GESIS - DBK - ZA4301
 

ZA4301: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1994-2002)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oskar W.; Rattinger, Hans; Schmitt, Klaus (2012): Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1994-2002). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4301 Datenfile Version 1.1.0, https://doi.org/10.4232/1.11408
StudiennummerZA4301
TitelPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1994-2002)
Aktuelle Version1.1.0, 26.07.2012, https://doi.org/10.4232/1.11408
Erhebungszeitraum09.1994 - 12.2002
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Falter, Jürgen W. - Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Gabriel, Oskar W. - Universität Stuttgart
  • Rattinger, Hans - Universität Bamberg
  • Schmitt, Klaus - Universität Jena

Inhalt

InhaltPolitische Einstellungen, politische Partizipation im vereinten Deutschland. Zusammengefasster Datensatz einer sechswelligen Erhebung mit Panelkomponente und für Ost und West getrennten Samples. Themen: In einer Studie oder maximal in allen sechs Studien wurde gefragt: Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der allgemeinen Wirtschaftslage im Vorjahr und im zukünftigen Jahr; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Art der Stimmabgabe; eigene Wechselwählerschaft; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme); Zeitpunkt und Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; Gründe für Wahlabsicht und Nichtwahl; Einschätzung der eigenen aktuellen Wirtschaftslage sowie der eigenen Wirtschaftslage im Vorjahr und im zukünftigen Jahr; Unzufriedenheit mit den Parteien; Koalitionspräferenz; Einstellung zu Parteien (Skala: Staat als Selbstbedienungsladen, Ehrlichkeit der Politiker, Machtstreben, erkennbare Unterschiede der Parteien, Einfluss auf die Gesellschaft, Berufspolitikertum, Korruption usw.); wichtigste Probleme in der BRD; Gefühl politischer Wirksamkeit; Einschätzung von Politikern als kompliziert und eigene Fähigkeit zu einer aktiven Rolle in der Politik; öffentliche Sicherheit und Demonstrationsrecht; Abgeordnetenkontakt zur Bevölkerung; Recht, für seine Meinung einzutreten; Wichtigkeit einer politischen Opposition; Verständnis politischer Fragen; empfundene Pflicht zur Wahlbeteiligung; Sympathie-Skalometer für die Parteien CDU, SPD, F.D.P., Bündnis 90/Grüne, Republikaner und PDS; Postmaterialismus; Institutionenvertrauen (Bundestag, Bundesverfassungsgericht, Bundesregierung, Gerichte, Polizei, Verwaltung, Kirchen, Parteien, Bundeswehr, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Umweltschutzgruppen); Kanzlerpräferenz; Beteiligungsbereitschaft an ausgewählten Formen politischer Partizipation mit und ohne Gewaltanwendung; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Vertretung der eigenen Interessen durch Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, Umweltschutzgruppen, evangelische und katholische Kirche; wichtigste Interessengruppe für den Befragten; Einschätzung der Parteinähe dieser Interessengruppen; Häufigkeit der Lektüre des politischen Teils in der Zeitung und Verfolgen von politischen Sendungen im Fernsehen; Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung; persönliche Benachteiligung in der Gesellschaft; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Anzahl der Besuche im anderen Teil Deutschlands; Nationalstolz; Einstellung zur Verstaatlichung von wichtigen Wirtschaftsunternehmen; Mut zum Nationalgefühl; Unterordnung von Gruppeninteressen unter das Allgemeinwohl; amerikanischer Imperialismus als Gefahr für den Weltfrieden; Diktatur als die beste Staatsform; Nationalismus hatte auch gute Seiten; Dritte Welt wird ausgeplündert; Arbeiter werden ausgebeutet; Hitler als großer Staatsmann; Überfremdung Deutschlands; mehr gute als schlechte Seiten in der DDR; Ausländer sollten Landsleute heiraten; Antisemitismus: Judeneinfluss zu groß, Juden passen nicht zu uns; Einstellung zu Sozialismus als Idee; eigene Position sowie vermutete Position der Parteien CDU/CSU;SPD, F.D.P., Bündnis 90/Grüne, Republikaner, PDS und DVU bei den politischen Fragen: Kernenergie, Ausländerzuzug und europäische Einigung; Bewertung der Demokratie als Staatsidee; Gründe für Unzufriedenheit mit Parteien; Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis; Zufriedenheit mit der Aufgabenerfüllung des Staates; Wohnort vor der Wende; Bewertung der Kompetenz, der Sympathie, der Vertrauenswürdigkeit und der Tatkraft von Helmut Kohl und Gerhard Schröder; Vorstellungen von einer idealen Gesellschaft (Skala); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung; Verbundenheit mit der Gemeinde, der Region, dem Bundesland, mit der alten BRD/DDR und mit Deutschland; Links-Rechts-Einstufung der CDU, SPD, F.D.P., CSU, Bündnis 90/Grüne, Republikaner, PDS und DVU; Häufigkeit der Lektüre der BILD-Zeitung; Häufigkeit der Lektüre von überregionalen und von lokalen Zeitungen; gerechte oder ungerechte Gesellschaftsordnung; Sozialismus als gute Idee; Überfremdungsfurcht; Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime; Wichtigkeit von Erst- und Zweitstimme; Bewertung der alten BRD bzw. DDR bezüglich persönlichem Lebensstandard, gerechter Einkommensverteilung, sozialer Sicherheit, sozialem Zusammenhalt und Schutz vor Verbrechen; Zugehörigkeit zu einer benachteiligten oder zu einer bevorzugten Bevölkerungsgruppe; deutsche Staatsbürgerschaft von Geburt an oder späterer Erwerb; frühere Staatsbürgerschaft. Demographie: Geschlecht; Geburtsjahr; Schulabschluss; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Verbundenheit des Elternhauses mit der Kirche; Berufstätigkeit; frühere Berufstätigkeit; Berufstätigkeitsdauer; Arbeitsplatzwechsel, Arbeitslosigkeit bzw. Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1990; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Berufsgruppe; Familienstand; Mitgliedschaft in einer Bürgerinitiative, einer Partei, einer Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung und Parteiidentifikation (Skala); Dauer der Parteineigung; Parteineigung vor der Wende; Charakteristika des Haushaltsvorstands und des Partners; Bundesland; Wohndauer im Bundesland; regionale Herkunft Ost oder West; Haushaltseinkommen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit und soziale Mobilität; Haushaltsgröße und Personenzahl ab 16 Jahren.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 11.4 Politische Ideologie
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDie Grundgesamtheit der Ausgangs-Stichprobe im Jahr 1994 bilden alle deutschen Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die zum Zeitpunkt der Befragung mindestens das 16. Lebensjahr vollendet hatten sowie in Privathaushalten lebten.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobesystems eingesetzt. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde durch Schwedenschlüssel ermittelt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview
  • Telephone interview
  • Self-administered questionnaire
Mündliche, telefonische bzw. postalische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Panel
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungBASISRESEARCH, Frankfurt GFM GETAS (IPSOS), Hamburg INRA (IPSOS), Mölln
Erhebungszeitraum
  • 09.1994 - 12.2002

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.1.0 (aktuelle Version)26.07.2012 neue IDs (Datenschutz) https://doi.org/10.4232/1.11408
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.4301 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere Hinweise1994 wurde eine Umfrage durchgeführt, die einen mündlichen und einen schriftlichen Teil umfasste. Die Fragebögen der schriftlichen Befragung wurden von den Interviewern von BASIS Research repräsentativ verteilt. Die Rücksendung erfolgte direkt an BASIS Research. An der mündlichen Befragung nahmen 4114 Personen teil, an der schriftlichen 1351. Als Ausgangsstichprobe für die Panelbefragung diente zunächst die mündliche Befragung von 1994. Um möglichst viele Fälle für 1998 zu erhalten, wurde das Panel dann aus der schriftlichen Befragung (nach Quoten) aufgefüllt. Das Erhebungsverfahren im Jahr 1998 war face to face, zusätzlich gab es Telefoninterviews (Vorwahlstudien: 62 Telefoninterviews im gesamten Befragungsgebiet, Nachwahlstudien: 28 Telefoninterviews in Westdeutschland). Das Erhebungsverfahren im Jahr 2002 war face to face. Die Studien und ihre Erhebungszeiträume im Einzelnen: 1994: Vorwahlstudie West: 12. September 1994 bis 14. Oktober 1994 Vorwahlstudie Ost: 12. September 1994 bis 06. Oktober 1994 Nachwahlstudie West: 24. Oktober 1994 bis 01. Dezember 1994 Nachwahlstudie Ost: 24. Oktober 1994 bis 15. November 1994 1998: Vorwahlstudie West: 28. August 1998 bis 26. September 1998 Vorwahlstudie Ost: 29. August 1998 bis 26. September 1998 Nachwahlstudie West: 04. Oktober 1998 bis 05. Dezember 1998 Nachwahlstudie Ost: 11. Oktober 1998 bis 28. November 1998 2002: Vorwahlstudie West: 2. August 2002 bis 21. September 2002 Vorwahlstudie Ost: 2. August 2002 bis 21. September 2002 Nachwahlstudie West: 27. September 2002 bis 28. Dezember 2002 Nachwahlstudie Ost: 27.September 2002 bis 28. Dezember 2002 Die Stichprobe des Panels setzt sich aus zwei Quellen zusammen: Zum einen aus der mündlichen Querschnittsbefragung 1994, zum anderen aus einer parallel gelaufenen schriftlichen Befragung aus 1994 mit identischem Fragebogen. Letztere Erhebung diente 1998 zur Auffüllung des Panels nach Quote (Kriterien: Alter, Geschlecht, Bundesland). Daneben wurde die schriftliche Befragung 1994 als Methodenexperiment zum Vergleich der Resultate mündlicher und schriftlicher Befragungen durchgeführt. Die unter der ZA-Studien-Nr. 3067 archivierte Variablenauswahl stellt lediglich einen Teil des vorliegenden vollständigen Panels dar.
Anzahl der Einheiten: 8802
Anzahl der Variablen: 744
Daten-Typ: SPSS
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Neller, Katja; Gabriel, Oscar W.: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland: Die Deutsche Nationale Wahlstudie 1998. In: Klein, Markus; Jagodzinski, Wolfgang; Mochmann, Ekkehard; Ohr, Dieter (Hrsg.): 50 Jahre empirische Wahlforschung in Deutschland: Entwicklung, Befunde, Perspektiven, Daten. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2000, S. 542 - 563
  • Faas, Thorsten; Rattinger, Hans: The German Election Study 2002 - its main component. In: ICORE News - The Newsletter of the International Committee for Research into Elections and Representative Democracy, Nr. 9 (2002), S. 12-13
  • Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Rattinger, Hans (Hrsg.): Wirklich ein Volk? Die politischen Orientierungen von Ost- und Westdeutschen im Vergleich. Leverkusen: Leske+Budrich 2000
  • Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Weßels, Bernhard (Hrsg.): Wahlen und Wähler: Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2002. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005
  • Gabriel, Oscar W.; Falter, Jürgen W.; Rattinger, Hans (Hrsg.): Wächst zusammen, was zusammengehört? Stabilität und Wandel politischer Einstellungen im wiedervereinigten Deutschland. Baden-Baden: Nomos 2005.
Relevante Volltexte
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Gruppen

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  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).