GESIS - DBK - ZA5302
 

ZA5302: Vor- und Nachwahl-Querschnitt (Kumulation) (GLES 2009)

Downloads und Datenzugang


Downloads

Wir erlauben derzeit keinen direkten Download oder Warenkorb-Bestellungen von zugangsbeschränkten Dateien, nur frei zugängliche Materialien können direkt heruntergeladen werden. Weitere Information hier.

Datenzugang

Datensätze

sortierensortieren


Fragebögen

sortierensortieren


Andere Dokumente

sortierensortieren

Zugangsklasse Zugangsklasse A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Download von Daten und Dokumenten Download von Daten und Dokumenten Alle Downloads aus diesem Katalog sind kostenlos. Datensätze der Zugangsklassen B und C müssen mit wenigen Ausnahmen kostenpflichtig über den Warenkorb bestellt werden. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.


Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Rattinger, Hans; Roßteutscher, Sigrid; Schmitt-Beck, Rüdiger; Weßels, Bernhard; Wagner, Aiko; Scherer, Philipp; Bytzek, Evelyn; Bieber, Ina (2019): Vor- und Nachwahl-Querschnitt (Kumulation) (GLES 2009). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5302 Datenfile Version 6.0.2, https://doi.org/10.4232/1.13230
StudiennummerZA5302
TitelVor- und Nachwahl-Querschnitt (Kumulation) (GLES 2009)
Weitere Titel
  • German Longitudinal Election Study (Projekttitel)
Aktuelle Version6.0.2, 26.02.2019, https://doi.org/10.4232/1.13230
Erhebungszeitraum10.08.2009 - 23.11.2009
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Rattinger, Hans - Universität Mannheim
  • Roßteutscher, Sigrid - Universität Frankfurt
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Wagner, Aiko - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Scherer, Philipp - Universität Frankfurt
  • Bytzek, Evelyn - Universität Frankfurt
  • Bieber, Ina - Universität Frankfurt

Inhalt

InhaltPolitische Fragen (Issues). Politische Einstellungen und Verhaltensweisen. Themen: Politikinteresse (politisches Interesse); Interesse am Wahlkampf; Interesse am Ausgang der Bundestagswahl; Demokratiezufriedenheit; politisches Wissen (Erststimme und Zweitstimme, 5%-Hürde, Kenntnis der Wahlkreiskandidaten); Hypothetische Wahlbeteiligungsabsicht und Parteipräferenz für die kommende Bundestagswahl (Hypothetische Wahlabsicht Erststimme und Zweitstimme) der unter 18jährigen Personen; Wahlbeteiligungsabsicht und Art der Stimmabgabe (Briefwahl); Parteipräferenz für die kommende Bundestagswahl (Wahlabsicht Erststimme und Zweitstimme); Sicherheit der eigenen Wahlabsicht; wichtigster Grund für die eigene Wahlabsicht; geschätzte Wahrscheinlichkeit des Einzugs ausgewählter kleinerer Parteien in den Bundestag (FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke); aktuelle, retrospektive und zukünftige Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Lage sowie der wirtschaftlichen Lage Deutschlands; Beurteilung der aktuellen regionalen wirtschaftlichen Lage; Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für die eigene wirtschaftliche Lage sowie für die wirtschaftliche Lage Deutschlands; Sympathie-Skalometer für die Bundestagsparteien und ausgewählte Spitzenpolitiker (Skalometer: Angela Merkel, Karl-Theodor zu Guttenberg, Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Künast, Oskar Lafontaine, Gregor Gysi); Bewertung des Ausmaßes der Bemühungen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ostdeutschland an Westdeutschland; Angst vor der Wirtschaftskrise; wichtigstes politisches Problem in Deutschland; Einschätzung zur Problemlösungskompetenz der Parteien; Bundeskanzlerpräferenz; Beurteilung der Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bezüglich ihrer Durchsetzungsfähigkeit und Führungsstärke, Vertrauenswürdigkeit, Sympathie und ihrer Vorstellungen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise; Werte-Batterie (Fleiß und Leistung, füreinander Verantwortung tragen, sich an die Regeln halten, selbstbewusst und kritisch sein, Sicherheit und Wohlstand, politische Partizipation); Wahlberechtigung bei der Bundestagswahl 2005; Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2005 (Recall); persönliche Parteikontakte und Kontakte zu Parteivertretern sowie aktive Wahrnehmung der Parteien und Parteivertretern im Wahlkampf (Besuch der Wahlveranstaltungen und Kundgebungen, E-Mail/SMS von Partei, Hausbesuch von Parteivertretern, Flugblätter/Handzettel/Broschüren/Postwurfsendungen, Wahlanzeigen aus Zeitungen/Zeitschriften, Wahlplakate, Besuch der Wahlkampfstände, Werbesendungen im Fernsehen); Einstufung der Parteien und Politiker und Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); Positionsissues (Parteien, Ego, Salienz): sozioökonomische Dimension (weniger Steuern und weniger sozialstaatliche Leistungen versus mehr sozialstaatliche Leistungen und mehr Steuern), libertär-autoritäre Dimension (Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer), Ausbau der Kernenergie versus sofortige Abschaltung aller Kraftwerke (Skalometer); Einstellungen zur Politik im Allgemeinen; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer); Zufriedenheit mit den Leistungen der einzelnen Regierungsparteien (CDU, CSU, SPD, Skalometer); politische Partizipation (Teilnahme an einer Bürgerinitiative, Demonstration, Unterstützung der Parteien im Wahlkampf); Einstellung zu ausgewählten Koalitionskonstellationen (Skalometer); Wahrnehmung der Koalitionsbereitschaft der Parteien; erwartete Koalitionsbildung nach der Bundestagswahl; Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Koalitionsaussage der SPD bezüglich der Partei Die Linke; Parteizugehörigkeit des erwarteten Wahlkreisgewinners bei der Bundestagswahl; Beurteilung der Wahlkreiskandidaten (Skalometer); Einstufung der Wahlkreiskandidaten auf einem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); Repräsentationsnormen (Abgeordneter als Repräsentant seiner Wähler im Wahlkreis, aller Bürger im Wahlkreis, der Wähler der eigenen Partei, einer gesellschaftlichen Gruppe, aller Bürger Deutschlands, Skalometer); Erwartungen an Abgeordneten bezüglich Lösung konkreter Probleme der Bürger, Durchsetzung der Wählerinteressen, der Sorge über das wirtschaftliche Wohl des Wahlkreises, Kontakt zu den Wählern, Wahrung von Traditionen (Skalometer); Selbstdarstellung der Wahlkreiskandidaten im Wahlkampf (Parteien- oder Kandidatenwahlkampf, Skalometer); wichtigste Informationsquelle zur politischen Information; Nutzung und Rezeptionshäufigkeit von Nachrichtensendungen verschiedener Fernsehsender (Tagesschau/Tagesthemen (ARD), heute/heute journal (ZDF), RTL Aktuell, Sat.1 Nachrichten); Einschätzung des Parteienbias der Berichterstattung der genannten Nachrichtensendungen; Einschätzung des Parteienbias der Berichterstattung in den Tageszeitungen und der BILD; Internetnutzung zur politischen Information; Besuch von Internetseiten der Parteien und Kandidaten sowie der Nachrichtenseiten der Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsendern; Parteiidentifikation (Parteineigung) sowie Stärke und Dauer der Parteiidentifikation; Art der Parteiidentifikation; Persönlichkeitsbatterie (allgemeines Vertrauen in Menschen, psychologische Selbstcharakterisierung); Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung bzw. Wahlabsicht bei Europawahl, Landtagswahl; Häufigkeit politischer Gespräche im sozialen Umfeld und Beziehung zu den Gesprächspartnern; Einschätzung der politischen Kompetenz des Gesprächspartners; Häufigkeit politischer Meinungsverschiedenheiten; Wahlabsicht des Gesprächspartners; Parteiidentifikation (Parteineigung) der Eltern (Vater und Mutter); Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; persönlich wichtigstes politisches Problem in Deutschland zum Zeitpunkt der BTW 2009; Einschätzung zur korrekten Durchführung der Bundestagswahl 2009; Vertretung persönlicher Ansichten (von bestimmten Parteien, Spitzenkandidaten); politische Unterschiede zwischen den Parteien; Zufriedenheit mit der Bandbreite der politischen Angebote und Lösungsvorschläge der Parteien im Wahlkampf; Gründe für Nichtwahl; Schwierigkeit der Entscheidung für Nichtwahl; hypothetische Wahlbeteiligungsentscheidung (hypothetische Wahlentscheidung Erststimme und Zweitstimme) der unter 18jährigen Personen; Zeitpunkt der Wahlentscheidung; Schwierigkeit der Wahlentscheidung; Zufriedenheit mit dem Ausgang der Bundestagswahl 2009; alternative Wahlentscheidung im Vorfeld der Bundestagswahl 2009; Wahlberechtigung und Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2005; persönliche Regierungs-/Koalitionspräferenz; Interessenvertretung durch Gruppen, Organisationen und Parteien (Gewerkschaften, Unternehmer-/Arbeitgeberverbände, Bauern- und Landwirtschaftsverbände, römisch-katholische Kirche, protestantische Kirche(n), Umweltschutzgruppen, globalisierungskritische Gruppen (z.B. ATTAC), politische Parteien); allgemeine Internetnutzung; TV-Duell (Rezeption, Aufmerksamkeit, wahrgenommener Ausgang); politsches Wissen (Wahlrecht von EU-Bürgern ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland). Demographie: Geschlecht; Alter und Geburtsjahr des Befragten; Alter der Haushaltsmitglieder; Familienstand; Zusammenleben mit Partner/In; Schulabschluss (eigener und von Partner/In); angestrebter Schulabschluss; berufliche Bildung; Erwerbstätigkeit (eigene und von Partner/In, aktuell und früher); Dauer der Arbeitslosigkeit (eigene und von Partner/In, in vergangenen 10 Jahren); früherer und aktueller Beruf (eigener und von Partner/In); Aufsichtsfunktion (eigene und von Partner/In); Beschäftigungssektor (eigener und von Partner/In); Wirtschaftssektor (eigener und von Partner/In); Zeit/Leiharbeit (eigene und von Partner/In); Angst vor Stellenverlust und/oder vor Betriebsverlust (eigene und von Partner/In); Haushaltsnettoeinkommen; Schichtzugehörigkeit (subjektive und die der Eltern); Staatsbürgerschaft von Geburt an; Dauer der deutschen Staatsbürgerschaft; Religionszugehörigkeit; Kirchgangshäufigkeit; Häufigkeit des Besuchs der Synagoge bzw. der Moschee; Religiosität; Geburtsland (eigenes, der Eltern und von Partner/in); Alter bei Zuzug; im Haushalt gesprochene Sprache; Organisationsmitgliedschaft; Gewerkschaftsmitgliedschaft. zusätzlich verkodet wurde: Gewichtungsfaktoren; Studiennummer (ZA-Nr.); Bundestagswahl-ID; GESIS Archiv Version; GLES-Komponente; laufende Nummer; Erhebung (Vorwahl/Nachwahl); Ortsgröße (rekodierte Gemeindegrößenklassen BIK); Wahlkreisnummer; Namen der Wahlkreiskandidaten; Strukturdaten auf Wahlkreisebene (Anzahl der Gemeinden; Fläche; Einwohneranzahl; Anteil der deutschen und Anteil der männlichen Bevölkerung; Bevölkerungsdichte; Veränderung der Einwohneranzahl; Altersstruktur; Bildungsniveau; Kraftfahrzeugbestand; fertiggestellte Wohnungen; Bestand an Wohnungen; Betriebe und Beschäftigte im Bergbau und im verarbeitenden Gewerbe; Gewerbeanmeldungen; Gewerbeabmeldungen; Gewerbesteuereinnahmen; Insolvenzverfahren; Schulden der Gemeinden; sozialversicherungspflichtige Beschäftigte; Arbeitslosenquote; EmpfängerInnen nach SGB II); Beruf und früherer Beruf des Befragten und seines Partners (ISCO-88; siops; isei; mps); Interviewdatum; Interviewdauer; Flaggenvariable (problematische oder nicht plausible Werte).
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitAlle in der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebenden Personen ab 16 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit, die bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 wahlberechtigt waren oder – falls noch nicht 18 – im Prinzip wahlberechtigt gewesen wären.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
Für Vorwahl- und Nachwahlbefragung jeweils mehrfach geschichtete disproportionale Zufallsauswahl nach ADM Stichprobendesign. Für beide Befragungen wurden jeweils 250 Samplingpoints in Westdeutschland mit 1.400 zu realisierenden Interviews gezogen. In Ostdeutschland wurden 150 Samplingpoints mit einer zu realisierenden Anzahl von 700 Interviews gezogen. Somit liegt ein Oversampling der ostdeutschen Bevölkerung vor. Die Auswahl der Zielperson innerhalb des Haushaltes erfolgte mit Hilfe des Schwedenschlüssels.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen (CAPI)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungBIK MARPLAN, Offenbach
Erhebungszeitraum
  • 10.08.2009 - 26.09.2009 (Vorwahl)
  • 28.09.2009 - 23.11.2009 (Nachwahl)

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
6.0.2 (aktuelle Version)26.02.2019 Release6-0-2 https://doi.org/10.4232/1.13230
6.0.107.06.2017 Release6-0-1 https://doi.org/10.4232/1.12806
6.0.024.05.2012 Pre-Release6-0-0 https://doi.org/10.4232/1.11373
5.0.026.10.2011 Pre-Release5-0-0 https://doi.org/10.4232/1.10999
4.0.009.06.2010 Pre-Release1.3 https://doi.org/10.4232/1.10356
3.0.010.05.2010 Pre-Release1.2 https://doi.org/10.4232/1.10355
2.0.001.04.2010 Pre-Release1.1 https://doi.org/10.4232/1.10354
1.0.025.03.2010 Pre-Release1.0 https://doi.org/10.4232/1.10353
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 6.0.2 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2019-2-26Umfangreiche Überarbeitung der Variablen- und Valuelabels im englischsprachigen Datensatz2019-2-26
Änderungen zwischen der Version 6.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2012-5-24Im Datensatz wurden in allen Variablen- und Wertelabels sämtliche Umlaute (ä. ö, ü) sowie sämtliche "ß" durch "ae", "oe", "ue" bzw. "ss" ersetzt. Dies soll die problemlose internationale Nutzbarkeit des Datensatzes sicherstellen.--
2012-5-24Im Bestreben die Datensätze der GLES hinsichtlich der Codierungen zu harmonisieren, wurden die fehlenden Werte im vorliegenden Datensatz teilweise recodiert. Die Antwort "weiß nicht" wird im Allgemeinen mit dem Code (98), (998) oder (9998) codiert. Die Antwortverweigerung oder eine fehlende Angabe ("keine Angabe") wird mit dem Code (99), (999) bzw. (9999) codiert. Wenn eine Frage auf Grund einer Filterführung nicht auf einen Befragten zutraf ("trifft nicht zu"), so wird dies mit dem Code (100), (1000) oder (10000) codiert.--
2012-5-24Zur Sicherstellung der Nutzbarkeit der Datensätze der GLES mit möglichst vielen Analyseprogrammen wurde die maximale Länge von Variablenlabels auf 80 Zeichen und die maximale Länge von Wertelabels auf 120 Zeichen beschränkt. Bei einzelnen Variablen kam es vor, dass diese Beschränkungen übertroffen wurden. In diesen Fällen wurden die Variablen- und Wertelabels so gekürzt, dass die inhaltliche Bedeutung bestehen bleibt.--
2012-5-24Im Sinne der Harmonisierung der Datensätze der GLES wurden einige Variablen, bei denen nach Parteien gefragt wurde, mittels eines einheitlichen Codierschemas codiert. Dies betrifft etwa Fragen nach der Wahlabsicht, nach der Wahlentscheidung, nach der Identifikation mit einer Partei, der Nähe zu bestimmten Parteien usw. Das Codierschema "Parteien" kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS unter www.gesis.org/gles bezogen werden.--
2012-5-24Für die vorliegende Version des Datensatzes wurden mehrere Variablen mit offenen Nennungen codiert, die bei den vorherigen Versionen noch nicht berücksichtigt werden konnten. Oft betrifft dies Fragen nach "anderen" Parteien. Wenn möglich, wurden diese Codierungen nicht separat in Variablen ausgewiesen, sondern mit den gestützt abgefragten Nennungen der zugehörigen Frage in einer Variable zusammengefasst.--
2012-5-24Bei einigen Fragen der vorliegenden Studie wurden die Antworten der Befragten in mehreren Schritten erfasst. So wurden etwa Nennungen der im Bundestag vertretenen Parteien sowie Nennungen von "anderen" Parteien zumeist in separaten Variablen erfasst. Um den Nutzern der Daten die Arbeit mit dem Datensatz zu erleichtern, wurden die Antworten auf solche Fragen in der Regel in zwei Variablen zusammengefasst. Die erste Variable, die zumeist mit "Version A" im Variablenlabel gekennzeichnet ist, umfasst z.B. die Nennungen der im Bundestag vertretenen Parteien sowie eine "andere"-Kategorie, in der sämtliche Nennungen weiterer Parteien zusammengefasst sind. Die zweite Variable, die als "Version B" gekennzeichnet ist, schlüsselt zudem auf, welche anderen Parteien genannt wurden. Dieses Vorgehen wurde auch bei anderen Fragen gewählt, bei denen nicht nach Parteien gefragt wurde. Die erste Variable, "Version A", enthält dann in der Regel die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zuzüglich einer "andere"-Kategorie, während die zweite Variable, "Version B", die weiteren Nennungen aufgeschlüsselt wiedergibt. Lagen gute Gründe dafür vor, auf die Erstellung von zwei zusammenfassenden Variablen zu verzichten, so wurden alle vorgegebenen sowie alle weiteren Nennungen in einer Variable zusammengefasst. Auf eine spezielle Kennzeichnung wurde in diesem Falle verzichtet.--
2012-5-24Es wurde eine neue Variable ostwest ("Ost/West (Zuordnung von Berlinern zu Ostdeutschland)") erstellt, die angibt, ob Befragte in Ost- oder Westdeutschland wohnen, wobei Berlin vollständig zu Berlin gezählt wird. Diese Variable wurde auch als Grundlage für die Erstellung des Ost/West- Gewichts verwendet. Weiterhin wurde die Variable quelle in ostwest2 ("Ost/West (genaue Zuordnung von Berlinern zu Ost- und Westdeutschland)") umbenannt. Letztere weist ost- und westdeutsche Befragte genau aus, d.h. innerhalb Berlins wurde nach (ehemaliger) Zugehörigkeit zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD) unterschieden.--
2012-5-24In einigen, wenigen Fällen kam es in unterschiedlichen Kombinationen vor, dass der Befragte keine valide Angabe zur Frage nach dem wichtigsten, zweitwichtigsten oder drittwichtigsten Problem in Deutschland (vn172, vn174, vn176) oder die Antwort verweigerte und dennoch die Nachfragen zu dem zweitwichtigsten bzw. drittwichtigsten Problem und/oder der Lösungskompetenz für diese Probleme (vn172, vn174, vn176) bekam. Diese fehlerhaft gefilterten Befragten wurden bei den entsprechenden Nachfragen auf den Code "trifft nicht zu" gesetzt.--
2012-5-24Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurde die Angabe des Sample Points (point), in dem ein Interview realisiert wurde, anonymisiert und als Variable vpoint ("Virtueller Sample Point") dem Datensatz hinzugefügt.--
2012-5-24Die Nennungen der Befragten zu den Fragen vn82a ("Geburtsland"), vn84a ("Geburtsland Partner/in"), vn298a ("Geburtsland Mutter") sowie vn295a ("Geburtsland Vater") wurden entsprechend des einheitlichen Codierschemas "Staaten" recodiert. Weiterhin wurden alle offenen Nennungen der Befragten codiert und mit den vorgegebenen Nennungen in einer Variable zusammengefasst. Das Codierschema "Staaten" kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS unter www.gesis.org/gles bezogen werden.--
2012-5-24Die Variablenlabels der Fragen v420/n420, v423/n423, v510/n510 und v512/n512 waren missverständlich. Die Variablen wurde umgelabelt in "Nutzungshaeufigkeit TV-Nachrichten Sendername".--
2012-5-24Da zum Zeitpunkt der Studie noch nicht alle Wahlkreiskandidaten für Bundestagswahl 2009 sicher feststanden, enthielten die Variablen kand1 bis kand5 zum Teil die Namen der falschen Wahlkreiskandidaten. Diejenigen Fälle, bei denen die Befragten zu den falschen Wahlkreiskandidaten befragt wurden (dies kam vermutlich in zwei Wahlkreisen vor), sind in den Variablen problem2 und problem3 markiert. Darüber hinaus wurden auf Basis der offiziellen Dokumente des Bundeswahlleiters die Variablen wkkunion, wkkspd, wkkgruen, wkkfdp und wkklinke generiert, die die Namen der Wahlkreiskandidaten in den Wahlkreisen bei der Bundestagswahl 2009 nach Parteien untergliedert enthalten.--
2012-5-24Bei der Frage vn79 ("Religionszugehörigkeit") wurden aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen die Antwortmöglichkeiten "dem Judentum", "dem Islam" sowie "einer anderen Glaubensgemeinschaft" zu "andere Glaubensgemeinschaft" zusammengefasst. Die weiteren Nennungen wurden entsprechend des Codierschemas "Religionszugehörigkeit" recodiert. Dieses kann über die Internet-Seite der GLES bei GESIS unter www.gesis.org/gles abgerufen werden.--
2012-5-24Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurden die Variablen zur "Kirchgangshäufigkeit", "Häufigkeit Synagoge" sowie "Häufigkeit Moschee" zu der Variable vndkirchg " Haeufigkeit Besuch Kirche/Moschee/Synagoge“ zusammengefasst.--
2012-5-24Das Variablenlabel der Variable vn2a ("Deutsche Staatsbürgerschaft") war missverständlich, da in dieser Frage nicht danach gefragt wird, ob der Befragte die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sondern ob er sie schon seit der Geburt besitzt. Das Variablenlabel wurde folglich in "Deutsche Staatsbürgerschaft seit Geburt" geändert.--
2012-5-24Auf Grundlage des Alters der Befragten zum Zeitpunkt des Interviews wurde die Variable ragelt18 ("Befragte, die juenger als 18 Jahre sind (Quelle: vn542/n542ad)") erzeugt, die Befragte unter 18 Jahre im Datensatz markiert.--
2012-5-24Basierend auf den Kategorien der Variable vn75b ("Nettoeinkommen HH, mit Kategorien") wurde die Variable vn75 ("Nettoeinkommen HH, kategorisiert") erstellt, die die Angaben aus den Variablen vn75a und vn75b zusammenfasst.--
2012-5-24Im Vorwahl-Querschnitt erhielten acht Befragte aufgrund einer fehlerhaften Filterung fälschlicherweise die Frage nach ihrer beruflichen Tätigkeit (vn22a "Berufliche Tätigkeit"). Die betreffenden Fälle wurden nachträglich auf "trifft nicht zu" gesetzt.--
2012-5-24Im Vorwahl-Querschnitt liegt bei der Frage vn85a ("Im HH gesprochene Sprache") ein Filterfehler vor. Laut Fragebogen sollte die Frage gestellt werden wenn der Befragte oder seine Partnerin/sein Partner im Ausland geboren ist. Der Filter wurde aber fehlerhaft implementiert, so dass tatsächlich nur Personen befragt wurden, die selbst im Ausland geboren sind und deren Partner im Ausland geboren ist bzw. die keinen Partner haben. Weiterhin wurden Personen befragt, die keine Angabe zum Geburtsland gemacht haben und die keinen Partner haben oder keine Angabe zum Partner gemacht haben.--
2012-5-24Im Vorwahl-Querschnitt liegen in insgesamt 21 Fällen inkonsistente Angaben zum Alter des Befragten und zu dessen Geburtsjahr vor. Diese Fälle sind in der Variable problem1 markiert.--
2012-5-24Im Nachwahl-Querschnitt wurde die Labelung der Variablen n108a-tb "nicht wählbare Partei" in "Welche Partei nicht waehlbar" geändert.--
2012-5-24Im Nachwahl-Querschnitt hat bei der Frage vn85a ("Im HH gesprochene Sprache") in einem Fall ein Interviewer eine offene Nennung notiert, die jedoch als Precode vorgegeben war. Die entsprechende Nennung wurde im Nachhinein so behandelt, als hätte der Interviewer den entsprechenden Precode ausgewählt.--
2012-5-24Im Nachwahl-Querschnitt gibt es bei der Frage vn298a ("Geburtsland Mutter") einen Fall, bei dem sowohl die Nennung "Deutschland" als auch die offene Nennung eines anderen Landes bestehen. Vermutlich entstand dies durch das Zurückgehen eines Interviewers im CAPI-Instrument. In diesem Fall wurde die Nennung "Deutschland" als das Geburtsland der Mutter belassen. Die Variable problem4 markiert den betreffenden Fall.--
2012-5-24Im Nachwahl-Querschnitt hat der Interviewer in einem Fall bei der Frage n95 ("Repraesentation Spitzenkandidaten") zwei Nennungen von Kandidaten notiert, die nicht auf der vorgegebenen Liste vertreten waren. Die erste Nennung wurde in der Variable n95a und die zweite Nennung in der Variable n95b erfasst. Für die Erstellung der Variable n95rc ("Repraesentation Spitzenkandidaten (n95a + n95b)") wurde nur die erste Nennung berücksichtigt.--
Änderungen zwischen der Version 5.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2011-10-26Dem Datensatz wurden insgesamt 15 neue Gewichte hinzugefügt. Neben einem Ost/West-Gewicht, einem Transformationsgewicht und einem kombinierten Transformations- und Ost/West-Gewicht stehen dem Nutzer insgesamt zwölf verschiedene sozial- und regionalstrukturelle Anpassungsgewichte für Ost-, West- sowie gesamtdeutsche Analysen mit und ohne Berücksichtigung des Transformationsgewichts zur Verfügung. Eine detaillierte Beschreibung zu allen verfügbaren Gewichten sowie deren Erstellung findet sich in der Studienbeschreibung zu dieser Studie.--
2011-10-26Die Labels der Variablen n514i und n514j waren im Datensatz vertauscht. Dies wurde korrigiert. --
2011-10-26Die Variablenlabelung zur Nutzung von TV-Nachrichten war ungenau. Die Labelung wurde korrigiert und lautet nun „Nutzungshäufigkeit TV-Nachrichten xxx“. Dies betrifft die nachfolgenden Variablen: v420, n420, v423, n423, v510, n510, v512, n512. --
2011-10-26Die Labelung der Variablen n180a-u (Partei nicht wählbar) war nicht korrekt und wurde in der vorliegenden Version korrigiert. --
2011-10-26Die Zuordnung der Wahlkreiskandidaten der FDP und Grünen war nicht korrekt. Dies wurde in der aktuellen Version korrigiert. Dies betrifft die Variablen kand3 und kand4. --
2011-10-26Bei den Variablen vn153A und vn130B-G lag im Datensatz eine abweichende Benennung der Variablen zur Fragebogendokumentation vor. Dies wurde korrigiert. --
2011-10-26Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurde die Angabe des Sample Points (point), in dem ein Interview realisiert wurde, anonymisiert und als Variable vpoint ("Virtueller Sample Point") dem Datensatz hinzugefügt. --
2011-10-26Bei der Frage zur Religionszugehörigkeit wurden auf Grund datenschutzrechtlicher Gründe die Antwortmöglichkeiten "dem Judentum", "dem Islam" sowie "einer anderen Glaubensgemeinschaft" zu "andere Glaubensgemeinschaft" zusammengefasst. Die weiteren Nennungen wurden entsprechend des Codierschemas "Religionszugehörigkeit" recodiert. --
2011-10-26Aufgrund datenschutzrechtlicher Erwägungen wurden die Variablen zur Kirchgangshäufigkeit bzw. Häufigkeit Synagoge, Häufigkeit Moschee zu der Variable vndkirchg „Haeufigkeit Besuch Kirche/Moschee“ zusammengefasst.--
Änderungen zwischen der Version 4.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2010-6-9Die vorgenommenen Änderungen können dem Änderungsverlauf des Vorwahl- (ZA5300) und Nachwahlquerschnittes (ZA5301) entnommen werden.--
Änderungen zwischen der Version 3.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2010-5-10Die vorgenommenen Änderungen können dem Änderungsverlauf des Vorwahl- (ZA5300) und Nachwahlquerschnittes (ZA5301) entnommen werden.--
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2010-4-1Die vorgenommenen Änderungen können dem Änderungsverlauf des Vorwahl- (ZA5300) und Nachwahlquerschnittes (ZA5301) entnommen werden.--

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie hier dokumentierte Studie ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES), 2009 erhoben worden. Die dokumentierte Studie ist eine Kumulation des Vorwahl- (ZA5300) und Nachwahl-Querschnitt (ZA5301).
Anzahl der Einheiten: 4288
Anzahl der Variablen: 840
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  German Longitudinal Election Study (GLES)
    Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutsche nationale Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren. Dabei wird angestrebt, auch nach der Wahl 2017 das Projekt als institutionalisierte Wahlstudie innerhalb von GESIS weiterzuführen.