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ZA2390: Politbarometer Ost 1993 (Kumulierter Datensatz)

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Politbarometer Ost 1993 (Kumulierter Datensatz)
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Berger, Manfred; Jung, Matthias; Roth, Dieter (1994): Politbarometer Ost 1993 (Kumulierter Datensatz). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA2390 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.2390
StudiennummerZA2390
TitelPolitbarometer Ost 1993 (Kumulierter Datensatz)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.2390 (Publikationsjahr 1994)
Erhebungszeitraum01.1993 - 12.1993
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Berger, Manfred - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Jung, Matthias - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Roth, Dieter - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Mitwikende, Institution, Rolle
  • Langhans, Monika - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltParteienbeurteilung und Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Themen: Wichtigste Probleme in Deutschland; Parteipräferenz (Bundestagswahl, Landtagswahl, Sonntagsfrage und Rangordnungsverfahren); Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl und der letzten Landtagswahl; Sympathie- Skalometer für die Parteien, die Koalition, die Opposition, die Landesregierung und ausgewählte Bundespolitiker; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; eigene Arbeitsplatzsicherheit; Kompetenz der Regierung bzw. der Opposition bei der Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Ostdeutschland; Beurteilung der individuellen sowie der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Ostdeutschland und deren weitere Entwicklung; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität; Parteineigung und Parteiidentifikation; Zusammenleben mit einem Partner. Zusätzlich verkodet wurde: Befragungstag. Über diesen gemeinsamen Teil für alle Erhebungsmonate des Jahres 1993 hinaus wurde in mindestens einem weiteren Erhebungsmonat zusätzlich gefragt: Einschätzung der Zerstrittenheit der Bundesparteien; wichtigste Politiker im Lande; Bundeskanzlerpräferenz; Demokratiezufriedenheit; richtige Leute in den führenden Stellungen; Politikinteresse; allgemeine Beurteilung des Zustands der Gesellschaft sowie Vergleich mit anderen westlichen Gesellschaften; Beurteilung der Einführung der politischen Ordnung nach westlichem Muster; allgemeine Beurteilung der Vereinigung Deutschlands und erfüllte persönliche Erwartungen an die Vereinigung; allgemeine Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland; Wunsch nach Trennung der beiden deutschen Staaten; Zufriedenheit mit der Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West; ausreichende Aktivitäten der Bundesregierung für eine solche Angleichung; ausreichender Einsatz der westdeutschen Wirtschaft und der ostdeutschen Bevölkerung zur Entwicklung Ostdeutschlands; zuviel Gejammer in der öffentlichen Meinung; Beurteilung der Arbeit der Treuhandanstalt; Kompetenz der Regierung bzw. der Opposition in Sachen Geldwertstabilität, Staatsschulden und Wohlstandssicherung; empfundene Bedrohung durch Kriminalität; Notwendigkeit von Steuererhöhungen zur Finanzierung der deutschen Einheit; Einstellung zur Wiedereinführung des Solidaritätszuschlags und präferierter Zeitpunkt dafür; Einstellung zur Kürzung von Sozialleistungen und zu einer Arbeitsmarktabgabe für Beamte, Selbständige und besser Verdienende; präferierte Sparvorschläge bei den Sozialleistungen; Beurteilung der von der Bundesregierung durchgeführten Kürzungen im Sozialbereich; vermuteter Umfang des Mißbrauchs von Sozialleistungen; erwarteter Erfolg des Regierungsprogramms zur Bekämpfung des Mißbrauchs; Einstellung zum Verkauf von Staatsvermögen zur Vermeidung von Steuererhöhungen; Beurteilung der Streitkultur in wichtigen Fragen; Vorteilhaftigkeit der EG-Mitgliedschaft für die deutsche Bevölkerung; Beurteilung der Geschwindigkeit der europäischen Einigung und Präferenz für die Vertiefung der Bindung zwischen den derzeitigen EG-Ländern oder für die Aufnahme neuer Länder; Präferenz für eine Selbständigkeit Deutschlands oder für einen stärkeren Zusammenschluß zu einem europäischen Staat; Vorteilhaftigkeit des europäischen Binnenmarkts und Einstellung zu einer europäischen Währung; eigenes Stimmverhalten im Falle einer Abstimmung über die Beschlüsse von Maastricht; präferierte Länder für eine Neuaufnahme in die EG; zuviele Ausländer in Deutschland; allgemeine Beurteilung des deutschen Asylrechts; vermuteter Asylrechtsmißbrauch; Notwendigkeit einer Grundgesetzänderung zur Reduzierung des Asylrechtsmißbrauchs; Verkraftbarkeit des derzeitigen Zugangs von Asylbewerbern; kompetenteste Partei zur Lösung des Asylbewerberproblems; Einstellung zu einem sofortigen Abschieben von Asylbewerbern aus Ländern, in denen es keine politische Verfolgung gibt; erwartete Veränderungen durch die Gesetzesänderung zum Asylrecht; Nähe zu Asylbewerberunterkünften; erlebte Probleme mit Asylbewerbern; Einstellung zu einer vermehrten oder verringerten Aufnahme von Asylbewerbern; Verständnis für die gewalttätigen Ausschreitungen gegen Asylbewerber; Schämen für diese Gewalttätigkeit; Notwendigkeit von schärferen Gesetzen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus; überzeugte Anhänger oder Protestwähler bei den Wahlen; Stimmenzuwachs für rechtsradikale Parteien; Einstellung zur Übernahme vermehrter Verantwortung des vereinigten Deutschlands in der Weltpolitik; Einstellung zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr im Rahmen der UNO; Einstellung zu weiteren Friedensverhandlungen über Bosnien-Herzegowina trotz des Scheiterns der Genfer Verhandlungen; Einstellung zur Teilnahme deutscher Soldaten in den AWACS-Aufklärungsflugzeugen zur Durchsetzung des Flugverbots über Bosnien-Herzegowina; Einverständnis mit militärischen Aktionen der UNO gegen Serbien sowie Einstellung zu einer Beteiligung der Bundeswehr; Einstellung zu Bundeswehreinsätzen in Somalia; Beurteilung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Somalia-Einsatz der Bundeswehr; Einstellung zur Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat; vermehrter Einsatz von Männern im Zivildienst, bei einem Überschuß an Wehrpflichtigen; Zivildienst für Frauen; Einstellung zu einer Wehrpflichtigen Armee oder Präferenz für Berufssoldaten; Einstellung zu einer Verringerung der Bundeswehr; Einschätzung der Gefährdung des Friedens in Europa; Forderung nach höheren moralischen Maßstäben bei Politikern; eigener Wunsch, Politiker zu werden; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung und erwartete Verbesserung im Falle einer SPD-Regierung; erwarteter Wahlsieger bei der nächsten Bundestagswahl; Beurteilung des Möllemann-Rücktritts; präferierter Kanzlerkandidat für die SPD; Einstellung zur Mitgliederbefragung der SPD über den künftigen Parteivorsitzenden; Einstellung zum Abhören von Gesprächen in Privaträumen zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens; grundsätzliche Einstellung zur Idee des Sozialismus; Einstellung zur Abtreibung und Partei, die in der Abtreibungsfrage die Interessen des Befragten vertritt; Beurteilung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung des Abtreibungsgesetzes; Präferenz für einen ostdeutschen oder westdeutschen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt; Bundespräsidentenpräferenz; Wichtigkeit des Bundespräsidentenamtes; Beurteilung der Einstellung des Verfahrens gegen Erich Honecker; Einstellung zum vermehrten Straßenbau zur Verringerung von Staus; erwartete Verteuerung des Autofahrens; Einstellung zur Einführung von Autobahngebühren; Präferenz für Mineralölsteuererhöhung oder Autobahngebühr; Einstellung zur Privatisierung von Autobahnen; Einstellung zu Kernkraftwerken; Einstellung zur Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien auf 12 Jahre; Einstellung zur Einführung einer Pflegeversicherung; Präferenz für staatliche oder private Versicherung; Präferenz für die Aufteilung der Pflegekosten auf den Staat, Arbeitnehmer und Arbeitgeber; Präferenz für die Einführung eines Karenztages, den Wegfall eines Urlaubstages oder staatlichen Feiertags zur Finanzierung der Pflegeversicherung; Einstellung zu einer verringerten Lohnerhöhung im Westen zur Angleichung der Gehälter; gewünschte Tariferhöhung oberhalb oder unterhalb der Inflationsrate; Einschätzung des Lohnanstiegs in Ostdeutschland gemessen an der wirtschaftlichen Lage; Einstellung zum Verzicht auf Lohnerhöhungen, um den Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern; Einstellung zum Vorschlag von Lafontaine zum verringerten Anstieg der Löhne in Ostdeutschland; gerechtfertigte Lohndifferenzen zwischen Ost- und Westdeutschland; erwartetes Lohnniveau für die Zukunft; Einstellung zu einem begrenzten Lohnverzicht im Falle einer schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens; Einstellung zu einer Vier-Tage-Woche mit Lohnverzicht; Präferenz für Vollzeitbeschäftigung oder Teilzeitbeschäftigung; Einstellung zu einem reduzierten Einstiegslohn für Arbeitslose; Beurteilung der für 1993 vorgesehenen 26%igen Lohnerhöhung in der ostdeutschen Metallindustrie; Einschätzung der Verkraftbarkeit solcher Erhöhungen für die Betriebe; Einstellung zu einem Streik wegen der Kündigung des Metalltarifvertrags; befürchteter Verlust von Arbeitsplätzen durch die 26%ige Lohnerhöhung; Vergleich der derzeitigen Situation mit der Lage vor der Wende in der DDR bezüglich der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der persönlichen wirtschaftlichen Situation, der sozialen Sicherheit, der persönlichen Freiheiten und des Verhältnisses zu den Mitmenschen; Einstellung zu einer Rückkehr zur 40- Stunden-Woche mit bzw. ohne vollen Lohnausgleich; Einstellung zu einer verlängerten Arbeitszeit für Beamte ohne Gehaltserhöhung; Präferenz für die Abschaffung der Kirchensteuer; Einstellung zu einer verstärkten finanziellen Unterstützung Rußlands; Einstellung zur Parteinahme der Bundesregierung für Boris Jelzin; erwartete Nachteile für die Deutschen durch die politischen Probleme in der ehemaligen Sowjetunion; militärische Bedrohung Deutschlands durch die Probleme in der ehemaligen Sowjetunion; Einstellung zum Umzug der Regierung nach Berlin und präferierte Umzugsgeschwindigkeit; Wohnzufriedenheit; Mieterstatus; Beurteilung des aktuellen Mietpreises; Einstellung zu einer Olympiabewerbung Berlins und zur Änderung der Ladenschlußgesetze; Telefonbesitz; Raucher; Einstellung zu einem Rauchverbot in der Öffentlichkeit; Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf das zukünftige Jahr.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 1.1 Arbeitsbedingungen
  • 2.2 Migration
  • 7.5 Gesundheitspolitik
  • 9.2 Massenmedien
  • 11.2 Internationale Politik und Institutionen
  • 11.3 Konflikte, Sicherheit und Frieden
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 15 Transport, Reisen und Mobilität
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.5 Wirtschaftspolitik
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Berlin (DE-BE), Berlin-Ost
  • Mecklenburg-Vorpommern (DE-MV)
  • Sachsen (DE-SN)
  • Sachsen-Anhalt (DE-ST)
  • Thüringen (DE-TH)
  • Brandenburg (DE-BB)
GrundgesamtheitWahlberechtigte, die in Privathaushalten leben
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
  • Probability: Stratified
Zufallsauswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Paper-and-pencil (PAPI)
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungUSUMA, Berlin
Erhebungszeitraum
  • 01.1993 - 12.1993

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.2390 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDie Politbarometer stellen eine monatliche Trend-Erhebung der Monate Januar bis Juli und September bis Dezember dar, die vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Auftrag gegeben werden. Die Politbarometer des Jahres 1993 sind sind als kumulierte Datei unter der ZA-Studien-Nrn. 2378 (West) und 2390 (Ost) archiviert. Weitere Politbarometer sind unter den ZA-Studien-Nrn. 1053, 1275, 1276, 1536, 1762, 1779, 1899, 1901, 1920, 1987, 2101, 2102, 2114, 2160, 2171, 2182, 2194, 2201, 2209, 2221, 2275 sowie 2287 archiviert.
Anzahl der Einheiten: 11647
Anzahl der Variablen: 321
Daten-Typ: Einfachlochung
Analyse-System(e): OSIRIS, SPSS

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  Politbarometer
    Die Politbarometer werden seit 1977 etwa monatlich von der Forschungsgruppe Wahlen für das Zweite Deutsche Fernsehen durchgeführt. Seit 1990 steht diese Datenbasis auch für die neuen Bundesländer zur Verfügung. Mit der Untersuchung von Meinungen und Einstellungen der wahlberechtigten Bevölkerung in der Bundesrepublik zu aktuellen Ereignissen, Parteien und Politikern stellen die Politbarometer ein wichtiges Instrument der politischen Meinungs- und Einstellungsforschung dar.