GESIS - DBK - ZA3065
 

ZA3065: Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1994

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Political Attitudes, Political Participation and Voting Behavior in Reunified Germany 1994
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Rattinger, Hans; Schmitt, Karl (2015): Politische Einstellungen, politische Partizipation undWählerverhalten im vereinigten Deutschland 1994. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3065 Datenfile Version 3.0.0, https://doi.org/10.4232/1.11973
StudiennummerZA3065
TitelPolitische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1994
Aktuelle Version3.0.0, 18.03.2015, https://doi.org/10.4232/1.11973
Erhebungszeitraum09.1994 - 11.1994
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Falter, Jürgen W. - Universität Mainz
  • Gabriel, Oscar W. - Universität Stuttgart
  • Rattinger, Hans - Universität Bamberg
  • Schmitt, Karl - Universität Jena
Mitwikende, Institution, Rolle
  • Kratz, Sophia - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltPolitische Einstellungen und politische Partizipation im vereinigten Deutschland. Kumulierter Datensatz aus den Datensätzen der zwei weitgehend identischen Querschnittbefragungen zu zwei verschiedenen Befragungszeitpunkten in Ost- und West-Deutschland. Themen: Die nachfolgend aufgeführten Fragen wurden in mindestens einer Erhebung gestellt: Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der Wirtschaftslage im Vorjahr; Konjunkturerwartung; eigene wirtschaftliche Lage; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlbeteiligungsabsicht und der eigenen Wahlentscheidung; Wahlverhalten bei früheren Bundestagswahlen; Art der Stimmabgabe als Briefwahl oder Urnenwahl; gleiche Wahlentscheidung nach Kenntnis des Ausgangs der Wahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Zweitstimme); wichtigste Gründe der Unzufriedenheit mit den Parteien; Koalitionspräferenz; Responsivität: Beurteilung von Parteipolitikern und ihrer Arbeit sowie ihres Verhältnisses zum Bürger (Skala); Machtorientierung der Parteien; Unterschiedlichkeit der Parteien; zu viel Einfluss der Parteien in der Gesellschaft; Korruption von Parteien und Politikern; Notwendigkeit von Berufspolitikern; wichtigste Probleme des Landes; Issue-Relevanz und Issue-Kompetenz der Parteien; Einstellung zu Politik und Gesellschaft (Skala: Kompliziertheit der Politik, Streikrecht, Bürgernähe von Politikern, Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Parteien und die Regierung (Efficacy), Demokratieverständnis); Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, die Republikaner und die PDS; Postmaterialismus (Inglehart-Index); Institutionenvertrauen: Vertrauen in den Bundestag, in das Bundesverfassungsgericht, in die Bundesregierung, die Gerichte, die Polizei, die Verwaltung, die Kirchen, die Parteien und die Bundeswehr; Kanzlerpräferenz; eigene politische Partizipation; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; wichtigste Interessengruppe bzw. Interessenvertretung; Vertretenheitsgefühl durch Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Umweltschutzgruppen und Kirchen; Beurteilung der Parteien in ihrer Nähe zu den vorgenannten Organisationen; Rezeption des politischen Teils in der Zeitung und im Fernsehen; Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; eigene Zugehörigkeit zu einer benachteiligten bzw. bevorzugten Bevölkerungsgruppe in der Gesellschaft; Charakterisierung von Ostdeutschen und Westdeutschen (Selbstbild, Fremdbild, semantisches Differential); Häufigkeit des Aufenthalts im jeweils anderen Teil Deutschlands nach der Vereinigung; Extremismusskala: Nationalstolz, Verstaatlichungswunsch für Wirtschaftsunternehmen, Allgemeinwohl vor Verbandsinteressen, amerikanischer Imperialismus als Gefahr für den Weltfrieden, Diktatur als die bessere Staatsform, gute Seiten am Nationalsozialismus, Ausbeutung von Arbeitern und Dritte-Welt-Ländern, Hitler und Judenvernichtung, Überfremdung der Bundesrepublik, DDR mit mehr positiven Seiten, nationalitätenübergreifende Ehen, zu großer Einfluss der Juden, Sozialismus als gute Idee, Andersartigkeit der Juden und Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime. Demographie: Geschlecht; Geburtsjahr (Alter); Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Kirchenverbundenheit des Elternhauses; Bildung und Schulabschluss; Erwerbstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitslosigkeit seit 1990; Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1990; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; berufliche Stellung; Familienstand; Charakteristika des Haushaltsvorstands; Wohnsitzbundesland und Wohndauer; Herkunftsbundesland; Mitgliedschaften in Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung (Skala); Dauer dieser Parteineigung; Parteiidentifikation; Parteineigung hinsichtlich westlicher Parteien vor der Wende (nur im Osten gefragt); Anzahl der Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen; Haushaltsnettoeinkommen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit und Schichtzugehörigkeit des Elternhauses (soziale Mobilität); Haushaltsgröße; Anzahl der Personen ab 16 Jahren im Haushalt. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum für den ersten bis dritten Besuch; Intervieweridentifikation; Ortsgröße; Interviewbeginn; Interviewende; Anzahl der Kontaktversuche; Ost-West-Gewicht; Gewichtungsfaktoren.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitIn Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 16 Jahren
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Das ADM-Master-Sample ist ein geschichtetes, dreistufiges Zufallsauswahlverfahren und basiert auf der Wahlbezirkseinteilung von Bundestagswahlen. Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobensystems eingesetzt, wobei in Ostdeutschland ein Doppelnetz verwendet wurde, was bedeutet, dass für eine disproportionale Stichprobe diese verdoppelt wurde. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde per Schwedenschlüssel ermittelt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungBASIS Research, Frankfurt
Erhebungszeitraum
  • 09.1994 - 11.1994 (Die Erhebungszeiträume: Vorwahl West: 12. September 1994 bis 14. Oktober 1994; Vorwahl Ost: 12. September 1994 bis 06. Oktober 1994; Nachwahl West: 24. Oktober 1994 bis 01. Dezember 1994; Nachwahl Ost: 24. Oktober 1994 bis 15. November 1994.)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
3.0.0 (aktuelle Version)18.03.2015 Errata korrigiert, DOI und flag-Variable ergänzt https://doi.org/10.4232/1.11973
2.0.028.09.2011 vgkz, vplz, vortplz entfernt https://doi.org/10.4232/1.10841
1.0.013.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.3065 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2015-3-1vreppan, vmdlschr ohne Aussagekraft2015-3-18entfernt
2015-3-13 Fälle3 Fälle außerhalb der Grundgesamtheit2015-3-18entfernt

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDer hier dargestellte Datensatz besteht aus 4 Teilerhebungen. Sie setzen sich aus Vorwahl- und Nachwahluntersuchungen jeweils im Ost- und Westteil der Bundesrepublik zusammen. Die Umfrage bestand aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. An der mündlichen Befragung nahmen 4114 Personen teil, an der schriftlichen Befragung insgesamt 1351. Im Datensatz sind jedoch nur die Daten der mündlich befragten Personen enthalten. Der Fragebogen der Studie wurde in Zusammenarbeit mit der auf informeller Basis gegründeten Vorbereitungsgruppe Deutsche Nationale Wahlstudie (DNW) entwickelt.
Anzahl der Einheiten: 4111
Anzahl der Variablen: 206
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): SPSS

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Heindl, Markus: Auswirkungen individueller Parteipräferenzen auf die Bewertung der wirtschaftlichen Lage 1994-2002. Norderstedt: GRIN Verlag 2003
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).