GESIS - DBK - ZA5343
 

ZA5343: Langfrist-Online-Tracking, T10 (GLES 2009)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Rattinger, Hans; Roßteutscher, Sigrid; Schmitt-Beck, Rüdiger; Weßels, Bernhard; Bieber, Ina; Bytzek, Evelyn; Scherer, Philipp (2015): Langfrist-Online-Tracking, T10 (GLES 2009). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5343 Datenfile Version 2.0.0, https://doi.org/10.4232/1.12223
StudiennummerZA5343
TitelLangfrist-Online-Tracking, T10 (GLES 2009)
Weitere Titel
  • German Longitudinal Election Study (Projekttitel)
Aktuelle Version2.0.0, 06.05.2015, https://doi.org/10.4232/1.12223
Erhebungszeitraum24.06.2010 - 05.07.2010
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Rattinger, Hans - Universität Mannheim
  • Roßteutscher, Sigrid - Universität Frankfurt
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Bieber, Ina - Universität Frankfurt
  • Bytzek, Evelyn - Universität Frankfurt
  • Scherer, Philipp - Universität Frankfurt

Inhalt

InhaltPolitische Fragen (Issues). Politische Einstellungen und Verhaltensweisen. Themenschwerpunkt: Wählen auf mehreren Ebenen Themen: Politikinteresse (politisches Interesse, allgemein, Europa-, Landes- und Bundesebene); Demokratiezufriedenheit; hypothetische Wahlbeteiligungsabsicht und Parteipräferenz für die kommende Bundestagswahl (hypothetische Wahlabsicht Erststimme und Zweitstimme); wichtigstes politisches Problem in Deutschland; Einschätzung zur Problemlösungskompetenz der Parteien; Sympathie-Skalometer für die Bundestagsparteien und ausgewählte Spitzenpolitiker (Skalometer: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Horst Seehofer, Karl-Theodor zu Guttenberg, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel, Guido Westerwelle, Philipp Rösler, Renate Künast, Cem Özdemir, Oskar Lafontaine, Gregor Gysi); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer); Zufriedenheit mit den Leistungen der einzelnen Regierungsparteien (Skalometer: CDU, CSU, FPD); Zufriedenheit mit den Leistungen der einzelnen Oppositionsparteien (Skalometer: SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen); retrospektive und zukünftige Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Lage sowie der wirtschaftlichen Lage Deutschlands; Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für die eigene wirtschaftliche Lage sowie für die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Einstufung der Parteien, Politiker und Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); Einschätzung des Ausmaßes politischer Unterschiede je nach Regierungskonstellation auf Bundesebene; Unterschiede zwischen den Parteien in der aktuellen politischen Diskussion; Verantwortlichkeit der Politik der Europäischen Union für die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Verantwortlichkeit der Politik der Bundesländer für die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Beurteilung der deutschen Wirtschaft im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern; alternative Wahlentscheidung (Nichtwahl, andere Partei); Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2009 (Recall); (hypothetische) Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl 2009 (Recall); Wahlentscheidung bei der letzten Landtagswahl (Recall); Häufigkeit politischer Gespräche; Wichtigste Informationsquelle zur politischen Information; Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Tageszeitungen und der BILD, von Online-Zeitungen (Spiegel-Online, Focus-Online…) sowie von Nachrichtenmagazinen (Der Spiegel, Focus, Stern, Die Zeit); Nutzung von Nachrichtensendungen verschiedener Fernsehsender (Tagesschau/Tagesthemen (ARD), heute/heute journal (ZDF), RTL Aktuell (RTL), Sat.1 Nachrichten (SAT1), Pro 7 Newstime (Pro 7)); Internetnutzung zur politischen Information; hypothetische Wahlentscheidung bei Landtagswahl (Sonntagsfrage); Parteiidentifikation (Parteineigung) sowie Stärke und Dauer der Parteiidentifikation; Bewertung der deutschen Mitgliedschaft in der Europäischen Union; Einschätzung des Einflusses des Europäischen Parlaments auf die deutsche Politik; Bewertung von Aussagen über die EU; vermutete Issue-Position der Parteien zur Europäischen Einigung sowie eigene Position (Europäische Einigung so vorantreiben, dass es bald eine gemeinsame Regierung gibt versus Europäische Einigung geht jetzt schon viel zu weit); Positionsissues (Parteien, Ego, Salienz): Europäische Einigung (Europäische Einigung so vorantreiben, dass es bald eine gemeinsame Regierung gibt versus Europäische Einigung geht jetzt schon viel zu weit); sozioökonomische Dimension (weniger Steuern und weniger sozialstaatliche Leistungen versus mehr sozialstaatliche Leistungen und mehr Steuern), libertär-autoritäre Dimension (Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer), Ausbau der Kernenergie versus sofortige Abschaltung aller Kraftwerke (Skalometer); Bewertung der Erweiterung der Europäischen Union; Einstellung zur Volksabstimmung in Deutschland über den Beitritt der Türkei in die Europäische Union; hypothetische Wahlentscheidung bei einer möglichen Volksabstimmung zum Beitritt der Türkei in die Europäische Union; allgemeine Einschätzung des Volksentscheides über den Beitritt eines Staates in die EU; Einstellung zu EU-Beitritten verschiedener Länder (Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Ukraine, Island, Mazedonien, Montenegro, Moldawien, Norwegen, Schweiz, Türkei); Kenntnisse über den Vertrag von Lissabon; Einstellung zu dem Vertrag von Lissabon; allgemeine Einstellung zu einer Verfassung der Europäischen Union; Bewertung von Aussagen zur Stabilität des Euro; Wahlentscheidung bei der Europawahl 2009 (Recall); Vertrauen in Politik und politische Institutionen; Vertrauen, dass Entscheidungen der Europäischen Union im Interesse der Bürger getroffen werden; hypothetische Wahlentscheidung bei der Europawahl (Sonntagsfrage); geografische Verbundenheit (Gemeinde, Region, Bundesland, Westdeutschland, Ostdeutschland, Deutschland, Europäische Union, Europa); Bewertung des Rücktritts des Bundespräsidenten Horst Köhler; Zufriedenheit mit den Leistungen von Horst Köhler (Skalometer); Sympathie-Skalometer für die Kandidaten bei der Neuwahl des Bundespräsidenten (Skalometer: Christian Wulff, Joachim Gauck, Luc Jochimsen) ; Einstellung zu einer Direktwahl des Bundespräsidenten; Bundespräsidentenpräferenz; Wichtigkeit des Ausgangs der Bundespräsidentenwahl; Einschätzung zu dem Ausgang der Bundespräsidentenwahl; Unterschiede zwischen den Bundespräsidenten; Angst vor Stellenverlust. zusätzlich verkodet wurde: Studiennummer; Versionsnummer; Erhebungsjahr; Erhebungszeitraum; GLES-Komponente; Erhebung/Welle; laufende Nummer; Zeit und Datum des Interviewbeginns; Zeit und Datum des letzten Zugriffs; Bearbeitungsdauer; Zeitunterschreiter; Gewichtungsfaktoren (Anpassung an Mikrozensus oder an Onliner); Bundestagswahlkreis; Kennungen für Randomisierungen; seitenweise und seitenweise kumulierte Befragungsdauer. Demografie: Geschlecht; Geburtsjahr; Schulbildung; Bundesland; Organisationsmitgliedschaft (Gewerkschaft, Unternehmerverband, Arbeitgeberverband, Berufsvereinigung, Berufsverband, Bauernverband, Landwirtschaftsverband, religiöse/kirchliche Gruppe, Sportverein, Hobbyverein, Partei, Globalisierungskritische Gruppe (z.B. ATTAC), Frauenorganisation, Umweltorganisation); Familienstand; Haushaltsgröße; (frühere) Erwerbstätigkeit; (früherer) Beschäftigungssektor; Religionszugehörigkeit; subjektive Schichtzugehörigkeit; deutsche Staatsbürgerschaft; Dauer der deutschen Staatsbürgerschaft; Geburtsland (eigenes und von Eltern); Haushaltseinkommen.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 11.2 Internationale Politik und Institutionen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDie Grundgesamtheit der Online-Trackings bilden alle volljährigen Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die Teilnehmer des im von der Respondi AG betriebenen Online-Access-Panels sind. Dieses Panel umfasste 2010 in Deutschland etwa 100.000 aktive Panelisten. Die Rekrutierung der Panelisten erfolgt überwiegend online, zu einem geringen Anteil aber auch telefonisch.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Non-probability: Quota
Die Auswahl der Befragten aus der Grundgesamtheit erfolgte auf der Basis eines vorab erstellten Quotenplans (Geschlecht, Alter, Bildung).
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Self-administered questionnaire: Web-based (CAWI)
Online Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungBamberger Centrum für Empirische Studien (BACES)
Erhebungszeitraum
  • 24.06.2010 - 05.07.2010

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
2.0.0 (aktuelle Version)06.05.2015 Release2-0-0 https://doi.org/10.4232/1.12223
1.0.018.11.2010 Pre-Release1.0 https://doi.org/10.4232/1.10404
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2015-5-11Im Datensatz wurden in allen Variablen- und Wertelabels sämtliche Umlaute (ä. ö, ü) sowie sämtliche "ß" durch "ae", "oe", "ue" bzw. "ss" ersetzt. Dies soll die problemlose internationale Nutzbarkeit des Datensatzes sicherstellen. Zudem wurde die Groß-/Kleinschreibung der Wertelabels den deutschen Rechtschreibregeln angepasst.2015-5-11
2015-5-11Im Bestreben die Datensätze der GLES hinsichtlich der Codierungen zu harmonisieren, wurden die fehlenden Werte im vorliegenden Datensatz teilweise recodiert. Die Antwort "weiss nicht" wird im Allgemeinen mit dem Code (98), (998) oder (9998) codiert. Die Antwortverweigerung oder eine fehlende Angabe ("keine Angabe") wird mit dem Code (99), (999) bzw. (9999) codiert. Wenn eine Frage auf Grund einer Filterführung nicht auf einen Befragten zutraf ("trifft nicht zu"), so wird dies mit dem Code (100), (1000) oder (10000) codiert.2015-5-11
2015-5-11Zur Sicherstellung der Nutzbarkeit der Datensätze der GLES mit möglichst vielen Analyseprogrammen wurde die maximale Länge von Variablenlabels auf 80 Zeichen und die maximale Länge von Wertelabels auf 120 Zeichen beschränkt. Bei einzelnen Variablen kam es vor, dass diese Beschränkungen übertroffen wurden. In diesen Fällen wurden die Variablen- und Wertelabels so gekürzt, dass die inhaltliche Bedeutung bestehen bleibt. 2015-5-11
2015-5-11Im Sinne der Harmonisierung der Datensätze der GLES wurden alle Variablen, bei denen nach Parteien gefragt wurde, mittels eines einheitlichen Codierschemas codiert. Dies betrifft etwa Fragen nach der Wahlabsicht, nach der Wahlentscheidung, nach der Identifikation mit einer Partei usw. Das Codierschema "Parteien" kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS unter www.gesis.org/gles heruntergeladen werden.2015-5-11
2015-5-11Die Strukturdaten sind in der vorliegenden Version nicht mehr in dem Datensatz enthalten.2015-5-11
2015-5-11Bei der Frage A42 ("Religionszugehörigkeit") wurden auf Grund datenschutzrechtlicher Erwägungen die Antwortmöglichkeiten "Jüdisch", "Muslimisch" sowie die Nennung einer anderen als einer christlichen Glaubensgemeinschaft zu "andere Glaubensgemeinschaft" zusammengefasst. Die weiteren Nennungen wurden entsprechend des Codierschemas "Religionszugehörigkeit" recodiert. Folglich wurden die Variablen A42a "Kirchgangshäufigkeit, christlich", A42b "Kirchgangshäufigkeit, jüdisch" sowie A42c "Kirchgangshäufigkeit, muslimisch" ebenfalls zu der Variable kirchg "Häufigkeit Besuch Kirche/Moschee/Synagoge“ zusammengefasst.2015-5-11
2015-5-11Die offenen Nennungen der Befragten zu den Fragen A45 ("Geburtsland"), A46a ("Geburtsland, Mutter“), A46b ("Geburtsland, Vater") wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen zu der Kategorie „im Ausland“ zusammengefasst. Sofern die offenen Angaben eine Stadt oder Region betrafen, die auf dem heutigen Gebiet der Bundesrepublik liegt, wurden diese recodiert.2015-5-11
2015-5-11Das Variablenlabel der Variable A43 ("Deutsche Staatsbürgerschaft") war missverständlich, da in dieser Frage nicht danach gefragt wird, ob der Befragte die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sondern ob er sie schon seit der Geburt besitzt. Das Variablenlabel wurde folglich in "Deutsche Staatsbürgerschaft seit Geburt" geändert.2015-5-11
2015-5-11In der Version 2.0.0 werden erstmals die offenen Nennungen zu den Variablen A03 „Wichtigstes Problem“ und A05 „Zweitwichtigstes Problem“ veröffentlicht. Sofern datenschutzrechtlich bedenkliche Nennungen in diesen String Variablen enthalten waren, wurden diese überschrieben.2015-5-11

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie hier dokumentierte Studie ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES), 2009 erhoben worden.
Anzahl der Einheiten: 1138
Anzahl der Variablen: 636
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  German Longitudinal Election Study (GLES)
    Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutsche nationale Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren. Dabei wird angestrebt, auch nach der Wahl 2017 das Projekt als institutionalisierte Wahlstudie innerhalb von GESIS weiterzuführen.