GESIS - DBK - ZA4559
 

ZA4559: Nachwahlstudie zur Bundestagswahl 2005 - Deutsche CSES-Studie (Testmodul)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Weßels, Bernhard (2007): Nachwahlstudie zur Bundestagswahl 2005 - Deutsche CSES-Studie (Testmodul). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA4559 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.4559
StudiennummerZA4559
TitelNachwahlstudie zur Bundestagswahl 2005 - Deutsche CSES-Studie (Testmodul)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.4559 (Publikationsjahr 2007)
Erhebungszeitraum21.09.2005 - 05.10.2005
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

Inhalt

InhaltBeurteilung von Parteien und Politikern nach der Bundestagswahl. Wahlverhalten und politische Kenntnisse. Themen: Wichtigste politische Probleme in Deutschland; kompetenteste Partei zur Lösung dieser Probleme; Bedeutung der regierenden Partei für den Befragten; Bewertung der letzten Bundestagswahl bezüglich Korrektheit und Fairness; Beurteilung der Leistung der Bundesregierung der letzten 3 Jahre; Repräsentanz der persönlichen Ansichten durch eine Partei und einen Spitzenkandidaten; Spitzenkandidat sowie Partei, die die Ansicht des Befragten am ehesten vertritt; Sympathie-Skalometer für die Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, B90/Die Grünen, Linke/PDS und NPD sowie für Gerhard Schröder, Angela Merkel, Edmund Stoiber, Guido Westerwelle, Joschka Fischer, Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Udo Voigt; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum sowie Links-Rechts-Einstufung der Parteien; perzipierte Unterschiede zwischen den Parteien; persönliche Aufmerksamkeit im Wahlkampf; Demokratiezufriedenheit; Zufriedenheit mit der Bandbreite der politischen Angebote und Lösungsvorschläge der Parteien; Parteinähe und Angabe der Partei; Parteiidentifikation; Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl 2005 und Wahlverhalten (Erststimme und Zweitstimme); Nichtwähler wurden gefragt: Parteipräferenz; Erwägung einer alternativen Vergabe der Zweitstimme; Zweitpräferenz der Zweitstimme; nichtwählbare Partei; Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2002 und Wahlverhalten (Erststimme und Zweitstimme); Kenntnistest der Parteipositionen zu ausgewählten Issues: Einführung einer Bürgerversicherung, Revision der Hartz IV-Reformen sowie Revision des Atomausstiegs. Demographie: Alter (Geburtsjahr); Geschlecht; höchster Schulabschluss; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Gewerkschaftsmitglied im Haushalt; Mitgliedschaft in einem Unternehmer- oder Arbeitgeberverband, einem Landwirtschafts- oder Bauernverband bzw. einem Berufsverband; Erwerbstätigkeit; Berufstätigkeit in der Vergangenheit; Beruf (ISCO-88); Bildungsabschluss erforderlich für den Beruf; berufliche Stellung; Branche; Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung des Partners; Beruf des Partners (ISCO-88); Branche; Haushaltsnettoeinkommen; Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder im Haushalt; Kirchgangshäufigkeit; Selbsteinstufung der Religiosität; Konfession; Sprache im Haushalt; Bundesland; Urbanisierungsgrad. Zusätzlich verkodet wurde: Wahlkreisnummer; Ortsgröße; Bundesland (Berlin O-W getrennt); Gewichtungsfaktoren.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitGrundgesamtheit ist die in Privathaushalten lebende wahlberechtigte Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Die telefonische Durchführung der Befragung reduziert die Grundgesamtheit auf die Auswahlgrundlage „Deutsche Personen ab 18 Jahren in Telefonhaushalten“.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Die Befragung basiert auf dem Infratest-Telefon-Master-Sample (ITMS), das für derartige Untersuchungen aufgebaut wurde und zu verzerrungsfreien Stichproben (insbesondere weitgehende Vermeidung des not-at-home bias) ohne Klumpeneffekte führt. Das ITMS ist als multistratifizierte Haushaltsstichprobe auf Flächenbasis mit zufälliger Zielpersonenauswahl im Haushalt mit dem Schwedenschlüssel konzipiert. Das Random-Digit-Dialing wird gemäß dem ADM-Standard durchgeführt (Gabler-Häder-Verfahren). Kennzeichnend dafür ist, dass das sog. „random last two digits (RL2D)“ der Telefonnummern nicht im Rahmen der einzelnen Stichproben umgesetzt wird, sondern dass dieser Randomisierungsschritt bereits im Rahmen der Erstellung der Auswahlgrundlage implementiert ist. Es garantiert, dass auch die Telefonanschlüsse in der Auswahlgrundlage enthalten sind und verzerrungsfrei gezogen werden können, die nicht in Verzeichnisse eingetragen sind.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview
Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungInfratest dimap, Berlin
Erhebungszeitraum
  • 21.09.2005 - 05.10.2005

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.4559 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDer Datensatz besteht aus zwei Stichproben für Ost- und Westdeutschland. Disproportionale Ost-West-Verteilung
Anzahl der Einheiten: 2018
Anzahl der Variablen: 152
Analyse-System(e): SPSS

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Schmitt, Hermann; Weßels, Bernhard: Meaningful Choices: Under which conditions do general elections provide a meaningful choice set, and what happens if they don`t? 2005: Revised Draft of a Paper for CSES III
Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).