GESIS - DBK - ZA1139
 

ZA1139: Führungsschicht in der Bundesrepublik Deutschland (Mannheimer Elite-Studie 1981)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Kaase, Max; Wildenmann, Rudolf (1981): Führungsschicht in der Bundesrepublik Deutschland (Mannheimer Elite-Studie 1981). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA1139 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.1139
StudiennummerZA1139
TitelFührungsschicht in der Bundesrepublik Deutschland (Mannheimer Elite-Studie 1981)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.1139 (Publikationsjahr 1981)
Erhebungszeitraum04.1981 - 07.1981
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Kaase, Max - Lehrstuhl für politische Wissenschaft und international vergleichende Sozialforschung, Universität Mannheim
  • Wildenmann, Rudolf - Lehrstuhl für politische Wissenschaft, Universität Mannheim

Inhalt

InhaltDie Einstellung von Eliten zu aktuellen politischen Fragen wie auch zu grundlegenden Problemen der Demokratie und zur Funktionsfähigkeit und Entwicklung des westdeutschen politischen Systems. Eigene Möglichkeiten politischer Einflußnahme. Themen: Wichtigste Probleme der BRD; Beurteilung der Wichtigkeit politischer Ziele; Einstellung zu ausgewählten Themen der Innen- und Außenpolitik, wie z.B. Gesamtschule, Ökologie und Wettb werbsfähigkeit, Entwicklungshilfe, EG-Souveränität, staatliche Kontrollen der Grundstoffindustrie und Banken, Abbau von Sozialleistungen, Extremistenerlaß, Mitbestimmung und privatrechtliche Rundfunksender; Beurteilung der Entspannungspolitik und der sowjetischen Außenpolitik; Einschätzung der Möglichkeit und Durchsetzbarkeit von Einsparungen bei den Staatsausgaben; Einstellung zur Kernenergie und perzipierte alternative Energiequellen zur Deckung des Energiebedarfs; Einschätzung der Bedeutung einer Machtverschiebung von der Legislative zur Exekutive; perzipierte Reduktion der Regierbarkeit westlicher Demokratien, Wünschbarkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung bei Verwaltungsentscheidungen auf kommunaler Ebene; Medien und Sendungen mit dem vermutlich größten Einfluß auf die politische Meinungsbildung der Öffentlichkeit (Skalometer); Einschätzung des größten Einflußfaktors auf die politische Meinungsbildung eines Individuums; politisches Problem, mit dem der Befragte sich im vergangenen Jahr am intensivsten auseinander gesetzt hat; detaillierte Ermittlung der wichtigsten Gesprächspartner und deren Organisationszugehörigkeit; Art und Umfang der Einflußnahme von Interessengruppen auf das eigene Verhalten; Versuche eigener Einflußnahme auf die öffentliche Meinungsbildung durch Einsatz von Medien; Nennung des hauptsächlichen, eigenen politischen Tätigkeitsbereiches; Art der eigenen Kontakte zu Institutionen der EG, supranationalen Institutionen und bundesdeutschen Verbänden und Organisationen bzw. politischen Institutionen; exakte Erfassung der Art der Kontakte; detailliert Angaben zum beruflichen Karriereverlauf; Mitgliedschaften und innegehabte Positionen in Verbänden; Mitgliedschaft in einem politischen Beratergremium oder einem wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung bzw. eines Bundesministeriums; Parteimitgliedschaft und Parteipräferenz; Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD, FDP und die Grünen; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; präferierte Regierungskoalition; Einschätzung der Bedeutung der religiösen Erziehung im Elternhaus; Religiosität. Skalen: Demokratieverständnis und Dogmatismus; Postmaterialismus (Kurzskala). Interviewerrating: Interviewdatum; Interviewdauer; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Anzahl und Dauer der Unterbrechungen; Beurteilung der Interviewatmosphäre. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewergeschlecht und Intervieweralter.
Kategorien Kategorien
  • Politische Fragen (Issues)
Themen
  • Politisches Verhalten und politische Einstellungen
  • Regierung, politische Systeme, Parteien und Organisationen
  • Eliten und Führungspersönlichkeiten
Alte Themen Alte Themen
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 13.2 Eliten und Führungskräfte

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), BRD einschl. West-Berlin
Grundgesamtheit
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
Auswahl von führenden Positionsinhabern nach dem Positionsansatz aus den Sektoren Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbände, Gewerkschaften, Massenmedien, Wissenschaft, Finanzen, Militär, Kultur, Justiz und Kirchen.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
DatenerhebungGETAS, Bremen; Projektgruppe Elite am Lehrstuhl für politische Wissenschaft, Universität Mannheim
Erhebungszeitraum
  • 04.1981 - 07.1981

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.1139 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseWeitere Elitestudien sind unter den ZA-Studien-Nrn. 0796, 1138 und 2881 archiviert. Teile dieser Befragung sind auch an einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt gestellt worden. Der Datensatz ist unter der ZA-Studien-Nr. 1231 archiviert.
Anzahl der Einheiten: 1744
Anzahl der Variablen: 391
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): OSIRIS, SPSS

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Hoffmann-Lange, Ursula; Jung, Matthias; Kutteroff, Albrecht; Scholz, Evi; Wolf, Gunter: Nationale Führungspositionen in der Bundesrepublik Deutschland. Beschreibung der Positionenauswahl für die Studie "Führungsschicht in der Bundesrepublik Deutschland 1981". Mannheim: Universität 1981.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Wer gehört zur Machtelite der Bundesrepublik? Ergebnisse einer Elitestudie von 1981. In: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): Eliten in der Bundesrepublik Deutschland. Stuttgart u.a.: Verlag Kohlhammer 1990, S. 164-178. (Kohlhammer Taschenbücher, Band 1091)
  • Hoffmann-Lange, Ursula; Kutteroff, Albrecht; Wolf, Gunter: Projektbericht: Die Befragung von Eliten in der Bundesrepublik Deutschland. In: ZUMA-Nachrichten, 1982, Nr. 10, S. 35-53.
  • Wildenmann, Rudolf: Unsere Oberen Dreitausend. Woher kommen sie? Was prägt sie? Was wollen sie? Eine Eliten-Studie. In: DIE ZEIT 10/1982 (5.3.82)
  • Wildenmann, Rudolf: Die Elite wünscht den Wechsel. Unsere Oberen Dreitausend (II): Mehr "rechts" als "links". In: DIE ZEIT 11/1982 (12.3.82)
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Structural Prerequiaites of Elite Integration in the Federal Republic of Germany. Mannheim: Universität 1983.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Eliten zwischen Alter und Neuer Politik: Konstanz und Wandel der Konfliktlinien in den Eliten der Bundesrepublik. In: Klingemann, Hans-Dieter; Kaase, Max (Hrsg.): Wahlen und politischer Prozeß: Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1983. Opladen: Westdeutscher Verlag 1986, S. 108-150.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Surveying national elites in the Federal Republik of Germany. In: Moyser, George; Wagstaffe; Margaret (Hrsg.): Research Methods Elite Studies. London: Allen & Unwin 1987, S. 27-47.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Eliten als Hüter der Demokratie? In: Berg-Schlosser, Dirk; Schissler, Jakob (Hrsg.): Politische Kul in Deutschland. Opladen: Westdeutscher Verlag 1987, S. 378-391.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Positional Power and political influence in the Federal Republic of Germany. In: European Journal of Political Research, 17, 1989, S. 51-76.
  • Hoffmann-Lange, Ursula: Eliten in der Bundesrepublik: Kartell der Angst, Machtelite oder verantwortliche Repräsentanten. In: Best, Heinrich (Hrsg.): Politik und Milieu. Wahl- und Elitenforschung im historischen und interkulturellen Vergleich. St. Katharinen: Scripta Mercaturae Verlag 1989, S. 238-261. (Historisch-Sozialwissenschaftliche Forschungen: Quantitative sozialwissenschaftliche Analysen von historischen und prozeß-produzierten Daten, Band 22)
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