GESIS - DBK - ZA5320
 

ZA5320: Langfrist-Panel 2002-2005-2009 (GLES 2009)

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation Rattinger, Hans; Roßteutscher, Sigrid; Schmitt-Beck, Rüdiger; Weßels, Bernhard; Falter, Jürgen; Gabriel, Oscar W.; Rudi, Tatjana (2012): Langfrist-Panel 2002-2005-2009 (GLES 2009). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA5320 Datenfile Version 2.0.0, https://doi.org/10.4232/1.11350
StudiennummerZA5320
TitelLangfrist-Panel 2002-2005-2009 (GLES 2009)
Weitere Titel
  • German Longitudinal Election Study (Projekttitel)
Aktuelle Version2.0.0, 13.04.2012, https://doi.org/10.4232/1.11350
Erhebungszeitraum12.08.2002 - 14.12.2009
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Rattinger, Hans - Universität Bamberg, Universität Mannheim
  • Roßteutscher, Sigrid - Universität Frankfurt
  • Schmitt-Beck, Rüdiger - Universität Mannheim
  • Weßels, Bernhard - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
  • Falter, Jürgen - Universität Mainz
  • Gabriel, Oscar W. - Universität Stuttgart
  • Rudi, Tatjana - GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Inhalt

InhaltPolitische Fragen (Issues). Politische Einstellungen und Verhaltensweisen. Frageprogramm seit 2002: aktuelle, retrospektive und zukünftige Beurteilung der persönlichen wirtschaftlichen Lage sowie der wirtschaftlichen Lage Deutschlands; politisches Wissen (Erststimme, Anzahl der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland); Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse (politisches Interesse); Wahlbeteiligungsabsicht und Art der Stimmabgabe (Briefwahl); Konsistenz in der Wahlentscheidung; hypothetische Wahlbeteiligungsabsicht und Parteipräferenz für die kommende Bundestagswahl (hypothetische Wahlabsicht Erststimme und Zweitstimme) auch der unter 18jährigen Personen; Wahlentscheidung (Erststimme und Zweitstimme); Wahlabsicht (Erststimme und Zweitstimme); Wichtigster Grund für die eigene Wahlentscheidung; Einschätzung der Stabilität der eigenen Wahlentscheidung; Wahlberechtigung; Wichtigster Grund für die Unzufriedenheit mit den Parteien der Bundesrepublik; persönliche Regierungs-/Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Ausgang der Bundestagswahl; Intensität der Rezeption des Wahlkampfs; Beurteilung von Aussagen über die Parteien in Deutschland; wichtigstes politisches Problem in Deutschland; Einschätzung zur Problemlösungskompetenz der Parteien; Beurteilung von Aussagen über Politik und Gesellschaft (Efficacy); Positionsissues (Parteien, Ego, Salienz): libertär-autoritäre Dimension (Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer), Ausbau der Kernenergie versus sofortige Abschaltung aller Kraftwerke, Europäische Einigung so vorantreiben, dass es bald eine gemeinsame Regierung gibt (Skalometer); Beurteilung des persönlichen Lebensstandards in der damaligen DDR bzw. ehemaligen Bundesrepublik (hinsichtlich persönlichen Lebensstandards, gerechter Einkommensverteilung, sozialer Sicherheit, Zusammenhalt in der Gesellschaft, polizeilicher Sicherheit); Beurteilung politischer Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis90/GRÜNE, Republikaner, PDS, Schill-Partei, NPD (Skalometer)); persönlich am wichtigsten erscheinende Ziel in der Politik (Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung, mehr politischen Einfluss für Bürger, Kampf gegen Preissteigerung, Schutz der Meinungsfreiheit); Vertrauen in Institutionen (Bundestag, Bundesverfassungsgericht, Bundesregierung, Gerichte, Polizei, Verwaltung, Kirchen, Parteien, Bundeswehr, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverband, Umweltschutzgruppen); Bundeskanzlerpräferenz; Beurteilung der Bundeskanzlerkandidaten Gerhard Schröder und Edmund Stoiber bezüglich ihrer wirtschaftlichen Kompetenz, Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Tatkräftigkeit (Skalometer); politische Partizipation (Bürgerinitiativen, legale und illegale Demonstrationen, Straßenblockade, parteipolitische Unterstützung suchen); Einstufung der Parteien und Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum (Skalometer); Interessenvertretung durch Gruppen, Organisationen und Parteien (Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, römisch-katholische Kirche, protestantische Kirche(n), Umweltschutzgruppen, politische Parteien); Nutzung und Rezeptionshäufigkeit politischer Berichte von Tageszeitungen und der BILD; Rezeptionshäufigkeit von Nachrichtensendungen verschiedener Fernsehsender (ARD, ZDF, RTL, Sat1); Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; Selbsteinordnung in eine Bevölkerungsgruppe (eher benachteiligt, weder benachteiligt noch bevorzugt, eher bevorzugt); Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung (Recall); Extremismus-Issues (Geschichte des dritten Reiches, Nationalgefühl, Ideologie, Ausländer, Juden (Skalometer)); Parteiidentifikation (Parteineigung) sowie Stärke und Dauer der Parteiidentifikation; Zeitpunkt der Wahlentscheidung; Gründe für Nichtwahl; geschätzte Wahrscheinlichkeit des Einzugs ausgewählter kleinerer Parteien in den Bundestag (FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke); eigene Prognose zur Partei mit den meisten Stimmen bei der Bundestagswahl; Bewertung der Demokratie als Staatsidee; persönliche Regierungs-/Koalitionspräferenz; Art und Umfang der Rezeption des Wahlkampfes (persönliche Gespräche, Wahlkampfveranstaltungen; Internet); eigene Präferenzen hinsichtlich Gesellschaftsordnung; psychologische Selbstcharakterisierung (Persönlichkeitsbatterie); Werte-Batterie (Bewährtes achten, Bürgerbeteiligung, Erfolg durch Leistung, Wahrung von Recht und Gesetz, neue Ideen, Wertschätzung des menschlichen Lebens); geographische Verbundenheit (Gemeinde, Region, Bundesland, ehemalige DDR, Deutschland, Europäische Union, Europa); Häufigkeit und Dauer der Internetnutzung; Internetnutzung zur politischen Information; persönliche Meinung zu einer möglichen elektronischen Stimmabgabe über das Internet; Rezeption des TV-Duells zwischen den Kanzlerkandidaten (2002: Gerhard Schröder vs. Edmund Stoiber, 2005: Angela Merkel vs. Gerhard Schröder, 2009: Angela Merkel vs. Frank-Walter Steinmeier; Beurteilung des Abschneidens der Kanzlerkandidaten beim TV-Duell; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer). zusätzlich in 2005 gefragt: Verantwortlichkeit der Politik der Bundesregierung für die eigene wirtschaftliche sowie für die wirtschaftliche Lage Deutschlands ; Zufriedenheit mit den Leistungen der Opposition (CDU/CSU, FDP); Beurteilung der Aufgaben des Staates (Bereitstellung der Arbeitsplätze, gesundheitliche Versorgung, angemessene Lebensstandardsicherung von alten Menschen und Arbeitslosen, Abbau der Einkommensunterschiede zwischen reichen und armen Bevölkerungsgruppen); Rezeption des TV-Duells zwischen den Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier; Beurteilung des Abschneidens der Kanzlerkandidaten (Gerhard Schröder und Angela Merkel) beim TV-Duell. Demographie: Alter (Geburtsmonat und Geburtsjahr des Befragten und der Haushaltsmitglieder); Geschlecht; Religionszugehörigkeit; Kirchgangshäufigkeit; Bildung; (angestrebter) Schulabschluss (eigener und von Partner/in); Erwerbstätigkeit (eigene und von Partner/in, derzeit und früher); berufliche Lehre (eigene und von Partner/in); öffentlicher Dienst (eigener und von Partner/in); berufliche Tätigkeit (eigene und von Partner/in); Familienstand; Mitgliedschaft in einer Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung, Gewerkschaft; Veränderung im eigenen Berufsleben und dem Berufsleben des Partners (unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel, arbeitslos geworden, aus dem Berufsleben ausgestiegen); Dauer der deutschen Staatsbürgerschaft; frühere Staatsbürgerschaft; Anzahl der Personen, die zum Gesamteinkommen des Haushaltes beitragen; Haushaltsnettoeinkommen; Schichtzugehörigkeit (subjektive, Eltern); Haushaltsgröße; Anzahl der über sechzehnjährigen im Haushalt lebenden Personen; Telefonanschluss; Wohnort vor der Wende 1989. zusätzlich verkodet wurde: Gewichtungsfaktoren; Studiennummer (ZA-Nr.); GESIS Archiv Version; GLES-Komponente; laufende Nummer; Bildungs-, Alters-, Geschlechtsmutation; Befragungsgebiet; Befragungszeitpunkt; Teilnahme an den einzelnen Wellen; Ortsgröße (rekodierte Gemeindegrößenklassen BIK); Wahlkreiskennung; Bundesland; Anzahl Personen über 18 Jahre im Haushalt; Anzahl anwesender Personen während des Interviews; Eingriff ins Interview; Teilnahmebereitschaft der Befragungsperson; Zuverlässigkeit der Angaben der befragten Personen; Anzahl der Kontakte (telefonisch, postalisch); Geschlecht des Interviewers; Alter des Interviewers; Bildung des Interviewers; Interviewdatum; Interviewbeginn; Interviewende.
Kategorien Kategorien
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
Themen Themen
  • 5.4 Kulturelle und nationale Identität
  • 5.8 Soziales Verhalten und soziale Einstellungen
  • 11.4 Politische Ideologie
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 11.6 Regierung, politische Systeme, Parteien und Verbände
  • 11.7 Wahlen
  • 17.4 Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
  • 17.6 Wirtschaftssysteme und wirtschaftliche Entwicklung

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitAlle deutschen Personen, deren Wohnsitz sich in der Bundesrepublik Deutschland befindet und die zum Zeitpunkt der Befragung mindestens das 16. Lebensjahr vollendet hatten sowie in Privathaushalten lebten.
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Stratified: Disproportional
Das ADM-Master-Sample ist ein geschichtetes, dreistufiges Zufallsauswahlverfahren und basiert auf der Wahlbezirkseinteilung von Bundestagswahlen. Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobensystems eingesetzt, wobei in Ostdeutschland ein Doppelnetz verwendet wurde, was bedeutet, dass für eine disproportionale Stichprobe diese verdoppelt wurde. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde per Schwedenschlüssel ermittelt.
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen (CAPI)
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Panel
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
  • Text
DatenerhebungWelle 2002: INRA Deutschland, Mölln Welle 2005: SRU Baces, Bamberg Welle 2009: Infratest dimap, Berlin
Erhebungszeitraum
  • 12.08.2002 - 21.09.2002 (Vorwahl 2002 (Falter, Gabriel, Rattinger))
  • 01.10.2002 - 08.11.2002 (Nachwahl 2002 (Falter, Gabriel, Rattinger))
  • 04.08.2005 - 16.09.2005 (Vorwahl 2005 (Rattinger))
  • 19.09.2005 - 09.11.2005 (Nachwahl 2005 (Rattinger))
  • 06.08.2009 - 25.09.2009 (Vorwahl 2009 (Rattinger, Roßteutscher, Schmitt-Beck, Weßels))
  • 02.10.2009 - 14.12.2009 (Nachwahl 2009 (Rattinger, Roßteutscher, Schmitt-Beck, Weßels))

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
2.0.0 (aktuelle Version)13.04.2012 Pre-Release2-0-0 https://doi.org/10.4232/1.11350
1.1.023.05.2011 Pre-Release1-1-0 https://doi.org/10.4232/1.10425
1.0.008.03.2011 Pre-Release1.0 https://doi.org/10.4232/1.10379
Errata in aktueller Version
DatumNameBeschreibung
2012-4-26Labelfehler d171dIn der englischen Version ist die Variable d171d falsch gelabelt, und zwar als Parteiposition zu Atomenergie der REPUBLIKANER, es wurde aber die Parteiposition zu Atomenergie der GRÜNEN abgefragt.
2012-4-26Wildcodes e81cIn der englischen Version finden sich in der Variable e81c zwei Wildcodes. Diese haben die folgende Bedeutung:
1011 "Kritik an Gehältern/Abfindungen von Managern" bzw. "criticism towards the income of managers"
1012 "Banker als Verursacher der Wirtschafts- und Finanzkrise" bzw. "bankers to be the cause of the financial crises".
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2012-4-13Querschnittsfälle ergänztZur Welle 2002 wurden Querschnittsfälle hinzugefügt. Es handelt sich dabei um Fälle, welche nur in Welle 2002 an der Befragung teilgenommen haben.--
2012-4-13Variablen ergänztDie folgenden Variablen wurden dem Datensatz hinzugefügt: cteiln, cpoint, cdauer, cinternr, dtime, einternr.--
2012-4-13Gewichtungsvariablen hinzugefügtGewichtungsvariablen wurden für den Datensatz erstellt. Es handelt sich hierbei um Ost- West-, Transformations-, Anpassungs- und Panelgewichte.--
2012-4-13Neues CodierschemaDie Variable ceinbc wurde in ein neues Codierschema überführt.--
Änderungen zwischen der Version 1.1.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2011-5-23Bei den Variablen zur Sonntagsfrage (c64, c65, c66, c67), der Wahlentscheidung (c69, c70) sowie der Problemlösungskompetenz (c150, c160) waren die Labels (FDP und Grüne) den falschen Werten zugeordnet. --
2011-5-23Bei den Variablen c121 und c121b (präferierte Koalition) kam es zu einer falschen Zuordnung der Wertelabels. Darüber hinaus wurde eine Kategorie aufgrund eines Codierfehlers falsch gebildet.--

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDie hier dokumentierte Studie ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES), 2009 erhoben worden. Siehe auch die unter der ZA-Studien-Nr.4662 archivierte Studie `Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1998-2005)´ sowie die unter der ZA-Studien-Nr. 4301 archivierte Studie `Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland (Panel 1994-2002)´.
Anzahl der Einheiten: 3263
Anzahl der Variablen: 816
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Relevante Volltexte
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Gruppen

Forschungsdatenzentrum
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  •  German Longitudinal Election Study (GLES)
    Die German Longitudinal Election Study (GLES) ist ein von der DFG gefördertes Projekt, welches mit der Bundestagswahl 2009 startete. Als bislang größte deutsche nationale Wahlstudie soll sie die Wählerschaft bei vorerst drei aufeinanderfolgenden Wahlen beobachten und analysieren. Dabei wird angestrebt, auch nach der Wahl 2017 das Projekt als institutionalisierte Wahlstudie innerhalb von GESIS weiterzuführen.