GESIS - DBK - ZA2546
 

ZA2546: Wahlstudie 1994: Politbarometer West 1994 (Trenduntersuchungen)

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Election Study 1994: Politbarometer West 1994 (Trend Investigations);
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Election Study 1994: Politbarometer West 1994 (Trend Investigations)
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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Berger, Manfred; Jung, Matthias; Roth, Dieter; Gibowski, Wolfgang G.; Kaase, Max; Klingemann, Hans-Dieter; Küchler, Manfred; Pappi, Franz U.; Semetko, Holli A. (1995): Wahlstudie 1994: Politbarometer West 1994 (Trenduntersuchungen). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA2546 Datenfile Version 1.0.0, https://doi.org/10.4232/1.2546
StudiennummerZA2546
TitelWahlstudie 1994: Politbarometer West 1994 (Trenduntersuchungen)
Aktuelle Version1.0.0, 13.04.2010, https://doi.org/10.4232/1.2546 (Publikationsjahr 1995)
Erhebungszeitraum01.1994 - 12.1994
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Berger, Manfred - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Jung, Matthias - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Roth, Dieter - Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim
  • Gibowski, Wolfgang G. - Bundespresseamt Bonn
  • Kaase, Max - Wissenschaftszentrum Berlin
  • Klingemann, Hans-Dieter - Wissenschaftszentrum Berlin
  • Küchler, Manfred - Hunter College New York
  • Pappi, Franz U. - Universität Mannheim
  • Semetko, Holli A. - Syracuse University
Mitwikende, Institution, Rolle
  • Langhans, Monika - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - Datenkurator*in

Inhalt

InhaltKumulierter Datensatz der Politbarometer des Jahres 1994. Beurteilung von Parteien und Politikern vor und nach der Bundestagswahl. Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Themen: Folgende Themen wurden zu jedem Erhebungszeitpunkt wiederholt identisch gefragt: Wichtigste politische Probleme in der Bundesrepublik; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Rangordnungsverfahren); Parteineigung und Parteiidentifikation; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Sympathie- Skalometer für die Parteien und ausgewählte Politiker; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; eigene Arbeitsplatzgefährdung; Arbeitsplatzgefährdung nahestehender Personen; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität. Zumindest in einem oder in mehreren Befragungsmonaten wurde gefragt: Briefwahl oder Wahl im Wahllokal; noch wählbare bzw. zweitpräferierte Partei; Sicherheit und Zeitpunkt der eigenen Wahlentscheidung; Einstellung zu einer Alleinregierung der CDU/CSU bzw. der SPD; Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl; Koalitionspräferenz; Einstellung zu einer Koalitionsaussage der SPD; Einstellung zu einer rot-grünen Minderheitsregierung mit PDS-Duldung; Präferenz für die Alleinregierung einer Partei und dafür präferierte Partei; Einschätzung der Chancen der SPD mit einem Kandidaten Schröder sowie der CDU ohne Kohl; Sympathie-Skalometer für die Koalition sowie für die Opposition; wichtigste Politiker in Deutschland; Vergleich der beiden Spitzenpolitiker Scharping und Kohl bezüglich der Glaubwürdigkeit, der Tatkraft, des Verantwortungsbewußtseins, der sozialen Einstellung, der Ehrlichkeit, des Siegertypus, der Interessenvertretung gegenüber anderen Staaten, der Führungskraft, der besseren Regierungsmannschaft sowie der Kompetenz in Wirtschaftsfragen; Zufriedenheit mit der Demokratie in Deutschland; Notwendigkeit neuer Parteien; richtige Leute in den führenden Stellungen; Politikinteresse; Beurteilung des allgemeinen Zustands der Gesellschaft und Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern; Einstellung zum Sozialismus als Idee; empfundene Freude oder Sorge durch die Vereinigung der beiden deutschen Staaten; allgemeine Beurteilung der Vereinigung Deutschlands; Beurteilung der wirtschaftlichen Lage in Westdeutschland und der eigenen Wirtschaftslage; Einschätzung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung; erwarteter Aufschwung; Kompetenzüberlegenheit der Regierung oder der Opposition bei der Lösung der wirtschaftlichen Probleme im Ostteil sowie im Westteil des Landes; Bedeutung der Regierungspartei für die eigene wirtschaftliche Lage; Glaubwürdigkeit der Wahlversprechen der Parteien bezüglich Steuersenkungen; Kompetenz einer CDU/CSU-geführten im Vergleich zu einer SPD- geführten Bundesregierung in Fragen der Arbeitsplatzsicherung, der Sicherheitspolitik, der Kriminalitätsbekämpfung, des Umweltschutzes, des Wohnungsmarkts und der Lösung des Asylproblems; gerechtfertigte Unzufriedenheit der Ostdeutschen mit ihren Lebensverhältnissen; Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung bezüglich der Angleichung des Lebensstandards in Ost und West; erwarteter Zeitraum für die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West und Einschätzung des Umfangs des bisher Erreichten; Präferenz für Lohnerhöhung oder Arbeitsplatzsicherheit; erwartete Beibehaltung des hohen Lohnniveaus in Deutschland mit kurzen Arbeitszeiten und langem Urlaub; Einstellung zu verminderten Einstiegslöhnen für Langzeitarbeitslose; Einstellung zu einer vermehrten Schaffung von Teilzeitarbeitsplätzen; mehr Arbeitsplätze durch Teilzeitarbeit; eigene Präferenz für Voll- oder Teilzeitarbeit; Interesse an einer dauerhaften Teilzeitarbeit; Beurteilung der diesjährigen Tarifverhandlungen mit Lohnerhöhungen um 2% sowie erwartete Lohnerhöhungen im Folgejahr; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft; präferierte Bereiche für staatliche Einsparungsmaßnahmen; Einstellung zum "großen Lauschangriff" zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens; Einstellung zur Pflegeversicherung und Identifizierung der Partei, die einen Konsens verhindert hat; Einstellung zur Streichung eines Feiertags zur Finanzierung der Pflegeversicherung; Einstellung zur allgemeinen Aufarbeitung der STASI-Vergangenheit in der DDR; Zufriedenheit mit der Arbeit der Regierung; Einschätzung der SPD bzw. einer rot- grünen Koalition als bessere Regierung; Bedeutung der Entscheidungen des Gemeinderats, des Landtags, des Bundestags sowie des EG-Parlaments; Wahlbeteiligungsabsicht und Parteipräferenz für die Europawahl; Vorteilhaftigkeit der EG- Mitgliedschaft für das Land; ausreichende Informiertheit über die EG; Interesse an der Europapolitik; Einstellung zu einer verstärkten Bedeutung des Europaparlaments; Einstellung zu einem Verbot der Republikaner; präferierter Nachfolger für den Bundespräsidenten Weizsäcker; Beurteilung der Aussagen von Ministerpräsident Stolpe vor dem Untersuchungsausschuß und Forderung nach einem Rücktritt Stolpes; Einstellung zum Vorschlag der SPD für eine Ergänzungsabgabe als Alternative zum Solidaritätszuschlag; Einkommenshöhe, ab der man als Besserverdienender zu werten ist; empfundene Bedrohung durch Rußland sowie durch Schirinowski; Einstellung zur Androhung von NATO-Luftangriffen zur Durchsetzung des Waffenstillstands in Bosnien-Herzegowina; Einstellung zur Beteiligung Deutschlands an dieser Friedensinitiative; Einstellung zum Einsatz der Bundeswehr bei Blauhelm-Einsätzen; Einstellung zu militärischen UNO-Einsätzen bei Verletzung der Sicherheitszonen; Serben, Moslems oder Kroaten als Schuldige am Bosnienkrieg; Einstellung zu einem Tornadoeinsatz der Bundeswehr in Bosnien; Einstellung zu Einsätzen der Bundeswehr außerhalb des NATO-Gebiets; Wunsch nach stärkerem Eingreifen der UNO in Bosnien; Einstellung zur Abschiebung straffällig gewordener Kurden; Einstellung zu mehr außenpolitischer Verantwortung des vereinten Deutschlands sowie der EU; Einstellung zu einer Befristung des Solidaritätszuschlags; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts- Kontinuum; erwarteter Sieger der bevorstehenden Bundestagswahl; vermutete Koalitionspräferenz der SPD; Glaubwürdigkeit des Neuanfangs der PDS; Wünschbarkeit und Chancen der PDS, der FDP und der Grünen für den Bundestag; Beurteilung der 5%-Klausel; Einstellung zur Direktmandat-Ausnahme bei der 5%-Klausel; erwartete Chancen der CDU/CSU als Alleinregierung; Koalitionspräferenz für Mecklenburg-Vorpommern; Einstellung zur Zusammenarbeit der Parteien mit der PDS; erwartete Stabilität der CDU/CSU-FDP-Koalition durch die knappe Mehrheit mit 10 Sitzen; Perzeption der FDP als Anhängsel der CDU/CSU; Einstellung zu einer Koalition der Grünen mit der CDU; Einstellung zur Ämterhäufung bei Ministern, die auch Parteivorsitzende sind; Einstellung zur Quotenregelung in der Politik und zur Subventionierung der Kohle; Einstellung zu einer Energiesteuer; wichtigste Aufgaben der Regierung; Präferenz für eine Gebührenfinanzierung der ARD und des ZDF oder einer Finanzierung durch Werbeeinnahmen; Präferenz für Autobahngebühr oder Mineralölsteuer; Angst vor einem Mißbrauch elektronischer Autobahnmeßgeräte; Einstellung zur Abschaffung der Kirchensteuer; Einstellung zu einer kontrollierten Drogenabgabe unter ärztlicher Aufsicht; Einstellung zur Streichung des Kindergelds ab einem bestimmten Einkommen; Einstellung zum Dienstleistungsabend; Präferenz für mehr Marktwirtschaft oder mehr soziale Sicherheit; Herkunft aus der DDR und Zeitpunkt der Übersiedlung; Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick in die Zukunft; Religiosität; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Parteineigung und Parteiidentifikation. Zusätzlich verkodet wurden in jeder Befragungswelle: Befragungstag und Regierungsbezirk.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 6.4 Resozialisierung
  • 7.5 Gesundheitspolitik
  • 11.2 Internationale Politik und Institutionen
  • 11.3 Konflikte, Sicherheit und Frieden
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.5 Wirtschaftspolitik
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE), BRD (West)
GrundgesamtheitWahlberechtigte, die in Privathaushalten mit Telefonanschluss leben
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Systematic random
Auswahl nach dem RLD-Verfahren (randomize last digit)
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Telephone interview
Telefonische Erhebung mit standardisiertem Fragebogen
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Trend/Repeated cross-section
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungForschungsgruppe Wahlen, Mannheim
Erhebungszeitraum
  • 01.1994 - 12.1994

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
1.0.0 (aktuelle Version)13.04.2010 Versionsnummer automatisch erzeugt (Einführung einer einheitlichen Versionierung) https://doi.org/10.4232/1.2546 (Publikationsjahr unbekannt)
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen

Weitere Hinweise

Weitere HinweiseDie monatlichen Erhebungen haben den Umfang von ca. 1000 Befragten. Im Juli wurde keine Befragung durchgeführt. Dafür gab es im Oktober zusätzlich eine Blitzerhebung kurz vor der Bundestagswahl. Die Studie ist Teil der sogenannten Wahlstudie 1994. Sie besteht aus einer Vorwahluntersuchung (ZA-Studien-Nr. 2599), dem Politbarometer West (ZA-Studien-Nr. 2546), dem Politbarometer Ost (ZA-Studien-Nr. 2559), einer weiteren Vorwahlstudie (ZA-Studien-Nr. 2600) und der Nachwahlstudie, die unter der ZA-Studien-Nr. 2601 archiviert ist.
Anzahl der Einheiten: 12247
Anzahl der Variablen: 310
Daten-Typ: -
Analyse-System(e): OSIRIS, SPSS

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
aus SSOAR (automatisch zugewiesen)

Gruppen

Forschungsdatenzentrum
Gruppen
  •  Politbarometer
    Die Politbarometer werden seit 1977 etwa monatlich von der Forschungsgruppe Wahlen für das Zweite Deutsche Fernsehen durchgeführt. Seit 1990 steht diese Datenbasis auch für die neuen Bundesländer zur Verfügung. Mit der Untersuchung von Meinungen und Einstellungen der wahlberechtigten Bevölkerung in der Bundesrepublik zu aktuellen Ereignissen, Parteien und Politikern stellen die Politbarometer ein wichtiges Instrument der politischen Meinungs- und Einstellungsforschung dar.
  • Deutsche Bundestagswahlstudien
    Die Datenbasis besteht aus Einzelstudien, Panel-Studien und aus kumulierten Studien. Sie umfasst repräsentative Umfragen zu allen Bundestagswahlen seit 1949.
    Weitere Bundestagswahlstudien finden Sie in der Liste zu GLES (German Longitudinal Election Study).