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ZA3160: Wahlstudie 1998 (Politbarometer)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Berger, Manfred; Jung, Matthias; Roth, Dieter (1999): Wahlstudie 1998 (Politbarometer). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3160 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.3160
StudiennummerZA3160
TitelWahlstudie 1998 (Politbarometer)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.3160 (Publikationsjahr 1999)
Erhebungszeitraum01.1998 - 12.1998
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Berger, Manfred - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Jung, Matthias - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Roth, Dieter - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Mitwikende, Institution, Rolle
  • Langhans, Monika - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltKumulierter Datensatz der Politbarometer des Jahres 1998. Beurteilung von Parteien und Politikern vor und nach der Bundestagswahl. Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Themen: 1. Folgende Themen wurden zu jedem Erhebungszeitpunkt wiederholt identisch gefragt: Wichtigste politische Probleme der Bundesrepublik; Wahlbeteiligungsabsicht bei der nächsten Bundestagswahl; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Sympathie-Skalometer für die SPD, CDU, CSU, FDP, die Grünen und die PDS; Parteipräferenz nach dem Rangordnungsverfahren; Sympathie-Skalometer für Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble und Gerhard Schröder; Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Landes und der eigenen Wirtschaftslage; Konjunkturerwartung für das Land; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum. 2. Zumindest in einem oder in mehreren Befragungsmonaten wurde gefragt: Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme); Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; andere Wahlentscheidung nach Kenntnis des Wahlausgangs; Zufriedenheit mit dem Wahlausgang; Koalitionspräferenz; Einstellung zu einer großen Koalition; erwartetes Verhalten der SPD im Falle einer verhinderten rot-grünen Mehrheit; Einstellung zu einer klaren Koalitionsaussage der SPD vor der Wahl; Einschätzung der Grünen als zuverlässiger Koalitionspartner für die SPD; Sympathie-Skalometer für die Regierung, den kleinen bzw. den großen Partner in der Regierung sowie die kleinen und großen Partner der Opposition; Nennung der fünf wichtigsten Politikerpersönlichkeiten in der Bundesrepublik; Sympathie-Skalometer für die wichtigsten Spitzenpolitiker in der Bundesrepublik sowie für Willy Brandt und Franz-Josef Strauß; Beurteilung der Koalitionstreue der FDP sowie der CDU; Zeit für einen Regierungswechsel; Bundeskanzlerpräferenz; Vergleich der Glaubwürdigkeit, der Tatkraft, der Sympathie, des Verantwortungsbewußtseins, der Ehrlichkeit, des Siegertypus und der Problemlösungsfähigkeit der Kanzlerkandidaten der CDU und der SPD; präferierter Kanzlerkandidat der CDU sowie der SPD; allgemeine Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; richtige Leute in den führenden Positionen; Zufriedenheit mit dem Zustand der Gesellschaft im westeuropäischen Vergleich; Issue-Kompetenz der Parteien in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsplatzbeschaffung, Kriminalitätsbekämpfung, Rentensicherung und Währungsstabilität; empfundene Gefahr sowie militärische Bedrohung für Deutschland durch die gegenwärtigen politischen Probleme in Rußland; Einstellung zum Abhören von Privaträumen zur Verbrechensbekämpfung; Einstellung zum Rückzug der katholischen Kirche aus der Schwangerenberatung; Verantwortlicher für das Scheitern der geplanten Steuerreform; erwartete Nachteile für die wirtschaftliche Entwicklung durch das Scheitern der Steuerreform; Einstellung zur beschlossenen Mehrwertsteuererhöhung auf 16% zur Finanzierung der Rentenversicherung; empfundene Bedrohung durch Kriminalität; Einstellung zum Wegfall der Personenkontrollen an den Grenzen innerhalb der EU; befürchteter Zuzug von Asylbewerbern durch die Abschaffung der Grenzkontrollen; Ausländerzuzug als kulturelle Bereicherung oder Gefahr der Überfremdung; kompetenteste Partei in der Ausländerpolitik; Präferenz für Zurückhaltung oder verstärkten internationalen Einsatz Deutschlands für die Menschenrechte; Vorteilhaftigkeit der Mitgliedschaft Deutschlands in der EU und erwartete Vorteilhaftigkeit einer Osterweiterung der EU; Präferenz für eine Orientierung der Tarifverhandlungen an der Inflationsrate; Einstellung zu einem Streik zur Durchsetzung der Tarifverhandlungen der ÖTV; Einstellung zur Forderung der Grünen zur Erhöhung des Benzinpreises auf 5 DM; Einstellung zur Senkung des Spitzensteuersatzes für Einkommen; Einstellung zum Regierungsprogramm zur Erhöhung der Mineralölsteuer ab Januar 1999; Erwartungen an die geplante Steuerreform; Einschätzung des Einflusses von Schröder und Lafontaine auf die neue Bundesregierung; erwarteter Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft; Einstellung zur Regierungsbeteiligung der PDS in Mecklenburg-Vorpommern; vermuteter Einfluß der EU auf Entscheidungen in Deutschland; Einstellung zu einer gemeinsamen Währung in Europa; persönlich erwartete Vor- oder Nachteile durch die europäische Währung; Vorteilhaftigkeit der neuen Währung für Deutschland; erwarteter Einfluß des Euros auf die Arbeitslosigkeit, auf den Einfluß Deutschlands in Europa, auf die Lebenshaltungskosten und die Sicherheit der Ersparnisse; erwartete und termingerechte Einführung des Euros; Wichtigkeit des Themas Euro für den Befragten; Einstellung zu einer behördlichen Belohnung für Hinweise auf Steuerhinterziehung; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung; bessere Regierung durch die SPD; Bundestagswahlsieger schon sicher; vermuteter Wahlgewinner; Wunsch nach CDU/CSU und FDP in der Regierung; erwarteter Einzug der FDP, der Grünen, der Republikaner und der DVU in den Bundestag; DVU-Wähler in Sachsen-Anhalt als Protestwähler; FDP überflüssig geworden; Auswirkungen der Regierungszusammensetzung auf den Befragten; Kenntnis der Bedeutung der Zweitstimme; Einstellung zur 5%-Regelung; Einstellung zu der Ausnahme bezüglich der 5%-Regelung beim Gewinn von drei Direktmandaten; Einstellung zu Luftangriffen gegen den Irak bei weiterer Behinderung von UN-Kontrollen; Einstellung zum Weiterbau von Kernkraftwerken und zur baldigen Stillegung bereits existierender Kernkraftwerke; Einschätzung des Bruchs der PDS mit der SED-Vergangenheit; Beurteilung einer Zusammenarbeit der anderen Parteien mit der PDS; Beurteilung des Vorwurfs der CDU angesichts der Zusammenarbeit von SPD und PDS; Beurteilung der Einführung der DM durch die westlichen Alliierten nur im Westteil Deutschlands; Ludwig Ehrhard oder die USA als Vater der DM; Beurteilung des Begriffs "Wirtschaftswunder"; wichtigste Ursache für den Wirtschaftsaufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg; Vermutungen über die Existenz eines Wirtschaftswunders in der DDR; wichtigster Fußballweltmeisterschaftstitel für die Deutschen (1954, 1974 oder 1990); Fußballweltmeisterschaft 1954 oder Wirtschaftswunder als wichtigste Basis für ein neues Selbstbewußtsein der Deutschen; Hauptschuldiger am Ersten Weltkrieg; Verhinderbarkeit des Ersten Weltkriegs; Deutschland reif für die Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg; Versailler Vertrag als Grund für die Machtergreifung Hitlers; Kriegsverkürzung durch das Bombardement der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg durch die Westalliierten; Bombardierung Dresdens als Kriegsverbrechen; Hauptakteur bei der Teilung Deutschlands; Möglichkeit einer deutschen Vereinigung trotz der Ost-West-Spannungen nach dem Krieg; Einschätzung der Verhinderbarkeit der Machtergreifung Hitlers und des Zweiten Weltkrieges; Vermutung über die Zustimmung der meisten Deutschen zum Angriff auf Polen 1939; die Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes für den Angriff auf Polen; Angriff auf die Sowjetunion 1941, um einem sowjetischen Angriff zuvorzukommen; Beurteilung des Befehls Hitlers, in Stalingrad nicht zu kapitulieren; Beurteilung der deutschen Siegeschancen nach Stalingrad; moralische Beurteilung des Attentats von Graf Stauffenberg; vermutetes Ende des Zweiten Weltkriegs bei Gelingen des Attentats; Empfindung der Kapitulation von 1945 als Niederlage oder Befreiung; Einschätzung der Verhinderbarkeit des Baus der Berliner Mauer im Jahre 1961; Grenzöffnung im November 1989 als Panne oder beabsichtigte Politik der DDR-Regierung; Beurteilung der Möglichkeit eines eigenen DDR-Staates anstelle der Wiedervereinigung; Vermutungen über den Ost-West-Vereinigungswillen der Protestbewegung in der DDR; zu häufiges Erwähnen des Holocaust in Deutschland; Erinnerung an den Holocaust auch in zukünftigen Generationen; Einstellung zu einem Holocaust-Mahnmal in Berlin; Errichtung dieses Mahnmals für jüdische und nichtjüdische Opfer; Verantwortlichkeit zukünftiger Generationen für die Verbrechen im Dritten Reich; Einstellung zu einem Schlußstrich unter den Nationalsozialismus. Demographie: Geschlecht; Alter (klassiert); Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Schulabschluß (Ost bzw. West); Staatsexamen oder ähnliches; Abschluß anerkannt; abgeschlossene Berufsausbildung; Berufstätigkeit; Einschätzung der eigenen Arbeitsplatzgefährdung; Berufsgruppe; Haushaltsgröße und Anzahl der Personen ab 18 Jahren; Haushaltsvorstand und dessen Berufsgruppe und Berufstätigkeit; Gewerkschaftsmitglied im Haushalt; Konfession; Religiosität; Arbeitsplatzgefährdung bzw. Arbeitslosigkeit nahestehender Personen; Parteineigung und Parteiidentifikation; Beurteilung der relativen Abnahme jüngerer Menschen in Deutschland als schwerwiegendes Problem; wichtigste Gründe für den Kindermangel; Anzahl der Kinder im Haushalt; erneutes Entscheiden für Kinder; Kinderwunsch; wichtigste Gründe, keine Kinder zu haben. Zusätzlich verkodet wurden: Befragungstag; Bundesland.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 11.3 Konflikte, Sicherheit und Frieden
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.5 Wirtschaftspolitik
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitWahlberechtigte Wohnbevölkerung
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
Mehrstufige Zufallsauswahl: Auswahl von Haushaltsadressen nach dem RLD-Verfahren und Auswahl nach einem Geburtstagsschlüssel
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview
Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungForschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Erhebungszeitraum
  • 01.1998 - 12.1998

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3160 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDer Datensatz besteht aus einer Kumulation der in 1998 durchgeführten monatlichen Politbarometer. Im September wurden drei Erhebungen durchgeführt. Dadurch ergibt sich eine Gesamtzahl von 14 Befragungen.
Anzahl der Einheiten: 18050
Anzahl der Variablen: 370
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  Politbarometer
    Die Politbarometer werden seit 1977 etwa monatlich von der Forschungsgruppe Wahlen für das Zweite Deutsche Fernsehen durchgeführt. Seit 1990 steht diese Datenbasis auch für die neuen Bundesländer zur Verfügung. Mit der Untersuchung von Meinungen und Einstellungen der wahlberechtigten Bevölkerung in der Bundesrepublik zu aktuellen Ereignissen, Parteien und Politikern stellen die Politbarometer ein wichtiges Instrument der politischen Meinungs- und Einstellungsforschung dar.
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).