Einführung des Euro (Skala); Selbsteinschätzung der Informiertheit über den Euro; gewünschte Informationsquellen bzw. Informationskanäle über den Euro und die Währungsumstellung; bereits genutzte Informationsquellen bzw. Informationskanäle über den Euro; Einstellung zu einer gemeinsamen europäischen Währung, Außenpolitik und Verteidigungspolitik; Einstellung zu einer von den Mitgliedstaaten unabhängigen oder gegenüber dem europäischen Parlament verantwortlichen Europäischen Zentralbank; Einstellung zu einer Verantwortlichkeit der EU für Angelegenheiten, die auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene nicht effektiv gelöst werden können; Einstellung zu einer Unterstützung des Präsidenten und der Mitglieder der Europäischen Kommission durch eine Mehrheit des europäischen Parlaments; Einstellung zu einem Schulunterricht über die Arbeit der europäischen Institutionen; Einstellung zu einer Subvention europäischer Film- und Fernsehproduktionen; Präferenz für eine nationale oder europäische Entscheidungsgewalt über ausgewählte Politikbereiche; gewünschte Prioritäten in der EU-Politik, wie z.B. Neuaufnahme von Mitgliedstaaten, Bürgernähe der EU, erfolgreiche Einführung des Euro, Bekämpfung von Armut, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Arbeitslosigkeitsbekämpfung, Reform von EU-Institutionen, Friedenssicherung und Schutz der Persönlichkeitsrechte und demokratischen Prinzipien in Europa; präferierte neue EU-Mitgliedstaaten; Kriterien für die Neuaufnahme von Ländern; Befürchtungen im Zusammenhang mit der Erweiterung der EU durch neue Mitgliedstaaten. 3. Europäisches Parlament: Wahrnehmung von Berichterstattung über das europäische Parlament in den Medien; die Bedeutung des Europaparlaments für die EU; Wunsch nach einer Stärkung des europäischen Parlaments; Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl und Wahlbeteiligungsabsicht bei der kommenden Wahl zum Europaparlament; Einschätzung der Interessenvertretung der europäischen Bürger durch das Europaparlament; wichtigste Interessen, die durch das Europaparlament vertreten werden sollten. 4. Radioaktive Abfälle: Selbsteinschätzung der Informiertheit über radioaktive Abfälle; vermutetes Land, welches die größte Menge an radioaktivem Abfall produziert; vermutete Pro-Kopf-Jahresproduktion von radioaktivem Abfall in der EU; Atomkraftwerke, Industrie und Krankenhäuser als Produzenten radioaktiven Abfalls; Einschätzung der Gefährlichkeit von radioaktivem Abfall; Befürchtungen bezüglich des Umgangs mit radioaktivem Abfall im eigenen Land, in den anderen EU-Ländern und in europäischen Ländern; vermutete Entsorgungsverfahren für radioaktiven Abfall im eigenen Land; Einstellung zum Aufbewahren, Weiterverarbeiten und Übernehmen von radioaktivem Abfall aus anderen EU-Ländern; Präferenz für den Bau weniger unterirdischer Mülldeponien mit Zugriffsrecht für zahlende EU-Länder oder für ländereigene Mülldeponien; Einstellung zur Notwendigkeit von Bürger- und Expertenbeteiligung beim Bau unterirdischer Mülldeponien; Verantwortlichkeit der derzeitigen oder zukünftigen Generationen für die Entsorgung des radioaktiven Abfalls von Atomkraftwerken; Deutung der Entscheidungslosigkeit der Länder bezüglich des Umgangs mit radioaktivem Abfall als Zeichen dafür, daß es keinen sicheren Entsorgungsweg gibt, daß dadurch ein schlechtes Image für radioaktiven Abfall entsteht, daß es schwierig und politisch unpopulär ist, solche Entscheidungen zu treffen, oder daß alle Möglichkeiten und Risiken vor dem Treffen einer Entscheidung bedacht werden; empfundene Sicherheit bezüglich der durch die EU erlassenen Gesetze über die Behandlung von radioaktivem Abfall; bevorzugte minimale Entfernung der eigenen Wohnung zu radioaktivem Abfall; Besorgnis über die Sicherheit des Mülltransportes; Besorgnis über die Auswirkung einer Deponie auf die Gesundheit und auf die Umwelt in Deponienähe; Besorgnis über die Langzeitsicherheit einer Deponie und den Wertverlust bei Grundstücken bzw. Häusern bei einer angenommenen Deponie in Wohnungsnähe; Interesse an leichterem Zugang zu Informationen über den Umgang mit radioaktivem Abfall im eigenen Land und in anderen EU-Ländern und präferierte Informationsquellen. In Österreich wurde zusätzlich gefragt: Kenntnisse und Bedeutung der Präsidentschaft Österreichs im Ministerrat der EU. Demographie: Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Familienstand; Alter bei Beendigung der Schulbildung; Geschlecht; Alter; Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder im Haushalt; derzeitige berufliche Position; Haushaltsvorstand; Hauptverdiener im Haushalt und dessen Beruf; Urbanisierungsgrad; Religionszugehörigkeit; Kirchgangshäufigkeit; Haushaltseinkommen. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewdatum; Zeitpunkt des Interviewbeginns; Interviewdauer; Anzahl der anwesenden Personen während des Interviews; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße; Region; Telefonbesitz; Interviewsprache.
Kategorien Kategorien
  • Internationale Institutionen, Beziehungen, Verhältnisse
Themen Themen
  • 9.3 Sprache und Linguistik
  • 11.2 Internationale Politik und Institutionen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 16.2 Natürliche Rohstoffquellen und Energie
  • 16.4 Umweltverschmutzung und Umweltschutz
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Belgien (BE)
  • Dänemark (DK)
  • Deutschland (DE)
  • Griechenland (GR)
  • Spanien (ES)
  • Frankreich (FR)
  • Irland (IE)
  • Italien (IT)
  • Luxemburg (LU)
  • Niederlande (NL)
  • Portugal (PT)
  • Großbritannien (GB-GBN)
  • Nordirland (GB-NIR)
  • Österreich (AT)
  • Schweden (SE)
  • Finnland (FI)
GrundgesamtheitAlter: 15 Jahre und älter
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
DatenerhebungINRA BELGIUM, Brüssel; GfK Danmark, Frederiksberg; INRA DEUTSCHLAND, Mölln; KEME, Athen; INRA ESPANA, Madrid; TMO, Paris; LANSDOWNE Market Research, Dublin; Ulster Marketing Surveys, Nordirland; PRAGMA, Rom; ILRES, Luxemburg; NIPO, Amsterdam; METRIS, Lissabon; INRA UK, London; TEMO AB, Solna, Schweden; MDC MARKETING RESEARCH Ltd, Espoo, Finnland; SPECTRA, Linz, Österreich; INRA EUROPE, Brüssel (internationale Koordination)
Erhebungszeitraum
  • 14.10.1998 - 29.10.1998 (Belgien)
  • 16.10.1998 - 16.11.1998 (Dänemark)
  • 14.10.1998 - 06.11.1998 (Deutschland)
  • 16.10.1998 - 12.11.1998 (Griechenland)
  • 16.10.1998 - 30.10.1998 (Spanien)
  • 15.10.1998 - 03.11.1998 (Frankreich)
  • 16.10.1998 - 11.11.1998 (Irland (Republik))
  • 18.10.1998 - 06.11.1998 (Italien)
  • 11.10.1998 - 13.11.1998 (Luxemburg)
  • 16.10.1998 - 18.11.1998 (Niederlande)
  • 16.10.1998 - 04.11.1998 (Portugal)
  • 16.10.1998 - 10.11.1998 (Großbritannien)
  • 18.10.1998 - 03.11.1998 (Nordirland)
  • 14.10.1998 - 06.11.1998 (Österreich)
  • 19.10.1998 - 30.11.1998 (Schweden)
  • 16.10.1998 - 09.11.1998 (Finnland)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.1.0 (aktuelle Version)30.03.2012 Archive edition update https://doi.org/10.4232/1.10845
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3085 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 1.1.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2011-7-1ISOCNTRYalphanumeric country id variable2011-7-1variable added
2011-7-1VERSIONdataset version id variable2011-7-1variable added
2011-7-1V446, V448REGION II for SPAIN (V446 and V448) not correctly derived from REGION I in the cases of BALEARES (´4´ in V433) and CANTABRIA (´6´ in V433).2011-7-1"RECODED for SPAIN: if (v433 = 4) v446=8. if (v433 = 4) v448=8. if (v433 = 6) v446=2. if (v433 = 6) v448=2."
2011-7-1V362Derivation not correct for FR, NL, DE, LU, IE, GB, GR, ES2011-7-1Cases coded ´1´ to ´3´ in V360 recoded to ´1´ in V362

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseJe Land wurden etwa 1000 Interviews durchgeführt, außer in Luxemburg (ca. 600 Befragte) und in Nordirland (ca. 300 Befragte). In Deutschland wurden in Ost und West zwei getrennte Stichproben von je ca. 1000 Befragten erhoben. Unter der ZA-Studien-Nr. 3521 ist ein kumulierter Datensatz der Eurobarometer (1970-2002) mit ausgewählten Trendfragen archiviert.
Anzahl der Einheiten: 16155
Anzahl der Variablen: 461
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • European Commission (Ed.): Eurobarometer: Public Opinion in the European Union. Report Number 50: 25th anniversary. Brussels 1999.
  • INRA (Europe) European Coordination Office, report for the European Commission, Directorate-General XI "Environment, Nuclear Safety and Civil Protection": Europeans and Radioactive Waste. Brussels, January 1999 (hard copy available in French).
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  EB - Standard and Special Eurobarometer
    Since the early nineteen seventies the European Commission´s “Standard and Special Eurobarometer” are regularly monitoring the public opinion in the European Union member countries at times. Interviews are conducted face-to-face, in each spring and each autumn, at all times based on new samples with a size 1000 respondents per country. Separate samples are drawn for Northern Ireland and East Germany. After the EU enlargement in 2004, remaining and new Candidate Countries are also regularly included in selected surveys. The Standard Eurobarometer modules ask for attitudes towards European unification, institutions and policies, complemented by measurements for general socio-political orientations, as well as by respondent and household demographics. Intermittently special Eurobarometer modules extensively address topics, such as environment, science and technology, health or family issues, social or ethnic exclusion, quality of life etc. The “European Communities Studies” 1970-1973 can be considered forerunner studies, as well the “Attitudes towards Europe” from 1962.