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ZA6701: TwinLife

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Bibliographische Angaben

Zitation Zitation    Diewald, Martin; Riemann, Rainer; Spinath, Frank M.; Gottschling, Juliana; Hahn, Elisabeth; Kornadt, Anna E.; Kottwitz, Anita; Mönkediek, Bastian; Schulz, Wiebke; Schunck, Reinhard; Baier, Tina; Bartling, Annika; Baum, Myriam A.; Eifler, Eike F.; Hufer, Anke; Kaempfert, Merit; Klatzka, Christoph H.; Krell, Kristina; Lang, Volker; Lenau, Franziska; Nikstat, Amelie; Peters, Anna-Lena; Weigel, Lena (2019): TwinLife. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA6701 Datenfile Version 3.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13208
StudiennummerZA6701
TitelTwinLife
Aktuelle Version3.0.0, 17.01.2019, https://doi.org/10.4232/1.13208
Erhebungszeitraum01.10.2014 - 30.04.2017
Primärforscher/ Wissenschaftlicher Beirat, Institution
  • Diewald, Martin - Universität Bielefeld
  • Riemann, Rainer - Universität Bielefeld
  • Spinath, Frank M. - Universität des Saarlandes
  • Gottschling, Juliana - Universität des Saarlandes
  • Hahn, Elisabeth - Universität des Saarlandes
  • Kornadt, Anna E. - Universität Bielefeld
  • Kottwitz, Anita - Universität Bielefeld
  • Mönkediek, Bastian - Universität Bielefeld
  • Schulz, Wiebke - Universität Bielefeld
  • Schunck, Reinhard - Universität Bielefeld
  • Baier, Tina - Universität Bielefeld
  • Bartling, Annika - Universität des Saarlandes
  • Baum, Myriam A. - Universität des Saarlandes
  • Eifler, Eike F. - Universität Bielefeld
  • Hufer, Anke - Universität Bielefeld
  • Kaempfert, Merit - Universität Bielefeld
  • Klatzka, Christoph H. - Universität des Saarlandes
  • Krell, Kristina - Universität Bielefeld
  • Lang, Volker - Universität Bielefeld
  • Lenau, Franziska - Universität des Saarlandes
  • Nikstat, Amelie - Universität Bielefeld
  • Peters, Anna-Lena - Universität Bielefeld
  • Weigel, Lena - Universität Bielefeld
Mitwikende, Institution, Rolle
  • GESIS - Vertrieb
  • GESIS - Datenhaltende Institution

Inhalt

InhaltTwinLife ist eine auf zwölf Jahre angelegte repräsentative verhaltensgenetische Studie zur Entwicklung von sozialen Ungleichheiten. Das Langfristvorhaben begann im Jahr 2014 und befragt in einem jährlichen Turnus über 4000 in Deutschland lebende Zwillingspaare und deren Familien zu unterschiedlichen Lebensbereichen. Durch den Vergleich von ein- und zweieiigen, gleichgeschlechtlichen Zwillingspaaren können neben sozialen Mechanismen auch genetische Differenzen zwischen Individuen, sowie die Kovariation und Interaktion sozialer und genetischer Einflussgrößen analysiert werden. Um die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Einflussfaktoren zu dokumentieren werden die Familien über mehrere Jahre hinweg umfassend untersucht. Inhaltlich wird dabei auf sechs für soziale Ungleichheiten bedeutsame Lebensbereiche fokussiert: 1. Bildung und Kompetenzerwerb, 2. Karriere und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt, 3. Integration und Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben, 4. Lebensqualität und wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten, 5. physische und psychologische Gesundheit sowie 6. Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten. Folgend werden die in den TwinLife-Daten erfassten Information aufgeteilt nach den skizzierten Lebensbereichen etwas genauer umschrieben: 1. Bildung und Kompetenzerwerb: Hier werden neben kognitiven Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmalen und deren Entwicklung auch Informationen zu Zeugnisnoten, zur Bildungsmotivation und zum Bildungsniveau erhoben. Involvement Schule: Erwartungen der Eltern zu Lernanstrengung, Enttäuschung der Eltern bei schlechten Schulleistungen, emotionale Unterstützung der Eltern, Autonomie (z.B. Eltern ermutigen zu Nachfragen), Kontrolle (z.B. Eltern schimpfen bei schlechten Noten, drohen mit Strafen), Selbsteinschätzung der Fähigkeiten im Lesen, Kenntnis der Buchstaben im Alphabet, Wortschatz, Lesen der Uhr, Kenntnis verschiedener Formen, Zählen, Kenntnis vieler Zahlen; intrinsische Motivation Schule; höchster Schulabschluss; Schulform der letzten Schule (Befragte ohne Abschluss); Jahr des Verlassens der allgemeinbildenden Schule (Abschlussjahr); Abschlussnote des höchsten Schulabschlusses; Ausbildungs- oder Studienabschluss; ISCED; Jahr des Ausbildungs- oder Studienabschlusses; Wiederholung einer Klassenstufe; wiederholte Klassen; Klasse übersprungen und Angabe der übersprungenen Klasse; Ausbildung bzw. Studium im Ausland; Bildungsempfehlung nach der Grundschule; Bildungsaspiration: gewünschter Schulabschluss; Wahrscheinlichkeit des gewünschten Schulabschlusses (100 %-Skala); angestrebter weiterer beruflicher Ausbildungs- oder Hochschulabschluss und Wahrscheinlichkeit des Erreichens (100 %-Skala). Aussagen über allgemeinbildende Schule: Akademisches Selbstkonzept: Selbsteinschätzung hinsichtlich der Begabung für die Schule allgemein, des Könnens und der Aufgabenbewältigung in der Schule allgemein, der Begabung für die Fächer Mathematik und Deutsch, des Könnens und der Aufgabenbewältigung in diesen Fächern; intrinsische Motivation (Freude am Lernstoff, Schule macht Spaß, Interesse am Lernstoff, Freude an Mathematik und Deutsch, Spaß an Mathematik und Deutsch, Interesse an Mathematik und Deutsch); Erwartungen an die Schule (Lernmotivation). Selbstregulierung: Selbstkontrolle; Beständigkeit von Interessen. 2. Karriere und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt: Dieser Bereich umfasst den aktuellen Beruf, die aktuelle berufliche Position sowie Informationen zum Einkommen (oder ggf. zum Bezug von Sozialleistungen). Zudem sind Informationen zur wahrgenommenen Arbeitsplatzsicherheit, zur Arbeitszufriedenheit und zum Arbeitsengagement enthalten. Berufliche Stellung und Charakteristika; Beschäftigungsdauer beim derzeitigen Arbeitgeber (Monat und Jahr); Öffentlichen Dienst; Zeitarbeit bzw. Leiharbeit; Art des Arbeitsvertrages; vereinbarte und tatsächliche Wochenarbeitszeit; Mini- bzw. Midi-Job; Arbeitslose wurden gefragt: Zeitpunkt der Beendigung der letzten Arbeitsstelle (Monat und Jahr), Beschäftigungsdauer beim letzten Arbeitgeber; Art der Beendigung des vorherigen Beschäftigungsverhältnisses; erforderliche Ausbildung für den Beruf; Arbeitsplatz am Wohnort; Häufigkeit Pendeln von der Hauptwohnung zum Arbeitsplatz; Entfernung des Arbeitsplatzes von der Hauptwohnung in Kilometern; Arbeitsplatzsicherheit; Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes in den kommenden zwei Jahren; Jobzufriedenheit: Ausgeglichenheit zwischen eigener Leistung und Lohn am Arbeitsplatz; persönliches Bruttoeinkommen pro Monat bzw. pro Jahr (offen und kategorisiert); empfundene Einkommensgerechtigkeit in Bezug auf die eigene Tätigkeit; Einschätzung eines gerechten monatlichen Bruttoeinkommens. Akademisches Selbstkonzept in Bezug auf den Beruf (gut im Beruf, gut im Job im Vergleich zu Kollegen, hohe Kompetenz im Job nach Einarbeitung, Zufriedenheit mit beruflicher Leistung, hohe Geschicklichkeit bei der Arbeit); Erwartungen an den Beruf (Leistungsmotivation). 3. Integration und Teilhabe am sozialen und politischen Leben: Hier werden Charakteristika zum sozialen Umfeld der Person erhoben, wie beispielsweise die Unterstützung durch Familie, Freunde und Ehepartner. Zudem sind Informationen zum sozialen und politischen Engagement sowie sozialen Ressourcen enthalten. Politik und Partizipation: Soziale Partizipation: Häufigkeit von Aktivitäten in ausgewählten Vereinen und Organisationen; eigene Funktion im Verein oder in der Gruppe; Politikinteresse; Art der politischen Aktivitäten in den letzten zwölf Monaten; eigene Wahlbeteiligung an der letzten Bundestagswahl; Wahlabsicht (Sonntagsfrage); Parteineigung; Erfahrung mit Diskriminierung; Gründe für erfahrene Diskriminierung; Belastung durch die Benachteiligung. Freunde (kennen sich untereinander, kaum Bekannte auf Geburtstagsfeiern von Freunden, enge Freunde kennen auch die Familie); Anzahl enger Freund insgesamt und außerhalb des Haushalts; für drei wichtige Personen wurde erfragt: Alter, Geschlecht, höchster Schulabschluss bzw. derzeit besuchte Schulform; häufiges Gefühl von Einsamkeit. Mediennutzung: Stunden pro Tag während einer Schul- oder Arbeitswoche und am Wochenende für Computernutzung, Internetnutzung, Computerspiele, Spielekonsolen, Fernsehen, Videos und DVDs. Religion: religiöse Zugehörigkeit; Kirchbesuche; Religiosität/Spiritualität. 4. Lebensqualität und subjektiv wahrgenommene Lebensqualität: In diesem Bereich werden Daten zum Selbstwert und zur globalen sowie bereichsspezifischen Lebenszufriedenheit erhoben. Persönlichkeit und Selbstwahrnehmung: Selbstcharakterisierung anhand ausgewählter Eigenschaften; Selbsteinschätzung von Risikobereitschaft und Geduld; Selbstwirksamkeit; Leistungsmotivation. Zufriedenheit: Zufriedenheits-Skalometer für ausgewählte Lebensbereiche (Gesundheit, Arbeit, Einkommen, Freizeit, Familienleben, Partnerschaft, Freundes- und Bekanntenkreis); allgemeine Lebenszufriedenheit (Skala); Zufriedenheit mit der Beziehung zu Geschwister; Zufriedenheit mit der Beziehung zu Zwilling 1 und 2. Vertrauen (allgemeines Vertrauen, auf niemanden mehr Verlass, Vorsicht mit Vertrauen zu Freunden). 5. Physische und psychische Gesundheit: Hier werden Einschätzungen zur allgemeinen Gesundheit, zu spezifischen Erkrankungen und zu subjektiv wahrgenommenen Beeinträchtigungen, Ergebnisse von Vorsorgeuntersuchungen (U-Hefte) sowie Angaben zum Gesundheitsverhalten bereitgestellt. Gesundheit (Befragte ab 16 Jahren): Selbsteinschätzung des Gesundheitszustand; Arztbesuche in den letzten zwölf Monaten und Häufigkeit von Arztbesuchen; Beeinträchtigung im Alltag durch Erkrankungen; festgestellte Erkrankungen (Diagnose); Zeitpunkt des Auftretens der Erkrankung; Angaben zum Rauchverhalten und Alkoholkonsum; Beeinträchtigung der Arbeit durch Alkoholkonsum; regelmäßiger Medikamentenkonsum; regelmäßige Gesundheitsvorsorge; Größe in Zentimetern; Gewicht in Kilogramm. 6. Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten: Informationen zu kriminellem Verhalten sowie zum Ausmaß an internalisiertem und externalisiertem Problemverhalten. Häufigkeit von Kopf- oder Bauchschmerzen bzw. Übelkeit, Sorgen, unglücklich oder niedergeschlagen, Nervosität in neuen Situationen, viele Ängste, häufig für sich allein, einen oder mehrere gute Freunde, beliebt bei Gleichaltrigen, gehänselt oder schikaniert von anderen, besser mit Erwachsenen auskommen, verschlossen, etc.; kriminelles Verhalten und Ausmaß an internalisiertem und externalisiertem Problemverhalten: Schwarzfahren, Schwänzen, Übernachten ohne Wissen der Familie, Stehlen, Graffiti, Vandalismus, Cyber Mobbing, Raubkopien, Mobbing, Bedrohung, Rauchen: schon einmal geraucht; Alter beim ersten Mal Rauchen; schon öfter geraucht; Häufigkeit Rauchen; Rauchen alleine oder in einer Gruppe; Alkoholkonsum: schon einmal Alkohol getrunken; Alter beim ersten Alkoholkonsum; schon öfter Alkohol getrunken; Alkoholkonsum allein oder in einer Gruppe; jemals betrunken gewesen und Alter beim ersten mal betrunken; Alkoholkonsum bei zu viel trinken (Anzahl der Gläser Bier, Wein, hochprozentiger alkoholische Getränke); Häufigkeit von Betrunkensein; Verletzung anderer bei Schlägerei und Häufigkeit; Verletzung bei Schlägereien allein oder in einer Gruppe; Drogenkonsum: Häufigkeit des Drogenkonsums; Alter beim ersten Drogenkonsum; Drogenkonsum allein oder in einer Gruppe; Fahren ohne Führerschein und Häufigkeit; nach Alkohol- bzw. Drogeneinfluss gefahren und Häufigkeit. 7. Zudem werden hinsichtlich der Charakteristika der Umwelt Informationen zum sozio-ökonomischen Status der Familie, zur Familienstruktur, zu den Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, zur Haushaltszusammensetzung sowie Merkmale der Nachbarschaften erhoben. Familienbeziehungen: Detaillierte Angaben zum Umgang mit dem Zwillingsbruder bzw. der Zwillingsschwester und zum Umgang Zwilling mit anderem Geschwister; Umgang des Geschwisters mit Zwilling 1 und 2; Zufriedenheit mit der Beziehung zum anderen Zwilling und zum Geschwister; gleiche Hobbies und Interessen der Zwillinge; enges Verhältnis der Zwillinge untereinander; gemeinsame Unternehmungen; noch einmal als Zwilling leben; gute Noten für Geschwister wichtig; gewünschter Schulabschluss für Geschwister; Wahrscheinlichkeit, dass Geschwister gewünschten Schulabschluss erreicht; Beziehung zu den Eltern bzw. Stiefeltern: Erziehungsstil von Mutter bzw. Stiefmutter und von Vater bzw. Stiefvater (Zuneigung, Lob, Unterstützung, Bestrafung, Enttäuschung bei schlechtem Benehmen, Anordnungen nicht widersetzen, Anschreien, Beschimpfen, Gespräche über neue Freunde, Kennenlernen neuer Freunde, Inkonsequenz beim Strafen und bei der Einhaltung vereinbarter Regeln und Verbote). Fragen an Eltern bzw. Stiefeltern über die beiden Zwillinge und ein teilnehmendes Geschwister: Beziehung zum Kind; Häufigkeit ausgewählter Aktivitäten mit der Familie; Erwartungen an die Schule; Wichtigkeit guter Noten; Bildungsaspiration für das Kind; Wahrscheinlichkeit des gewünschten Schulabschlusses. Zwillingsrelevante Fragen an die Eltern: gleiche Kleidung für Zwillinge; Alter ab dem die Zwillinge gleich gekleidet wurden; derzeit gleiche Hobbies und Interessen; Beurteilung des Verhältnisses der Zwillinge zueinander; Verwechseln der Zwillinge. Wohnen: Zusammenleben mit den Eltern; Situation zu Hause: regelmäßiger Ablauf vor dem Zubettgehen, zu Hause keinen klaren Gedanken fassen, geht drunter und drüber, alles im Griff, ständig lief ein Fernseher, ruhige Atmosphäre). Großeltern leben noch oder verstorben; Häufigkeit von Treffen, Unternehmungen und persönlichen Gesprächen mit den Großeltern; weitere Informationen zu Großeltern; Häufigkeit ausgewählter Aktivitäten mit Familienmitgliedern; Erwartungen an die Schule. Kontakte: Kontakt zu Personen, die nicht im Haushalt leben; Kontakthäufigkeit zu leiblichen Eltern bzw. den Zwillingen. Lebensereignisse: Auftreten und Bewertung verschiedener Lebensereignisse (z.B. Heirat, Tod, Arbeitslosigkeit). Kritische Übergänge: Auftreten und Bewertung verschiedener wichtiger Übergänge und Entwicklungen im Leben, z.B. Einschulung, Auslandsaufenthalt, Eintritt in den Arbeitsmarkt, Paarbeziehung, etc.); Auftreten und Bewertung von geteilten und unterschiedlichen Ereignissen im Leben der Zwillinge. 8. Demographie: Beziehung des Befragten zu den Zwillingen; Alter der Zwillinge, Geschwister und Eltern (Geburtsmonat und Geburtsjahr); Geschlecht des Befragen; Geschlecht des Zwillingspärchens; Anzahl der Personen, die zur Familie gehören, Anzahl der Haushalte, die zur Familie gehören; Familienstand; feste Partnerschaft; Geschlecht des Partners; Schulbesuch; Arbeit neben der Schule; Wochenstunden im Schülerjob und Stundenlohn; Erwerbstätigkeit; Mutterschutz bzw. Elternzeit; arbeitslos gemeldet, in Ausbildung; Art der Ausbildung; Art der Hochschulausbildung; Art der Weiterbildung; Art der beruflichen Ausbildung; Art der Erwerbstätigkeit; besuchte Schulform und Klassenstufe; Bundesland der Schule; Migrationshintergrund: Geburtsland; Jahr des Zuzugs nach Deutschland; Geburtsland von Mutter und Vater; Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt bzw. Jahr des Erwerbs der deutschen Staatsbürgerschaft; Aufenthaltsstatus; Sprache zuhause. Zusätzlich verkodet wurde: Familien-ID, Interviewer-ID, Personentyp in Familie vorhanden; Haushaltsnummer des Personentyps; Jahr und Monat der Durchführung des Familienfragebogens (Interviewdatum); Alter zum Datum des Familienfragebogens; Alter in Jahren und Monaten zum 01.01.2015; Zwillingsgeburtskohorte; Ergebnis Zygotiefragebogen; Wert der Zygotiediskriminanzfunktion; Ergebnis Speicheltest; Einschätzung von Zwilling 1 und 2: Eiigkeit der Zwillinge; Zygotiefragebogen nacherhoben; Teilnahme an der Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 4 (Starter) sowie Monat und Jahr der Durchführung; Teilnahme Geschwister an Modul 4 (CASI); Teilnahme Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 5b sowie Monat und Jahr der Durchführung; Teilnahme Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 6 (Starter); Personentyp; Monat und Jahr der Durchführung der Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 6. 9. Fragebogen Frühkindliche Betreuung und Schulbesuch der Zwillinge: detaillierte Angaben zur Betreuungssituation der Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt (Betreuungspersonen, Betreuungseinrichtung (Gruppengröße, Anzahl der Betreuungspersonen insgesamt sowie der Betreuer ohne Ausbildung); Teilnahmehäufigkeit an ausgewählten Aktivitäten in KITA oder im Kindergarten (z.B. musikalische Früherziehung, Malen, künstlerische Aktivitäten, etc.); Schulbesuch: Schulform; Klasse; Bundesland des Schulbesuchs; Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten (z.B. Hausaufgabenbetreuung, AGs, etc.); Klasse wiederholt; wiederholte Klasse; Überspringen einer Klassenstufe; Bildungsempfehlung; Leitbild der KITA vorhanden; Zufriedenheit mit der Betreuungseinrichtung; gemeinsame oder getrennte Betreuung der Zwillinge in den ersten sechs Lebensjahren; Besuch der gleichen Schulklasse und gleichen Schule bzw. getrennte Klassen oder unterschiedliche Schulen; falls unterschiedliche Klassenstufen besucht wurden: erstgeborener oder zweitgeborener Zwilling in der höheren Klassenstufe; bis zum 18. Lebensjahr gemeinsam aufgewachsen bzw. Lebensjahre des getrennt Aufwachsens; Betreuungsperson des erstgeborenen und des zweitgeborenen Zwillings in dieser Zeit; detaillierte Angaben zur Betreuungssituation des Geschwisterkindes von der Geburt bis zum Schuleintritt und zum Schulbesuch.
Kategorien Kategorien
  • Familie
  • Gesellschaft, Kultur
  • Person, Persönlichkeit, Rolle
  • Gemeinde, Wohnumwelt
  • Erziehung, Schulwesen
  • Politische Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Beruf
Themen Themen
  • 1 Arbeit und Berufstätigkeit
  • 3.6 Schule Erziehung nach der Pflichtschulzeit
  • 3.7 Vorschule und schulische Erziehung in der Pflichtschulzeit
  • 5.6 Soziale Lage und Indikatoren
  • 7.1 Drogenmissbrauch, Alkohol und Rauchen
  • 7.8 Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
  • 11.5 Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
  • 12 Psychologie
  • 13 Soziale Schichtung und Gruppierungen
  • 13.3 Familie und Ehe
  • 13.5 Gleichheit und Ungleichheit
  • 19.2 Wohnen

Methodologie

Untersuchungsgebiet
  • Deutschland (DE)
GrundgesamtheitEin- und zweieiige gleichgeschlechtliche Zwillingspaare der Geburtsjahrgänge 1.) 1990 und 1991, 2.) 1997, 3.) 2003 und 4.) 2009 (4 Geburtsjahrgangskohorten) + mindestens ein biologischer Elternteil (+ ggf. der andere biologische Elternteil, Stiefeltern(-teile), ein Geschwister und die Partner der Zwillinge)
Typ der Einheiten Typ der Einheiten
  • Individual
Auswahlverfahren Auswahlverfahren
  • Probability: Multistage
Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl
Erhebungsmodus Erhebungsmodus
  • Face-to-face interview: Computer-assisted (CAPI/CAMI)
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
  • Self-administered questionnaire: Paper
  • Educational measurements and tests
  • Recording
  • Self-administered questionnaire: Web-based (CAWI)
  • Telephone interview: Computer-assisted (CATI)
F2F1: Persönliche Haushaltsinterviews auf Basis dreier verschiedener Interview-Modi (Persönliches Interview: CAPI (Computerunterstützte persönliche Befragung), Selbstausfüller: CASI (Computerunterstützte Selbstbefragung), Selbstausfüller: Papier) plus Messungen und Tests der kognitiven Fähigkeiten sowie Scans/Fotos von Zeugnissen; Fragebögen für außerhäusig lebende Teilnehmer in zwei Modi: Selbstausfüller: CAWI (Computerunterstütztes Web-Interview) und Selbstausfüller: Papier). CATI1: Telefonische Haushalts- und Personenbefragung.
Erhebungsdesign Erhebungsdesign
  • Longitudinal: Panel
Art des Datenformats Art des Datenformats
  • Numeric
DatenerhebungTNS Infratest / Kantar TNS (erste Face-to-Face Haushaltsbefragung, Teile der ersten CATI-Befragung); infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Teile der ersten CATI-Befragung)
Erhebungszeitraum
  • 01.10.2014 - 31.05.2015
  • 01.10.2015 - 30.04.2016
  • 01.10.2016 - 30.04.2017

Errata & Versionen

VersionDatum, Name, DOI
3.0.0 (aktuelle Version)17.01.2019 siehe ZA6701_changes_in_v3-0-0.pdf https://doi.org/10.4232/1.13208
2.1.027.07.2018 siehe ZA6701_changes_in_v2-1-0.pdf https://doi.org/10.4232/1.13072
2.0.027.09.2017 zweite Hälfte des Samples ergänzt, diverse Korrekturen https://doi.org/10.4232/1.12888
1.0.003.11.2016 erste Archiv-Version https://doi.org/10.4232/1.12665
Errata in aktueller Version
keine
Versionsänderungen
Änderungen zwischen der Version 2.0.0 und ihrer Vorversion
DatumNameBeschreibungKorrektur-Beschreibung
2017-9-27eca0105Rekodierung von 4 Fällen von 9.8 zu -982017-9-27
2017-9-27iva0901 - iva0905dem SUF hinzugefügt (Interviewereinschätzung zu Art und Zustand sowie zur Umgebung des Hauses)2017-9-27
2017-9-27fpr0107weitere Ausdifferenzierung der Werte: 42: Halbgeschwister (Mutter ist gleich wie bei den Zwillingen) 43: Halbgeschwister (Vater ist gleich wie bei den Zwillingen) 44: Halbgeschwister (ein Elternteil ist gleich wie bei den Zwillingen, welcher ist unbekannt) 45: Stiefgeschwister (kein Elternteil ist gleich wie bei den Zwillingen) 46: Adoptivgeschwister (kein Elternteil ist gleich wie bei den Zwillingen)2017-9-27
2017-9-27zyg0105, zyg0106auch für Kohorten 3 und 4 mit Informationen gefüllt2017-9-27
2017-9-27emp0500, emp0600, emp0700-emp0707, emp0900-emp0999, emp1000, emp1002, emp1100, emp1200, inc0100, inc0101, inc0200, spa0500-spa0504, imo0600-imo0602, imo0700Korrektur der Filterbedingung ("| emp0400 == 6" gelöscht)2017-9-27
2017-9-27fpr0103, fpr0104, fpr0105Setzen des Geburtsdatums auf -94 in einem Fall2017-9-27
2017-9-27eca0801Veränderung der Skala von 0 bis 10 (vorher 1 - 11)2017-9-27
2017-9-27inc0410Fehler in der Gewichtung der Haushaltspersonen korrigiert (modifizierte OECD Skala)2017-9-27

Weitere Hinweise

Links
Weitere HinweiseDas Datenrelease besteht aus acht Datensätzen. Ein Masterdatensatz: enthält Angaben zum Bruttosample, d.h. unveränderliche Informationen (Geschlecht, Geburtsjahr, Beziehung zu den Zwillingen, Zygotie) und wellenspezifische Informationen (Personentyp, Befragungsstatus) zu allen in TwinLife erfassten Personen in jeder Welle. Ein SUF-Datensatz im Personen-Wellen-Format: Jede Befragungsperson erhält für jede Befragungswelle eine Datenzeile. Zwei SUF-Datensätze im Familienformat (ein Datensatz pro Befragungswelle): Jede Familie erhält eine Datenzeile. Zwei Datensätze (je einer im Familien- und Personenformat) enthalten zusätzlich generierte Skalen u.a. zu Persönlichkeit und Erziehungsstil. Zudem sind jeweils ein Datensatz mit den Informationen aus der Befragung zur Feststellung der Zygotie der Zwillingspaare und ein Datensatz, der für jede Variable auf Personenebene den Befragungsmodus der F2F-Befragung dokumentiert, Teil des Datenrelease. Die Daten wurden filterbereinigt, d.h. durch Ausfüll- oder technische Filterführungsfehler bedingte, im Fragebogendesign für diese Person nicht vorgesehene Angaben wurden überschrieben. Variablen und Instrumente werden unter http://www.paneldata.org dokumentiert. Bei Fragen zu den Dateninhalten wenden Sie sich bitte an data(at)twin-life.de.
Anzahl der Einheiten: 21930 Personen, 4097 Familien
Anzahl der Variablen: 3046 (Personenformat); 8178 (Familienformat Welle F2F1); 3026 (Familienformat Welle CATI1)
Daten-Typ: Stata, SPSS
Analyse-System(e): SPSS, Stata

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen
  • Hahn, E., Gottschling, J., Bleidorn, W. u.a. (2016) ‘What Drives the Development of Social Inequality Over the Life Course? The German TwinLife Study’, Twin Research and Human Genetics, 19(6), pp. 659–672. doi: 10.1017/thg.2016.76.
  • Baier, T., Lang, V. (2019, in press) ‘The social stratification of environmental and genetic influences on education: New evidence using a register-based twin sample’, Sociological Science.
  • Gottschling, J., Hahn, E., Beam, C. R., Spinath, F. M., Carroll, S., Turkheimer, E. (2019) ‘Socioeconomic status amplifies genetic effects in middle childhood in a large German twin sample’, Intelligence, 72, pp. 20-27. doi: 10.1016/j.intell.2018.11.006.
  • Kandler, C., Waaktaar , T., Mõttus , R., Riemann, R., & Torgersen, S. (2019, in press). ‘Unraveling the Complex Interplay between Genetic and Environmental Contributions in the Unfolding of Inter-Individual Personality Variability from Childhood to Adulthood’, European Journal of Personality.
  • Klassen, L., Eifler, E. F., Hufer, A., Riemann, R. (2019, in press) ‘Why do people differ in their achievement motivation? A behavioral genetic study using the Nuclear Twin Family Design’, Primenjena psihologija.
  • Bleidorn, W., Hufer, A., Kandler, C., Hopwood, C. J., Riemann, R. (2018) ‘A Nuclear Twin Family Study of Self-Esteem’, European Journal of Personality, 32(3), pp. 221-232. doi: 10.1002/per.2136.
  • Kornadt, A. E., Hufer, A., Kandler, C., Riemann, R. (2018) ‘On the genetic and environmental sources of social and political participation in adolescence and early adulthood’, PLOS ONE, 13(8), pp. 1-16. doi: 10.1371/journal.pone.0202518.
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