GESIS - DBK - ZA6815
 

ZA6815: Langfrist-Online-Tracking, T35 (GLES)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Roßteutscher, Sigrid; Schmitt-Beck, Rüdiger; Schoen, Harald ; Weßels, Bernhard; Wolf, Christof; Henckel, Simon; Bieber, Ina; Scherer, Philipp (2017): Langfrist-Online-Tracking, T35 (GLES). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA6815 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.12795
StudiennummerZA6815
TitelLangfrist-Online-Tracking, T35 (GLES)
Aktuelle Version1.0.0, 29.05.2017, https://doi.org/10.4232/1.12795
Erhebungszeitraum17.03.2017 - 31.03.2017
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Roßteutscher, Sigrid - Universität Frankfurt
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Schoen, Harald - Universität Mannheim
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Wolf, Christof - GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
  • Henckel, Simon - Universität Frankfurt
  • Bieber, Ina - Universität Frankfurt
  • Scherer, Philipp - Universität Frankfurt

Inhalt

InhaltPolitische Fragen (Issues). Politische Einstellungen und Verhaltensweisen. Meinungsbildung im Wahlkampf. Themen: Politisches Interesse; Demokratiezufriedenheit; Politisches Wissen (Erst- und Zweitstimme, 5%-Hürde, Anzahl Arbeitslose); Wahlbeteiligungsabsicht; Beabsichtigte Stimmabgabe zur BTW (Erststimme und Zweitstimme) sowie hypothetische Stimmabgabe der Nichtwähler (Erststimme und Zweitstimme); Wichtigstes und zweitwichtigstes Problem Deutschlands; Problemlösungskompetenz der Parteien; Sympathie-Skalometer für ausgewählte Parteien (CDU, CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD); Sympathie-Skalometer für Spitzenpolitiker (Angela Merkel, Martin Schulz, Sahra Wagenknecht, Katrin Göring-Eckardt, Horst Seehofer, Christian Lindner, Frauke Petry, Cem Özdemir, Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble); Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer); Zufriedenheit mit den Leistungen der Regierungs- (CDU, CSU, SPD) und Oppositionsparteien (Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen); aktuelle, retrospektive und zukünftige Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Lage sowie der wirtschaftlichen Lage Deutschlands; Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für die persönliche wirtschaftliche Lage sowie die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Einstufung der Parteien und Selbsteinstufung auf dem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); Beurteilung der Unterschiede in der Regierungspolitik verschiedener Parteien sowie Unterschiede zwischen den Parteien allgemein; Beurteilung der aktuellen regionalen wirtschaftlichen Lage; Einstellungen zu Finanz- und Wirtschaftskrise (Bekämpfung der Krise ist Expertenaufgabe, Ersparnisse in BRD sind immer sicher, Staat muss Banken vor Insolvenz retten, Staat muss gr. Unternehmen retten, Staat sollte sich in Krise an gr. Unternehmen beteiligen, Krisenbekämpfung hat Priorität, Krisenkosten trägt Steuerzahler, Opposition sollte Regierung in Krise unterstützen, es ist unfair nur gr. Unternehmen zu retten); Wahlberechtigung, Wahlteilnahme und Wahlentscheidung zur BTW 2013 sowie zur LTW; Kanzlerpräferenz; Bewertung der Eigenschaften (durchsetzungsfähig, vertrauenswürdig, sympathisch, vertritt vernünftige wirtschaftl. Vorstellungen, repräsentiert Werte der eigenen Partei) der Kanzlerkandidaten (Merkel, Schulz); Häufigkeit politischer Gespräche im sozialen Umfeld sowie mit Partner; Netzwerkgröße; Einschätzung der politischen Kompetenz von und Beziehung zu Gesprächspartnern; Einschätzung der politischen Kompetenz des Partners; Häufigkeit politischer Meinungsverschiedenheiten mit Gesprächspartnern sowie mit Partner; Wahlentscheidung der Gesprächspartner und des Partners zur BTW ; Wahlbeteiligung in Nachbarschaft und Bekanntenkreis; Issuebatterie (Einwanderer, Frauenquote, Staat und Wirtschaft, Verringerung der Einkommensunterschiede, BRD soll andere Länder in Krise unterstützen, Volksentscheide auf Bundesebene, Atomkraft, Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen, progressive Steuer, Arbeitslose, Menschen sollen sich an Geboten Gottes orientieren, stärkere Kontrolle des Internets, Wiedereinführung D-Mark, einseitige Diskussion politischer Themen durch Medien); Wichtigste Informationsquelle zur politischen Information; Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Tageszeitungen (Bild-Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, die tageszeitung, Die Welt, Online-Zeitung, andere); Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Wochenzeitschriften in Print- und Online-Ausgabe (Der Spiegel, Focus, Stern, Die Zeit); Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von TV-Nachrichten (Tagesschau/Tagesthemen (ARD), Heute/Heute Journal (ZDF), RTL Aktuell, Sat. 1 Nachrichten, Pro 7 Newstime); Internetnutzung allgemein und zur politischen Information; Internetnutzung spezifischer Seiten; Sonntagsfrage Landtagswahlen; Positionsissues (Parteien, Ego, Salienz): Libertär-autoritäre Dimension (Zuzugsmöglichkeiten von Ausländern); Einstellungen zur Aufnahme von Flüchtlingen; Einstellungen zu Flüchtlingen und Asylsuchenden allgemein (dt. Behörden schützen Ausländer, Scham wegen gewalttätiger Proteste, Deutschland kann viele Flüchtlinge verkraften, Vorteile durch Zuwanderung, Flüchtlingskrise gefährdet EU-Zusammenhalt, Steuerzahler trägt Kosten der Flüchtlingskrise, Opposition soll Regierung unterstützen); Engagement für Flüchtlinge; Beurteilung der Betroffenheit Deutschlands von der Flüchtlingskrise im europäischen Vergleich; Beurteilung der Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf die wirtschaftliche Lage Europas, Deutschlands und der Länder; Wissen über und Betroffenheit von der Flüchtlingskrise; Zufriedenheit mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise (Parteien,Bundesregierung, Bundeskanzlerin); Angst vor Flüchtlingskrise, derzeitiger Wirtschaftslage, globaler Klimaerwärmung, internationalem Terrorismus, Zustand der EU, politischen Entwicklungen in der Türkei, Donald Trump, Globalisierung; Einstellungen zum Engagement Deutschlands bei der Terrorismusbekämpfung; Einstellungen zum Euro; Lebenszufriedenheit; Persönlichkeitsitems (Big Five); Einschätzung von Vertrauen, Hilfsbereitschaft und fairem Verhalten in der Gesellschaft; Nutzung von sozialen Netzwerken sowie Rezeption und Verfassen von politischen Beiträgen in sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, MySpace, Xing, Google Plus, Linkedin); Einstellungen zu sozialer Gerechtigkeit (Staat sollte Mindestlebensstandard garantieren, Staat sollte Einkommensobergrenze festlegen, es ist gerecht dass Kinder Besserverdienender bessere Ausbildung bekommen, es ist gerecht dass einige Berufe höheres Ansehen haben, große Gewinne von Unternehmen nützen allen, Bereitschaft zu mehr berufl. Verantwortung nur durch mehr Geld möglich); Einstellungen zur Gerechtigkeit der Verteilungssysteme (Menschen in BRD haben alle die gleichen Chancen, in BRD wird jede Leistung belohnt, in BRD bekommt jeder was er zum Leben braucht); Positionsissue: Globalisierung (Welt sollte wirtschaftlich und kulturell noch stärker zusammenwachsen vs. wirtschaftliches und kulturelles Zusammenwachsen der Welt geht schon jetzt viel zu weit); Schätzung des Anteils von Personen mit Migrationshintergrund im Bundestag; Einstellungen zu Politik und Gesellschaft im Allgemeinen (Politische Fragen sind schwer zu verstehen, Parteien wollen nur Wählerstimmen, Politik kann heutige Probleme nicht lösen, Sozialismus ist eine gute Idee aber schlecht ausgeführt, Unübersichtlichkeit der Welt, Wählen ist Bürgerpflicht); Beurteilung der Notwendigkeit zur Erhöhung des Anteils von Personen mit Migrationshintergrund im Bundestag; Gründe für Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils an Abgeordneten mit Migrationshintergrund (bessere Repräsentation von Interessen, Vorbilder für die Gesellschaft, repräsentative Zusammensetzung des Parlaments); Parteiidentifikation sowie Stärke und Dauer der Parteiidentifikation; Angst vor Stellenverlust; subjektive Schichtzugehörigkeit; Häufigkeit von Gedanken an Tod; Einstellungen zum Tod (Angst vor Tod, vermeide unter allen Umständen über Tod nachzudenken, Gedanke an eigenen Tod macht mir Angst, versuche Gedanken über Tod zu verdrängen) zusätzlich vercodet wurde: Studiennummer; GESIS Archiv Version; Digital Object Identifier; GLES-Komponente; Erhebung/Welle; Erhebungsjahr; Erhebungszeitraum; Laufende Nummer; Genutzter Browser; Installation Java; Nutzung Smartphone; Unterbrechung der Befragung; Interviewdauer in Sekunden; Zeitunterschreiter-Index; Itemfolge (e0117); Wahlkreis (Electoral District); Gewichtungsfaktoren; BIK10-Regionsgrößenklassen; Start-/Endzeitpunkt des Interviews; Dauer der Fragebeantwortungen Demographie: Geschlecht; Alter; Schulabschluss (Ego, Partner); Bundesland; Herkunft nach Ost-/Westdeutschland; Organisationsmitgliedschaft; Familienstand; Partnerschaft; Haushaltsgröße; Alter der Haushaltsmitglieder; Berufliche Bildung; Erwerbstätigkeit (Ego (aktuell, früher), Partner); Beruf (aktuell, früher); Beschäftigungssektor (aktuell, früher); Arbeitlosigkeit und Arbeitsplatzwechsel des Partners sowie Bedeutung des Arbeitsplatzwechsels für finanzielle Lage; Religionszugehörigkeit; Kirchgangshäufigkeit; deutsche Staatsbürgerschaft von Geburt an; Dauer der deutschen Staatsbürgerschaft; Geburtsland (eigenes, der Eltern und Großeltern); Migration in der dritten Generation; Haushaltsnettoeinkommen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitDie Grundgesamtheit der Studie bildet die zum Zeitpunkt der Erhebung zur Wahl des Deutschen Bundestags wahlberechtigte Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Da die Studie webbasiert durchgeführt wird, haben nicht alle wahlberechtigten Bürger eine Chance, für die Befragung des Online-Trackings ausgewählt zu werden. Die Auswahlgesamtheit umfasst daher ausschließlich die ab 18-jährigen Mitglieder des forsa omninet, die in Deutschland leben und mindestens einmal in der Woche zu privaten Zwecken das Internet nutzen. Diese Personengruppe umfasst im forsa omninet zum Zeitpunkt der Erhebung nach Angaben des Instituts etwa 75.000 aktive Panelmitglieder. Als aktive Panelmitglieder werden dabei Personen definiert, die nach der telefonischen Rekrutierung die Stammdatenbefragung (Double-opt-in-Registrierung) ausgefüllt und in den letzten zwölf Monaten an mindestens einer Umfrage teilgenommen haben.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Non-probability: Quota
Die Auswahl der Befragten aus der Grundgesamtheit erfolgte auf der Basis eines vorab erstellten Quotenplans (Geschlecht, Alter, Bildung). Es wird darauf geachtet, dass jeder Panelteilnehmer nur einmal jährlich an einem Online-Tracking der GLES teilnimmt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Self-administered questionnaire: Web-based (CAWI)
Online Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungForsa.main Marktinformationssysteme GmbH, Frankfurt am Main
Erhebungszeitraum
  • 17.03.2017 - 31.03.2017

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)29.05.2017 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.12795
Errata in aktueller Version
DatumNameBeschreibung
2017-5-29Falsch zugewiesener Code: t12c1 (Zweitwichtigstes Problem (Codierung 1))Der zugewiesene Code 3531 entspricht nicht dem Kategorienschema für Agendafragen und kann daher nicht zugeordnet werden. Dies betrifft insgesamt einen Fall, der in den Daten entsprechend markiert wurde.
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Links
Anzahl der Einheiten: 1008
Anzahl der Variablen: 587
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  German Longitudinal Election Study (GLES)
    Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutsche nationale Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren. Dabei wird angestrebt, auch nach der Wahl 2017 das Projekt als institutionalisierte Wahlstudie innerhalb von GESIS weiterzuführen.